Previews: The Lost Chronicles of Zerzura:

The Lost Chronicles of Zerzura


Nach den eher düsteren 'Black Mirror'-Fortsetzungen meldet sich das Entwicklerstudio Cranberry aus Hannover Anfang 2012 mit einem Spiel zurück, dass mehr auf das klassische Abenteuer setzt: Die Brüder Feodor und Ramon begeben sich im Jahre 1514 auf die Suche nach der legendären verschwundenen Stadt Zerzura. In dem auch als „weiße Stadt“ bekannten Ort soll es eine Quelle geben, aus der magische und heilende Wasser fließen - Der passende Stoff für ein klassisches Abenteuer. Wir hatten die Gelegenheit, einen kurzen Blick auf die aktuelle Version des Spiels zu werfen.


Barcelona, 1514

In ihrer Erfinderwerkstatt arbeiten Feodor und Ramon an einer Flugmaschine.

Wir treffen die beiden Brüder zu einer Zeit, in der das Mittelalter in die Moderne übergeht. Dort beschäftigen sie sich allerdings noch nicht mit versunkenen Städten oder versteckten Schätzen. Im Gegenteil: Die beiden versuchen sich als Erfinder und Tüftler und basteln gerade an einer Flugmaschine. Dieses Experiment ruft die christliche Inquisition auf den Plan, denn fliegende Menschen können nur Teufelswerk sein. Ramon gerät den Inquisitoren in die Fänge und wird verschleppt. Feodor muss ihn retten und begibt sich so auf ins Abenteuer und die damit verbundene Suche nach Zerzura. Dieses führt ihn über den Süden Spaniens und Malta nach Tripolis, von wo es weiter in die Wüste geht.


Rätsel wie am Reißbrett

Was wäre ein Erfinder ohne sein Reißbrett? Diese Frage dürften sich auch die Entwickler gestellt haben. Und so sammelt Feodor Ideen in seiner Umwelt, um diese dann am Reißbrett zu neuen Erfindungen zu kombinieren. Das größte Problem: Feodor hat natürlich nicht die Hilfsmittel unserer Zeit, vom Wissen ganz zu schweigen. Für ihn ist beispielsweise neu, dass warme Luft nach oben steigt. Ohne dieses Wissen ist die Konstruktion eines Heißluftballons aber schlicht unmöglich. Haben wir zusammen mit Feodor entsprechendes Know How gesammelt, basteln wir mit wenigen Mausklicks eine Konstruktionszeichnung für das Fluggerät zusammen, die wir natürlich auch gleich in die Realität umsetzen: Voila, wir fliegen.

Die ebenfalls vorhandenen Minispiele sollen sich gut in die Geschichte einfügen. So muss Feodor beispielsweise die Position eines hilflos auf dem Mittelmeer treibenden Schiffs bestimmen. Einzig mithilfe von Kompass, Karte und Fernrohr. Natürlich gibt es aber auch noch die klassischen Inventar- und Objekträtsel.


Überarbeitete Engine

Für Hintergrundanimationen wie Beispielsweise das Wasser im Hafen wird ressourcenschonend ein Video eingespielt.

Wie Feodor von Bord dieses Schiffes dann an Land kommt, ist ein weiteres Rätsel, anhand dessen man uns eine neue Steuerungsfunktion vorführt: Kombinationen von Gegenständen sind jetzt auch möglich, ohne dass diese erst ins Inventar wandern müssen. Nachdem ein Objekt angeklickt wurde, „klebt“ es am Cursor und kann dann mit weiteren Items im Screen kombiniert werden. Bis zu drei Gegenstände können so miteinander benutzt werden.

Weitere Verbesserungen finden sich im Bereich der Charakter-Animationen, für die die 3D-Modelle im Vergleich zu 'Black Mirror 3' deutlich verbessert wurden und jetzt aus sehr viel mehr Polygonen bestehen. Um dem Problem der statischen Hintergründe zu Leibe zu rücken, haben sich die Entwickler von Cranberry etwas Neues einfallen lassen: Auf speziellen Grafikebenen können Filme abgespielt werden, die sich nicht nur perfekt in den Hintergrund einfügen und wie in Spielgrafik animiert aussehen, sondern noch dazu beispielsweise Wellenbewegungen realistisch wiedergeben. Der Clou: Dadurch, dass es sich um Filmschnipsel handelt, wird für die Darstellung fast keine Rechenleistung benötigt.


Galerien

Fazit:

Wertung: Sehr gut

Wirklich viel von 'The Lost Chronicles of Zerzura' haben wir noch nicht sehen können, bis zur geplanten Veröffentlichung im Februar ist auch noch ein wenig Zeit. Die gezeigten Rätsel machen bislang Sinn und auch die Minispiele oder Logikrätsel scheinen gut in die Handlung eingebunden zu sein. Das neue und unverbrauchte Setting könnte ebenfalls gut funktionieren. Beeindruckt hat uns auf jeden Fall die Grafik: Die Filme, mit denen die Hintergründe belebt werden, sahen wirklich gut aus und die Figuren bewegten sich nicht mehr so steif, wie es noch in 'Black Mirror 3' der Fall war. Wenn jetzt noch die Story punkten kann, für die übrigens wieder Anne von Vaszary ('Black Mirror' 2 und 3) verpflichtet wurde, dürfen wir uns im Februar auf ein spannendes Adventure freuen.

geschrieben am 29.12.11, Tobias Maack

Systemanforderungen Weitere Links

Windows XP, Vista, 7
AMD oder Intel Prozessor mit 1,4 GHz
512 MB Ram (Win XP)
1 GB Ram (Vista)
1,5 GB Ram (Vista x64/ Windows 7)
DirectX 9-kompatible Grafikkarte mit Shader Model 2
DirectX 9-kompatible Soundkarte
6 GB Festplattenplatz
DVD-Laufwerk
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