Wo sind die Adventurespieler hin? - Seite 2

Fachsimpeln über Adventures
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Jehane
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Re: Wo sind die Adventurespieler hin?

Beitrag von Jehane » 01.09.2020, 10:12

Unter Neuerungen - und den Begriff fasse ich hier sehr großzügig - fallen für mich z.B. Steuerungen abseits von Point and Click - also Tastatur und Controller, d.h. Steuerungsmöglichkeiten, die in anderen Genres (und auf anderen Plattformen als dem PC) schon lange selbstverständlich sind, im Adventure aber noch immer entweder skeptisch beäugt oder ganz klar abgelehnt werden, oft schon, bevor das fragliche Spiel überhaupt gezockt wurde. Dabei macht es durchaus Sinn, bei manchen Spielen auf eine Steuerung zu setzen, die an den Controller und damit an Konsolen angepasst ist, wie das z.B. beim letzten Sherlock Holmes der Fall war. Die Actionsequenzen in dem Spiel kann man sich mit der Maus aufmalen, das funktioniert nicht. Man kann's am PC mit Tastatur spielen, aber de facto funktioniert sowas wie die Verfolgungsjagd am Anfang mit Controller einfach besser.

Das ist dann auch der Knackpunkt: Es gibt Adventure-Spieler, die sich mit einer anderen Steuerung als P&C gar nicht erst befassen wollen, einfach aus Prinzip. Die wollen das, was sie "von früher" gewohnt sind und sind nicht bereit, sich mit etwas für sie Neuem zu beschäftigen. Da fehlt oft auch der berühmte Blick über den Tellerrand, d.h. in andere Genres. Wenn ich nix außer Adventures spiele, tue ich mich mit einem Controller unter Umständen etwas schwer oder wenn ich noch nie QTEs schaffen musste. Man kann sowas aber auch lernen, man muss allerdings auch bereit sein, sich auf etwas Neues einzulassen. Und z.T. hat die Auseinandersetzung mit neuen Spielmechaniken ja auch Vorteile, weil man dadurch besser werden kann und es quasi eine Lernkurve gibt. Seit ich mich durch die QTEs von Fahrenheit gekämpft habe, kosten mich QTEs in anderen Spielen nur noch ein müdes Lächeln.

Die Definition eines Adventures als Point and Click greift insofern aus meiner Sicht viel zu kurz, weil damit automatisch alle Spiele, die zwar Adventures sind, aber nicht mit der Maus gespielt werden, wegfallen. Oder solche, in denen Schieberätsel vorkommen, um bei deinem Beispiel zu bleiben. Wenn man den Maßstab so eng anlegt, muss man z.B. Black Mirror aus dem Genre werfen, weil es Schieberätsel gibt. NiBiRu detto. Wenn man die Steuerung als alleiniges Definitionsmerkmal annimmt, fliegen Spiele wie Baphomets Fluch 3 oder Dreamfall aus dem Genre, weil Tastatursteuerung. Wenn man Quick Time Events als nicht zum Adventure gehörig ansieht, fliegt Fahrenheit raus, obwohl das sehr viele Adventure-Elemente hat und sich auch als Adventure versteht. Nebenbei bemerkt ist das ein großartiges Spiel, wenn auch stellenweise gewöhnungsbedürftig.

Ateyu
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Re: Wo sind die Adventurespieler hin?

Beitrag von Ateyu » 01.09.2020, 16:46

Warum verlangt man immer das Point and Click Adventures sich weiterentwicklen sollen? Das haben sie bereits mit Life is Strange, The Walking Dead und dem neu entstandenen Walking Simulator Genre getan. Trotzdem gibt es immer noch Fans, die auch die klassische Art mögen. Beides schließt sich nicht aus.

