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News - Wochenecho Nr. 548

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Re: News - Wochenecho Nr. 548

von Mikej » 18.12.2020, 12:22

Ich denke es wird mehr als nur einen Absturz brauchen. 1-3 crashes hatte ich eigentlich bei recht vielen PS-Games irgendwann mal.

Frameratetechnisch finde ich CP nicht so abnormal. Meist ist es eh recht nahe an 30 dran. Aber klar, 24-30fps sind für Shooter fans oft ein No-Go (für mich reicht es aber).

Nur: ich wüsste nicht, wie mehr fps für die PS4 hinhauen sollen. Auch Spiele wie Control dürften da teils Schwierigkeiten gehabt haben. Insofern vermute ich, dass Sony da schon einen gewissen Spielraum beim Testen lässt

Aber egal, spätestens auf der PS5 wirds irgendwann cool zum spielen. Selbst wenn ich bei Shooter Gameplay oft versage (nur Fallout 4 war recht angenehm und intuitiv in dem Bereich, da gings selbst für mich gut zum Ballern) :D

Re: News - Wochenecho Nr. 548

von sinnFeiN » 18.12.2020, 11:56

Ja, das war einfach Kapitulation vor der Menge.

Theoretisch dauert so eine Prüfung aber ein Monat. Das Spiel wird komplett von Sony durchgespielt und auf Mark und Nieren getestet, ob alle Elemente, die Sony will (richtige Tasten-Anzeige bis genaue Abfolge Logos usw.), drin sind.
Ein Absturz führt normalerweise dazu, dass es nicht zugelassen wird. Selbst massive Frame-Einbrüche sind normalerweise schon ein Problem.

Da hatten sie entweder Glück, oder es wurde auf Dev-Kits getestet, wo es anscheinend ganz okay läuft.

Re: News - Wochenecho Nr. 548

von Mikej » 18.12.2020, 11:32

Naja, wie gesagt, laufen täts ja auf der Konsole (mein erster Crash kam dann nach knapp über 5 Stunden) und das Next-Gen Upgrade ist ja noch nicht draußen, insofern geh ich davon aus, dass sie bei der PS5 auch nicht so streng waren. Bei den meisten Problemen müsste man das Spiel aufmerksam spielen. Ich bezweifle, dass die Sony Mitarbeiter da die Zeit haben.

Der Aktionkurs wurde schon zum Release sehr in Mitleidenschaft gezogen. Schwierige Situation.

Und ja. Der Schritt von Sony ist auch eine Folge der Gespräche mit CDPR. Ich geh aber auch davon aus, dass Sony so oder so nicht mehr den Nerv hatte, mit den zig Spielern rumzustreiten.

Re: News - Wochenecho Nr. 548

von sinnFeiN » 18.12.2020, 11:13

Huch... Sony hat Cyberpunk aus dem PlayStation Store geworfen. Auch der Aktienkurs bricht massiv ein und, laut einem gestrigen Bericht, den ich schon wieder nicht mehr finde, haben die Vorstände dadurch wohl Milliarden an der Börse verloren.
https://orf.at/stories/3194242/

Ich frage mich ja, wie das Spiel es durch die sonst recht strenge Prüfung von Sony geschafft hat.

Re: News - Wochenecho Nr. 548

von Jehane » 17.12.2020, 20:31

Jössas, ich hatte gar nicht auf dem Radar, dass das so viele Systeme sind O_O Bzw. hatte ich PS4 und PS4 Pro einfach mal zusammengefasst, XBox detto, und bei den neuen Konsolen hab ich sowieso nicht dran gedacht, dass es da ja noch mal Unterteilungen gibt. Wenn man das so aufdröselt, ist das echt eine schöne Menge und so gesehen kein Wunder, dass es jetzt so Probleme gibt.

