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 Betreff des Beitrags: Terroranschläge - Killerspieldebatte
BeitragVerfasst: Freitag 20. November 2015, 13:30 
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Adventuregott
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Es wär ja schon fast utopisch, wenn die Zielscheibe Gamer vollkommen vom Tisch wäre...

http://derstandard.at/2000026110617/Kri ... -trainiert

Spieler trainieren also das Töten in Spielen... mhm, ja, sowieso... Jemals ein Spiel gespielt und ne Waffe abgefeuert (z.B. im Grundwehrdienst oder als Sportschütze) ...

Solche absolut einseitigen Ideen bringen mich immer in Rage... Als würden manche Politiker einfach dumm wie Brot sein...


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 Betreff des Beitrags: Re: Terroranschläge - Killerspieldebatte
BeitragVerfasst: Freitag 20. November 2015, 13:37 
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Zombiepirat
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Pfeiffer..., dass dem noch jemand zuhört. Er meinte ja auch mal, in World of Warcraft würde man Panzer fahren :rofl2: . Und das mit den Chatkanälen ist nicht neu, ich habe schon schon Jahren gelesen, dass Geheimdienste planen, die zu überwachen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Terroranschläge - Killerspieldebatte
BeitragVerfasst: Freitag 20. November 2015, 14:03 
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Adventuregott
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Ja, die Debatte ist tatsächlich nur mehr lästig, aber es wird immer irgendwer damit antanzen, schätze ich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Terroranschläge - Killerspieldebatte
BeitragVerfasst: Freitag 20. November 2015, 15:20 
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Adventuregott
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die Chatkanäle sind zum Teil schon längst überwacht, manche aber zu gut verschlüsselt... Voice-Chats z.B.

leider schon ja... und man wird dann durchaus als bekennender Gamer angesprochen, ob man eh keine "bösen" Spiele spielt (ja, mir schon passiert :D)


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 Betreff des Beitrags: Re: Terroranschläge - Killerspieldebatte
BeitragVerfasst: Dienstag 8. Dezember 2015, 20:33 
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Zombiepirat
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Das Thema ist nur noch ermüdend. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Terroranschläge - Killerspieldebatte
BeitragVerfasst: Donnerstag 10. Dezember 2015, 03:02 
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Adventuregott
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so wie sämtliche Flüchtlings-Meldungen mittlerweile abgestumpft haben ;)
aber bei schräge Spieler-Anschuldigungen muss ich trotzdem immer wieder den Kopf schütteln...


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 Betreff des Beitrags: Re: Terroranschläge - Killerspieldebatte
BeitragVerfasst: Donnerstag 10. Dezember 2015, 11:32 
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Zombiepirat
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Du, dass ist genau wie die ganzen Möchtegern-Intellektuellen nie ein Computerspiel anfassen würden.
Ich habe in der Ausstellung Film & Games einen ehemaligen Kommilitonen getroffen, der nach 20 Jahren sich immer noch nicht von der Uni gelöst hat und mehr oder weniger aus Versehen promoviert hat.

Er hat 600 Filme zu Hause und spielt gerne. Er hat es nicht nötig, jemanden etwas zu beweisen. Aber die Möchtegerns blasen sich auf.

Letztendlich ist jedes Medium in seinen Anfängen bekämpft worden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Terroranschläge - Killerspieldebatte
BeitragVerfasst: Montag 14. März 2016, 13:47 
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Niedlinger
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Es ist leicht einfach auf jemanden zu zeigen und die ganze Schuld bei anderen zu suchen. Es gibt unzählige Studien, die belegen, dass solche Behauptungen überhaupt keine Grundlage haben!