Selbiges gilt eigentlich für alle Genres, so gut wie jedes hat sich weiterentwickelt und trotzdem gibt es immer noch Leute, die es auf die alte Art mögen. Siehe Metroid, es kam 1986 raus und begründete damit das Metroidvania Genre, 34 Jahre später und es hat sich kein Stück weiterentwickelt. 99% der Spiele aus dem Genre sind immer noch in 2D und Pixeloptik. Das einzige was sich ändert ist die Story und die Fähigkeiten.

Es gibt mittlerweile auch ziemlich viele 2D SoulsLikes in Pixelgrafik wie Blasphemous, für die sich ja eigentlich niemanden interessieren sollte, wenn sie ja nur downgrades des 3D Vorbilds sind. Dasselbe mit CRPGs, warum sollte man heute noch ein Divinity Original Sin spielen, wenn man stattdessen eine wunderschöne 3D Welt in the Witcher 3 präsentiert bekommen kann? Warum sollte man ein Red Strings Club spielen, wenn man da nur lesen muss? Ganz einfach, weil diese Art von Spielen immer noch ihre Fans haben. Man muss nur akzeptieren, das man damit nicht die Massen eines Fifa oder Call of Duty erreicht.

Das heißt aber nicht, dass man sich als Entwickler jetzt auf die faule Haut legen kann. Auch klassiche Adventures müssen mit der Zeit gehen und können sich eine 0815 Story und langweilige Charaktere nicht mehr leisten. Life is Strange und The Walking Dead sind nicht so erfolgreich, weil sie in 3D sind oder eine tolle Grafik besitzen sondern weil die Story und Charaktere extrem gut sind. In keinem anderen Spiel oder Film haben ich je solch emotionale und spannende Geschichten erlebt.

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Joey
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Re: Wo sind die Adventurespieler hin?

