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 Betreff des Beitrags: Re: 4. Playthrough Gray Matter
BeitragVerfasst: Samstag 10. Februar 2018, 23:04 
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Joey hat geschrieben:
Und bei einem schmalen Durchgang würde, auch noch mit den ganzen Bäumen drumrum, kaum so viel Licht durch die Fenster fallen.

Viel ist ja immer relativ. In einem unbeleuchteten Raum erscheint jede Tageslichtquelle hell. Selbst wenn das Licht durch Baumwipfel und schmale Passagen fällt. Und die Fenster sind ja ziemlich hoch.

Joey hat geschrieben:
Hm. Das Licht dort kommt mir auch irgendwie so vor, als ob es Abendlicht wäre, so von der Farbe und vom Winkel her. Aber eigentlich müßte ja Morgen sein, oder? Aber es würde dazu passen, daß von hinten, durch die großen Fenster im Treppenhaus, sehr viel Licht reinfällt. Zumindest gefühlt schien es mir immer so, als ob das nach Süden geht. :wink:

Man sieht ja sowohl in Sams Zimmer, als auch im Treppenhaus, als auch im Wohnzimmer einen Lichteinfall. Also aus 3 verschiedenen Richtungen. Könnte man als Argument für Effekt eines Fensters bei einem sonst unbeleuchteten Raum deuten. Aber ich denke die Grafiker wollten uns einfach schön beleuchtete Räume präsentieren und geben uns jedes Zimmer mit der jeweils schönsten Tageszeit für das Zimmer. Die Beleuchtung ändert sich ja auch nicht durch das Spiel und es spielt ja nicht alles zur selben Tageszeit. ;)

Aber ich finde Du hast ganz recht. Es ist echt Interpretationssache. Aber es ist halt nicht so, dass man mit Sicherheit sagen kann, die Grafiker hätten eindeutig Fehler bei der Darstellung gemacht. Im Zweifelsfall würde ich auch kleinere Fehler zugunsten schönerer Bilder vorziehen. :D


Joey hat geschrieben:
Oh, ich wußte gar nicht, daß man nicht ganz normal englische Sprache und deutsche Untertitel einstellen kann. Ehrlich gesagt habe ich das noch nie versucht. Mir reichen da die englischen Untertitel. Mein Problem ist eher Angelas Dialekt. Den finde ich bisweilen schwer zu verstehen, deshalb sind für mich die (englischen) Untertitel wichtig.

Der Tipp war auch eher für andere Spieler gedacht, die vielleicht gerne die tolle englische Sprachausgabe genießen wollen, aber in Englisch nicht so firm sind, dass sie ohne deutsche Untertitel spielen würden.


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 Betreff des Beitrags: Re: 4. Playthrough Gray Matter
BeitragVerfasst: Samstag 10. Februar 2018, 23:56 
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Bakhtosh hat geschrieben:
Man sieht ja sowohl in Sams Zimmer, als auch im Treppenhaus, als auch im Wohnzimmer einen Lichteinfall. Also aus 3 verschiedenen Richtungen. Könnte man als Argument für Effekt eines Fensters bei einem sonst unbeleuchteten Raum deuten. Aber ich denke die Grafiker wollten uns einfach schön beleuchtete Räume präsentieren und geben uns jedes Zimmer mit der jeweils schönsten Tageszeit für das Zimmer. Die Beleuchtung ändert sich ja auch nicht durch das Spiel und es spielt ja nicht alles zur selben Tageszeit. ;)

Ja, mag wieder sein. Und ich finde die Beleuchtung auch echt schön und mir ist dahingehend egal, welche Tageszeit es ist. Aber bei dem Fenster im Treppenhaus wird, wenn ich nicht irre, in einem späteren Kapitel sogar darauf hingewiesen, Minispoilerdaß das Licht durch das Fenster besonders hell leuchtet und man daher Dinge sehen könnte, durch dieses helle Licht und dessen Reflektionen, die eigentlich gar nicht da sind.
Daher gehe ich davon aus, daß auch in der In-Game-Welt von dort die Sonne am schönsten in das Haus scheint. :)
Und sowas macht die Sonne meist nunmal um die Mittagszeit rum. Was für mich heißt, daß die Hinterfront des Hauses nach Süden schaut. :)
Zitat:
Aber ich finde Du hast ganz recht. Es ist echt Interpretationssache. Aber es ist halt nicht so, dass man mit Sicherheit sagen kann, die Grafiker hätten eindeutig Fehler bei der Darstellung gemacht. Im Zweifelsfall würde ich auch kleinere Fehler zugunsten schönerer Bilder vorziehen. :D

Ja, die Bilder finde ich wunderschön bisweilen. Gerade das Licht gefällt mir in dem Haus auch sehr gut. Ich wollte auch nicht meckern, sondern das einfach mal als Diskussionsgrundlage in den Raum werfen, da ja nicht sooo viel diskutiert wurde bisher. Und was Besseres ist mir nicht eingefallen, weil ich ja beim Spielen noch etwas zurückhänge und mir deshalb nicht immer so sicher bin, über was schon diskutiert werden darf und über was nicht. Das Haus, über das ich halt damals viel nachgedacht habe, weil ich es so wunderschön finde (Ich würde da auch gerne einziehen. :D ) schien mir halt ein Punkt, der nicht wirklich viel spoilern kann, aber dennoch ein paar Worte wert ist. Und falls jemanden dieses Thema interessiert, mag derjenige ja vieleicht in den kommenden Kapiteln mal diese Überlegungen im Hinterkopf behalten. :wink:
Persönlich denke ich, daß das vielleicht auch etwas damit zu tun hat, daß .. hmmm, wie war das, da weißt du sicher besser Bescheid als ich, Bakhtosh, daß halt damals das Entwicklerstudio mindestens einmal gewechselt hat? GM hatte ja eine schwere Zeit, bevor es endlich veröffentlicht wurde und uns alle somit erfreuen konnte.
Aber ich wollte echt nicht die Grafiker oder sonstiger Entwickler kritisieren. GM ist toll!
Und ich finde die Grafiken auch heute noch super! Erst Recht, nachdem letztlich ja mehr Pixelspiele rauskamen, da wirkt GM dagegen um so schöner! :top:
Zitat:
Der Tipp war auch eher für andere Spieler gedacht, die vielleicht gerne die tolle englische Sprachausgabe genießen wollen, aber in Englisch nicht so firm sind, dass sie ohne deutsche Untertitel spielen würden.

Ja, war mir schon klar. Und ich bin sicher auch alles andere als firm in Englisch. :oops:
Ich kann jedem nur anraten, auf Englisch zu spielen. Die deutsche Lokalisation ist zwar auch super gemacht, aber gerade diese ganzen verschiedenen Akzente/Dialekte finde ich so super! Sozusagen ein Ohrenschmaus! Aber bei Angela hab ich halt ernsthafte Probleme, sie ohne Untertitel zu verstehen. Dennoch möchte ich nicht auf ihren Dialekt verzichten. Klingt einfach zu schön!


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 Betreff des Beitrags: Re: 4. Playthrough Gray Matter
BeitragVerfasst: Sonntag 11. Februar 2018, 00:38 
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Und dabei sagt man doch, dass sich gerade das schottische Englisch so anhört, als würden wir Deutschen Englisch sprechen. :P

Wenn ich mich recht erinnere standen beim Entwicklerwechsel (Tonuzaba -> Wizarbox) zumindest für das Anwesen schon die Rohfassungen für die einzelnen Locations/Szenen. Am auffälligsten war da noch der Wechsel das Sam Modelles. Hier mal die Sam von Tonuzaba: Link


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 Betreff des Beitrags: Re: 4. Playthrough Gray Matter
BeitragVerfasst: Sonntag 11. Februar 2018, 01:04 
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Bakhtosh hat geschrieben:
Und dabei sagt man doch, dass sich gerade das schottische Englisch so anhört, als würden wir Deutschen Englisch sprechen. :P

Kann gut sein. Ich will gar nicht wissen, wie sich Deutsche, die Englisch sprechen, für Briten anhören. :rofl2:
Zitat:
Wenn ich mich recht erinnere standen beim Entwicklerwechsel (Tonuzaba -> Wizarbox) zumindest für das Anwesen schon die Rohfassungen für die einzelnen Locations/Szenen. Am auffälligsten war da noch der Wechsel das Sam Modelles. Hier mal die Sam von Tonuzaba: Link

Da bin ich dann doch eher froh, daß das Studio gewechselt hat. :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: 4. Playthrough Gray Matter
BeitragVerfasst: Sonntag 11. Februar 2018, 01:07 
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Ja, der Wechsel war in dieser Hinsicht wohl nicht schlecht :)


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 Betreff des Beitrags: Re: 4. Playthrough Gray Matter
BeitragVerfasst: Sonntag 11. Februar 2018, 17:11 
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Jehane hat geschrieben:
Trotzdem frag ich mich schon, warum Styles so einen miesen Ruf hat. Die Arroganz alleine wird's ja kaum sein. Oder seine Arbeit. Er gilt ja anscheinend durchaus als brillant, aber trotzdem will keiner mit ihm arbeiten, nicht mal für Geld. Das kann nicht nur mit seiner sonnigen Persönlichkeit zu tun haben :D

Die meisten haben wahrscheinlich seine Geschichte gehört. Einstmals gefeierter Professor mit einer schönen Frau. Dann diese Tragödie. Danach hat er sich sehr zurückgezogen. Trotzdem scheint bekannt zu sein, dass er eine Maske trägt. Man bedenke das Intro, wo man sieht, wie ein Fetzen Plastik oder Tuch an der vorgesehenen Assistentin vorbeifliegt, und was sie in ihren Gedanken daraus mach - ein gruseliges maskiertes Gesicht. Das er Hirnforscher war, ist sicher allen bekannt. Und vielleicht sind Gerüchte durchgesickert, zu etwas, was man in Kapitel 3 erlebt. Das in Kombination reicht für einen entsprechenden Ruf.