Ich find's halt trotzdem fast schon fahrlässig, bei einem Spiel, das noch dezidiert für die alten Konsolen entwickelt wurde, so zu schlampen, noch dazu, wo diese Konsolen ja nach wie vor im Einsatz sind. Obendrein wurde ja auch damit Werbung gemacht, dass das Spiel definitiv auf diesen Konsolen laufen wird. Es hätte abgesehen davon keinen Sinn gemacht, das Spiel nur für die NextGen-Konsolen zu entwickeln, die sind ja erstens noch schwer zu kriegen und haben zweitens sicher noch genug Kinderkrankheiten. Eine Entwicklung nur für PC und die NextGen-Konsolen hätte außerdem die zig Besitzer der älteren Konsolen vor den Kopf gestoßen. Gut, die sind dafür jetzt zu Recht sauer, dass sich das Spiel nicht so flüssig spielt wie das versprochen wurde.

Was mich ja an Diskussionen in sozialen Medien extrem stört, ist einerseits das kindische Masterrace-Getue vieler Spieler und andererseits der himmelschreiende Unsinn, dass sich PS4/XBox One-Besitzer doch bitte keine so tolle Grafik wie auf einem High-End-PC erwarten sollten. Als ob das Problem ein Grafik-Downgrade wäre, das man bei einer Konsole doch so oder so in Kauf nehmen muss. Wobei - RDR2 sieht auch auf der PS4 echt toll aus. Trotzdem ist das letzte, was mich bei einem Konsolenspiel aufregt, ein Grafik-Downgrad, solange das Spiel ansonsten gut funktioniert. Diese Besserwisser sind so mühsam. Noch lieber hab ich die, die meinen "Dann kauft euch halt die PS5" - ja wo denn, bitte? :erm:

Re: News - Wochenecho Nr. 548

von sinnFeiN » 17.12.2020, 17:52

Ah ja... die Slim hab ich ganz vergessen :D

und die Xbox One S ist ja auch eine Evolution der Xbox One :)

puh...

Re: News - Wochenecho Nr. 548

von Mikej » 17.12.2020, 16:35

Und dann muss man auch hoffen, dass die Playstation Slim wirklich gleich gut läuft wie die normale PS4 und nicht z.B. früher heiß läuft oder so (sollte ja nicht sein, aber heutzutage weiß man echt nie... :rofl: )

Re: News - Wochenecho Nr. 548

von sinnFeiN » 17.12.2020, 14:18

1. PC (was ja auch schon ein riesiger Aufwand ist. Dann fällt der Launch auch noch genau in die Einführung neuer AMD-CPUs sowie neuer AMD- und NVIDIA-GPUs)
2. PS4
3. PS4 Pro
4. XBox One S
5. XBox One X
6. PS5
7. XBox Series S
8. XBox Series X
9. Google Stadia (wo aufgrund der Server-Architektur auch wieder die Hardware nicht in jedem Rechenzentrum 100 % gleich ist und durchaus unterschiedlich laufen kann)

Klar... was auf PS4 läuft, läuft auf der Pro. Aber gleich gut? Nein. Da gehört nochmal optimiert. Gleich bei den anderen Konsolen.

9 Systeme ist schon nicht lustig und zeigt wieder, dass sie sich für das Testen viel zu wenig Zeit genommen haben.

Ich mein... Es sind wieviele zig Millionen PS4s da draußen? Sich eingestehen, dass sie auf die Konsole nicht genau geschaut haben, ist halt schon echt fahrlässig :).

Re: News - Wochenecho Nr. 548

von Mikej » 17.12.2020, 14:05

Es sind sogar mehr Plattformen, Google Stadia ist auch supported.