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 Betreff des Beitrags: Re: Terroranschläge - Killerspieldebatte
BeitragVerfasst: Dienstag 15. März 2016, 21:46 
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Ich glaub nicht das Killerspiele schuld an Terrorakten sind, fand es nur mehr vielmehr erschreckend mal wo zu lesen das der Isis seinen Anhängern ratet mittels Spielen,den Umgang mit Waffen so zu trainieren.
Hat das möglicherweise diesen ganzen Staub aufgewirbelt?
Würde mich nicht wundern wenns so gewesen wäre, fand das ziemlich haarsträubend zum lesen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Terroranschläge - Killerspieldebatte
BeitragVerfasst: Mittwoch 16. März 2016, 01:24 
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ne, das ist eine aktuelle Entwicklung... was auch Humbug ist... am ehesten würde man das bei realistischeren Spielen wie Operation: Flashpoint und ARMA III noch verstehen, aber selbst das ist weitab jedweder Realität...
wobei in Militär-Kreisen gibts 1-2 Online-Militär-Simulationen, die sie durchaus gern in der Freizeit spielen :)

Der Post ist ja schon ein bisschen älter :)

Gibt aber mittlerweile genug Gutachten auch von renommierten Unis, die ganz klar bezeugen, dass Aggressionen und Shooter nicht wirklich zusammenhängen, sondern einfach unabhängig davon sind. Manche Studien besagen dann noch ,dass man eher Aggressionen abbaut, als sie aufzubauen.

Das ist einer der Gründe, warum die Debatte mittlerweile futsch ist - natürlich auch, weil Spielen mittlerweile in der Breite angekommen ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Terroranschläge - Killerspieldebatte
BeitragVerfasst: Donnerstag 24. März 2016, 14:18 
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Wenn ich da auch noch meinen Senf dazugeben darf: Ich hab vor Jahren mal einen Kinder- und Jugendpsychiater interviewt - eigentlich zu einem komplett anderen Thema, aber ich hab mir gedacht, na, wenn ich ihn schon mal da hab, frag ich ihn gleich zu seiner Meinung, was sog. "Killerspiele" angeht, einfach, weil mich das persönlich interessiert hat. Der meinte, dass Spiele als solche keine Amokläufe auslösen können, sondern dass man sich immer das soziale Umfeld anschauen muss; man muss sich anschauen, wie die Täter aufgewachsen sind und wie die sozialisiert wurden. Wenn jemand über ein stabiles soziales Netz verfügt und mit sich im Reinen ist, keine psychischen Probleme hat etc., dann kann der tagelang Egoshooter zocken und wird nicht zum Amokläufer - banal gesagt. Außerdem kann virtuelles Töten extrem entspannend sein - kenn ich von mir selber. Wenn ich einen richtig, richtig schlechten Tag hab, spiel ich 15 Minuten Painkiller, hör dazu Slayer und bin danach wieder mit der Welt im Reinen :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Terroranschläge - Killerspieldebatte
BeitragVerfasst: Donnerstag 24. März 2016, 17:35 
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jop... so lautet derzeit auch die gängige Aussage der meisten Studien


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 Betreff des Beitrags: Re: Terroranschläge - Killerspieldebatte
BeitragVerfasst: Donnerstag 24. März 2016, 23:05 
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Jehane hat geschrieben:
Wenn ich da auch noch meinen Senf dazugeben darf: Ich hab vor Jahren mal einen Kinder- und Jugendpsychiater interviewt - eigentlich zu einem komplett anderen Thema, aber ich hab mir gedacht, na, wenn ich ihn schon mal da hab, frag ich ihn gleich zu seiner Meinung, was sog. "Killerspiele" angeht, einfach, weil mich das persönlich interessiert hat. Der meinte, dass Spiele als solche keine Amokläufe auslösen können, sondern dass man sich immer das soziale Umfeld anschauen muss; man muss sich anschauen, wie die Täter aufgewachsen sind und wie die sozialisiert wurden. Wenn jemand über ein stabiles soziales Netz verfügt und mit sich im Reinen ist, keine psychischen Probleme hat etc., dann kann der tagelang Egoshooter zocken und wird nicht zum Amokläufer - banal gesagt. Außerdem kann virtuelles Töten extrem entspannend sein - kenn ich von mir selber. Wenn ich einen richtig, richtig schlechten Tag hab, spiel ich 15 Minuten Painkiller, hör dazu Slayer und bin danach wieder mit der Welt im Reinen :)