Mich wundert, dass gar nicht über den Aspekt Schicksal gemutmaßt wird. Im Intro sieht man ein Gesicht in den Wolken, bevor sich das Schild dreht und Sam in Richtung Oxford lenkt. Und dann geht genau bei Styles Haus das Motorrad kaputt. Just in dem Moment, wo Sam den Platz einer Assistentin einnehmen kann. Und am Ende von Kapitel 1 hat man in der Zwischensequenz den Eindruck Styles würde Sams als Assistentin am liebsten feuern. Dann sieht er aber das Amulett und wird einen Moment menschlich. Hat Sam tatsächlich zufällig genau das Amulett von Styles Mutter gekauft? Alles Zufall? Oder steht hinter diesen Dingen etwas? Hat Sam überhaupt die Wahrheit gesagt oder ist das Amulett etwas aus ihrer Vergangenheit, was sie aber nicht verraten will (Sam ist ja notorisch verschlossen).


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 Betreff des Beitrags: Re: 4. Playthrough Gray Matter
BeitragVerfasst: Montag 12. Februar 2018, 02:58 
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Bakhtosh hat geschrieben:
Die meisten haben wahrscheinlich seine Geschichte gehört. Einstmals gefeierter Professor mit einer schönen Frau. Dann diese Tragödie. Danach hat er sich sehr zurückgezogen. Trotzdem scheint bekannt zu sein, dass er eine Maske trägt. Man bedenke das Intro, wo man sieht, wie ein Fetzen Plastik oder Tuch an der vorgesehenen Assistentin vorbeifliegt, und was sie in ihren Gedanken daraus mach - ein gruseliges maskiertes Gesicht. Das er Hirnforscher war, ist sicher allen bekannt. Und vielleicht sind Gerüchte durchgesickert, zu etwas, was man in Kapitel 3 erlebt. Das in Kombination reicht für einen entsprechenden Ruf.

Nein!
Der Ruf kommt von etwas, das man erst später erfährt. Nämlich (Vorsicht, hier Spoiler zu späteren Kapiteln! Glaube ich zumindest. Bin noch immer in Kapitel 1. :oops: )Minispoilerdaß sein Kollege, dessen Namen ich gerade nicht mehr weiß, üble Gerüchte über ihn in die Welt gesetzt hat. Daß z.B. Teilnehmer seiner Experimente .. weiß nicht mehr genau, soweit bin ich noch nicht im Spiel... gestorben sind oder zumindest sehr geschädigt wurden.
Mrs Dalton hat bisher recht gut dafür gesorgt, daß Styles sich nicht in die Öffentlichkeit begibt. Keinem sollte bewußt sein, daß er eine Maske trägt, außer den alten Freunden, die dies wissen. Und auch jetzt versucht sie ja ständig, ihn davon abzuhalten, nach draußen zu gehen. Sie weiß wohl warum.
Mrs Dalton liebt Dr. Styles sehr. Sie wirft sich wie ein Löwe vor sein Junges, wenn irgendwas ihn bedrohen könnte. Egal ob das Sam ist, die zu viele Fragen stellt oder Styles selbst, der sich in die Öffentlichkeit begeben will. Eine wirklich treue Seele eben. Und absolut liebenswert!
Zitat:
Mich wundert, dass gar nicht über den Aspekt Schicksal gemutmaßt wird. Im Intro sieht man ein Gesicht in den Wolken, bevor sich das Schild dreht und Sam in Richtung Oxford lenkt. Und dann geht genau bei Styles Haus das Motorrad kaputt. Just in dem Moment, wo Sam den Platz einer Assistentin einnehmen kann. Und am Ende von Kapitel 1 hat man in der Zwischensequenz den Eindruck Styles würde Sams als Assistentin am liebsten feuern.

Ich glaube, es ist egal, wer da als Assistent gekommen wäre. Der hätte gerne jeden wieder gefeuert. Aber er braucht eben einen Assistenten.
Zitat:
Dann sieht er aber das Amulett und wird einen Moment menschlich. Hat Sam tatsächlich zufällig genau das Amulett von Styles Mutter gekauft? Alles Zufall? Oder steht hinter diesen Dingen etwas? Hat Sam überhaupt die Wahrheit gesagt oder ist das Amulett etwas aus ihrer Vergangenheit, was sie aber nicht verraten will (Sam ist ja notorisch verschlossen).

Ich glaube an das Schicksal. Bzw. daran, daß das ein gaaaaanz klein wenig beeinflußt wird.
Aber ist das dann nicht dasselbe? Jedenfalls glaube ich nicht an reinen Zufall.
Aber gibt es sowas wie Zufall überhaupt? Darüber zu diskutieren könnte sehr langwierig und intensiv und schwer werden. :wink:

Was ich mich frage... Wenn ihm das Amulett so viel bedeutet... Warum hat er das dann überhaupt verkauft? Klar, einige Dinge verkauft man dann oder verschenkt sie. Aber das, was einem wirklich viel bedeutet, das behält man doch, oder?
Ist ja nicht so, als ob Styles das Geld brauchen würde....


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 Betreff des Beitrags: Re: 4. Playthrough Gray Matter
BeitragVerfasst: Montag 12. Februar 2018, 16:56 
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Bakhtosh hat geschrieben:
Die meisten haben wahrscheinlich seine Geschichte gehört. Einstmals gefeierter Professor mit einer schönen Frau. Dann diese Tragödie. Danach hat er sich sehr zurückgezogen. Trotzdem scheint bekannt zu sein, dass er eine Maske trägt. Man bedenke das Intro, wo man sieht, wie ein Fetzen Plastik oder Tuch an der vorgesehenen Assistentin vorbeifliegt, und was sie in ihren Gedanken daraus mach - ein gruseliges maskiertes Gesicht. Das er Hirnforscher war, ist sicher allen bekannt. Und vielleicht sind Gerüchte durchgesickert, zu etwas, was man in Kapitel 3 erlebt. Das in Kombination reicht für einen entsprechenden Ruf.

Ja, aber so schlimm bzw. abschreckend find ich das alles jetzt nicht - fachlich ist Styles ja nach wie vor brillant, es gibt auch noch Menschen, die sich ihm gegenüber loyal verhalten, und die Maske... das könnte Leute im Umgang mit ihm natürlich verunsichern, weil Masken schon was leicht Unheimliches haben. Aber auch das sollte sich eigentlich nicht so auf seinen Ruf auswirken. Da halte ich Gerüchte für wahrscheinlicher, MinispoilerHinweise darauf gibt es ja im zweiten Kapitel, dass ein neidischer Kollege Gerüchte gestreut hat und sich deswegen die Leute von Styles fernhalten.

Bemerkenswert fand ich Sams Reaktion, Minispoilerals sie Styles' Geschichte erfährt. Ihre Einstellung zu ihrem Arbeitgeber hat sich schlagartig geändert, und ich schätze, das Minispoilerhat mit Sams eigener Vergangenheit zu tun, sie dürfte ihre Eltern ja bei einem Unfall verloren haben.
Bakhtosh hat geschrieben:
Mich wundert, dass gar nicht über den Aspekt Schicksal gemutmaßt wird. Im Intro sieht man ein Gesicht in den Wolken, bevor sich das Schild dreht und Sam in Richtung Oxford lenkt. Und dann geht genau bei Styles Haus das Motorrad kaputt. Just in dem Moment, wo Sam den Platz einer Assistentin einnehmen kann. Und am Ende von Kapitel 1 hat man in der Zwischensequenz den Eindruck Styles würde Sams als Assistentin am liebsten feuern. Dann sieht er aber das Amulett und wird einen Moment menschlich. Hat Sam tatsächlich zufällig genau das Amulett von Styles Mutter gekauft? Alles Zufall? Oder steht hinter diesen Dingen etwas? Hat Sam überhaupt die Wahrheit gesagt oder ist das Amulett etwas aus ihrer Vergangenheit, was sie aber nicht verraten will (Sam ist ja notorisch verschlossen).

Interessanter Aspekt, das Gesicht ist mir gar nicht so bewusst aufgefallen - muss mir das Intro wohl noch mal anschauen.
Dass Styles Sam am liebsten feuern würde, hat glaub ich nichts mit Sam zu tun, das wäre der Blondine vermutlich genauso ergangen. Das mit dem Amulett ist wieder eine andere Sache, ich kann mich grad nicht mehr erinnern, ob das jemals aufgeklärt wird. Ich bilde mir ein, dass am Ende nicht alle Fragen beantwortet wurden, weil das Ganze ja als Mehrteiler geplant war, aber da kann ich mich auch irren, weil es eben schon eine Weile her ist, dass ich das komplett durchgespielt hab :)

Magst du dich eigentlich dem Playthrough noch anschließen?