Re: News - Wochenecho Nr. 548

von Jehane » 17.12.2020, 13:58

Es gibt mittlerweile auch vergleichende Tests zwischen NextGen- und CurrentGen-Konsolen. Spannenderweise schneidet z.B. die PS4 Pro besser ab als die neue XBox, und CDPR hat mittlerweile auch eingestanden, dass sie bei den alten Konsolen zu ungenau gearbeitet haben. Ich glaub ja, dass sie durch die Umsetzung des Spiels für doch fünf Plattformen einfach auch überfordert waren bzw. es dadurch zu Fehlern kommt, die es sonst vielleicht nicht geben würde. Aber keine Portierung für die neue PS bzw. XBox zu machen geht halt auch nicht, ebenso wenig, wie die alten Konsolen ausgeklammert werden können - die dominieren momentan einfach noch. Es haben da sicher zig Faktoren zusammengespielt, die erst mal aufgedröselt werden müssen - falls das überhaupt geht. Im Endeffekt kann man jetzt eh nimmer viel machen, der Schaden ist ja schon angerichtet. CDPR hat zum Glück schnell reagiert und die Konsolen-Patches angekündigt; die müssen jetzt auch drauf schauen, dass sie den Imageschaden möglichst gering halten. Das ist ja auch nicht ohne.

Re: News - Wochenecho Nr. 548

von Mikej » 17.12.2020, 12:59

Wobeis auf low eh gut laufen könnte:
https://www.youtube.com/watch?v=JyxeUlXT0Nw
(sieht dennoch besser aus als auf der Konsole)

Re: News - Wochenecho Nr. 548

von sinnFeiN » 17.12.2020, 12:38

Eh! Klassisch an der Situation und der Komplexität "gescheitert" - auf sehr hohem Niveau natürlich :).

da ich jetzt gesehen habe, dass auf meinem PC (i7-4770k, 16 GB RAM, GTX 980) gerade so die Framezahlen nach den Benchmarks zweistellig sind - ergo nahezu unspielbar - versuch ich einen neuen PC halbwegs günstig zusammenzustellen. Puh... tja... nicht so einfach :D. Grafikkarte gibts dann wohl erst im Q1 2021. RTX 3070 ti mit 10-16 GB RAM, was die Gerüchteküche sagt, soll im Jänner kommen. Die wird es.

Dann darf ich mich auch mal nach Night City begeben :).

Re: News - Wochenecho Nr. 548

von Mikej » 17.12.2020, 12:11

Bzgl. CP2077: Auf PC gibt es tatsächlich auch viele Schwierigkeiten, aber ich bezweifle, dass den Machern das in diesem Ausmaß bewusst war.

In Zeiten von Raytracing, DLSS, SLI, HDR, diversen Hardwarekonstellationen, dann noch Updates die einen enormen Effekt auf Windows oder GPUs haben (es braucht oft tatsächlich die neuesten Updates)... gerade bei so einem Spiel ist das schwierig und die RED Engine ist keine Engine die von zig Games verwendet wird und dadurch mehr Bewährungstests hatte.

Auf der Konsole ist es auch schwierig: Ich hatte in 4,5 Stunden noch keinen Crash auf der PS4. Andere haben ständig Abstürze auf dem gleichen System.

EDIT: Nach 5 Stunden ist es erstmals abgeschmiert :D

Aber ja, um zum Crunch zurückzukehren, bei dem Spiel ist es gerade auch vermutlich keine einfache Situation. Mal sehen, was der Patch bringt. Auf der Konsole würde ichs nicht vor 2021 spielen.

Solche Dinge sind im Endeffekt auch nicht einfach zu beantworten. Und durch Corona sind die Testmöglichkeiten vermutlich deutlich eingeschränkter - wobei ein Beta-test beim Entwickler ohnehin recht eigen ist. Schwierig bei so einem komplexen Game mit vielen Nebenmissionen. Und manche Fehler entstehen auch erst nach langer Spielzeit.