Interessant, und irgendwie toll das du so jemand zu Rate ziehen konntest.
Es gibt aber doch Spiele die andere Leute agressiver machen können, ich denke das manche Spiele sehr wohl ein Verstärker für Agressionen sein können, erst Recht wenn der Frustpegel steigt, wenn jemand oft am Verlieren ist.
Es darf darum aber dennoch nie soweit gehen das jemand deswegen total austickt, und das anderen auslässt.
Virutelles töten entspannend hm... das kann man so nicht auf jeden Typ Menschen sagen.
Es gibt Fälle wo ich Videos sah wo ich eher das Gefühl hate, je mehr der Spieler am verlieren war, umso mehr wurde geflucht, und er wurde zunehmends agressiver.
Es gibt wohl die Typ Menschen bei denen es die Agressionen steigert, aber auch die Typ Menschen auf die virtuelles Töten, wohl einen entspannenden Effekt hat.

Wegen den Terroranschlägen, es gab ja leider schon wieder einen in Brüssel :(
34 Tote und 270 Verletzte, wenn man denkt es hört endlich auf, passiert schon wieder so ein Unglück.
Einfach nur Schrecklich. :(


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 Betreff des Beitrags: Re: Terroranschläge - Killerspieldebatte
BeitragVerfasst: Freitag 25. März 2016, 01:55 
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das liegt aber nicht am Medium Spiel, sondern sämtliche kompetitive und herausfordernde Tätigkeiten können zu Frust führen.
Sport, Schule, Uni, Beruf, Spiel. Überall kommen Aggressionen vor - weil Verlieren oder im Nachteil sein den (teilweise gesunden) Egoismus kränkt


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 Betreff des Beitrags: Re: Terroranschläge - Killerspieldebatte
BeitragVerfasst: Freitag 25. März 2016, 02:07 
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sinnFeiN hat geschrieben:
das liegt aber nicht am Medium Spiel, sondern sämtliche kompetitive und herausfordernde Tätigkeiten können zu Frust führen.
Sport, Schule, Uni, Beruf, Spiel. Überall kommen Aggressionen vor - weil Verlieren oder im Nachteil sein den (teilweise gesunden) Egoismus kränkt



Hmmm das ergibt Sinn, aber denke das Sport weniger eine Agressive Wirkung hat als wie zb ein Egoshooter.
Sport powert ja sehr aus, sprich nachm Sport fühlt man sich ja eher müde und erschöpft, und nicht agressiv, bei viel Betätigung da sollte eigentlich dann jegliche Wut verpuffen.
Zumindest bis auf Boxen/Rugby kaum je Sportarten gesehen wo die Leute davon derart aufgeheizt waren so das sie dann aufeinander los gehen wollten, bei Spielen dafür hingegen umso öfter eher mal das erlebt :/ leider.


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 Betreff des Beitrags: Re: Terroranschläge - Killerspieldebatte
BeitragVerfasst: Freitag 25. März 2016, 11:42 
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Kenn da jemanden, der hat sich beim Golf fast die Hand gebrochen, weil er nach einem Turnier fast ein Schild zertrümmert hat...
Wieviele Tennis-Profis zerhauen einen Schläger nach einem Fehler?
Fußball brauch ich gar nicht erwhänen - Eric Cantona mit seinem Kick nach einem Zuschauer ist ja schon legendär
Selbst im Snooker ist bei den ersten Spielen von Ronnie O'Sullivan einfach abgehauen, weil er plötzlich eine Kugel mit Links versenkte. Er hat sich verarscht gefühlt (mittlerweile ist beidhändiges Spiel Standard)
und vieles mehr :)
Während ein Shooter bei mir nur dann Aggressionen - gegen mich selbst - auslöst, wenn ich unfähigerweise gestorben bin :D. Ich denke, man kann das schwer verallgemeinern. Bei vielen führt es zu ganz anderen Emotionen. Wie erwähnt, es kommt mehr aufs soziale Umfeld drauf an und um den allgemeinen psychischen Zustand des Spielern.


