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 Betreff des Beitrags: News - Release Termin fixiert - State of Mind erscheint im A
BeitragVerfasst: Freitag 20. April 2018, 14:03 
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Gralsjäger
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Gerade die Veröffentlichung für die Switch finde ich extrem spannend, hoffe man bekommt dann irgendwann Infos welche Versionen wie gut gelaufen sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: News - Release Termin fixiert - State of Mind erscheint
BeitragVerfasst: Freitag 20. April 2018, 14:13 
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Adventuregott
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die Switch-Version interessiert mich ehrlich gesagt auch am meisten :). Allgemein, Adventures auf der Switch könnten richtig gut funktionieren


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 Betreff des Beitrags: News - Release Termin fixiert - State of Mind erscheint im A
BeitragVerfasst: Samstag 21. April 2018, 00:08 
Ich mochte die klassischen Adventures von Daedalic, also jene Genre-Vertreter, für deren Entwicklung die Firma ursprünglich mal gegründet worden war. Mit so Zeug wie Silence, Pillars of Eternity oder State of Mind kann ich leider nichts anfangen.

Schade, der Pfad weg von traditionellem P&C war schon seit geraumer Zeit zu beobachten, aber ich hatte gehofft, mit The Devil's Men noch einen denkwürdigen und großartigen Abschluss dieser Ära erleben zu dürfen. Damit dürfte dann wohl doch Deponia Doomsday erstmal mein letztes Daedalic-Spiel gewesen sein.


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 Betreff des Beitrags: News - Release Termin fixiert - State of Mind erscheint im A
BeitragVerfasst: Samstag 21. April 2018, 00:09 
Ich meinte natürlich Pillars of the Earth...


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 Betreff des Beitrags: Re: News - Release Termin fixiert - State of Mind erscheint
BeitragVerfasst: Samstag 21. April 2018, 00:37 
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Adventuregott
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Gut, mit Pillars of Eternity hatte Daedalic nichts zu tun, das ist ein ganz anderes RPG-Kaliber.

Du meintest wohl Säulen der Erde?


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 Betreff des Beitrags: Re: News - Release Termin fixiert - State of Mind erscheint
BeitragVerfasst: Samstag 21. April 2018, 10:51 
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Adventuregott
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bei mir war eigentlich bei jedem Adventure immer der Hauptgrund, warum ich es gespielt habe, die Story. Solange die Geschichte überzeugen kann, bekommt Daedalic da meine Unterstützung.


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 Betreff des Beitrags: News - Release Termin fixiert - State of Mind erscheint im A
BeitragVerfasst: Sonntag 22. April 2018, 20:48 
@Mikej
Hatte mich doch schon korrigiert... ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: News - Release Termin fixiert - State of Mind erscheint
BeitragVerfasst: Sonntag 22. April 2018, 20:56 
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Adventuregott
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War mir zu dem Zeitpunkt nicht angezeigt worden. Schwamm drüber :D


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 Betreff des Beitrags: News - Release Termin fixiert - State of Mind erscheint im A
BeitragVerfasst: Montag 23. April 2018, 13:23 
"bei jedem Adventure immer der Hauptgrund, warum ich es gespielt habe, die Story"
Jain. Bei mir neben der Story wiegen genau so schwer die spielerischen Elemente. Sind die kaum vorhanden habe ich auch kaum Interesse an der Story.


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 Betreff des Beitrags: Re: News - Release Termin fixiert - State of Mind erscheint
BeitragVerfasst: Montag 23. April 2018, 14:10 
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Adventuregott
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k0SHiii hat geschrieben:
"bei jedem Adventure immer der Hauptgrund, warum ich es gespielt habe, die Story"
Jain. Bei mir neben der Story wiegen genau so schwer die spielerischen Elemente. Sind die kaum vorhanden habe ich auch kaum Interesse an der Story.

kann ich verstehen :). Da ist jeder ein bisschen anders


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 Betreff des Beitrags: Re: News - Release Termin fixiert - State of Mind erscheint
BeitragVerfasst: Montag 23. April 2018, 15:14 
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Mir ist die Story auch bei weitem wichtiger als wie dämlich konstruierte Rätsel, die weder in der Praxis funktionieren würden, noch irgendein Mensch ohne sinnloses kombinieren aller Gegenstände draufkommen würde.