Re: News - Wochenecho Nr. 548

von Jehane » 16.12.2020, 20:33

Das kommt ja noch dazu. Dafür, dass das Spiel so lange in der Entwicklung war, ist da offenbar sehr viel schiefgelaufen, und das gründlich. Was mich ein bissl nervt, sind die Obergescheiten, die so Dinge von sich geben wie "Das Spiel hätte nie für die LastGen-Konsolen entwickelt werden dürfen" - sagt wer? Die Frechheit ist eher, dass das Spiel ursprünglich auch genau für diese Konsolen entwickelt wurde und jetzt auf beiden offenbar mehr schlecht als recht funktioniert. Zur PC-Version liest man erstaunlich wenig, abgesehen von Lobeshymnen und der ein oder anderen Bemerkung in Richtung "Es gibt ein paar Bugs". Nur ist halt eine schlechte KI kein Bug, das ist ein Designfehler. Da kann man auch nicht die Keule auspacken, dass die bösen, bösen Spieler so Druck gemacht haben, dass das Spiel jetzt halt unfertig rausgekommen ist - machen in diversen Foren auch genug Spieler, so von wegen "Erst jammern, dass es nicht schnell genug kommt und dann jammern, dass es unfertig ist". Sicher haben sich genug Leute über die Verschiebungen aufgeregt, aber das entschuldigt so grobe Patzer nicht. Die sind doch bestimmt nicht in dem einen Monat vor Release passiert.

Spielen will ich es trotz allem schon, ich werde aber auf die angekündigten Patches für die Konsolen warten - und ich hab das Spiel ja noch nicht, vermutlich liegt es aber nächste Woche unter dem Weihnachtsbaum :D Werde aber dann doch erst mal RDR2 beenden (also die Hauptstory) und/oder Kingdom Come Deliverance noch mal angehen; drei Wochen Urlaub wollen ja gefüllt werden :D

Re: News - Wochenecho Nr. 548

von sinnFeiN » 16.12.2020, 16:51

Ich denk mir eher daran, wie kaputt die Planung gewesen war, wenn die eigentlich im Frühling das Spiel rausbringen wollten...

Das ist einfach so fern der Realität, dass da das Producing völlig fehlgeschlagen hat. Selbst wenn das Management denen vorschreibt, frühere fertigzuwerden, müssten die ihnen sagen, dass das unmöglich ist. Entweder es gibt eine Schreckensherrschaft, die das Producing dann quasi stumm bleiben ließ, die Rufe wurden ignoriert oder sie haben allesamt versagt.

So funktioniert doch kein Projektmanagement. Das hat schon Ausmaße wie BioWare bei Anthem und Mass Effect: Andromeda.

Paul Tassi schrieb da heute auf Forbes, dass die Ablenkung der Probleme von PS4 und XBox One fast willkommen sind... immerhin ist die KI nämlich auch eine mittlere Katastrophe. Polizisten spawnen einfach, verfolgen nicht. Das Schleich-System (wird hier nicht erwähnt) ist rudimentär. Das kommt nicht mal an die Basic-Schleichsysteme eines Deus Ex ran. Da fehlen einige Details. Die Oberfläche glänzt. Geht man tiefer rein, ist da nicht viel. Ein Spiel im Cyberpunk-Genre, das eigentlich Kapitalismus-Kritik atmen sollte, scheint eher die Probleme zu repräsentieren.
https://www.forbes.com/sites/paultassi/ ... 0cb51769e6

