News - Release Termin fixiert - State of Mind erscheint im A
Verfasst: 20.04.2018, 14:03
Gerade die Veröffentlichung für die Switch finde ich extrem spannend, hoffe man bekommt dann irgendwann Infos welche Versionen wie gut gelaufen sind.
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kann ich verstehenk0SHiii hat geschrieben:"bei jedem Adventure immer der Hauptgrund, warum ich es gespielt habe, die Story"
Jain. Bei mir neben der Story wiegen genau so schwer die spielerischen Elemente. Sind die kaum vorhanden habe ich auch kaum Interesse an der Story.
Das ist jetzt aber nur schlicht für dich selbst gesprochen. Ich spiele grad The Walking Dead Staffel 2, davor 1 und 400 Days. Im Vergleich zur TV-Serie: Die Handlung ist in beiden Medien gleich interessant und spannend, bei den Charakteren mag die Serie vorn liegen, dafür hab ich am PC interaktive Möglichkeiten, die Geschichte und (zugegeben nur recht leichte) Veränderungen des Ablaufes vorzunehmen. Das bietet mir weder Film noch Buch, das kann nur das Medium Spiel. Da ist dann der Begriff "Gameplay" auch unrelevant, weil ich ihn in diesen Beispiel nicht suche. Ein Alan Wake wäre auch das weitaus bessere Spiel, hätte man die Shooterszenen arg eingespart, gilt für so viele eigentlich gute Spiele (Tomb Raider). Sie werden so nur unnötig in die Länge gezogen...rcunterwegs hat geschrieben:Übrigens, wem das Gameplay nicht so wichtig ist, sondern die Story, sollte besser Bücher lesen, Filme schauen etc. Da bekommt man dann eine gute Story.
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Die Story ist am Ende nämlich nicht der relevanteste Teil.
Zustimmung, gilt für Romane und Filme übrigens auch. Da muss man sich dann halt die Perlen rauspicken und eben nicht jeden Mist konsumieren...rcunterwegs hat geschrieben:ich meine GUTE Storys gibt es im gesamten Spielesektor nämlich kaum.
selten hab ich in Büchern kute interaktive Stories gesehen, ebenso in Filmen. Das Spiel macht auch (vermeintlich) schwächere Stories allein deswegen spannend, weil man das Gefühl des "Dabeiseins" hat. Wegen dem Gameplay spiel ich sicher keine Adventures. "Point & Click" ist jetzt nicht gerade eine spannende Mechanik. Wie heißts oft so schön, wenn schon Rätsel drin sind, sollten sie zur Umwelt / zur Geschichte passen, um überzeugen zu können. Das kann ich da so unterschreibenrcunterwegs hat geschrieben:Wenn man hauptsächlich wegen der Story spielt, kann ich das mit DD am wenigsten verstehen. Übrigens, wem das Gameplay nicht so wichtig ist, sondern die Story, sollte besser Bücher lesen, Filme schauen etc. Da bekommt man dann eine gute Story. Gute Storys, ich meine GUTE Storys gibt es im gesamten Spielesektor nämlich kaum. Warum spielt man ein bestimmtes Genre so gern? Weil das Gameplay und die Story eine ganz spezifische Erfahrung ist, die man, wenn man mehr davon will, mit ganz typischen Genreerwartungen reproduziert sehen will.
Die Story ist am Ende nämlich nicht der relevanteste Teil.
Seh ich nicht so, aber du weißt da wahrscheinlich mehr.rcunterwegs hat geschrieben: Und sinnFeiN, Du bist kein expliziter Adventuregamer. Du bist ein Gamer. Dir ist egal, woher das Spiel kommt bzw. mit welcher Mechanik. Das ist legitim.
Da verwechelst du Genre mit Mediengattung... Du meinst Action statt Sci-Fi. Die Mischung ist übrigens bei postmodernen Filmen völlig normal. Genauso in Filmen. Genres werden immer mehr aufgebrochen und vermischt.rcunterwegs hat geschrieben: Wenn ich ins Kino gehe, ist mir eben nicht egal, ob ich dann dort anstatt einen Film plötzlich in eine Buchlesung gerate, ob mir die Geschichte als Film oder durch Vorleser vermittelt wird.
