Storyteller-News: Gwent:

gc2016: Informationen über GWENT mit Interview

Natürlich haben wir in diesem Jahr nicht auf unsere Storyteller-Ecke vergessen, in der wir manchmal narrative Spiele aus anderen Genres vorstellen. Heute beschäftigen wir uns mit 'Gwent' von CD Projekt RED. Später folgen noch ein paar kurze Berichte zu anderen Spielen und in paar Tagen zeigen wir Euch ein Video-Interview mit DONTNOD zum sehr interessant wirkenden Action-RPG 'Vampyr'.


GWENTZumindest wer das erfolgreiche RPG 'The Witcher 3' kennt, dem wird 'Gwent' (in der deutschen Fassung 'Gwint' genannt) ein Begriff sein. Obwohl dieses Kartenspiel-Minigame dort für gewöhnlich optional ist, hat es inzwischen eine recht mächtige Anhängerschaft hinter sich stehen. Kein Wunder, dass 'Gwent' in naher Zukunft als digitale Standalone-Variante für PC, PS4 und Xbox One erscheinen wird (Free-to-Play). Grundlegende Informationen zu diesem digitalen Kartenspiel verriet uns Brad Auty von CD Projekt RED im Interview. Untertitel gibt es bei diesem Video leider nicht.

 

GwentBei 'Gwent' geht es darum, Karten zu sammeln, die einen Teil der eigenen Armee repräsentieren (Screenshots). Vor dem Duell mit einem Gegner, wählt man einige der bereits gesammelten Karten aus, die ins Kartendeck wandern und von denen 10 Karten zu Beginn der Konfrontation per Zufall gezogen werden. Sie repräsentieren Krieger, Bogenschützen, Waffen für besonders weite Entfernungen, sowie diverse Spezialkarten (Wetter, Spione etc.). Es geht in weiterer Folge darum, die verfügbaren Karten in drei Runden eines Duells taktisch einzusetzen, also mit all ihren speziellen Fähigkeiten, wobei jede Fraktion eine andere Spielweise nahelegt...

 

GwentAus unserer Sicht macht 'Gwent' bislang einen sehr guten Eindruck, nur was hat es mit Storytelling zu tun? Neben dem kostenlosen Multiplayer-Modus wird es eine umfangreiche Singleplayer-Variante mit neuen Geschichten aus dem 'The Witcher'-Fantasy-Universum geben. Diese Kampagnen sollen jeweils etwa 10 Stunden lang dauern und sie werden ähnlich wie ein Buch vermittelt. Es gibt viel Text zu lesen und wohl auch kleine Entscheidungen zu treffen. Aufgrund der hohen Qualität der Geschichten in 'The Witcher 3' darf man sich durchaus einiges erhoffen. Das Gameplay konzentriert sich aber klar auf die Karten und die Kämpfe werden nur damit ausgetragen, wobei die Schlacht durch Animationen, Sprachausgabe und akustische Effekte untermalt ist. Bei den Sprechern bekommt man als Kenner der RPG-Reihe vertraute Stimmen zu hören. Selbst explorative Elemente gibt es - in vereinfachter Form -, bei denen auf einer Überblickskarte neue Spielkarten, oder andere optionale Geheimnisse warten. Im Vergleich zur 'The Witcher 3'-Version des Kartenspiels hat sich bei manchen Fraktionen obendrein viel geändert.

 

Die Anmeldung zur offenen Beta-Version läuft derzeit (deutsche Webseite - Trailer). Am 25. Oktober geht es los. Allerdings ist damit zunächst nur die MMO-Version gemeint. Wann der Singleplayer-Modus erscheinen soll, ist noch nicht bekannt.

geschrieben am 28.08.16 um 14:12 von Matthias Glanznig


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