Beitrag von Joey » 01.09.2020, 21:21

Jehane hat geschrieben:
01.09.2020, 10:12
Unter Neuerungen - und den Begriff fasse ich hier sehr großzügig - fallen für mich z.B. Steuerungen abseits von Point and Click - also Tastatur und Controller, d.h. Steuerungsmöglichkeiten, die in anderen Genres (und auf anderen Plattformen als dem PC) schon lange selbstverständlich sind, im Adventure aber noch immer entweder skeptisch beäugt oder ganz klar abgelehnt werden, oft schon, bevor das fragliche Spiel überhaupt gezockt wurde. Dabei macht es durchaus Sinn, bei manchen Spielen auf eine Steuerung zu setzen, die an den Controller und damit an Konsolen angepasst ist, wie das z.B. beim letzten Sherlock Holmes der Fall war. Die Actionsequenzen in dem Spiel kann man sich mit der Maus aufmalen, das funktioniert nicht. Man kann's am PC mit Tastatur spielen, aber de facto funktioniert sowas wie die Verfolgungsjagd am Anfang mit Controller einfach besser.
Ich habe den letzten Sherlock nicht gespielt, aber wenn es dort Actionsequenzen gibt, die man nicht einfach mit der Maus bewältigen kann, wäre das für mich auch kein klassisches Adventure mehr. Dann würde ich das eher als Action-Adventure bezeichnen, was für mich persönlich zumindest schlichtweg ein anderes Genre ist.
Das ist dann auch der Knackpunkt: Es gibt Adventure-Spieler, die sich mit einer anderen Steuerung als P&C gar nicht erst befassen wollen, einfach aus Prinzip. Die wollen das, was sie "von früher" gewohnt sind und sind nicht bereit, sich mit etwas für sie Neuem zu beschäftigen. Da fehlt oft auch der berühmte Blick über den Tellerrand, d.h. in andere Genres. Wenn ich nix außer Adventures spiele, tue ich mich mit einem Controller unter Umständen etwas schwer oder wenn ich noch nie QTEs schaffen musste. Man kann sowas aber auch lernen, man muss allerdings auch bereit sein, sich auf etwas Neues einzulassen. Und z.T. hat die Auseinandersetzung mit neuen Spielmechaniken ja auch Vorteile, weil man dadurch besser werden kann und es quasi eine Lernkurve gibt. Seit ich mich durch die QTEs von Fahrenheit gekämpft habe, kosten mich QTEs in anderen Spielen nur noch ein müdes Lächeln.
Ich finde es schon etwas krass bzw. sehr verallgemeinernd, davon auszugehen, daß die meisten Aventure-Spieler, die Controller ablehnen, dies tun, weil sie sie nicht gewohnt sind und sich nicht mit etwas für sie neuem auseinandersetzen wollen. Es gibt, und dazu gehöre ich auch, schlichtweg Spieler, für die Adventures untrennbar mit Point & Click verbunden sind. Einfach weil sie es so am Besten finden und eine andere Steuerung eben auch ein anderes Feeling mit sich bringt.
Wobei ich auch Fahrenheit nicht als Adventure bezeichnen würde. Es ist sogar eins meiner Lieblingsspiele, ich fand diese Farbdingse absolut super! Aber es ist für mich eben kein Adventure, sondern ein Action-Adventure, für das, für mich persönlich, ganz andere Regeln gelten, als für ein "klassisches Adventure".
Ich finde auch nicht, daß man das Spielern wie mir vorhalten kann. Denn wenn plötzlich jemand einen Ego-Shooter für die Konsole rausbringen würde, welcher sich mittels Maus steuert, würden sich die Shooter-Fans bestimmt auch beschweren. Und da käme wohl keiner auf den Gedanken, ihnen vorzuwerfen, daß sie ja nicht offen für alternative Steuerungsmöglichkeiten sind. Und keiner kommt auf die Idee zu sagen, daß doch die Steuerung auf Konsolen bei einem Shooter mehr den Gewohnheiten der PC- bzw. Adventurespielern angepaßt werden sollte. :wink:
Für mich hat sich eben Point & Click als Steuerung für Adventures bewährt. Da konnte mich bisher noch kein Controller überzeugen. Anders sieht es bei Action-Adventures aus. Auch wenn ich diese eher selten spiele, ist dafür ein Controller nach meiner Erfahrung die beste Steuerungsmöglichkeit.
Die Definition eines Adventures als Point and Click greift insofern aus meiner Sicht viel zu kurz, weil damit automatisch alle Spiele, die zwar Adventures sind, aber nicht mit der Maus gespielt werden, wegfallen.
Ich spreche da eher von "klassischen" Adventures im Gegensatz zu z.B. "Action-Adventures". Und mir fällt gerade kein klassisches Adventure, das auf der Story und dem Lösen von Rätseln beruht und ohne "Action-Sequenzen" auskommt, ein, bei dem nicht die Maus die nach meiner Meinung beste Steuerungsmöglichkeit gewesen wäre.
Oder solche, in denen Schieberätsel vorkommen, um bei deinem Beispiel zu bleiben. Wenn man den Maßstab so eng anlegt, muss man z.B. Black Mirror aus dem Genre werfen, weil es Schieberätsel gibt. NiBiRu detto.
Schieberätsel sind durchaus eine anerkannte Rätselart von Point & Click Adventures. Wobei man sie meiner Meinung nach durchaus daraus vebannen sollte. Aber es gibt halt immer mal eine Art von Rätseln, die einem persönlich nicht zusagt, aber trotzdem halt irgendwie dazugehört. Schieberätsel lassen sich meist auch wunderbar per Maus lösen. Also, falls man die überhaupt lösen kann, was bei mir meistens nicht so gut klappt. :rofl2:
Aber daran würde wohl auch eine Controllersteuerung nichts ändern.
Wenn man die Steuerung als alleiniges Definitionsmerkmal annimmt, fliegen Spiele wie Baphomets Fluch 3 oder Dreamfall aus dem Genre, weil Tastatursteuerung.
Klassische Adventures sind das für mich jedenfalls nicht. Fiele dann wieder in die Kategorie Action-Adventure.
Beide Arten haben ihre Daseinsberechtigung. Man sollte nur nicht versuchen, das eine unter dem Namen des anderen anzupreisen, weil dann immer diejenigen, die eben die entsprechende "Reinform" erwarten, enttäuscht werden.
Was wäre denn so schlimm daran, in "klassisches Adventure" und "Action-Adventure" und vielleicht noch andere Formen, die mir gerade nicht einfallen, zu unterscheiden? Man unterscheidet ja auch z.B. in First-Person und Third-Person Adventures. Der eine mag das eine lieber, der andere das andere. Da käme ja auch keiner auf die Idee, daß jetzt alle Adventures eine Mischform davon sein müssen.