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 Betreff des Beitrags: Re: 4. Playthrough Gray Matter
BeitragVerfasst: Montag 12. Februar 2018, 17:09 
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Man sieht dem Spiel die Entwicklungsprobleme stark an.
Die Figuren sehen in den Zwischensequenzen, wobei ich vermute, dass das mal als Conceptart gedacht war, vollkommen anders aus als im Spiel, wobei die Nahansichten nochmal anders aussehen. Dann hat man es sich mit Oxford recht einfach gemacht. Anscheinend zwei-drei Fotos auf dem besagten Platz und daraus dann ein Fantasie-Oxford gebastelt, in dem geografisch und von den Gebäuden,bis auf eine Ansicht, nichts stimmt.
Oxford sieht an der Stelle genauso aus wie die Kölner Innenstadt. Keine qualmenden Gullideckel oder Schornsteine, keine bedrohlichen Himmelsformationen und jede Menge Handyshops, Billigläden, Primark & Co. Bin mir sicher, dass dafür nicht mal jemand nach Oxford gereist ist. Da reicht ein Besuch bei Google Maps. Und man befindet sich schon in der Queenstreeet und läuft in die Queenstreet, die nichts anderes ist als die andere Straßenseite derselben Straße und die Cornmarketstreet im Spiel ist einfach nur die Queenstreet. Die Cornmarketstreet ist eine andere Straße an der Kreuzung. Da stimmt nichts. Übrigens auch im Spiel.

Das College ist übrigens das Santander-Gebäude und kein College. Das liegt nämlich woanders und ist riesig. War wohl zu teuer nochmal ein Foto zu machen. Hey, und der Zauberladen ist ein Billigshop. Natürlich laufen da auch nicht nur 2 Leute über die Straße, sondern hunderte.

Im Prinzip hat sich maximal jemand auf die Kreuzung gestellt und 3-4 Fotos gemacht, aus denen man dann ganz Oxford gebastelt hat.

Fehlen nur noch Fledermäuse, die um den Turm fliegen.


Queenstreet mit Turm und Santander:

https://www.google.de/maps/place/Queen+ ... d-1.258582

Ecke Cornmarketstreet mit veränderten Gebäude. Kann man aber noch an den FEnstern erkennen.

https://www.google.de/maps/place/Queen+ ... d-1.258582

Und der Zauberladen ist ein Vodaphone Store:

https://www.google.de/maps/place/Queen+ ... d-1.258582


Zuletzt geändert von realchris am Montag 12. Februar 2018, 17:26, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: 4. Playthrough Gray Matter
BeitragVerfasst: Montag 12. Februar 2018, 17:20 
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Das Spiel erhebt ja gar nicht den Anspruch, Oxford eins zu eins darzustellen. Wäre das der Fall, müsste man natürlich heftige Kritik üben, aber so kann man das glaub ich unter künstlerischer Freiheit verbuchen - ähnlich wie bei Rennes-le-Chateau in Gabriel Knight 3. Das stimmt in vielerlei Hinsicht mit der echten Ortschaft überein, wurde aber auch an die Bedürfnisse des Spiels angepasst, sodass sich z.B. die Tour Magdala im Spiel ganz woanders befindet als im echten RLC. Das ist im Rahmen eines Spiels auch legitim. Da find ich's irritierender, dass die Charaktere in den Zwischensequenzen und Nahaufnahmen immer etwas anders aussehen als im eigentlichen Spiel.

Was mir neulich beim Weiterspielen aufgefallen ist: Sams Kopf folgt den Bewegungen des Mauszeigers im Raum :)

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 Betreff des Beitrags: Re: 4. Playthrough Gray Matter
BeitragVerfasst: Montag 12. Februar 2018, 17:22 
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Noch was Organisatorisches: Wir spielen in diesem Abschnitt Kapitel 2 UND 3, dann haben wir den zweiten Tag in einem Rutsch durch :) Wenn ihr mehr Zeit benötigt, bitte Bescheid sagen.

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BeitragVerfasst: Montag 12. Februar 2018, 17:34 
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[quote="Jehane"]Das Spiel erhebt ja gar nicht den Anspruch, Oxford eins zu eins darzustellen. Wäre das der Fall, müsste man natürlich heftige Kritik üben, aber so kann man das glaub ich unter künstlerischer Freiheit verbuchen - ähnlich wie bei Rennes-le-Chateau in Gabriel Knight 3. Das stimmt in vielerlei Hinsicht mit der echten Ortschaft überein, wurde aber auch an die Bedürfnisse des Spiels angepasst, sodass sich z.B. die Tour Magdala im Spiel ganz woanders befindet als im echten RLC. Das ist im Rahmen eines Spiels auch legitim. Da find ich's irritierender, dass die Charaktere in den Zwischensequenzen und Nahaufnahmen immer etwas anders aussehen als im eigentlichen Spiel.

Was mir neulich beim Weiterspielen aufgefallen ist: Sams Kopf folgt den Bewegungen des Mauszeigers im Raum :)[/quote]

Das ist richtig. Aber genau wie bei der Außen- und Innenansicht der Villa, stimmt die Innenansicht des Colleges nicht mit der Fassade überein bzw. mit den Größenerhältnissen. Ich mermute, dass es mal viel mehr Schausplätze geben sollte und man dann aus Geldnot einfach schon fertige Gebäudeansichten mit Innenansichten für andere Gebäude verknüpft hat. Rein raumphysikalisch stimmt da vieles nicht im Spiel.

Neben den unterschiedlichen Ansichten fehlen mir auch die Bewegungsanimationen. Die hat man dann auch einfach weggelassen. Wenn ihr fortgeschritten seid, werdet Ihr sehen, was ich meine.

Für mich wirkte das Spiel damals schon ziemlich unfertig.


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 Betreff des Beitrags: Re: 4. Playthrough Gray Matter
BeitragVerfasst: Montag 12. Februar 2018, 18:23 
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Joey hat geschrieben:
Der Ruf kommt von etwas, das man erst später erfährt. Nämlich (Vorsicht, hier Spoiler zu späteren Kapiteln! Glaube ich zumindest. Bin noch immer in Kapitel 1. :oops: )Minispoilerdaß sein Kollege, dessen Namen ich gerade nicht mehr weiß, üble Gerüchte über ihn in die Welt gesetzt hat. Daß z.B. Teilnehmer seiner Experimente .. weiß nicht mehr genau, soweit bin ich noch nicht im Spiel... gestorben sind oder zumindest sehr geschädigt wurden.

Jehane hat geschrieben:
Ja, aber so schlimm bzw. abschreckend find ich das alles jetzt nicht - fachlich ist Styles ja nach wie vor brillant, es gibt auch noch Menschen, die sich ihm gegenüber loyal verhalten, und die Maske... das könnte Leute im Umgang mit ihm natürlich verunsichern, weil Masken schon was leicht Unheimliches haben. Aber auch das sollte sich eigentlich nicht so auf seinen Ruf auswirken. Da halte ich Gerüchte für wahrscheinlicher, MinispoilerHinweise darauf gibt es ja im zweiten Kapitel, dass ein neidischer Kollege Gerüchte gestreut hat und sich deswegen die Leute von Styles fernhalten.

Das eine schließt doch das andere nicht aus!
Spoiler:
Der Kollege Linkweller war ja schlicht eifersüchtig auf Styles, weil der eine lokale Berühmtheit war und man seine Theorien begeistert aufnahm, während man sich um ihn wenig kümmerte. Daher schrieb Linkweller damals auch einen Artikel, indem er Styles Arbeit als esoterischen Quatsch abtat. Seine Gerüchte dürfte sicherlich dahin gegangen sein, dass Styles Experimente fachlich Unsinn waren und rein auf Show ausgelegt. Nach Styles Unfall, seinem sich zurückziehen und seinem neuen Erscheinungsbild wurden die Gerüchte ohne Linkwellers zutun immer wilder. Wobei nur von verschwunden die Rede war. Nie von gestorben oder geschädigt. Als Sam Linkweller erpresst, sagt dieser selber für Styles Ruf könne er nichts tun, denn das er Gerüchte streute lag Jahre zurück. Nachdem Styles sich zurückzog, war er ja nicht mehr im Weg und Linkweller hatte keinen Grund mehr Gerüchte zu streuen.

Spoiler können gelesen werden, indem man die Textbox mit der Maus markiert!

Deswegen denke ich aus beidem zusammen wird ein Schuh. Gestreute eher harmlose Gerüchte entwickelten sich mit der Zeit durch Styles Maske, seine düstere Art und sein Zurückziehen zu viel wilderen Versionen.


Joey hat geschrieben:
Mrs Dalton hat bisher recht gut dafür gesorgt, daß Styles sich nicht in die Öffentlichkeit begibt. Keinem sollte bewußt sein, daß er eine Maske trägt, außer den alten Freunden, die dies wissen. Und auch jetzt versucht sie ja ständig, ihn davon abzuhalten, nach draußen zu gehen.

Ich fürchte hier spielt Dir Deine Erinnerung einen Streich. Mrs Dalton liebt Styles, soviel ist offensichtlich. Aber bitte wo versucht sie zu verhindern, dass er sich in die Öffentlichkeit begibt? Ich kann mich an keinen entsprechenden Dialog erinnern. Sie wünscht sich mal, dass die Leute Styles in Ruhe lassen würden. Aber Styles überreden zu Hause zu bleiben, o.ä. - nicht das ich mich erinnern würde.

Und wenn sie verhindern will, dass bekannt wird, dass Styles eine Maske trägt, hätte sie dann nicht verhindern müssen, dass Styles sich eine Assistentin sucht? Oder Sam bitten, dass sie nichts darüber erzählt?

Und selbst wenn sie versucht hätte, dass bekannt wird, dass er eine Maske trägt, wäre dies nur möglich gewesen, wenn sie ihn direkt nach dem Krankenhausaufenthalt in einen fensterlosen Raum sperrt. Styles ist eine lokale Berühmheit gewesen. Und hat sich jetzt zurückgezogen. Da sind die Leute neugierig. Sei es der Paketbote, der Styles mal am Fenster gesehen hat. Der Handwerker, Schornsteinfeger, Wasserstands-Ableser, der ihm im Haus zufällig auf der Treppe begegnet ist. Der Maskenbilder, der die Maske angefertigt hat. Die Leute quatschen, um sich interessant zu machen. Sowas bleibt nie geheim.
Beispielsweise hat auch sicher wer den Isolationstank installiert, denn den hat sich Styles ja extra für die Kontaktaufnahme zu Laura einbauen lassen (alleine schon eine super Sache für Spekulationen). Das hat Styles sicher überwacht oder abgenommen.