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 Betreff des Beitrags: News - Release Termin fixiert - State of Mind erscheint im A
BeitragVerfasst: Montag 23. April 2018, 16:14 
Für mich sind Spielwelt, Charakterdesign, Story und Dialoge am wichtigsten. Nichtdestotrotz möchte ich ein befriedigendes Spielgefühl haben.

Ist wenig bis gar kein Gameplay vorhanden, kann ich auch gut einen Film anschauen, der hat dramaturgisch und iszenatorisch im Zweifel immer mehr drauf. Umgekehrt verspüre ich auch wenig Lust, mich 30 Stunden lang durch endlose Rätselketten und 200 Bildschirme vor- und zurückzuquälen.


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 Betreff des Beitrags: News - Release Termin fixiert - State of Mind erscheint im A
BeitragVerfasst: Sonntag 29. April 2018, 00:37 
Wenn man hauptsächlich wegen der Story spielt, kann ich das mit DD am wenigsten verstehen. Übrigens, wem das Gameplay nicht so wichtig ist, sondern die Story, sollte besser Bücher lesen, Filme schauen etc. Da bekommt man dann eine gute Story. Gute Storys, ich meine GUTE Storys gibt es im gesamten Spielesektor nämlich kaum. Warum spielt man ein bestimmtes Genre so gern? Weil das Gameplay und die Story eine ganz spezifische Erfahrung ist, die man, wenn man mehr davon will, mit ganz typischen Genreerwartungen reproduziert sehen will.

Die Story ist am Ende nämlich nicht der relevanteste Teil.


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 Betreff des Beitrags: Re: News - Release Termin fixiert - State of Mind erscheint
BeitragVerfasst: Sonntag 29. April 2018, 00:55 
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Gralsjäger
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rcunterwegs hat geschrieben:
Übrigens, wem das Gameplay nicht so wichtig ist, sondern die Story, sollte besser Bücher lesen, Filme schauen etc. Da bekommt man dann eine gute Story.
...
Die Story ist am Ende nämlich nicht der relevanteste Teil.

Das ist jetzt aber nur schlicht für dich selbst gesprochen. Ich spiele grad The Walking Dead Staffel 2, davor 1 und 400 Days. Im Vergleich zur TV-Serie: Die Handlung ist in beiden Medien gleich interessant und spannend, bei den Charakteren mag die Serie vorn liegen, dafür hab ich am PC interaktive Möglichkeiten, die Geschichte und (zugegeben nur recht leichte) Veränderungen des Ablaufes vorzunehmen. Das bietet mir weder Film noch Buch, das kann nur das Medium Spiel. Da ist dann der Begriff "Gameplay" auch unrelevant, weil ich ihn in diesen Beispiel nicht suche. Ein Alan Wake wäre auch das weitaus bessere Spiel, hätte man die Shooterszenen arg eingespart, gilt für so viele eigentlich gute Spiele (Tomb Raider). Sie werden so nur unnötig in die Länge gezogen...

rcunterwegs hat geschrieben:
ich meine GUTE Storys gibt es im gesamten Spielesektor nämlich kaum.

Zustimmung, gilt für Romane und Filme übrigens auch. Da muss man sich dann halt die Perlen rauspicken und eben nicht jeden Mist konsumieren...


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 Betreff des Beitrags: Re: News - Release Termin fixiert - State of Mind erscheint
BeitragVerfasst: Sonntag 29. April 2018, 11:36 
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rcunterwegs hat geschrieben:
Wenn man hauptsächlich wegen der Story spielt, kann ich das mit DD am wenigsten verstehen. Übrigens, wem das Gameplay nicht so wichtig ist, sondern die Story, sollte besser Bücher lesen, Filme schauen etc. Da bekommt man dann eine gute Story. Gute Storys, ich meine GUTE Storys gibt es im gesamten Spielesektor nämlich kaum. Warum spielt man ein bestimmtes Genre so gern? Weil das Gameplay und die Story eine ganz spezifische Erfahrung ist, die man, wenn man mehr davon will, mit ganz typischen Genreerwartungen reproduziert sehen will.