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 Betreff des Beitrags: Re: Terroranschläge - Killerspieldebatte
BeitragVerfasst: Donnerstag 31. März 2016, 13:09 
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Nachtstern hat geschrieben:
sinnFeiN hat geschrieben:
das liegt aber nicht am Medium Spiel, sondern sämtliche kompetitive und herausfordernde Tätigkeiten können zu Frust führen.
Sport, Schule, Uni, Beruf, Spiel. Überall kommen Aggressionen vor - weil Verlieren oder im Nachteil sein den (teilweise gesunden) Egoismus kränkt



Hmmm das ergibt Sinn, aber denke das Sport weniger eine Agressive Wirkung hat als wie zb ein Egoshooter.
Sport powert ja sehr aus, sprich nachm Sport fühlt man sich ja eher müde und erschöpft, und nicht agressiv, bei viel Betätigung da sollte eigentlich dann jegliche Wut verpuffen.

Eigentlich schon, ja, aber ich erinnere mich mit Grausen an Volleyball in der Schule - ich hab das gehasst, einfach, weil meine Mitschülerinnen immer auf Gewinnen aus waren (erst recht, wenn's gegen eine andere Klasse ging) und die permanent auf mir rumgehackt haben, wenn ich den doofen Ball mal nicht getroffen hab ("Geh, jetzt hast uns den Punkt gekostet", "Kannst du dich nicht mehr anstrengen", "Du blöde [beliebiges Schimpfwort einsetzen]" - und das war noch harmlos). Resultat: Ich bin im Lauf eines Spiels immer dermaßen wütend geworden, dass ich den Ball mit so viel Kraft wie möglich über das Netz gedonnert hab, sofern ich ihn erwischt hab. Danach waren die Innenseiten meiner Arme immer feuerrot, weil ich so hart zugeschlagen hab. Bis heute hasse ich Volleyball aus tiefstem Herzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Terroranschläge - Killerspieldebatte
BeitragVerfasst: Donnerstag 31. März 2016, 13:23 
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Das kenn ich. Das aggressive Verhalten liegt aber wahrscheinlich auch sehr daran, dass man in der Schule gezwungen ist mitzuspielen und sich sein Team oft nicht aussuchen kann. Ich glaub, das ist nochmal eine andere Ebene.


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 Betreff des Beitrags: Re: Terroranschläge - Killerspieldebatte
BeitragVerfasst: Donnerstag 31. März 2016, 15:22 
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jop, Schulsport ist immer gleich in mehreren Ebenen prädestiniert für Aggression...

oder man reißt sich fast alle Bänder im Knöchel vorm letzten Basketballturnier ;D ...
Da war ich aggressiv... arbeitest fast ein Semester mit den Freunden am Zusammenspiel und beim letzten Trainingsspiel knickt man um ;D
war eines meiner letztes Basketballtraining in den letzten 12 Jahren... so tief steckt da der Frust noch immer :D. Dabei liebe ich die Sportart


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 Betreff des Beitrags: Re: Terroranschläge - Killerspieldebatte
BeitragVerfasst: Donnerstag 31. März 2016, 17:07 
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Mikej hat geschrieben:
Das kenn ich. Das aggressive Verhalten liegt aber wahrscheinlich auch sehr daran, dass man in der Schule gezwungen ist mitzuspielen und sich sein Team oft nicht aussuchen kann. Ich glaub, das ist nochmal eine andere Ebene.