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Re: Wo sind die Adventurespieler hin?

Beitrag von Jehane » 02.09.2020, 10:32

Beim letzten Sherlock waren die Grenzen zwischen einem klassischen Adventure und einem Action-Adventure ziemlich fließend, weil Elemente von beidem vorhanden waren. Insofern ist das schon mal schwieriger zu klassifizieren, weil es eben auch kein reines Action-Adventure ist. Dafür war der Actionanteil nicht hoch genug.

Die Bemerkungen zu Spielern, die sich mit einer anderen Steuerung nicht befassen wollen, hat sich natürlich nicht auf alle bezogen, sondern auf jene, die bei Neuerungen oder Änderungen sofort meckern. Die gibt's ja auch, und nur die hab ich gemeint. Dachte, das wäre klar gewesen. Solche Spieler gibt's übrigens in so ziemlich allen Genres. Es gibt z.B. immer wieder eingefleischte Shooter-Fans, die der Meinung sind, dass man einen Shooter am besten am PC mit Tastatur und Maus zockt. Die verachten dann jeden, der einen Shooter auf der Konsole spielt. Das finde ich persönlich auch ziemlich engstirnig. Man kann sowas ja zumindest mal ausprobieren anstatt gleich zu schimpfen, dass das nicht geht oder nicht zum Genre passt. Ich bin aber generell dafür, dass man Dinge, die man nicht kennt oder denen man skeptisch gegenübersteht, erst mal ausprobiert. Sonst kann man ja nicht drüber urteilen.

Ich geb dir absolut Recht, dass sich für die meisten Adventures die Maussteuerung bewährt hat, aber das heißt ja nicht, dass andere Möglichkeiten nicht auch funktionieren können - sie müssen halt ans Spiel angepasst sein. Das erste Baphomets Fluch funktioniert auf der Wii erstaunlich gut, aber das auch nur, weil bestimmte Szenen wie die mit der Ziege entschärft und vereinfacht wurden. Andere Aufgaben sind dafür ein kompletter Krampf, weil versucht wurde, die Steuerung der Wii bestmöglich zu nutzen - dann bewegt man das blöde Trumm seeehr langsam und seeehr vorsichtig nach links oder rechts, um einen Tresor zu knacken, nur um festzustellen, dass der Controller so sensibel reagiert, dass man permanent auf Anfang zurückgesetzt wird. Sowas kam zweimal vor und war total nervig, der Rest hat aber auch auf der Wii wirklich gut geklappt bzw. wurde das gut umgesetzt.

Bei BF3 und Dreamfall hab ich mich mit Controller deutlich leichter getan als mit der Tastatur, bei Fahrenheit wiederum hat mich geärgert, dass keiner meiner Controller sich für das Spiel konfigurieren hat lassen und ich es mit Tastatur spielen musste (dass das Keyboard das überhaupt überlebt hat, grenzt an ein Wunder). Ich würde diese Spiele trotz der Actioneinlagen auch als Adventures klassifizieren, wobei bei Fahrenheit die Grenzen zum Action Adventure schon sehr fließend sind, das stimmt. Da war einfach auch der Anteil an Actionelementen viel, viel höher als bei BF3 oder Dreamfall. BF3 und DF hätten außerdem theoretisch auch gut mit der Maus funktioniert, also bei Anpassung und Vereinfachung der Actionsequenzen. Bei Fahrenheit wäre das bei der hohen QTE-Dichte praktisch unmöglich gewesen. Ich mein, die arme Maus... :)