Die Story ist am Ende nämlich nicht der relevanteste Teil.

selten hab ich in Büchern kute interaktive Stories gesehen, ebenso in Filmen. Das Spiel macht auch (vermeintlich) schwächere Stories allein deswegen spannend, weil man das Gefühl des "Dabeiseins" hat. Wegen dem Gameplay spiel ich sicher keine Adventures. "Point & Click" ist jetzt nicht gerade eine spannende Mechanik. Wie heißts oft so schön, wenn schon Rätsel drin sind, sollten sie zur Umwelt / zur Geschichte passen, um überzeugen zu können. Das kann ich da so unterschreiben

ich stimm da dem guten Albaster ziemlich zu. Das rauspicken, was einem gefällt, das dann auch spielen.

Wenn die Geschichte so nebensächlich wär, könnt ich auch einen Band Sudoku für Fortgeschrittene lösen und es als bestes Spiel aller Zeiten rühmen.


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 Betreff des Beitrags: News - Release Termin fixiert - State of Mind erscheint im A
BeitragVerfasst: Sonntag 29. April 2018, 18:30 
Aber Menschen, die ein bestimmtes Genre bevorzugen, bevorzugen dies, weil eine bestimmte spezifische - ich nenne sie im konkreten Beispiel mal vereinfacht Adventuregameplay - Interaktivität verwendet wird. Es hat einen Grund, warum der langjährige Konsument von Adventurespielen mit Spielen wie Silence nichts anfangen kann. Ich rede hier wohlbemerkt nicht von dem Typ Gamer, dem das Genre egal ist. Ich rede konkret von spezialisierten Gamern. Es ist eben dann nicht egal, welche Interaktivität die Geschichte vermittelt.
Und sinnFeiN, Du bist kein expliziter Adventuregamer. Du bist ein Gamer. Dir ist egal, woher das Spiel kommt bzw. mit welcher Mechanik. Das ist legitim. Meine Argumentation ist aber die Erklärung für den Adventurespieler. Und dass diese "New adventures" beim Kunden von früher nicht ankommt und es viel Kritik hagelt ist unbestritten.

Wenn ich ins Kino gehe, ist mir eben nicht egal, ob ich dann dort anstatt einen Film plötzlich in eine Buchlesung gerate, ob mir die Geschichte als Film oder durch Vorleser vermittelt wird.

Der Kunde ist Konsument. Der Konsument weiß in der Regel genau was er will. Und wenn Du z.B. nur Wert auf die Story legst und Dir das Gameplay egal ist, ist das Deine individuelle Einstellung als Konsument.

Genau wie ich mir als Konsument gerne selber aussuche, ob ich heute überrascht werden will oder ob ich heute ein Adventure spielen möchte, mit eben genau dem Spielgefühl bzw. Gameplay bzw. der spezifischen Vermittlungsform von Adventures, die ich erwarte.

Und wenn Du sagst, das klassische Adventuregameplay ist langweilig, dann sprichst in dem Fall Du nur für Dich. Ich finde es ist eine der schönsten kontemplativen Spielerfahrungen im gesamten Computerspielesektor. Und das ist eben meine Vorliebe.

Und die Erklärung die ich gebe ist nur die Erklärung für die vielen Leute, die sich mit den neuen Mischspielen nicht anfreunden können, weil sie eben nicht das bekommen, was sie so sehr an dem Genre mögen.

Wenn es mir nur um die Story ging, würde ich direkt The Last of Us spielen.


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 Betreff des Beitrags: News - Release Termin fixiert - State of Mind erscheint im A
BeitragVerfasst: Sonntag 29. April 2018, 18:40 
P.S. Alabaster:

TWD ist wohl im Seriensektor gerade eine der am schlechtesten geschrieben Fernsehserien überhaupt.


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 Betreff des Beitrags: Re: News - Release Termin fixiert - State of Mind erscheint
BeitragVerfasst: Sonntag 29. April 2018, 20:07 
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Adventuregott
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rcunterwegs hat geschrieben:
Und sinnFeiN, Du bist kein expliziter Adventuregamer. Du bist ein Gamer. Dir ist egal, woher das Spiel kommt bzw. mit welcher Mechanik. Das ist legitim.

