Previews: Geheimakte 2 - Puritas Cordis:

Geheimakte 2: First Look


Im Jahr 2006 öffneten Entwickler Animation Arts / Fusionsphere Systems zusammen mit Publisher Deep Silver eine geheime Akte und bereiteten unzähligen Adventurespielern einen klasse Herbst. 'Geheimakte: Tunguska' war nicht umsonst das meistverkaufte Adventure 2006 und wurde mit unzähligen Preisen überhäuft, unter anderem erhielt es dank einer Wertung von 87% auch unseren Award. Grund genug, einen Nachfolger zu programmieren. Noch rund neun Monate dauert es, bis die neue Geheimakte geöffnet wird, doch wir durften bereits jetzt einen ersten Blick auf 'Geheimakte 2' werfen. Was sich im Nachfolger alles ändert und wie es mit Nina und Max weitergeht, steht in unserem Preview.


Vom Regen in die Traufe

'Geheimakte 2' startet ungewohnt. Weder Nina Kalenkow noch Max Gruber erwarten uns. Stattdessen sehen wir den englischen Bischof Chester Perrey, der in seiner Bibliothek einen Brief liest. In dem Brief geht es um ein historisches Pergament, dessen höchst brisante Botschaften bis heute nicht entschlüsselt werden konnten. Perrey soll dieses Pergament sicher verwahren und möglichst nicht zu vielen Menschen von dem Pergament berichten, denn es sind schon einige Menschen beim Versuch, das Pergament zu beschützen umgekommen. Just in diesem Moment bemerkt der Bischof zwei schwer bewaffnete Gestalten, die um sein Haus schleichen. Und schon werden wir ins Spiel geworfen, denn ab hier übernehmen wir die Steuerung. Gerade noch rechtzeitig schaffen wir es, das Pergament zu verstecken, doch dem Bischof können wir dennoch nicht helfen.

Nach diesem kurzen Prolog geht es im Hamburger Hafen weiter. Nina will auf einer Kreuzfahrt Abstand von der erst kürzlich erfolgten Trennung von Max suchen. Natürlich geht es auch hier gleich wieder rund: Sie wird von einem panisch wirkenden Mann angesprochen, doch ehe sie überhaupt versteht, was vor sich geht, wird der Mann Opfer eines Unfalls und verunglückt tödlich. Trotzdem geht sie an Bord des Kreuzfahrtschiffes, das bei näherer Betrachtung seine besten Tage bereits weit hinter sich hat. Aber schlimmer kann es ja kaum noch werden. Doch natürlich kommt es für Nina noch schlimmer: In ihrer Kabine sucht Nina vergeblich nach ihrem Koffer. Stattdessen steht dort der Koffer eines ihr unbekannten Mannes. Da ihr der Portier nicht so recht helfen will, macht sich Nina selbst auf die Suche nach ihrem Gepäck. Nur durch Zufall stellt sie fest, dass aus ihrer Kabine Stimmen kommen. Vorsichtig versucht sie, mehr herauszufinden und wird prompt niedergeschlagen. Jetzt reicht es ihr und sie
schaltet den Kapitän ein. Doch dann taucht eine Zeugin auf und behauptet, dass Nina wohl etwas angetrunken gewesen ist und nicht die Tür gegen Ninas Kopf geschlagen sei, sondern dass vielmehr Nina nicht mehr Herr ihrer Bewegungen gewesen sein soll und aus diesem Grund mit der Tür kollidiert wäre. Es hätte doch so ein schöner Urlaub werden können, doch nun muss Nina erst einmal ihren Ruf wiederherstellen und herausfinden, was an Board des Kreuzfahrtschiffes vor sich geht. Natürlich ist das nicht so einfach, denn die anderen Passagiere wollen auch nur relaxen und haben überhaupt kein Interesse, Nina zu helfen. Nach einigen verzwickten Rätseln hat sie es dann endlich geschafft und kann beweisen, dass die angebliche Zeugin nicht so ganz die Wahrheit erzählt hat. Doch ehe sie die gute Frau darauf ansprechen kann, wird sie vergiftet. Doch das ist noch längst nicht alles, was an Board passiert, denn inzwischen hat Nina herausbekommen, dass eine Sekte irgendwie ihre Finger im Spiel hat. Um was es genau geht, steht zwar noch in den Sternen, aber der Anführer der Sekte predigt etwas vom Weltuntergang und versucht so, die Menschen in Panik zu versetzen. Doch bevor die gesamte Welt untergeht, muss erstmal Ninas Kreuzer dran glauben, denn das letzte, was wir in unserer Vorschauversion sehen, ist eine gigantische Flutwelle, die das Schiff erfasst…