Joey hat geschrieben:
Was ich mich frage... Wenn ihm das Amulett so viel bedeutet... Warum hat er das dann überhaupt verkauft? Klar, einige Dinge verkauft man dann oder verschenkt sie. Aber das, was einem wirklich viel bedeutet, das behält man doch, oder?
Ist ja nicht so, als ob Styles das Geld brauchen würde....

Er hat das Amulett nicht verkauft. Er weiß nur, dass seine Mutter mal so eines hatte. Und vermutet, dass es nach deren Tod an eine Wohltätigkeitsorganisation gespendet wurde. Ganz offensichtlich weiß er nicht, was damit passiert ist.


@realchris:

Ich denke auch nicht, dass man ein realistisches Oxford nachbilden wollte. Aber ich denke nicht, dass das Entwicklungsproblemen oder dem Budget geschuldet war. Sondern einfach, dass es nach Oxford aussehen, aber gleichzeitig schön sein sollte. Jane Jensen hatte Oxford übrigens besucht.

Was dem Budget geschuldet war, waren die Zwischensequenzen. Jane Jensen hat gerne viele Zwischensequenzen. Das ist als 3D gerenderte Versionen mit Motion Capturing sehr teuer. Also versucht man entweder 3D gerenderte Versionen günstig hinzubekommen (wie in Moebius), was man den Zwischensequenzen dann meist ansieht. Oder man kürzt. Oder man versucht etwas, von dem man hofft, dass es gut aussieht, aber günstiger ist. Und das hat man hier versucht. Das es Differenzen zwischen Ingame Grafik und den Zwischensequenzen gibt, liegt daran, dass die Zwischensequenzen von einem anderen Entwickler als das eigentliche Spiel gemacht wurden. Da ist halt etwas von deren Stil eingeflossen. Wenn man mich fragt, ob lieber Zwischensequenzen wie in Gray Matter oder in Moebius, dann sage ich persönlich lieber wie in Gray Matter. Aber das ist Geschmackssache bzw. hängt auch von der Atmosphäre des jeweiligen Spiels ab.

Was die Bewegungsanimationen anbelangt ist unfertig, glaube ich, das falsche Wort. Für mehr Bewegungsanimationen war vermutlich kein Budget da. Und im Vergleich zu anderen Adventures der Zeit wie z.B. Black Mirror 2 und 3 ist es etwa auf demselben Level. Es ist ja allgemein so, dass in vielen Adventures sich der Charakter in einer Aktion so hinstellt, dass er das Geschehen verdeckt, um zu kaschieren, dass eine spezielle Animation fehlt. Oder es gibt eine kurze Schwarzblende. Aber das ist dann keine Frage von "haben wir nicht mehr geschafft", sondern von "konnten wir uns nicht leisten".


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 Betreff des Beitrags: Re: 4. Playthrough Gray Matter
BeitragVerfasst: Montag 12. Februar 2018, 19:11 
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Bakhtosh hat geschrieben:
Deswegen denke ich aus beidem zusammen wird ein Schuh. Gestreute eher harmlose Gerüchte entwickelten sich mit der Zeit durch Styles Maske, seine düstere Art und sein Zurückziehen zu viel wilderen Versionen.

Ja, damit kann ich auch gut leben :) Als Basis für die Abneigung sehe ich tatsächlich die Gerüchteküche, und Styles befeuert durch sein unzugängliches Einsiedlertum das Ganze zusätzlich, wenn auch vermutlich nicht absichtlich.

Bakhtosh hat geschrieben:
Ich denke auch nicht, dass man ein realistisches Oxford nachbilden wollte. Aber ich denke nicht, dass das Entwicklungsproblemen oder dem Budget geschuldet war. Sondern einfach, dass es nach Oxford aussehen, aber gleichzeitig schön sein sollte. Jane Jensen hatte Oxford übrigens besucht.

Wobei das echte Oxford schon sehr hübsch ist, soweit ich mich erinnern kann - es ist allerdings ewig her, seit ich dort war... öh... 1992 oder so :)

Bakhtosh hat geschrieben:
Was dem Budget geschuldet war, waren die Zwischensequenzen. Jane Jensen hat gerne viele Zwischensequenzen. Das ist als 3D gerenderte Versionen mit Motion Capturing sehr teuer. Also versucht man entweder 3D gerenderte Versionen günstig hinzubekommen (wie in Moebius), was man den Zwischensequenzen dann meist ansieht. Oder man kürzt. Oder man versucht etwas, von dem man hofft, dass es gut aussieht, aber günstiger ist. Und das hat man hier versucht. Das es Differenzen zwischen Ingame Grafik und den Zwischensequenzen gibt, liegt daran, dass die Zwischensequenzen von einem anderen Entwickler als das eigentliche Spiel gemacht wurden. Da ist halt etwas von deren Stil eingeflossen. Wenn man mich fragt, ob lieber Zwischensequenzen wie in Gray Matter oder in Moebius, dann sage ich persönlich lieber wie in Gray Matter. Aber das ist Geschmackssache bzw. hängt auch von der Atmosphäre des jeweiligen Spiels ab.

Bevor ich solche Zwischensequenzen wie in Moebius hab, hab ich lieber die doch recht stylishen, wenn auch anfangs ungewohnten Zwischensequenzen wie hier... an Moebius hab ich, was die technische Seite angeht, gar keine guten Erinnerungen, das war auch in Sachen Animation nicht sonderlich gut. Dem Spiel hat man angemerkt, dass das Geld an allen Ecken und Enden gefehlt hat. Gray Matter hätte ein etwas größeres Budget vermutlich auch nicht geschadet, aber das Endprodukt kann sich durchaus sehen lassen - es ist auch erstaunlich gut gealtert, find ich. Klar wirkt es stellenweise etwas angestaubt, aber unterm Strich find ich's optisch bzw. technisch schon ganz ordentlich. Da gibt es viel, viel schlimmere Beispiele. Und am Ende zählt ja die Geschichte :)

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 Betreff des Beitrags: Re: 4. Playthrough Gray Matter
BeitragVerfasst: Dienstag 13. Februar 2018, 00:30 
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Bakhtosh hat geschrieben:
Das eine schließt doch das andere nicht aus!
[...]
Deswegen denke ich aus beidem zusammen wird ein Schuh. Gestreute eher harmlose Gerüchte entwickelten sich mit der Zeit durch Styles Maske, seine düstere Art und sein Zurückziehen zu viel wilderen Versionen.

Hm. Das kam mir einfach anders vor. Ich denke, daß Linkweller da schon ziemlich gemeine Dinge verbreitet hat. Und bin immer noch der Meinung, daß in der Allgemeinheit nichts davon bekannt ist, daß Styles diese Maske trägt. Er scheint ja bisher auch das Haus nicht gerade oft (Vielleicht gar nicht?) verlassen zu haben. Jetzt aber ist ein gewisser Kontakt mit der Außenwelt (Nachforschungen, Erinnerungsfindung, Assistentin, Versuchsteilnehmer) einfach nicht mehr zu vermeiden. OK, das wird nicht klipp und klar so gesagt, aber für mich macht es eben diesen Eindruck.
Was natürlich gewisse Gerüchte bestimmt beflügelt, ist die Tatsache, daß er gerade nicht mehr in Erscheinung tritt. Bei einem Partytypen, wie er es war, ruft das ganz bestimmt gewisse Spekulationen hervor.
Zitat:
Ich fürchte hier spielt Dir Deine Erinnerung einen Streich. Mrs Dalton liebt Styles, soviel ist offensichtlich. Aber bitte wo versucht sie zu verhindern, dass er sich in die Öffentlichkeit begibt? Ich kann mich an keinen entsprechenden Dialog erinnern. Sie wünscht sich mal, dass die Leute Styles in Ruhe lassen würden. Aber Styles überreden zu Hause zu bleiben, o.ä. - nicht das ich mich erinnern würde.

Doch, da bin ich mir ziemlich sicher. Aber da ich immer noch in Kapitel zwei hänge, bin ich mir jetzt nicht sicher, in welchem das vorkommt. MinispoilerAber an einer Stelle versucht sie Styles davon zu überzeugen, nicht mehr weiter nach draußen zu gehen, mit der Begründung, daß das alles zu viel für ihn werden könnte und er durch seine bisherigen "Ausflüge" ja schon total verstört ist. Oder so ähnlich.
Kann gut sein, daß das erst im zweiten Styles-Kapitel vorkommt. Aber irgendwo kommt es vor.
Ist schon blöde hier zu versuchen zu argumentieren, wenn man noch zurückhängt und nicht mehr sicher ist, was in welchem Kapitel schon vorkam, also was man hier schon breit und offen beschreiben darf und was nicht. Ich versuche, schnellstens aufzuholen!
Und ich werde mal versuchen, von der entsprechenden Stelle einen Screenshot zu machen, wenn sie bei mir vorkommt.
Zitat:
Und wenn sie verhindern will, dass bekannt wird, dass Styles eine Maske trägt, hätte sie dann nicht verhindern müssen, dass Styles sich eine Assistentin sucht? Oder Sam bitten, dass sie nichts darüber erzählt?