Seh ich nicht so, aber du weißt da wahrscheinlich mehr.

rcunterwegs hat geschrieben:
Wenn ich ins Kino gehe, ist mir eben nicht egal, ob ich dann dort anstatt einen Film plötzlich in eine Buchlesung gerate, ob mir die Geschichte als Film oder durch Vorleser vermittelt wird.

Da verwechelst du Genre mit Mediengattung... Du meinst Action statt Sci-Fi. Die Mischung ist übrigens bei postmodernen Filmen völlig normal. Genauso in Filmen. Genres werden immer mehr aufgebrochen und vermischt.

rcunterwegs hat geschrieben:
Und wenn Du sagst, das klassische Adventuregameplay ist langweilig, dann sprichst in dem Fall Du nur für Dich. Ich finde es ist eine der schönsten kontemplativen Spielerfahrungen im gesamten Computerspielesektor. Und das ist eben meine Vorliebe.

Die Langeweile des Gameplays zeigt, dass es am nächsten an nicht-interaktiven Medien dran ist. Ergo der Fokus auf die Geschichte :)

rcunterwegs hat geschrieben:
Und die Erklärung die ich gebe ist nur die Erklärung für die vielen Leute, die sich mit den neuen Mischspielen nicht anfreunden können, weil sie eben nicht das bekommen, was sie so sehr an dem Genre mögen.

Ich glaub eher Nostalgiker, die nicht einsehen, dass sich im Spieleberich auch in über 20 Jahren was getan hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: News - Release Termin fixiert - State of Mind erscheint
BeitragVerfasst: Sonntag 29. April 2018, 20:27 
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Gralsjäger
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rcunterwegs hat geschrieben:
Und wenn Du sagst, das klassische Adventuregameplay ist langweilig, dann sprichst in dem Fall Du nur für Dich. Ich finde es ist eine der schönsten kontemplativen Spielerfahrungen im gesamten Computerspielesektor. Und das ist eben meine Vorliebe.

Und genau das ist der Punkt, jeder hat halt seine bevorzugten Spielvorlieben. Und wenn es immer "leerer" wird in seinem Genre bzw. alte, geliebte Inhalte wegbrechen, darf man sich auch schon mal aufregen - ändern wird das freilich nichts.

Entwickler produzieren halt das, was grad gut verkauft wird und ankommt, bei den Kunden, da darf man sich nichts vormachen, klassische Adventures sind eben Nische, selbst Spiele wie Life is Strange und Walking Dead sind das vermutlich.

Meine aktuelle Vorliebe wäre eine Mischung zwischen klassischen Adventure, also durchaus Rätsel, Inventar, Dialoge und ein Spielsystem wie man es kennt von Spielen wie Life is Strange oder Heavy Rain. Vielleicht wird das beim neuen Call of Cthulhu mal gelingen. Was ich nicht will sind ewige, unfaire QTE und aufgesetzte Rätsel, wie man sie leider zuhauf hat. Warum keine entsprechende Mischung? Das bedeutet noch nicht mal weg vom Anspruch, ein Gone Home z.B. kann durchaus intensive, komplexe Gedanken und Denkprozesse auslösen, wenn man bereit ist, sich auch outgame mit dem Thema zu beschäftigen.

Da ich selbst grad an einem Textadventure arbeite, habe ich mir dahingehend viele Gedanken gemacht. Leider fällt mir zum Rätseldesign recht wenig ein, was sich "unauffällig" ins logische Spielgeschehen einfügt. Deshalb meine aktuelle Lösung: Ich gehe eher in Richtung optionale Spielinhalte, versteckte Informationen und Wahlmöglichkeit in der Vorgehensweise, was zwangsweise dazu führt, das bestimmte Inhalte verborgen bleiben. Rätsel sehe ich eher darin, versteckte Szenen und Inhalte zu öffnen. Das ist zwar einen Haufen Arbeit, aber dafür werden Spieler belohnt, die sich eben Gedanken mit der Spielwelt, den Charakteren machen und sich Theorien überlegen, was vor sich geht bzw. was passiert ist...

