Neuigkeiten: Beyond a Steel Sky - Beneath a Steel Sky 2:

gc2019: Ivo Teel sprach mit Charles Cecil - Übersetzung von den Adventure Gamers

gc2019: Unser Kollege Ivo Teel von den Adventure Gamers durfte mit Charles Cecil über 'Beyond a Steel Sky sprechen. Wir können Euch die Übersetzung liefern. Vielen Dank an die lieben Kollegen der Adventure Gamers!


Beyond a Steel Sky TitelbildDie gamescom 2019 ist nicht nur eine Messe zu unserem geliebten Hobby. Vorher findet die Entwicklermesse devcom mit vielen Vorträgen statt. Dieses Mal war dort einer der Sprecher Charles Cecil von Revolution Software. Natürlich ging es dabei um 'Beyond a Steel Sky'. Aber nicht nur darum: Das virtuelle Theater war ebenso im Gespräch. Auf der Messe selbst besuchte ihn Ivo Teel der Adventure Gamers und konnte im Interview noch etwas mehr herausfinden. Dabei geht es um Stichwörter wie Simulation, Apple Arcade und auch Rätsel.

 

Wir dürfen Euch die Zusammenfassung des Vortrags und das Interview in voller Länge auf Deutsch präsentieren. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die Gamers und Euch wünschen wir viel Spaß beim Lesen.

geschrieben am 16.10.19 um 16:12 von Peter Färberböck


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Kommentare 6
Lisa Duck
16.10.2019, 19:45

Ich kann nur erst mal sagen: Danke für die Mühen bei der Übersetzung. Werde mir die Worte von Herrn Cecil in aller Ruhe am Wochenende zur Gemüte führen - aber möchte es auf keinen Fall versäumen hier rechtzeitig für den guten Service einen Dank auszusprechen!

sinnFeiN
16.10.2019, 22:05

Sehr gerne! Bin gespannt, was du dazu sagst. Sind ein paar interessante Ansätze von ihm dabei und durchaus auch Sachen, die nicht jeder/jedem gefallen werden.

advfreak
17.10.2019, 17:21

Äußerst umfangreich und interessant, vielen Dank! :)

Lisa Duck
20.10.2019, 10:56

Nach dem Studium des Interviews bin ich (als "alter" Point-and-Click Purist) enttäuscht über die Herangehensweise und Entwicklungsentscheidungen für das Projekt. Mir leuchten die kommerziellen Gründe für die Entscheidungen von Charles Cecil ein, doch dadurch scheint es nicht das Spiel zu werden, welches ich unbedingt spielen möchte. Das ganze "virtuelle Theater" deutet darauf hin, dass es sich beim finalen Werk kaum noch um ein traditionelles Adventure handeln wird. Steuerung, Entscheidung für Echtzeit-3D-Grafik, Spielmechanik, Action-Elemente und Sterbemöglichkeit lassen eher ein Action-Adventure vermuten. Ich persönlich mag es nicht zeitlich unter Druck gesetzt zu werden in einem Spiel. Das erlebt man zur Genüge im realisen Leben und ich brauche es nicht in einer simulierten, virtuellen Welt. Obwohl das Szenario, die Hintergrundgeschichte und auch der Handlungsort mir sehr gefallen - ich liebe Spiele in Union City ;-) - kann ich es für mich fast komplett ausschließen (außer es gibt noch weitgreifende Änderungen in der Spielmechanik) "Beyond a Steel Sky" zu kaufen oder zu spielen. Ich wünsche Herrn Cecil mit dem Projekt viel Erfolg (auch in Hinblick auf gegebenenfalls weiter geplante Spiele) - bin aber leider einer Hoffnung beraubt nochmals ein neues, thematisch interessantes, halbwegs kommerzielles, Adventure der alten Schule spielen zu dürfen.

sinnFeiN
20.10.2019, 11:40

Halt nur dann ein zeitlicher Druck, wenn es Sinn macht. Gibt ja immer Spiele, die zeitliche Dringlichkeit (z. B. wegen Kidnapping oder dem buchstäblichen Reich, das in Gefahr ist) betonen und man dann erstmal zig andere Sachen (Nebenaufgaben) erledigen kann. Das ist halt auch blöd und reißt komplett aus der Handlung raus.

Mal sehen, wie stark das drin ist. Denke aber nur, dass es in diesen Game-Over-Situationen sein wird, wo man dann schnell noch einmal probieren kann. Die gabs ja schon in Baphomets Fluch. Ich würde mal aufs endgültige Spiel abwarten. Lure of the Temptress ist ja schlussendlich auch ein ziemlich klassisches Rollenspiel. Dazu muss man sagen, dass im englischsprachigen Raum "klassisches" Adventure ohnehin nie gesagt wird und eher kopfschüttelnd angenommen wird. Erinnere mich da an ein *ähem* etwas peinliches Gespräch mit Dave Gilbert, wo ich ihn darauf angesprochen habe :D.

Mikej
20.10.2019, 13:10

Wobei man schon im alten Beneath a Steel Sky in einigen Situationen sterben konnte. Sterben ist für sich genommen bei Point&Click-Spielen nicht unüblich (siehe Sierra, Westwood...), insofern sehe ich das noch nicht als No-Go (auch wenn ich selber problemlos darauf verzichten kann). Als Beneath a Steel Sky Sequel hätte es mich sogar gewundert, wenn man nicht sterben kann.

Und ein paar Action-Momente machen daraus für mich auch noch kein Action-Elemente, solange die Actionsituation nur sinnvoll aus der Story heraus entspringt und kein ständiger Begleiter ist.

Ich lasse mich überraschen. Wie gut oder schlecht es wird, werden wir eh noch früh genug sehen :)


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