Re: News - Wochenecho Nr. 548

von Jehane » 16.12.2020, 14:58

sinnFeiN hat geschrieben:
13.12.2020, 17:06
Zum Thema Crunch: Ja, schon interessant, wie da mit zweierlei Maß gemessen wird. Crunch wird angeprangert, Crunch wird für schlecht empfunden und Preise gibt es trotzdem. Beim jetzigen Cyberpunk auch nicht viel anders. Die wenigsten Tests beschäftigen sich mit der Crunch-Thematik in CD Projekt Red. Es wird ausgeklammert... selbst wenn die hohen Wertungen vergeben werden, müsste klar darauf hingewiesen werden, dass Crunch weder ein gesundes Arbeitsklima bedeutet, noch die beste Produktionsqualität hervorruft. Was wäre, wenn es keinen Crunch gegeben hätte? Vermutlich wäre ein besseres Spiel rausgekommen.
Andere Firmen wie Supergiant Games ('Bastion', 'Transistor', 'Pyre', 'Hades') gehen deswegen eher einen anderen Weg: Zwangsurlaub statt Zwangsüberstunden :). Gerade 'Hades' zeigt, wie hervorragend sowas funktionieren kann.
Mir ist erst neulich ein Artikel untergekommen, in dem das Thema Crunch behandelt wird, eben im Zusammenhang mit Cyberpunk 2077, aber auch bezogen auf Witcher 3. Der Autor bricht eine Lanze für die Entwickler und Programmierer und verweist darauf, dass die sicher nicht wild drauf sind, Spiele mit Fehlern rauszubringen, sondern dass das Management denen so viel Druck macht, dass dann eben solche Dinge rauskommen. Der kritisiert auch die Crunch-Praxis, die seiner Meinung nach auch nicht durch irgendwelche Boni aufgewogen wird. Das war der erste Bericht zu Cyberpunk, der die vielen Fehler grade auf den Last-Gen-Konsolen direkt mit dem Crunch und Fehlentscheidungen im Management in Verbindung bringt. Er zieht dann noch einen Vergleich zu Witcher 3 und erinnert daran, dass das zum Release auch nicht technisch einwandfrei gelaufen ist und sehr viele Probleme gemacht hat. Es läuft im Endeffekt darauf hinaus, dass mehr Zeit in der Entwicklung bessere Spiele mit sich bringt und die Leute - Chefs wie Spieler - mehr Geduld haben sollten anstatt den Entwicklern/Programmieren im G'nack zu sitzen und zu sudern, dass nix weitergeht.

Mir persönlich wär's wurscht gewesen, hätte sich das Spiel noch mal verschoben. Mir ist es nämlich lieber, das kommt in einer guten Qualität auf den Markt, ohne dass die Entwickler sich zu Tode schinden - was sich ja auch auf die Qualität auswirkt, überarbeitete Menschen bringen nun mal keine Top-Leistung, schon gar nicht durchgehend. Dann dauert's halt länger, bis das Spiel in den Regalen steht. Dafür haben die Entwickler aber auch noch ein Leben, als Spieler kann man sich über ein gutes Produkt freuen, und das Management bzw. die PR-Abteilung spart sich solche Shitstorms wie jetzt. Dagegen wäre ein weiterer Shitstorm von wegen "Was, ihr verschiebt das schon wieder?" ein Klacks gewesen.

News - Wochenecho Nr. 548

von advfreak » 14.12.2020, 13:54

Ich bin da auch nicht mehr guter Dinger das von Telltale nochmal was gescheites kommt, wenn überhaupt. Die sollen mal mit ein paar Screenshots um die Ecke kommen. Und versuchen einen finanzkräftigen Publisher zu finden... 😔

News - Wochenecho Nr. 548

von sinnFeiN » 13.12.2020, 17:06

Bei Telltale bin ich noch sehr skeptisch, was das wird...

Und ich müsste 'To the Moon' erstmal nachholen. Der erste Versuch hat mich nicht gepackt.

Zum Thema Crunch: Ja, schon interessant, wie da mit zweierlei Maß gemessen wird. Crunch wird angeprangert, Crunch wird für schlecht empfunden und Preise gibt es trotzdem. Beim jetzigen Cyberpunk auch nicht viel anders. Die wenigsten Tests beschäftigen sich mit der Crunch-Thematik in CD Projekt Red. Es wird ausgeklammert... selbst wenn die hohen Wertungen vergeben werden, müsste klar darauf hingewiesen werden, dass Crunch weder ein gesundes Arbeitsklima bedeutet, noch die beste Produktionsqualität hervorruft. Was wäre, wenn es keinen Crunch gegeben hätte? Vermutlich wäre ein besseres Spiel rausgekommen.
Andere Firmen wie Supergiant Games ('Bastion', 'Transistor', 'Pyre', 'Hades') gehen deswegen eher einen anderen Weg: Zwangsurlaub statt Zwangsüberstunden :). Gerade 'Hades' zeigt, wie hervorragend sowas funktionieren kann.

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