So hat halt jeder Spieler seine Vorlieben. Mir - wie wohl auch sinnFein - ist eine Story, bestenfalls sogar eine ausgearbeitete Hintergrundwelt sehr wichtig. Selbst ein dröges EVE Online ist noch intensiver und interessanter, durch sein hochkomplexes Erzähluniversum außerhalb des eigentlichen Spiels. Generell würde ich mir mehr immersive Inhalte wünschen, welche weg von langen Actionanteilen hin zurück zum Adventuregenre führen, eben nur nicht mehr ein so stures Korsett, sondern breiter aufgestellt wie z.B. Kona es andeutet. Aber ich glaube wir hatten diese Diskussion bereits... :wink:

Das Gaming übrigens im Storywriting hängt, ist eben der Interaktivität geschuldet, ein interessanter Artikel dazu
http://www.fluter.de/in-anderen-welten
warum z.B. "echte" Autoren eher weniger in der Spielebranche zu finden sind. Sie sind schlicht zu eingeengt in ihrer Kreativität. Der Gamedesigner entwirft sein Spiel und die Spielelemente, der Writer muss dazu eine Story spinnen. Klar das es Logiklücken und Unglaubwürdigkeiten gibt, wobei gute Autoren durchaus ein Spiel bereichern, wie man auch in The Secret World oder Sunless Sea erkennt. Man sollte dann aber bereit sein, wieder Texte zu lesen. Auch die GK-Reihe lebt von Jane Jensen´s schriftstellerischen Qualitäten. Es ist also durchaus nachvollziehbar, warum die Generation der "neuen" Adventure eine bessere Story erzählen bzw. sie besser/ emotionaler in Szene setzen, weil sie eben das Gameplay reduzieren. Das kann man gut finden oder nicht, ich glaube wer im gesunden Maß spielt, wird auf dem Markt fündig werden und genug Auswahl haben, egal in welchem Genre man zuhause ist...

rcunterwegs hat geschrieben:
TWD ist wohl im Seriensektor gerade eine der am schlechtesten geschrieben Fernsehserien überhaupt.

Ist das so? Ich hätte sie jetzt im Mittelfeld gesehen, wobei ich erst Anfang Staffel 3 bin. Aber klar, ein "The Wire" oder "Carnivale" ist sie sicher nicht, darum geht es mir aber auch gar nicht. Sie interessiert mich eher durch Setting und Thematik und ich möchte wissen, wie es mit den Charakteren weiter geht - Telltales Walking Dead bietet mir das Gleiche, nur da habe ich halt einen direkten Einfluss, in die Handlung und Ereignisse einzugreifen und abzuändern. Darum würde ich in meinem genannten Beispiel aktuell das Spiel der Serie vorziehen, unabhängig von Anspruch der Story, die Faszination (bei beiden Medien) ergibt sich für mich aus der Dramatik, dem Unvorhersehbaren und der Atmosphäre.


Zuletzt geändert von Albaster am Sonntag 29. April 2018, 20:52, insgesamt 4-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: News - Release Termin fixiert - State of Mind erscheint
BeitragVerfasst: Sonntag 29. April 2018, 20:34 
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Aufregen darf man sich auf jeden Fall, ja. Aber irgendwann muss man sich nach Alternativen umsehen, wenn fast nix mehr in dem Bereich passiert :)

Danke für den Artikel bezüglich Storywriting. Der wird gelesen :). Das ist sicherlich nicht leicht interaktive Geschichten zu erzählen. Allein schon das Pacing ist bei offeneren Welten nicht in der Hand des Autors.

übrigens auch sauspannend, weil da indrekt drin steht, warum sich beispielsweise Adventures gerade so weiterentwickeln.
Zitat:
Ich habe gelernt, dass die Welt der Computerspiele noch ziemlich begrenzt ist. Viele der Autoren haben Spiele entworfen, die heute technisch nicht machbar sind. Die Computerspiele stehen momentan da, wo der Film in den 20er-Jahren stand: schwarz-weißer Stummfilm vor der Erfindung des Tons.