Das mit den Schieberätseln war ein Beispiel eines Vorposters, der sinngemäß gemeint hat, Schieberätsel gehören nicht in ein Point and Click-Adventure :) Auch wenn ich Schieberätsel nicht sonderlich mag, sehe ich das anders. Hin und wieder können die ja doch ganz spaßig sein, wenn sie sich nicht grade häufen oder das Spiel nach dem Lösen eines solchen Rätsels einfach abschmiert. Und irgendwie gehören sie für mich zu einem Adventure wie die berühmte Brechstange - letztere noch mehr als alles andere. Ich hab nix gegen Änderungen und Neuerungen, aber bei der Brechstange verstehe ich keinen Spaß :D

Ein Problem, das ich bei der Klassifizierung sehe, ist, dass die Grenzen zwischen den Genres und Subgenres immer mehr verschwimmen und es oft gar nicht möglich ist, ein Spiel eindeutig einem bestimmten Genre zuzuordnen, weil es Elemente aus mehreren Genres aufweist. Und subjektive Kriterien spielen ja auch immer eine Rolle - das sieht man ja schön an der unterschiedlichen Zuordnung von BF3 und DF :)

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Re: Wo sind die Adventurespieler hin?

Beitrag von advfreak » 02.09.2020, 13:20

@all

Naja das muss ja nicht für jeden gelten, wie gesagt die Frage lautete ja wo die Adventurespieler hin sind und ich hab sie von meiner Seite aus beantwortet warum ICH fast keine klassischen Adventures mehr spiele. Die Gründe dafür sind sicher vielfältig, aber wenn ich die Wahl hätte zwischen einem klassischen neuen Monkey Island in 2D oder einem Detroit 2 in High-End auf einer PS5 dann würde ich wohl letzteres bevorzugen.

Hab aber nix dagegen wenn weiterhin die 2D Comic Dinger kommen, freu mich auch schon sehr auf den neuen Larry und denke das der mit Sicherheit ein heißer Kandidat für das Corner Adventure des Jahres 2020 sein wird. 👍🏻😊
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Re: Wo sind die Adventurespieler hin?

Beitrag von Jehane » 03.09.2020, 10:41

Für mich macht's die Abwechslung :) Ich mag 2D-Grafik, wenn sie zum Spiel passt, ich mag Point and Click, spiel aber auch sehr gerne die Telltale-Geschichten, weil die meistens einfach gut erzählt sind (spielerisch komplett anspruchslos, aber mei). Ich hab noch jede Menge ältere Adventures daheim, die ich noch gar nicht gezockt hab oder nur angespielt, aber nicht beendet habe - BouT 2 z.B., aber auch Dead Reefs, irgendwo kugelt Die Kunst des Mordens herum, Memento Mori detto (das wollte ab Kapitel 3 nicht mehr), Sanitarium, Kyrandia 2 und 3... aber auch Detroit auf der PS4. Überhaupt hab ich viel zu viele ungespielte Spiele, fällt mir grade auf :D

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Re: Wo sind die Adventurespieler hin?

Beitrag von advfreak » 03.09.2020, 11:07

Jehane hat geschrieben:
03.09.2020, 10:41
Überhaupt hab ich viel zu viele ungespielte Spiele, fällt mir grade auf :D
Ja aber echt! 8o :rofl2:

Schau das du vielleicht irgendwo noch das Telltale Guardian of the Galaxy bekommst, das ist echt total super und cool. :zaunpfahl:

Ich bin ja mal gespannt wanns endlich Neuigkeiten zum The Wolf Among Us 2 gibt, es ist irgendwie so verdächtig ruhig. ;(
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Re: Wo sind die Adventurespieler hin?