Bei ersterem habe ich mir das immer so erklärt, daß Mrs. Dalton sicher großen Einfluß auf Styles hat, aber er dennoch eben der "Boß" ist. Und so, wie man ihn kennenlernt, läßt er sich bestimmt nichts befehlen und auch nicht auf der Nase rumtanzen. :mrgreen:
Und wenn sie Sam gebeten hätte, nichts zu erzählen... wäre das nicht etwas zu "gefährlich" gewesen? Sie kennt Sam ja noch gar nicht wirklich, und wenn man so eine Bitte äußert, ist das für viele ja erst recht ein Grund, genau dies zu tun. Oder zumindest neugierig zu werden und Nachforschungen anzustellen. (Was Sam auch so schon tut, aber das weiß Mrs. Dalton ja nicht.)
Zitat:
Und selbst wenn sie versucht hätte, dass bekannt wird, dass er eine Maske trägt, wäre dies nur möglich gewesen, wenn sie ihn direkt nach dem Krankenhausaufenthalt in einen fensterlosen Raum sperrt. Styles ist eine lokale Berühmheit gewesen. Und hat sich jetzt zurückgezogen. Da sind die Leute neugierig. Sei es der Paketbote, der Styles mal am Fenster gesehen hat. Der Handwerker, Schornsteinfeger, Wasserstands-Ableser, der ihm im Haus zufällig auf der Treppe begegnet ist. Der Maskenbilder, der die Maske angefertigt hat. Die Leute quatschen, um sich interessant zu machen. Sowas bleibt nie geheim.

Hmmmm. Ich denke eigentlich schon, daß es möglich wäre, das mit der Maske geheimzuhalten, wenn er nicht wirklich nach draußen geht.
Styles mußte ja gar nicht eingesperrt werden. Er hat sich von selbst total zurückgezogen. Er steht auch nicht ständig an Fenstern rum, meist ist er in seinem Labor oder im Schlafzimmer. Das Labor hat gar keine Fenster, das vom Schlafzimmer geht nach rechts raus. Da ist es für einen Paketboten schwer reinzuschauen. Und selbst falls Styles zufällig mal hätte an einem von außen einblickbaren Fenster stehen sollen, als ein Paketbote (oder ähnliches) kam, glaube ich nicht, daß der sofort so genau hätte hinschauen können. Und Styles mag es ja nicht, angestarrt zu werden, deshalb wäre er dann auch bestimmt schnell vom Fenster weggehuscht.
Für andere Dinge wie Schornsteinfeger etc. wäre so oder so bestimmt eher Mrs. Dalton zuständig. Warum sollte der Hausherr sich mit sowas selbst beschäftigen? Dafür hat man Personal! (Also Mrs. Dalton, da alle anderen ja entlassen wurden, wahrscheinlich bevor sie großartig die Möglichkeit hatten, Mr. Monster zu begutachten. :wink: )
Styles versuchte bisher ganz bewußt, jeglichen Kontakt zu vermeiden. Und wenn jemand wie er (Mrs. Dalton, die ihn schützt, genug Geld, um sich z.B. alles Wichtige liefern zu lassen etc.) das möchte, dann findet er auch einen Weg. Da begegnet er ganz sicher nicht zufällig jemandem auf seiner eigenen Treppe.
Zitat:
Beispielsweise hat auch sicher wer den Isolationstank installiert, denn den hat sich Styles ja extra für die Kontaktaufnahme zu Laura einbauen lassen (alleine schon eine super Sache für Spekulationen). Das hat Styles sicher überwacht oder abgenommen.

Vielleicht, vielleicht auch nicht. Ich bin nicht sicher, ob da echt so viel installiert werden muß. Eigentlich braucht der ja nur einen Zugang zur Wasserleitung und zu einem Abfluß. Strom wahrscheinlich noch. Falls Styles Kontakt vermeiden wollte, hätte er das Einbauen, so schlau wie er ja angeblich ist, bestimmt auch selbst hinbekommen. Und die Lieferung hätte Mrs. Dalton entgegennehmen können. Sie nimmt ja auch dieses andere Päckchen entgegen.
Warum wird das eigentlich als Isolationstank bezeichnet? Wenn ich nicht was falsch verstanden habe, ist das doch ein ganz normaler Floating-Tank?
Zitat:
Er hat das Amulett nicht verkauft. Er weiß nur, dass seine Mutter mal so eines hatte. Und vermutet, dass es nach deren Tod an eine Wohltätigkeitsorganisation gespendet wurde. Ganz offensichtlich weiß er nicht, was damit passiert ist.

Hmmm. Ok, dann habe ich das wohl falsch verstanden. Ich dachte, er hätte es verkauft oder gespendet. Aber dann war das wohl sein Vater? Über die Eltern erfährt man ja nur sehr, sehr wenig. So alt ist Styles ja nun nicht, rein theoretisch hätten sie also auch noch leben können. Ob Styles wohl ein verhätscheltes Einzelkind schon recht alter Eltern ist? :D
Und ob man wohl in einem zweiten Teil mehr über die Eltern erfahren hätte? Wir wissen ja eigentlich nur, Minispoilerdaß sein Vater es mit der Ehrlichkeit nicht immer so genau genommen hat. Und daß er von einer Nanny aufgezogen wurde. Wohl nicht ungewöhnlich bei so reichen, bekannten Eltern.
Zitat:
Ich denke auch nicht, dass man ein realistisches Oxford nachbilden wollte. Aber ich denke nicht, dass das Entwicklungsproblemen oder dem Budget geschuldet war. Sondern einfach, dass es nach Oxford aussehen, aber gleichzeitig schön sein sollte. Jane Jensen hatte Oxford übrigens besucht.

Ich finde das "Oxford" eigentlich auch recht schön. Da ich das "echte" nicht kenne, stört es mich auch nicht wirklich, daß es im Spiel nicht 1:1 abgebildet wurde.
Was aber wohl dem Budget geschuldet war, ist, denke ich, daß die Straßen so leer sind? Da laufen ja nur ab und an mal einzelne Leute durch. Das wirkt schon etwas... befremdlich. Fast schon gruselig.
Zitat:
Wenn man mich fragt, ob lieber Zwischensequenzen wie in Gray Matter oder in Moebius, dann sage ich persönlich lieber wie in Gray Matter. Aber das ist Geschmackssache bzw. hängt auch von der Atmosphäre des jeweiligen Spiels ab.

Da sind unsere Geschmäcker wohl sehr verschieden. :]
Ich kann mit Comic-Bildern wie in GK1 oder diesen übergeblendeten Bildern wie in GM nicht wirklich viel anfangen. Da sind mir Zwischensequenzen wie in Moebius, auch wenn sie nicht perfekt sind, doch um einiges lieber. :top:
Zitat:
Was die Bewegungsanimationen anbelangt ist unfertig, glaube ich, das falsche Wort. Für mehr Bewegungsanimationen war vermutlich kein Budget da. Und im Vergleich zu anderen Adventures der Zeit wie z.B. Black Mirror 2 und 3 ist es etwa auf demselben Level. Es ist ja allgemein so, dass in vielen Adventures sich der Charakter in einer Aktion so hinstellt, dass er das Geschehen verdeckt, um zu kaschieren, dass eine spezielle Animation fehlt. Oder es gibt eine kurze Schwarzblende. Aber das ist dann keine Frage von "haben wir nicht mehr geschafft", sondern von "konnten wir uns nicht leisten".

Das ist mir besonders aufgefallen, als Sam im Zauberladen bezahlt hat. Man sieht zwar, wie sie was aus ihrer Hosentasche nimmt und reicht, aber Mephistopheles nimmt es nicht wirklich entgegen. Sieht schon etwas blöde aus. Aber gestört hat mich das im Gesamtzusammenhang jetzt nicht wirklich. Man weiß ja, daß sie bezahlt.
Jehane hat geschrieben:
Wobei das echte Oxford schon sehr hübsch ist, soweit ich mich erinnern kann - es ist allerdings ewig her, seit ich dort war... öh... 1992 oder so :)

*Neid*
Nach Oxford würde ich zu gerne auch mal reisen!
Zitat:
Gray Matter hätte ein etwas größeres Budget vermutlich auch nicht geschadet, aber das Endprodukt kann sich durchaus sehen lassen - es ist auch erstaunlich gut gealtert, find ich. Klar wirkt es stellenweise etwas angestaubt, aber unterm Strich find ich's optisch bzw. technisch schon ganz ordentlich. Da gibt es viel, viel schlimmere Beispiele. Und am Ende zählt ja die Geschichte :)

Ich finde GM heute (und nach dem X-ten Durchspielen) noch immer so toll wie damals. :]
Aber ich glaube, die Schwächen von GM liegen nicht direkt am mangelnden Budget. *auch da wieder fragend zu Bakhtosh schaut* Sondern eben daran, daß es viel Pech während der Entwicklung hatte und daher eine extrem lange Entwicklungszeit. Wäre alles rund gelaufen, hätte man wahrscheinlich mehr Geld in das Spiel selbst stecken können und weniger in die viel zu lange Zeit, also Bezahlung der Entwickler, Räume, Computer.. keine Ahnung, für was alles da Geld draufgeht. Aber ich denke mal, je schneller ein Spiel entwickelt werden kann, desto weniger kostet die Entwicklung. Und.. wie viele waren es? 6 Jahre oder gar mehr?... ist doch eine sehr lange Entwicklungszeit für ein Adventure.