Point & Click limitiert halt noch stärker als "nur" die Technik


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 Betreff des Beitrags: Re: News - Release Termin fixiert - State of Mind erscheint
BeitragVerfasst: Sonntag 29. April 2018, 23:01 
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Gralsjäger
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sinnFeiN hat geschrieben:
Danke für den Artikel bezüglich Storywriting. Der wird gelesen :)

Und hier
https://superlevel.de/spielkram/rezensi ... literatur/
findet man eine Rezension zum entsprechenden Buch von Thomas Böhm.

Schön das im Prinzip das Adventure, oder zumindest Adventure-Elemente oft einen großen Teil von neuen Spielexperimenten - und Richtungen sein werden. Da bin ich gespannt, was insbesondere die Indie-Branche in Zukunft entwickeln wird (Stichpunkte z.B. "Spiele sind Kunst", "Serious Gaming"). Gespannt bin ich z.B. auf
https://www.eurogamer.de/articles/2018- ... ozialismus
das ist zwar eher ein Strategiespiel, wird aber sicherlich auch entsprechende Adventure-Elemente besitzen. Solche Spiele sind es, die insgesamt das Medium weiterentwickeln und interessant machen. Und das ist auch dem Genre des Adventures zu verdanken, welches sich zwar vom klassischen Kern entfernt, aber dafür Themen aufgreift, die in anderen Genres kaum denkbar wären.


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 Betreff des Beitrags: News - Release Termin fixiert - State of Mind erscheint im A
BeitragVerfasst: Montag 30. April 2018, 00:06 
"Da verwechelst du Genre mit Mediengattung..."

Nein, ich habe einfach eine Analogie zu unterschiedlichen Medien gesetzt. (Mediengattung ist etwas anderes) Und ich meine auch nicht Action statt Scifi, obwohl dies auch als Analogie zu meinem Punkt funktionieren würde. Ich hätte auch Dreirad und Fahrrad nehmen können.

Ich meine Genre-Erwartung vs. das tatsächlich gelieferte.

Übrigens, um Dich mal zu belehren. Gattung bzw. Genre ist lediglich ein Ordnungsprinzip mit einer Baumstruktur, was schon der alte Aristoteles in seiner Gattungslehre verwendet hat.
Und wenn ich auf der Ebene von unterschiedlichen Medien argumentierte bzw. eine Analogie ziehe, habe ich 1. keinen Gattungsfehler begangen und 2. eine dem Problem äquivalente Situation genannt.

Ich weiß nicht, ob Du in Deinem Studium bisher nur mit der Postmoderne in Berührung gekommen bist, weil Du sie immer wieder erwähnst. Das war hier nur nicht mein Punkt. Es geht auch nicht darum, ob ein Spiel gut oder schlecht ist oder man Denkanstöße bekommt.

Übrigens, wenn wir uns auf der Ebene von Western, Scifi, Action und Co bewegen ist die Vermittlungsart auf einer höheren oder niedrigeren, jedoch nicht auf derselben Ebene angeordnet. Es ist an meinem Punkt der Diskussion nicht relevant.

Adventure, Rollenspiel etc. sind Arten von Spielen mit eigenen Spielregeln der Vermittlung. Und wenn ich eben dieselbe Geschichte zunächst in einem Rollenspiel und später dann als Adventure spiele, ist die Spielerfahrung, das Spielgefühl und damit das Spiel als Ganzes völlig unterschiedlich.

Der vermittelnde Kontext in den die Narration eingebettet ist hat auch Auswirkung auf die Geschichte und bildet zusammen mit dieser das Spielgefühl. Und wenn Du in letzterem eine Vorliebe entwickelt hast und man Dir nun etwas völlig anderes unter demselben Label liefert, wirst Du als Specialgamer enttäuscht sein.

Wenn ich ein scharfes indisches Currygericht essen will und stattdessen ein 5 Sterne Hühnerfrikassee geliefert bekomme, werde ich trotzdem enttäuscht sein, da ich nicht das erhalten habe, was ich unter dem Label erwarte.

