Previews: Sam & Max: Season 3 - Im Theater des Teufels:

Sam & Max - Im Theater des Teufels


Nach 'Wallace & Gromit' und 'Tales of Monkey Island' bringt Daedalic mit der dritten Staffel von 'Sam & Max' am 26. Oktober eine weitere Telltale-Serie komplett lokalisiert auf den deutschen Markt. Wieder mit dabei ist Sandra Schwittau, die schon in 'Sam & Max Hit the Road' sowie der ersten Staffel das Kaninchen Max gesprochen hat. Für dessen Partner, den Hund Sam, musste hingegen ein neuer Sprecher gefunden werden. Wir konnten uns anhand der schon fertigen ersten Episode bereits jetzt ein Bild davon machen, wie der sich schlägt und wie die Übersetzung insgesamt geworden ist.


Und wieder droht der Weltraum-Gorilla

Ein Moderator führt ins Geschehen ein.

An der Geschichte aus 'The Penal Zone' hat sich natürlich nichts geändert. Wie in der englischen Variante begrüßt uns auch hier ein Sprecher, der den Spieler langsam in die Welt von Sam und Max einführt, ehe die Freelance Police sich daran machen kann, den außerirdischen Gorilla Stun-ka'fe zu bekämpfen. Besonders hilfreich sind dabei Max neue Fähigkeiten, die er anhand magischer Spielzeuge erlangt. So kann Max sich und seinen Partner zu verschiedenen Telefonen teleportieren, per „Gucki“ in die Zukunft blicken oder sich mithilfe von Knetmasse in verschiedenste Gegenstände verwandeln. Natürlich fehlt auch ein Kartenspiel zum Gedankenlesen nicht. So ausgerüstet macht das tierische Duo mit dem Gorilla kurzen Prozess. Nachdem der Bösewicht besiegt ist, erfolgt ein Schnitt und die Geschichte startet mit der Landung eines Raumschiffs, dem ein außerirdischer Gorilla entsteigt. Nein, wir sind nicht verwirrt, denn das Spiel startet tatsächlich mit dem Endkampf, das auch als Tutorial fungiert. Selbstredend läuft das eigentliche Ende der Episode natürlich anders ab, als uns die ersten Spielminuten zeigen.

Natürlich wurde auch an der Technik nichts geändert. Die Charaktere werden weiterhin per Tastatur durch die Szenarien gelenkt, Interaktionen werden per Mausklick ausgelöst. Auch was die Grafik angeht, finden sich kaum Änderungen. Lediglich einige wichtige Schilder wurden ins Deutsche übersetzt.

Die Lokalisierung

In den Dialogen wird zum Teil kräftig geflucht.

Mit Sandra Schwittau konnte für Max wieder die gleiche Sprecherin verpflichtet werden, die auch schon in der ersten Staffel das weiße, gewalttätige kaninchenähnliche Etwas eingesprochen hatte. Das tut dem Spiel sichtlich gut, war doch einer der größten Kritikpunkte an der Übersetzung der zweiten Staffel, dass der damalige Publisher Namco Bandai es versäumt hatte, die originalen Sprecher zu verpflichten. Nun hat Max also wieder seine gewohnt liebgewonnene Stimme. Sam hingegen hat einen neuen Sprecher bekommen müssen, da Hans-Gerd Kilbinger, mit dessen Stimme der Hund in der ersten Staffel zu hören war, nicht verfügbar war. Claus Brockmeyer, der jetzt mit der Aufgabe betraut wurde, füllt diese Lücke aber mehr als gut aus: Zwar klingt die Stimme etwas anders, sie passt aber hervorragend auf den Charakter. Auch für die übrigen Charaktere wurden passende Stimmen verpflichtet bzw. auf die Sprecher der Staffel 1 zurückgegriffen. Die Vertonung macht also einen insgesamt hervorragenden Eindruck.

Einige Anspielungen wurden ebenfalls Lokalisiert.

Mit den Texten hat man sich bei Daedalic wirklich Mühe gegeben. Die witzigen Sprüche und Frotzeleien der Freelance Police wurden passend übersetzt. Wo eine genaue Übersetzung keinen Sinn machen würde, hat man entsprechenden Ersatz gefunden. Somit ist der Humor zwar nicht unbedingt originalgetreu, dafür zündet er aber jederzeit. Selbst die zahlreichen Anspielungen wurden für den deutschen Markt angepasst. So wird Hase Max beispielsweise „Harvey“ genannt und reagiert darauf recht beleidigt.

Nicht ganz so sorgfältig scheint man bei der Implementierung der Texte vorgegangen zu sein, so finden sich vereinzelt Tippfehler, mitunter passt der gesprochene Text auch nicht zu den Untertiteln. In einer Szene kam es darüberhinaus vor, dass Sätze kurz vor dem Ende abgeschnitten wurden, ein Makel, unter dem bereits 'Zurück in die Zukunft' zu leiden hatte, glücklicherweise ist dieses Problem in 'Sam & Max: Der Straf-Raum' aber eine absolute Ausnahme.


Galerien

Fazit:

Wertung: Sehr gut

Die dritte Staffel von 'Sam & Max' war bereits auf Englisch ein sehr spaßiges und kurzweiliges Abenteuer, das in jeder Folge mit neuen, interessanten Settings überzeugen konnte. So gab es einen Ausflug ins alte Ägypten, Zombie-Angriffe und sogar den Angriff eines Godzilla-ähnlichen Monstrums. Dank Daedalic gibt es diese abgedrehten Geschichten nun bald auch komplett auf Deutsch in einer rundum gelungenen Übersetzung, denn nach dem bisher Gesehenen darf davon ausgegangen werden, dass auch die weiteren Folgen mit gleicher Sorgfalt lokalisiert wurden. Darüberhinaus findet sich auf der DVD auch das englische Original sowie die komplette erste Staffel von 'Sam & Max'. Wer den Humor mag und auf wirklich abgefahrene Geschichten steht, kann sich den 26. Oktober schon einmal rot im Kalender markieren.

geschrieben am 18.10.11, Tobias Maack

Systemanforderungen Weitere Links

Windows XP / Vista / 7
Prozessor mit 2.0 GHz
1GB Speicher
DirectX 8.1 kompatible Soundkarte
DirectX 8.1 kompatible Grafikkarte mit 128 MB
DirectX Version 9.0c
Offizielle Website (Englisch)


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Dieses Preview gehört zu  Sam & Max: Season 3.




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