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 Betreff des Beitrags: Re: 4. Playthrough Gray Matter
BeitragVerfasst: Dienstag 13. Februar 2018, 02:23 
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Gefährlicher Pirat
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OK, mit Kapitel 2 bin ich jetzt durch. Und da sind mir noch ein paar Dinge aufgefallen, die ich erst mal schreiben will, bevor ich weiterspiele. :)

Erst mal... Ganz am Ende von Kapitel 2 hat Sam ... Mist, warum kann ich mir Namen nie merken? Diesen Typen getroffen, der sich selbst zu dem Experiment gemeldet hat. Und der war ja sehr informativ.
Er schien vorher noch nichts über die Maske zu wissen. Kam mir zumindest so vor. Er fand sie sehr seltsam. War gar erschrocken darüber! Aber er kennt sich auch etwas aus mit dem Fachgebiet, der Neurobiologie. Und findet die Theorien von Styles keinesfalls blöde, sondern bewundert ihn dafür sozusagen sogar. Er bestätigt also sozusagen, daß Styles kein Verrückter ist oder gar ein Monster, sondern daß seine Forschungen sehr viel Sinn haben, vor allem für Menschen mit einer Behinderung. Und solche hat man ja auch im Wohnzimmer auf Bildern schon gesehen. Also sollte es nicht seltsam erscheinen, daß er solche Forschungen unternimmt.
Und er sagt, daß Styles doch einen Hirnschaden erlitten hat bei dem Unfall und daher eigentlich gar nicht mehr richtig arbeiten könnte.
Das zeigt zwei Dinge. MinispoilerZum einen hat "jemand" da wirklich sehr böse Gerüchte in die Welt gesetzt. Oder würden sich normale Studenten sowas ausdenken?
Und dennoch bewundert zweitens dieser Student Styles noch immer sehr. Und ist sozusagen der Meinung, daß er es der Welt bei seinem Genie schuldig ist, weiterzuforschen und neue Erkenntnisse zu finden.
Und ich finde es süß, daß sich Sam nun fast noch mehr für Styles einsetzt, als es Mrs. Dalton schon tut. :love:
Gemeinsamkeiten verbinden eben. Sam weiß ja, wie es ist, durch einen Autounfall die Person oder Personen zu verlieren, welche man am meisten liebt. Sie sind ab nun sozusagen Seelenverwandte. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: 4. Playthrough Gray Matter
BeitragVerfasst: Dienstag 13. Februar 2018, 12:06 
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Gucken wir uns doch nochmal an, wie die junge Dame, die eigentlich als Assistentin vom Studentendienst geschickt worden war, sich Dr. Styles vorstellt, als ein Fetzen Plastik/Tuch vorbeifliegt. Screenshot aus dem Intro:
Bild
Man sieht linke Augenhöhle, Nase, Mund und die rechte Seite offensichtlich von etwas verdeckt.
Ein Phantom der Oper like entstelltes Gesicht mit einer Maske.

Diese Vorstellung muss ja von irgendwo her kommen. Aus meiner Sicht ist es einfach nicht plausibel, dass die von Dir genannte Quelle Gerüchte über Styles Erscheinungsbild in die Welt gesetzt hat. Die Motivation war ja Minispoilerfachliche Eifersucht. Daher ja auch Linkwellers Artikel, die Styles Arbeit als esoterischen Humbug hinstellt. Die Vermutung liegt nahe, dass auch seine Gerüchte in diese Richtung gingen. Also das Styles Experimente esoterischer Quatsch und effekthascherische Show sind. Nach dem Unfall war Styles aus dem Weg. Linkweller hatte doch keinen Grund mehr ihn noch weiter anzufeinden. Und diese äußerliche Gruselnummer passt einfach nicht dazu. Zudem lenkt sich Linkweller ja auch gerne anderweitig ab, wie wir später erfahren.

Malik ist vom Fach. Er studiert das Themengebiet von Dr. Styles, kennt ihn und ist überzeugt von seinen Thesen und ihm selbst. Deswegen hört er bei Gerüchten über ihn vermutlich gar nicht hin. Hätte er wirklich geglaubt, dass Styles gefährlich oder gruselig ist, hätte er sich doch nie von sich aus für das Experiment gemeldet. Der Hirnschaden könnte die offizielle Begründung der Universität für Styles Arbeitsunfähigkeit sein. Entweder vorgeschoben oder vielleicht hatte Styles tatsächlich einen. Immerhin wurde er aus dem Auto geschleudert. Hirnschaden geht ja von Gehirnerschütterung bis Wachkoma. Chronische Konzentrationsprobleme als Unfallfolge wären eine plausible Begründung für die Arbeitsunfähigkeit. Eine Uni kann ja schlecht "kommt mit dem Tod seiner Frau nicht klar" als offiziellen Grund angeben.

Für mich ist es einfach am plausibelsten, dass irgendwer gesehen hat, dass Styles eine Maske trägt und es weitererzählt hat. Er ist prominent und viele Leute lieben es Dinge zu erzählen, die andere Leute interessant finden. Auch wenn sie etwas nicht erzählen sollten. Styles lebt seit knapp 3 Jahren mit dieser Maske. Irgendwer hat sie angefertigt und das vielleicht mal "im Vertrauen" erwähnt. Styles steht sicher nicht ständig am Fenster, aber es gibt Fenster zum Foyer hin, in dem man das Treppenhaus sieht, wo er mehrmals am Tag vorbei kommt. Sicher wird er sich nicht um häusliche Dinge kümmern. Aber genauso achtet er nicht drauf. Deswegen ist es einfach nicht unwahrscheinlich, dass ihn in der ganzen Zeit mal ein Postbote, Handwerker, Wasserstand-Ableser, Schornsteinfeger zufällig gesehen hat, als er vor Ort war. Einfach weil Styles just in dem Moment mal die Treppe runter- oder raufgegangen ist (Langschläfer ist er ja auch). Es reicht ja schon ein kurzer Blick...

Und Styles scheint auch keine großen Ängste zu haben, anderen Leuten zu begegnen. Er will es nur einfach nicht. Es sei denn er betrachtet es als nötig. So wie er eben eine Assistentin und Teilnehmer für sein Experiment braucht. MinispoilerSo wie er später auch aus dem Haus geht um Nachforschungen anzustellen. Der Typ Handwerker, der den Isolationstank anschließt, scheint er mir auch nicht. Ganz davon abgesehen, dass dieser zu groß ist, als das ihn jemand alleine in den Keller tragen kann. Das Ding wiegt mindestens ne Tonne. Und sowas wie zum Zahnarzt gehen hat Styles vermutlich auch gemacht.

Mrs. Dalton spielt in der Hinsicht einfach keine große Rolle. Sie hat offensichtlich nichts dagegen unternommen, dass Styles sich eine Assistentin nimmt und Leute für Experimente anwirbt. Es ist auch nicht so klar, ob es ihr wirklich so unlieb ist. Sie sagt ja auch zu ihm "Jetzt regen Sie sich doch nicht so auf. Ich dachte, es würde Ihnen guttun, wenn noch jemand hier im Haus ist". Worauf Du anspielst ist vermutlich später, wo sie sagt Minispoiler"Sie waren ja heute ganz schön viel unterwegs. Übertreiben Sie es nicht. Sie sehen ja, dass das Ihnen nicht guttut. Und seit Sam im Haus ist und diese... Dinge passieren...". Er soll es nicht übertreiben. Aber doch eher, weil er sich in etwas reinsteigert in dieser Situation und nicht, weil sie will, dass er gar nicht das Haus verlässt. Der Grund, dass Styles das Haus selten verlässt und kaum Besuch bekommt, ist eher er selbst. Halt nur, wenn er es für nötig erachtet.

Deswegen ist für mich für Styles Ruf einfach ein Mix von Gerüchten aus unterschiedlichen Quellen verantwortlich. Ein Prominenter Hirnforscher, der sich nach einem Unfall völlig zurückzog, der Minispoilerfachlich zweifelhafte Hirnforschung betrieben haben soll (Linkweller) und der nun offenbar von düsterer Gestalt ist und eine Maske trägt (jemand, der ihn in den letzten 3 Jahren gesehen hat).


Was das Budget anbelangt. Natürlich kostet der Wechsel eines Entwicklers Geld. Der neue Entwickler muss sich erst einarbeiten und wird währenddessen bezahlt. Was lange Entwicklungsdauer anbelangt, ist es halt die Frage. Wurde durchgängig gearbeitet oder stand die Arbeit auch mal still. Es gibt in der Spieleentwicklung häufiger die Situation, dass der Entwickler sagt "wir schaffen es nicht in der vereinbarten Zeit" (gleichbedeutend mit "zum vereinbarten Budget") und der Publisher dann in der Zwickmühle steckt. Der Entwickler hat sein Versprechen gebrochen, aber mit einem unfertigen Spiel lässt sich auch kein Geld verdienen. Also wird dann verhandelt, wie es weitergehen soll. Es ist schwer zu sagen, wie Gray Matter ausgesehen hätte, wenn es durchgängig von einem gutem Entwickler entwickelt worden wäre. Wäre es schneller fertig gewesen? Wäre es grafisch stimmiger gewesen? Eine Mischung? Schwer zu sagen.

Davon ab, finde ich, dass Gray Matter ein schönes Spiel geworden ist. Man kann trefflich über vieles diskutieren (wie man sieht). Und dabei stehen wir erst am Anfang. Viele interessante Dinge und die große Frage "was passiert warum?" kommt ja erst noch.


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 Betreff des Beitrags: Re: 4. Playthrough Gray Matter
BeitragVerfasst: Dienstag 13. Februar 2018, 14:56 
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Toll, wie sich hier die Diskussion entwickelt :top: Ich klink mich später noch mal ein, bin grad ein bissl unter Zeitdruck und muss weg, aber ihr reißt da ein paar sehr interessante Themen an.