"Die Langeweile des Gameplays zeigt, dass es am nächsten an nicht-interaktiven Medien dran ist. Ergo der Fokus auf die Geschichte :)"

Der Punkt der Langeweile ist ja hier schon strittig. Und dass der Fokus auf einer Geschichte liegt ist von mir nicht widersprochen und auch dier Nähe zu nicht interaktiven Erzählmedien. Der Fokus liegt aber für jemanden, der das Genre mag, auf einer Geschichte, die in einem typischen Vermittlungskontext präsentiert wird. Es gibt über Jahrzehnte ausgebildete Erwartungen an das Genre Adventure.

Als sich Seiten wie Adventure Treff gebildet haben, sind die Leute dahin, um eben solche Spiele wieder zu finden, die diese Erwartungen erfüllen. In den Anfangstagen der Seite hat man sich ganz klar von benachbarten oder ähnlichen Genres distanziert. Erst mit der beginnenden Flaute vor einigen Jahren ging es dann los mit dem Öffnen.

Interaktive Filme sind jetzt das Genre. Dagegen ist nichts zu sagen. Die Spieler sind im Schnitt dümmer geworden, was auch daran liegt, dass die Menge an Menschen mit Computern im Vergleich zu den 80er und 90er Jahren explodiert ist. Früher saßen dahinter so Eierköpfe wie ich, die in abnspruchsvollen Textadventures oder Grafikadventures sehr gut, auch ohne Komplettlösung zurechtkamen. Übrigens, was anspruchsvolle Storylines angeht, da war Infocom ganz vorne und ist es noch bis heute. Es spielt nur keiner. Wir wören nier auf die Idee gekommen, den leichten Modus von Monkey Island 2 zu spielen. Ich fand das Spiel bis auf eine Stelle damals auch nicht schwer.

Der Interaktive Film ist auch nicht postmodern. Es ist ein altbekanntes Genre, über das man früher gelacht hat. Damit kam man in den 80ern nicht weit, weil es zu einfach war. Die Leute wollten gefordert werden.

Schleichspiele werden auch immer simpler. Mal von der hübschen Präsentation abgesehen. Was war A Way Out für eine schlecht geschriebene Geschichte. Das Gameplay bestand aus Knöpfchendrücken und ein wenig Spiel. Ganz ehrlich, ich bin Cineast. Dann bitte wenigstens gut geschriebene Dialoge. Und da haben Leute angeblich geheult.

Wenn es um gute Geschichten geht, war bisher in meinem ganzen Leben als Spieler und das beginnt tatsächlich am Quasi-Anfang der Computerspielegeschichte. Viel davor habe ich nicht verpasst.
The Last of Us ist das erste Spiel, bei dem Geschichte und Gameplay miteinander Schritt halten können. Wahrscheinlich das bestgeschriebene Spiel. Dann kommt ganz lange nichts mehr und dann Grim Fandango.

Es gibt viele Spiele mit tollen Spielerfahrungen. Little Nightmares z.B. oder Linelight. Die glänzen aber nur marginal durch ihre Geschichte als mehr durch ihr Design.


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BeitragVerfasst: Montag 30. April 2018, 00:12 
Übrigens, den Nostalgiker kannst Du in die Tasche packen. Das hat mit Nostalgie wenig zu tun. Es geht tatsächlich um eine Form, unabhängig von der Zeit.


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 Betreff des Beitrags: Re: News - Release Termin fixiert - State of Mind erscheint
BeitragVerfasst: Montag 30. April 2018, 00:15 
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Registriert: Mittwoch 20. April 2016, 23:56
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sinnFeiN hat geschrieben:
Zitat:
Ich habe gelernt, dass die Welt der Computerspiele noch ziemlich begrenzt ist. Viele der Autoren haben Spiele entworfen, die heute technisch nicht machbar sind. Die Computerspiele stehen momentan da, wo der Film in den 20er-Jahren stand: schwarz-weißer Stummfilm vor der Erfindung des Tons.

Point & Click limitiert halt noch stärker als "nur" die Technik


Ich bin jetzt nicht sicher, ob ich das verwechsle oder nicht. Aber sollte nicht The Dig eigentlich ein Film werden und kam dann doch "nur" als Point&Click Adventure raus?