Detailverbesserungen

Auf den ersten Blick sieht 'Geheimakte 2' so aus, wie der Vorgänger. Nina selbst ist hübsch wie eh und je, die Hintergründe sehen wieder sehr gut aus und auch an der bewährten Steuerung wurde nichts geändert. Was soll man an einem wirklich guten Spiel auch verändern? Außer der Grafik höchstens Details. Und genau das haben die Entwickler gemacht. Als Erstes fällt die Zoomfunktion auf, die für Dialoge und In-Game Cutscenes eingesetzt wird. Dabei zoomt das Spiel an einen Bildausschnitt heran. Während die Figuren gestochen scharf bleiben, wird der Hintergrund dadurch schnell Pixelig. Doch das ist auch schon das einzige Mal im Spiel, das man Pixel zu sehen bekommt. 'Geheimakte 2' unterstützt nämlich sämtliche Auflösungen ab 1024x768 Pixeln. Dazu gehören auch Breitbild-Screens, die ein extra angepasstes Interface bekommen. Auch das Interface selbst hat ein Lifing bekommen und kommt jetzt mit größeren Maus-Icons sowie Tooltips am Cursor daher. Andere Verbesserungen im Vergleich zum Vorgänger sind die dynamische Beleuchtung der zweidimensionalen Hintergründe und die Unterstützung von Shader 3.0 mit Per Pixel Lightning und Normal Mapping. Aber nicht nur dir Augen bekommen bei 'Geheimakte 2' mehr ab, auch für die Ohren ist was dabei. Natürlich müssen sie sich nicht an neue Sprecher gewöhnen, denn Nina und Max behalten ihre lieb gewonnenen Stimmen. Stattdessen dürfen sie sich auf verstärkten Musikeinsatz und Schrittgeräusche freuen.


Galerien

Fazit:

Wertung: Sehr gut

'Geheimakte 2' scheint bisher ein würdiger Nachfolger zu werden, denn an Spannung mangelt es nicht. Die Entwickler haben auch verstanden, dass man ein gutes Spielsystem nicht komplett ändern muss, um es besser zu machen, sondern dass vielmehr Detailarbeit gefragt ist. Dabei wird kaum irgendein Kompromiss eingegangen, wie man schon an den möglichen Auflösungen sieht. Einzig die pixeligen Hintergründe bei einigen Zooms wirken störend, da bis August aber noch einige Zeit ist, hoffen wir hier noch auf eine Verbesserung. 'Geheimakte 2' macht dennoch schon jetzt einen hervorragenden Eindruck und wird im nächsten Jahr garantiert zu den absoluten Toptiteln gehören.

geschrieben am 30.12.07, Tobias Maack

Systemanforderungen Weitere Links
Intel Pentium III 800MHz oder kompatibler Prozessor
Hauptspeicher: 256 MB RAM
Betriebssystem: Windows 2000, XP, Vista
Grafikkarte: 32MB AGP oder PCI Express, DirectX 9 kompatibel
Freier Festplattenspeicher: 2 GByte
DVD-ROM
Maus
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Dieses Preview gehört zu  Geheimakte 2.




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