Die Langeweile des Gameplays zeigt, dass es am nächsten an nicht-interaktiven Medien dran ist. Ergo der Fokus auf die Geschichtercunterwegs hat geschrieben: Und wenn Du sagst, das klassische Adventuregameplay ist langweilig, dann sprichst in dem Fall Du nur für Dich. Ich finde es ist eine der schönsten kontemplativen Spielerfahrungen im gesamten Computerspielesektor. Und das ist eben meine Vorliebe.
Ich glaub eher Nostalgiker, die nicht einsehen, dass sich im Spieleberich auch in über 20 Jahren was getan hat.rcunterwegs hat geschrieben:Und die Erklärung die ich gebe ist nur die Erklärung für die vielen Leute, die sich mit den neuen Mischspielen nicht anfreunden können, weil sie eben nicht das bekommen, was sie so sehr an dem Genre mögen.
Und genau das ist der Punkt, jeder hat halt seine bevorzugten Spielvorlieben. Und wenn es immer "leerer" wird in seinem Genre bzw. alte, geliebte Inhalte wegbrechen, darf man sich auch schon mal aufregen - ändern wird das freilich nichts.rcunterwegs hat geschrieben:Und wenn Du sagst, das klassische Adventuregameplay ist langweilig, dann sprichst in dem Fall Du nur für Dich. Ich finde es ist eine der schönsten kontemplativen Spielerfahrungen im gesamten Computerspielesektor. Und das ist eben meine Vorliebe.
Ist das so? Ich hätte sie jetzt im Mittelfeld gesehen, wobei ich erst Anfang Staffel 3 bin. Aber klar, ein "The Wire" oder "Carnivale" ist sie sicher nicht, darum geht es mir aber auch gar nicht. Sie interessiert mich eher durch Setting und Thematik und ich möchte wissen, wie es mit den Charakteren weiter geht - Telltales Walking Dead bietet mir das Gleiche, nur da habe ich halt einen direkten Einfluss, in die Handlung und Ereignisse einzugreifen und abzuändern. Darum würde ich in meinem genannten Beispiel aktuell das Spiel der Serie vorziehen, unabhängig von Anspruch der Story, die Faszination (bei beiden Medien) ergibt sich für mich aus der Dramatik, dem Unvorhersehbaren und der Atmosphäre.rcunterwegs hat geschrieben:TWD ist wohl im Seriensektor gerade eine der am schlechtesten geschrieben Fernsehserien überhaupt.
Point & Click limitiert halt noch stärker als "nur" die TechnikIch habe gelernt, dass die Welt der Computerspiele noch ziemlich begrenzt ist. Viele der Autoren haben Spiele entworfen, die heute technisch nicht machbar sind. Die Computerspiele stehen momentan da, wo der Film in den 20er-Jahren stand: schwarz-weißer Stummfilm vor der Erfindung des Tons.
Und hiersinnFeiN hat geschrieben:Danke für den Artikel bezüglich Storywriting. Der wird gelesen
Ich bin jetzt nicht sicher, ob ich das verwechsle oder nicht. Aber sollte nicht The Dig eigentlich ein Film werden und kam dann doch "nur" als Point&Click Adventure raus?sinnFeiN hat geschrieben:Point & Click limitiert halt noch stärker als "nur" die TechnikIch habe gelernt, dass die Welt der Computerspiele noch ziemlich begrenzt ist. Viele der Autoren haben Spiele entworfen, die heute technisch nicht machbar sind. Die Computerspiele stehen momentan da, wo der Film in den 20er-Jahren stand: schwarz-weißer Stummfilm vor der Erfindung des Tons.
So ist es. Nur ist es leider so, das es gutes und schlechtes Rätseldesign gibt. Und da kann ich nur für mich sprechen, besser kein Rätsel als ein schlechtes...Joey hat geschrieben: Anfangen tut doch alles mit der Steuerung und der Story. Die Rästel kann man auch später noch einbauen, oder?
Ich jedenfalls mag die GK-Reihe so gerne, weil mich Setting, Charaktere und die Stories so begeistern... das blieb mir in Erinnerung.Joey hat geschrieben:GK1 ist da für mich eines der besten Beispiele. Es ist P&C, die Story ist super, die Charaktere sind toll, es gibt viele Rätsel, bei denen man auch wirklich mal nachdenken muß...
Wikipedia sagt:Joey hat geschrieben:Aber sollte nicht The Dig eigentlich ein Film werden und kam dann doch "nur" als Point&Click Adventure raus?