Und mal ehrlich, das spielt sich heute noch super! :]

Ich bin total P&C-Fan. Daher finde ich schonmal alle Spiele, die diese Technik nicht benutzen, eher minderwertig. Selbst wenn sie dann eine tolle Story haben und (Das ist für mich noch wichtiger!) tolle und tiefgründige Charaktere, dann macht es mir dennoch weniger Spaß, ein Spiel zu spielen. Wenn alles, aber wirklich auch alles andere für mich super ist, dann spiele ich auch gerne ein Spiel mit Controller. (Tastatursteuerung geht gar nicht!!! Bäh!!!) Aber eine für mich unschöne Steuerung muß dann halt erst mal wettgemacht werden durch andere Elemente.

Und ohne Rätsel geht natürlich gar nicht. Dann kann ich, wie RC schon sagte, auch ein Buch lesen. GK1 ist da für mich eines der besten Beispiele. Es ist P&C, die Story ist super, die Charaktere sind toll, es gibt viele Rätsel, bei denen man auch wirklich mal nachdenken muß... Warum ist sowas heute nicht mehr oder nur noch sehr, sehr selten zu finden?
Wobei ich mir auch irgendwie nicht vorstellen kann, daß es die Steuerung eines Spiels und die Rätsel darin geben sollte und dann nur noch die Geschichte drumrum geschrieben wird. Anfangen tut doch alles mit der Steuerung und der Story. Die Rästel kann man auch später noch einbauen, oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: News - Release Termin fixiert - State of Mind erscheint
BeitragVerfasst: Montag 30. April 2018, 00:37 
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Gralsjäger
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Joey hat geschrieben:
Anfangen tut doch alles mit der Steuerung und der Story. Die Rästel kann man auch später noch einbauen, oder?

So ist es. Nur ist es leider so, das es gutes und schlechtes Rätseldesign gibt. Und da kann ich nur für mich sprechen, besser kein Rätsel als ein schlechtes...

...und schlechte Rätsel gibt es nun genügend, da brauch ich nicht noch mehr von. Rätsel sollten sich nicht nur logisch, sondern auch unscheinbar und überraschend ins Spiel einfügen, sie sollten sich beim entwickeln ergeben, nicht zwingend ins Spiel müssen. Sofern würde ich ein Adventure auch nicht durch Rätsel gliedern. Nicht das Rätsel ist spannend, sondern die Handlung, und die wird vom Rätsel ausgebremst und stören Stimmung und Spielfluss. Im Grunde sind Rätsel in Adventure doch genau das Gleiche wie Ballerpassagen in Action-Adventures (Uncharted, Last of Us, Tomb Raider, Alan Wake, Assassins Creed), nach dem bestreiten dieser Passagen wird man mit Story und Filmsequenzen belohnt, irgendwann wird´s fad.

Generell auf Action (in Adventures z.B. QTE) und Rätsel verzichten möchte ich natürlich nicht. Generell würde ich das viel eleganter gelöst sehen, siehe dazu mein Kommentar oben. Rätsel müssen sein, aber eher nicht solche wie für gewöhnlich. Tja, was ist denn ein überhaupt ein Rätsel?

If the player looks puzzled, it's a puzzle...

Joey hat geschrieben:
GK1 ist da für mich eines der besten Beispiele. Es ist P&C, die Story ist super, die Charaktere sind toll, es gibt viele Rätsel, bei denen man auch wirklich mal nachdenken muß...

Ich jedenfalls mag die GK-Reihe so gerne, weil mich Setting, Charaktere und die Stories so begeistern... das blieb mir in Erinnerung.

Joey hat geschrieben:
Aber sollte nicht The Dig eigentlich ein Film werden und kam dann doch "nur" als Point&Click Adventure raus?

Wikipedia sagt:
Die Idee zum Spiel stammt aus den 1980ern von Steven Spielberg, der sie ursprünglich für einen Film verwenden wollte. Da der damalige Technologiestand bei Spezialeffekten noch nicht seinen Vorstellungen entsprach bzw. deren Entwicklung enorme Kosten verursachen würde, wurde die Idee zunächst für ein paar Jahre ausgesetzt, später dann gänzlich verworfen.


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