Ja. Das und der Umstand, dass wir in dem Jahr eine Sportlehrerin hatten, der tatsächlich nichts Besseres eingefallen ist, als nur Volleyball mit uns zu spielen. Lehrerin: "Und, was wollt's denn heute machen?" - Mitschülerinnen: "Volleyball spielen!!!" Ich: "Geh na, nicht schon wieder...." Ich war heilfroh, dass wir im Jahr darauf eine andere Lehrerin bekommen haben. Die hat mit uns dann so Dinge wie Zirkeltraining gemacht, ist mit uns auch mal ins Fitnessstudio oder zum Eishockey gegangen... das war einfach viel abwechslungsreicher bei der. Ein Jahr lang Volleyball... echt... den meisten hat's eh getaugt, die haben sich das ja auch allen Ernstes selbst ausgesucht, und für die Lehrerin war's praktisch, weil sie sich genau gar nichts überlegen musste *pfff*


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 Betreff des Beitrags: Re: Terroranschläge - Killerspieldebatte
BeitragVerfasst: Donnerstag 31. März 2016, 17:43 
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war bei uns auch üblich, wir haben nur die Halle geteilt in zwei Gruppen :)
die Basketballgruppe und die Fußball/Volleball Gruppe (ja, HTL, wir hatten nur zwei Damen ;D)
Zirkeltraining ganz selten; Hallenhockey wegen Verletzungsgefahr sehr schnell abgeschafft ;D


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 Betreff des Beitrags: Re: Terroranschläge - Killerspieldebatte
BeitragVerfasst: Donnerstag 31. März 2016, 18:32 
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Jehane hat geschrieben:
Nachtstern hat geschrieben:
sinnFeiN hat geschrieben:
das liegt aber nicht am Medium Spiel, sondern sämtliche kompetitive und herausfordernde Tätigkeiten können zu Frust führen.
Sport, Schule, Uni, Beruf, Spiel. Überall kommen Aggressionen vor - weil Verlieren oder im Nachteil sein den (teilweise gesunden) Egoismus kränkt



Hmmm das ergibt Sinn, aber denke das Sport weniger eine Agressive Wirkung hat als wie zb ein Egoshooter.
Sport powert ja sehr aus, sprich nachm Sport fühlt man sich ja eher müde und erschöpft, und nicht agressiv, bei viel Betätigung da sollte eigentlich dann jegliche Wut verpuffen.

Eigentlich schon, ja, aber ich erinnere mich mit Grausen an Volleyball in der Schule - ich hab das gehasst, einfach, weil meine Mitschülerinnen immer auf Gewinnen aus waren (erst recht, wenn's gegen eine andere Klasse ging) und die permanent auf mir rumgehackt haben, wenn ich den doofen Ball mal nicht getroffen hab ("Geh, jetzt hast uns den Punkt gekostet", "Kannst du dich nicht mehr anstrengen", "Du blöde [beliebiges Schimpfwort einsetzen]" - und das war noch harmlos). Resultat: Ich bin im Lauf eines Spiels immer dermaßen wütend geworden, dass ich den Ball mit so viel Kraft wie möglich über das Netz gedonnert hab, sofern ich ihn erwischt hab. Danach waren die Innenseiten meiner Arme immer feuerrot, weil ich so hart zugeschlagen hab. Bis heute hasse ich Volleyball aus tiefstem Herzen.



O_o um die hätte ich dann echt nen großen Bogen gemacht, so ein Verhalten geht gar nicht, das du da sauer warst, nur zurecht und verständlich.
So geht man mit Schulkameraden doch nicht um.
Bei uns gings im Volleyballteam nie so zu, und bin froh drüber.
Ich war auch kein Volleyballass aber man nahm sogar Rücksicht darauf das ich die Angabe nicht von soweit hinten schaffte, und verkürzte den Abstand damit es klappte.
Die Kraft reichte einfach nicht aus bei mir, bei uns gings wirklich als Team zu, und nicht im Sinne von tritt auf die Kleineren ein.
Den Druck den solche Sportspiele lostreten ist teils nicht normal, und wirklich nicht mehr gesund.