Nicht vergessen: Kapitel 3 darf bereits gespielt werden :)

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 Betreff des Beitrags: Re: 4. Playthrough Gray Matter
BeitragVerfasst: Mittwoch 14. Februar 2018, 03:41 
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Bakhtosh hat geschrieben:
Gucken wir uns doch nochmal an, wie die junge Dame, die eigentlich als Assistentin vom Studentendienst geschickt worden war, sich Dr. Styles vorstellt, als ein Fetzen Plastik/Tuch vorbeifliegt.

Hm? Das ist, wie sie sich ihn vorstellt? So habe ich das eigentlich nie verstanden. Ich dachte einfach, daß der Fetzen in ihr Gesicht fliegt und sie damit so sehr erschreckt, daß sie wieder abhaut. Ich habe auch diese Theorie bisher noch nie gehört, daß sie sich Styles so vorstellt. Eigentlich war die Frage immer lediglich, ob Sam vielleicht nachgeholfen hat, daß der eigentlichen potentiellen Assistentin was ins Gesicht geflogen ist.
Zitat:
Diese Vorstellung muss ja von irgendwo her kommen. Aus meiner Sicht ist es einfach nicht plausibel, dass die von Dir genannte Quelle Gerüchte über Styles Erscheinungsbild in die Welt gesetzt hat.

Über sein Erscheinungsbild denke ich nicht. Aber das mit dem Hirnschaden, von dem ich nicht glaube, daß er den Tatsachen entspricht, kann ich mir gut vorstellen. MinispoilerLinkweller ist einfach neidisch. Und auf fachlicher Ebene konnte er Styles nie das Wasser reichen. Auch trotz seiner Gegenartikel wird noch immer Styles als die Kapazität angesehen, nicht er selbst. Ich kann mir gut vorstellen, daß er in seinem Neid dann den Unfall für solche Gerüchte persönlicher Art genutzt hat. Ich frage mich da auch, ob er schon vor Styles' Unfall dieses wahnsinns Büro hatte. Das ist ja zumindest gefühlt sogar größer, als das vom Dekan.
Zitat:
Malik ist vom Fach. Er studiert das Themengebiet von Dr. Styles, kennt ihn und ist überzeugt von seinen Thesen und ihm selbst. Deswegen hört er bei Gerüchten über ihn vermutlich gar nicht hin. Hätte er wirklich geglaubt, dass Styles gefährlich oder gruselig ist, hätte er sich doch nie von sich aus für das Experiment gemeldet.

Soweit stimme ich dir zu. :)
Zitat:
Der Hirnschaden könnte die offizielle Begründung der Universität für Styles Arbeitsunfähigkeit sein.

Das glaube ich nicht.
Ich habe das so verstanden, daß Styles sich nach dem Unfall bzw. dem Tod seiner Frau hat beurlauben lassen. Also von sich aus, weil er nicht weiterarbeiten konnte. Oder das zumindest so empfunden hat. Ich glaube nicht, daß er das wegen einem Hirnschaden nicht konnte. Das alles hat ihn nur einfach zu sehr aus der Bahn geworfen, um einfach so nach einer Woche oder zwei wieder zur Normalität überzugehen. Er hat Laura ja wohl auch extrem geliebt.
Zitat:
Für mich ist es einfach am plausibelsten, dass irgendwer gesehen hat, dass Styles eine Maske trägt und es weitererzählt hat.

Sehe ich halt anders. Wird das im Spiel überhaupt aufgeklärt, oder werden wir da auf Ewig unseren unterschiedlichen Spekulationen überlassen? :shock:
Zitat:
Deswegen ist es einfach nicht unwahrscheinlich, dass ihn in der ganzen Zeit mal ein Postbote, Handwerker, Wasserstand-Ableser, Schornsteinfeger zufällig gesehen hat, als er vor Ort war. Einfach weil Styles just in dem Moment mal die Treppe runter- oder raufgegangen ist (Langschläfer ist er ja auch). Es reicht ja schon ein kurzer Blick...

Sehe ich halt auch anders. Der Postbote wirft Briefe in den Briefkasten oder klingelt mal, Mrs. Dalton macht auf und nimmt das Paket entgegen, und dann ist die Tür wieder zu. Da muß man nicht einen Styles auf der Treppe sehen, selbst wenn der zufällig gerade runterkommen würde, was schon großer Zufall wäre. Ich glaube nicht, daß er so oft Pakete bekommt. Und Handwerker/Schornsteinfeger/Wasserstands-Ableser etc. kündigen sich meist vorher an. Allgemein macht sowieso wohl meist Mrs. Dalton auf, wenn wer bimmelt. Wenn Styles nicht mal seine neue Assistentin selbst in Empfang genommen hat, warum sollte er dann erscheinen, wenn der Schornsteinfeger klingelt? Oder sonstwer?
Wobei das Haus ja auch sehr abgelegen zu liegen scheint. Also klingelt auch wohl selten jemand aus Zufall. Es verschlägt wohl nicht mal die Zeugen Jehovas in diese abgelegene Gegend.
Zitat:
Und Styles scheint auch keine großen Ängste zu haben, anderen Leuten zu begegnen. Er will es nur einfach nicht.

Ich denke schon, daß er da gewisse Ängste hat. Er scheint sich ja selbst als eine Art Freak oder Monster anzusehen. Voll von Schuldgefühlen. Und er denkt, daß alle anderen ihn ebenso sehen.
Zitat:
Es sei denn er betrachtet es als nötig. So wie er eben eine Assistentin und Teilnehmer für sein Experiment braucht.

Ja, eben. Das ist etwas, das für ihn gerade nötig ist, unabdingbar. Sonst hätte er bestimmt keine Leute in sein Haus geholt.
Wenn er keinerlei Komplexe da haben würde... Warum hat er dann nicht das Experiment in der Uni gemacht? Da hätte er sicher leichter Probanden gefunden. Und den Plan dazu mußte er ja so oder so einreichen. Und es hätte auch weniger Spekulationen gegeben.
Aber... Dann hätte er halt viel Zeit in der Uni verbringen müssen und dabei sicher auch viele Leute getroffen. Und nicht nur die, die ihm noch wohl gesonnen sind. Das möchte er lieber vermeiden, denn er liebt nun die Abgeschiedenheit. Menschen machen ihm Angst. Auf eine gewisse Weise zumindest.
Ich denke, er hat Angst, daß er durch die Reaktion der Leute in dem bestätigt wird, was er selbst von sich denkt.
Zitat:
Ganz davon abgesehen, dass dieser zu groß ist, als das ihn jemand alleine in den Keller tragen kann. Das Ding wiegt mindestens ne Tonne. Und sowas wie zum Zahnarzt gehen hat Styles vermutlich auch gemacht.

Den Tank kann auch Mrs. Dalton mit den Lieferleuten bis nach unten getragen haben. Während Styles geschlafen oder sich nicht gezeigt hat.
Sowas wie Zahnarzt habe ich mich auch gefragt. Aber wenn er brav jeden Morgen und Abend seine Zähne geputzt hat, war das ja vielleicht gar nicht nötig. Gibt ja viele, die auch mal drei Jahre nicht zum Zahnarzt gehen, und die Beißerchen sind trotzdem noch top. Oder Friseur, das habe ich mich auch gefragt. Aber das hat dann vielleicht auch Mrs. Dalton übernommen. Er hat ja nun nicht gerade eine extrem komplizierte Frisur.
Und Leute, die Masken für Unfallopfer erstellen... hmmm. Zum einen denke ich, daß die wohl auch eine Art Verschwiegenheitscodex haben. Andererseits .... wenn ich da wieder an Zahnarzt denke... So Sachen wie Prothesen, Kronen etc. werden ja auch von denen vorbereitet, abgemessen. Das letztendliche Objekt macht ein Labor, das oft nicht mal in derselben Stadt oder demselben Land liegt. Und Ärzte unterliegen einer Verschwiegenheitspflicht. Also muß auch der Hersteller der Maske nicht wirklich wissen, für wen er die gefertigt hat. Oder es wäre nur ein Name, der dem, der sie gefertigt hat, nicht mehr sagt, als daß es auf einem Ettikett bzw. einer Bestellung steht.
Und so eine Person wie Styles, reich und berühmt, geht sicher nicht zu einem Zahnarzt oder sonstigem Arzt, der dann irgendwelche Dinge weitertratscht. Weder über seine Zähne, noch über sein Erscheinungsbild. Wobei ich dennoch eher glaube, daß er einen Zahnarzt wohl in der Zeit gar nicht nötig hatte.
Zitat:
Worauf Du anspielst ist vermutlich später, wo sie sagt [...]

Ja, ich glaube, das war die Szene, die ich meinte.
Zitat:
MinispoilerAber doch eher, weil er sich in etwas reinsteigert in dieser Situation und nicht, weil sie will, dass er gar nicht das Haus verlässt.

Ja.. nein.. ich weiß nicht genau. Vielleicht wird es mir klarer, wenn ich wieder an dieser Stelle bin. Aber mir kam es immer so vor, als wollte sie nicht, daß er das Haus verläßt und dort auf viele Menschen trifft. MinispoilerDen Grund für meine Spekulation erfährt man ja später im Spiel. Ziemlich am Ende. Die, die GM schon kennen, wissen wohl, was ich meine?
Zitat:
Was das Budget anbelangt. Natürlich kostet der Wechsel eines Entwicklers Geld. Der neue Entwickler muss sich erst einarbeiten und wird währenddessen bezahlt. Was lange Entwicklungsdauer anbelangt, ist es halt die Frage. Wurde durchgängig gearbeitet oder stand die Arbeit auch mal still. Es gibt in der Spieleentwicklung häufiger die Situation, dass der Entwickler sagt "wir schaffen es nicht in der vereinbarten Zeit" (gleichbedeutend mit "zum vereinbarten Budget") und der Publisher dann in der Zwickmühle steckt. Der Entwickler hat sein Versprechen gebrochen, aber mit einem unfertigen Spiel lässt sich auch kein Geld verdienen. Also wird dann verhandelt, wie es weitergehen soll.