Beitrag von Mikej » 03.09.2020, 11:36

Guardians of the Galaxy hat sie zum Release eh getestet 😀

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Re: Wo sind die Adventurespieler hin?

Beitrag von advfreak » 03.09.2020, 12:22

Mikej hat geschrieben:
03.09.2020, 11:36
Guardians of the Galaxy hat sie zum Release eh getestet 😀
WIAKLICH 😱 😱 😱

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Re: Wo sind die Adventurespieler hin?

Beitrag von Jehane » 04.09.2020, 10:11

Yep, hab ich und für sehr gut befunden :) Ich halte das nach wie vor für eines der besten Telltale-Spiele, dicht gefolgt vom Wolf und den beiden Batman-Spielen. Game of Thrones war... naja. Eh.

Ich Depp hab btw die Liste meiner ungespielten Spiele vorgestern mehr oder weniger zufällig erweitert - beim Libro gab's Red Dead Redemption II für die PS4 um 50% reduziert, also um 30 Euro. Argh :D

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Re: Wo sind die Adventurespieler hin?

Beitrag von advfreak » 04.09.2020, 11:10

Game of Thrones hat mir eigentlich gefallen obwohl ich bis heute noch keine einzige Folge davon im TV gesehen habe. Allerdings ist das offene Ende total unbefriedigend und ärgerlich, also das kann ich leider niemanden empfehlen ob wohl die Story an sich schon sehr gelungen ist und vor allem spannend. :cry:

Ich mochte auch Borderlands total, leider auch hier wieder das Problem mit dem Cliffhanger am Ende der vermutlich nie mehr aufgelöst wird. Allerdings da bei weitem nicht so schlimm wie bei GOT. Das kann man sich gerne nochmal ansehen.

Schönes Wochenende! :beer: :love:
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Re: Wo sind die Adventurespieler hin?

Beitrag von pixelprincess90 » 06.09.2020, 13:30

Die Adventure-Fans sind noch da!

Das Leben ist dazwischen gekommen und ein schlechtes Gewissen kommt auf, wenn ich daran denke, ein paar Stunden für mich vor dem PC zu verbringen. Ab und zu spiele ich aber auf dem iPad - mein Lieblinge der letzten Jahre war ganz klar Syberia und Lumino City.

Ich bin aber ein absoluter Fan von klassischen Point & Click Adventures und hoffe, dass ich bald wieder Zeit dafür finde. Allerdings muss ich mich zuerst auf den neuesten Stand der Technik bringen, denn die heutigen Games brauchen mehr Leistung als ich zur Zeit bieten kann...

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Re: Wo sind die Adventurespieler hin?

Beitrag von Jehane » 07.09.2020, 14:25

advfreak hat geschrieben:
04.09.2020, 11:10
Game of Thrones hat mir eigentlich gefallen obwohl ich bis heute noch keine einzige Folge davon im TV gesehen habe. Allerdings ist das offene Ende total unbefriedigend und ärgerlich, also das kann ich leider niemanden empfehlen ob wohl die Story an sich schon sehr gelungen ist und vor allem spannend. :cry:
Das offene Ende war echt ärgerlich, noch dazu kam das zu einem Zeitpunkt, als ich das Ganze endlich spannender gefunden hab - manche Episoden waren ja sehr durchwachsen, und ich mochte auch die Forresters nicht sonderlich. Zu sehr Stark 2.0. Dafür hat mir gut gefallen, dass einige Charaktere von den Schauspielern vertont wurden :) Manche Dinge in dem Spiel machen außerdem mehr Sinn, wenn man die Serie kennt, weil es da ein paar Querverbindungen gibt - grade der Anfang ist eigentlich ein massiver Spoiler im Hinblick auf die Serie.

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