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In Form von Oliver müssen wir uns nun in die alte Anstalt, die- nachdem sie für Jahrzehnte leer stand mittlerweile zu einem Museum umfunktioniert wurde -begeben. In der Geisterbevölkerten Anstalt gibt uns Malcolm zwei Möglichkeiten: Entweder wir verhelfen ihm selbst zu seiner Rache, oder für den Fall dass sich Oliver weigert ihm zu helfen, droht Malcolm seinen Enkel aufzuziehen und ihn zum ausführenden seiner finsteren Pläne zu erziehen. Olivers Sohn - Joshua - ist in einem Geheimraum der Anstalt versteckt.
Vorkenntnisse von John Sauls Bestsellern sind im Übrigen nicht nötig, da das Spiel vor den Büchern spielt. Für Kenner der Bücher dürfte das Spiel aber aus dem Grunde interessant sein, da sie das ihnen bekannte Universum, nun auch am PC erkunden können. Auf der anderen Seite dürfte eine große Anzahl von Sauls Lesern aber auch durchaus enttäuscht sein, doch dazu mehr im Laufe des Tests. Grusel in 3D
Der Sound: Zwischen stimmungsvoll und peinlich
Gameplay
Die meisten der Geister hingen in ihrer Zeit als Psychiatrie Insassen besonders an einem speziellen Gegenstand, der ihnen von Malcolm entwendet wurde. So begeben wir uns auf die, sich ständig wiederholende Suche, nach diesen Gegenständen. Haben wir einen davon gefunden, gibt es immer eine Art von Bestrafungsaktion von Malcolm. Wir finden uns in einem tödlichen Folterinstrument eingesperrt wieder und müssen uns unter Zeitdruck daraus befreien. Schaffen wir dies nicht rechtzeitig, können wir jedes Mal an den Punkt zurückspringen, bevor wir den Gegenstand angeklickt haben und in Lebensgefahr geraten sind. Alternativ kann man sich nach dem Ableben auch eine Hilfestellung einblenden lassen, die uns einen entscheidenden Tipp zur rechtzeitigen Befreiung gibt. Zu Beginn des Spieles finden wir einen riesigen Schlüsselbund, da sich aber dutzende von Schlüsseln daran befinden, brauchen wir nähere Informationen, mit welchem Schlüssel welche der vielen verschlossenen Türen geöffnet werden. Wenn wir den Geistern ihre geliebten Gegenstände wieder beschafft haben, zeigen sich diese sehr erkenntlich darüber und liefern uns verschiedene Hinweise die wir auf der Suche nach Joshua dringend benötigen.
nicht unähnlich, aber auf die Logikrätsel des Selbigen wird bei den 'Blackstone Chroniken' komplett verzichtet. Der Schwierigkeitsgrad ist sehr niedrig angesiedelt. Bedingt dadurch, dass man Zugang zu wenigen Räumen hat (obwohl das Haus sehr groß ist), kommt man stets schnell hinter die Lösung eines Rätsels. Kurzes Vergnügen
Gemessen an klassischen sechziger oder siebziger Geisterhausfilmen, kommt das Spiel sogar recht brav rüber und John Sauls Bücher sind mit Sicherheit wesentlich psychologisch ausgereifter als das Spiel (An dem er selbst mitgewirkt hat und zu dem er auch ein ausführliches Vorwort im Handbuch geschrieben hat). Interessant sind die in den meisten Räumen (bis auf in den geheimen Abschnitten) vorhandenen Infotafeln, in denen man einiges über die Geschichte der Geisteskrankheiten und die Historie der psychiatrischen Behandlung erfährt. Nach nicht viel mehr als fünf(!) Stunden ist das Spiel dann aber auch schon wieder beendet und das unspektakuläre Ende lässt einen mit einem etwas schalen Beigeschmack zurück. Funktionalität auf modernen Rechnern Das für Windows 98 designte Spiel sollte auf der Vielzahl an heutigen Rechnern ohne Hilfsmittel problemlos funktionieren Verfügbarkeit Wenn man immer mal wieder einen Blick auf Ebay oder Amazon Marketplace wirft, dürfte man nicht allzu lange warten müssen, bis man eine Chance erhält 'Die Blackstone Chroniken' zu kaufen. |
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Galerie:
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Fazit:
Red Orbs Versoftung der 'Blackstone Chroniken' ist ein solides 3D Grusel- adventure, welches in den meisten Belangen weder sonderlich hervorragt noch schlecht in ihnen ist. Es gibt weitaus bessere Horroradventures und mir persönlich hat das umstrittene - ebenfalls in einem riesigen alten Gemäuer samt bösem Dämon spielende - 'Phantasmagoria' deutlich mehr Spaß gemacht. Wer Spiele wie Scratches mag, wird sich aber durchaus für dieses Spiel begeistern können. Schade ist aber, dass das Szenario die Möglichkeit zu einem deutlich besseren Spiel angeboten hat.
geschrieben am 14.02.2008, Ingmar Böke
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Hype-o-Meter: 0 von 10 (0 Stimmen) |
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