Hui! Danke für diese Erklärung. So kompliziert hatte ich eigentlich gar nicht gedacht, halt nur... lange Zeit, viele Kosten. Aber sowas finde ich immer interessant.
Zitat:
Davon ab, finde ich, dass Gray Matter ein schönes Spiel geworden ist. Man kann trefflich über vieles diskutieren (wie man sieht). Und dabei stehen wir erst am Anfang. Viele interessante Dinge und die große Frage "was passiert warum?" kommt ja erst noch.

Ja, für mich ist GM auch ein absolut tolles Spiel. Egal, ob es um die Grafiken geht, die Chraktere oder die Story. Nur die Steuerung ist vielleicht ein klein wenig unintuitiv. Wohl wiedermal den besch... Konsolen geschuldet. :evil:
Aber wenn ich es nicht toll finden würde, würde es nicht eins meiner absoluten Lieblingsspiele aller Zeiten sein! Und dann würde ich es wohl auch nicht wieder spielen für diesen Playthrough, jetzt zum.. *grübel* wohl vierten oder fünften Mal? :shock:
Hach, ich liebe die JJ-Spiele einfach! Mal echt, wer sonst schafft es noch, solche ausgefeilten und tiefgründigen Charaktere zu schaffen? Ich glaube, die kann man an einer Hand abzählen.

Und für einen Playthrough eignet sich GM wie kaum ein anderes Spiel. Gerade weil es so viele Dinge gibt, die nicht wirklich eindeutig sind und über die man ewig diskutieren kann. Hach, ich liebe GM einfach! :love:
Komplett straight und simpel ist doch öde, oder? :wink:

Oh, herrjeh. Was hab ich da wieder für einen Roman geschrieben? Muß jetzt eilen, wenn ich noch Kapitel 3 zu Ende spielen will.


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 Betreff des Beitrags: Re: 4. Playthrough Gray Matter
BeitragVerfasst: Mittwoch 14. Februar 2018, 11:47 
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Ich glaub' wir machen zu dem Tema hier mal einen Schnitt, sonst ufert mein Beitrag wieder aus. Und ich bezweifle, dass ich Dich oder Du mich noch überzeugen kannst. Entscheidet einfach jeder selber, was ihm plausibler erscheint. Unsere Interpretationen ausgiebig erläutert haben wir ja. :D

Die Steuerung ist vielleicht nicht so intuitiv, aber ich fand man gewöhnt sich schnell dran. Und ich persönlich sehe auch einige Vorteile. Ich bin so ein Typ, der, wenn er nicht weiter weiß, dieses Prinzip "versuche alles mit allem zu benutzen". Und mit der Gray Matter Steuerung geht das super fix. Weil man halt ein Objekt in der Hand hat und es dann ganz schnell mit allen Hotspots und Items versuchen kann zu kombinieren. Anstatt, dass man es für jeden Hotspot oder jedes Item wieder neu aus dem Inventar ziehen oder darin anklicken muss. Das mag ich daran.

Mich würde interessieren, was die Erstspieler von den Vorfällen halten.
Sind das Kräfte, die von den Vorstellungen beim Experiment ausgehen?
Oder versucht ja jemand Styles übel mitzuspielen, indem er die Vorfälle passend zu den Experimenten inszeniert, damit der falsche Schlüsse zieht?
Einer von den Teilnehmern oder einer von der Uni, der den eingereichten Experiment-Plan kennt?


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 Betreff des Beitrags: Re: 4. Playthrough Gray Matter
BeitragVerfasst: Donnerstag 15. Februar 2018, 21:43 
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Bakhtosh hat geschrieben:
Mich würde interessieren, was die Erstspieler von den Vorfällen halten.
Sind das Kräfte, die von den Vorstellungen beim Experiment ausgehen?
Oder versucht ja jemand Styles übel mitzuspielen, indem er die Vorfälle passend zu den Experimenten inszeniert, damit der falsche Schlüsse zieht?
Einer von den Teilnehmern oder einer von der Uni, der den eingereichten Experiment-Plan kennt?

Das würde mich auch interessieren - überhaupt, wie die Erstspieler Gray Matter bisher finden und ob es so ist, wie sie sich das vorgestellt hatten, welche Theorien sie haben... :)

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 Betreff des Beitrags: Re: 4. Playthrough Gray Matter
BeitragVerfasst: Freitag 16. Februar 2018, 16:08 
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Hi wollte mal zwischendurch Bescheid geben das ich aktuell dabei bin bei Kapitel 2 auf zu holen, auf die Beiträge gehe ich später ein noch, weil das aktuell echt sehr viel am Inhalt zu lesen ist und ich aufholen möchte.
Ich mach ja beim zweiten Playthrough im Atv auch mit, und 2 Playthroughs sind Zeitintensiv genug und beim disskuttieren gleich doppelte Arbeit.
Ergo gehe ich nachher auf die Beiträge ein, hoffe das man dafür Verständniß hat danke.


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 Betreff des Beitrags: Re: 4. Playthrough Gray Matter
BeitragVerfasst: Freitag 16. Februar 2018, 17:37 
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Beiträge: 383
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Sorry für's längere nichts-dazu-schreiben. Bin momentan bei der Hälfte des 3. Kapitels und werde es eventuell morgen oder am Sonntag dann schaffe es zu beenden. Sage morgen dann mehr zu meinen Eindrücken zum Spiel und zu den Vorfällen. :-)

Wir warten ja dann eh alle zusammen bis es weiter geht. ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: 4. Playthrough Gray Matter
BeitragVerfasst: Sonntag 18. Februar 2018, 04:49 
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Weltherrscher
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Registriert: Donnerstag 26. Februar 2004, 00:22
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Titel: Gezeitenwanderer
So hab Kapitel 2 abgeschlossen
Gedanken dazu:
Weiß nicht was ich davon halten soll,Storymässig passiert ja relativ wenig..man wendet mehrere Magietricks an um an Akten zu kommen und an Ausweise, findet etwas über die Vergangenheit von der Styles und seiner toten Frau raus. Über den Unfall, seine vorherige Amtszeit als Professor an der Universität und eben über den Unfall und man findet raus das Dr Styles wohl nicht allzu beliebt ist und man ihn geistig verrückt abstempelt. Hat der Typ sich irgendwie auch selber zu zu schreiben wenn er sich die ganze Zeit im Haus verbarikadiert wie ein Einsiedlerkrebs, zu jedem extremst abweisend und unfreundlich, fast nicht schon arrogant ist. Der Ausdruck er macht einen auf Phantom der Oper passt leider etwas, er trägt ja diese Maske.
Wohl wegen der Verbrennung so sehr ich Eitelkeit verstehen kann, er würde weniger abschreckend auf seine Umgebung wirken würde er einfach zu seinen Narben im Gesicht stehen, und nicht ständig mit der Maske im Gesicht rumlaufen...
Das wird auf die Umgebung einfach wohl creepy wirken, das dann noch in Kombination mit der unfreundlichen Art...keine gute Idee weiterhin die Maske zu tragen.
Es verleiht ihm einen sehr exzentrischen Ruf.
Ich frag mich ob Sam einfach einen starken Gerechtigkeitssinn hat, weil man sieht das sie am Ende des Kapitels stark Ihn sehr verdeitigt, oder ob sich da jemand verguckt hat in Dr Styles?
Anway, ich wäre nun soweit wir können gern mit Kapitel 3 beginnen, und bin nun endlich durch.
Sorry wenn ich jemand aufgehalten habe, war keine Absicht. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: 4. Playthrough Gray Matter
BeitragVerfasst: Sonntag 18. Februar 2018, 15:03 
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Abenteurerlegende
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Registriert: Donnerstag 5. April 2007, 17:36
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Titel: Flachzange
Kein Problem, ich bin selber auch noch nicht durch und stehe noch am Anfang von Kapitel 3 - ich glaub, in der Flut der Beiträge ist etwas untergegangen, dass der aktuelle Abschnitt um Kapitel 3 erweitert wurde, weil Kapitel 2 ja doch eher kurz ist, es darf also fröhlich weiter gespielt werden :) Ich würd sagen, wir warten noch, bis alle Kapitel 3 durch haben und gehen dann den nächsten Abschnitt an - reicht euch bis Mittwoch? Grad mit einem zweiten Playthrough parallel ist das sicher stressig, deswegen würde ich noch mal ein um ein paar Tage verlängern, ehe ich die Zusammenfassung reinstelle und wir weitermachen.

Ich glaub, dass Sam Styles am Ende so verteidigt, liegt in erster Linie an ihrer eigenen Vergangenheit - es gibt ja eine kurze Rückblende, in der wir die kleine Samantha sehen, die offenbar eine schlechte Nachricht erhält. Das hätte ich so gedeutet, dass ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen sind und sie deswegen auf einmal so viel Sympathie für Styles aufbringt. Und sie dürfte auch was gegen Intrigen und Gerüchte haben, ich glaub, ihre Recherchen haben sie schon auch ein wenig sensibilisiert. Dass sie sich in ihn verknallt hat, kann ich mir zum jetzigen Zeitpunkt eher nicht vorstellen, dazu ist er einfach zu ruppig und zu arrogant - und Sam scheint mir keine Frau zu sein, bei der so ein Verhalten eine Art Samariter-Komplex auslöst und die glaubt, den Mann mit ihrer Liebe quasi heilen zu können. Dazu ist sie glaub ich zu bodenständig. Aber schauen wir mal, wie sich das weiter entwickelt :)

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