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 Betreff des Beitrags: Re: Terroranschläge - Killerspieldebatte
BeitragVerfasst: Freitag 1. April 2016, 10:56 
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Nachtstern hat geschrieben:
O_o um die hätte ich dann echt nen großen Bogen gemacht, so ein Verhalten geht gar nicht, das du da sauer warst, nur zurecht und verständlich.
So geht man mit Schulkameraden doch nicht um.
Bei uns gings im Volleyballteam nie so zu, und bin froh drüber.
Ich war auch kein Volleyballass aber man nahm sogar Rücksicht darauf das ich die Angabe nicht von soweit hinten schaffte, und verkürzte den Abstand damit es klappte.
Die Kraft reichte einfach nicht aus bei mir, bei uns gings wirklich als Team zu, und nicht im Sinne von tritt auf die Kleineren ein.
Den Druck den solche Sportspiele lostreten ist teils nicht normal, und wirklich nicht mehr gesund.

So soll das auch sein. Ich find, Sport soll Spaß machen, und wenn es ein Teamsport ist, muss man zusammenhalten anstatt auf andere hinzuhacken. Das haben die meisten meiner Mitschülerinnen nicht kapiert, die waren wie gesagt aufs Siegen aus. Wenn ich in einem Team gelandet bin, das nicht so drauf war, war's deutlich angenehmer, und dass wir dann verloren haben, hat auch keinen gejuckt. Aber mit den Ehrgeizigen z.B. gegen eine andere Klasse anzutreten... brrr. Ich mach seither einen seeeeeeeehr großen Bogen um alle Teamsportarten :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Terroranschläge - Killerspieldebatte
BeitragVerfasst: Freitag 1. April 2016, 14:47 
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Um zurück auf Killerspiele zu kommen :rolleyes: :
ich mach seither einen relativ großen Bogen um kompetitive Teamshooter... Ja, es ist spaßig, ja es macht Spaß 5x die Woche zu trainieren... ABER:
es macht keinen Spaß, wenn der Niveauunterschied zwischen einzelnen Spielern zu hoch ist - sofern man was erreich will. Macht mans aus Spaß, passts. Will man Turniere gewinnen, geht das nicht.
Wenn dir immer einer von fünf Spielern kurz vorm Durchbruch durch Wehrpflicht, Schule, Arbeit oder Lustlosigkeit immer wieder abspringt, magst irgendwann nicht mehr :)
Seither gibts für mich nichts mehr im Top-Tier der Spiele. Raiden in der europäischen Elite: keine Lust. Counter-Strike oder ähnliches ist mir ebenso vergangen. Wenn kompetitiv, dann etwas, was ich solo machen kann oder es bleibt der gehobene Core-Gamer von ehemaligen Veteranen, denen es aber einfach zu nervig wurde :). So spielt man Battlefield aus Spaß, kann rein von der Fähigkeit auch mit den oberen mithalten, es fehlt einfach nur die ausgeklügelte, total abgesprochene Taktik :)

Beim neuen Doom überleg ich mir fast wieder ein wenig ins 1on1 reinzuschauen, denke aber, dass auch das nur sehr kurz und oberflächlich sein wird :)

Genau da seh ich das Problem bei der Debatte. Sie übersehen, dass vor allem Spiele wie Counter-Strike, League of Legends, DOTA 2 oder sonstige Spiele mit hohem Wettbewerb genau das sind: Wettbewerbe. In jedem Wettbewerb gibt es Hass, Gewalt und Aggression. Leider, aber das ist zum Teil die Natur mancher Menschen. Man sollte es nicht auf das Medium richten, sondern auf die psychischen Probleme mancher Spieler :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Terroranschläge - Killerspieldebatte
BeitragVerfasst: Freitag 1. April 2016, 15:33 
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Wenn man sehen will, wie weit Menschen bereit sind zu gehen um sich einen Vorteil in Wettbwerben zu verschaffen braucht man nur in den Profi Sport zu gucken. Mir faellt in dem Fall immer Eiskunstlauf ein ;)

_________________
...wie ein Toastbrot im Regen.
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