Previews: Geheimakte 2 - Puritas Cordis:

Geheimakte 2


Nina Kalenkow und Max Gruber sind zurück. Nachdem man sich im ersten Teil mit den mysteriösen Vorkommnissen in Tunguska auseinandersetzte, müssen Nina und Max sich dieses Mal mit einer finsteren Sekte namens Puritas Cordis und dem drohenden Weltuntergang beschäftigen. Bevor Publisher Deep Silver 'Geheimakte 2: Puritas Cordis' am 29.August veröffentlicht, erfahrt ihr bei uns näheres zu einem der meist-erwartetsten Adventures dieses Jahres. In einer spielbaren Previewversion konnten wir uns ausführlich mit der zweiten Geheimakte auseinandersetzen und liefern eine Prognose ab, ob auch Teil 2 das Zeug zu einem Hit hat.

 

Keine Zeit zum Verschnaufen für Nina Kalenkow.

Lange hat die Beziehung zwischen Nina Kalenkow und Max Gruber nicht gehalten- Um sich über ihren Trennungsschmerz hinwegzutrösten, plant sich Nina mit einer Kreuzfahrt abzulenken. Zum erholen soll die Gute allerdings gar nicht erst kommen, schon bevor sie das Schiff betritt kommt vor ihren Augen ein Mann zu Tode, ein Zufall? Auf dem Schiff mehren sich dubiose Ereignisse, ein verschwundenes Crewmitglied, eine Leiche und auf irgendeine Art scheinen diese Vorfälle mit der Sekte „Puritas Cordis“ zusammenzuhängen. Nina erfährt von einem mittelalterlichen Pergament- dass das Ende der Welt voraussagt- hinter dem die Sekte herzujagen scheint. Währenddessen mehren sich weltweite Naturkatastrophen, die darauf hindeuten, dass sich hinter dem Pergament weit mehr an Wahrheit verbirgt als Nina lieb ist. Gleichzeitig wird auch Max Gruber am anderen Ende der Welt –in Indonesien- mit den unheimlichen Naturvorkommnissen konfrontiert. Können Nina und Max „Puritas Cordis“ aufhalten und das Ende der Welt verhindern? Ab dem 29.8. dürfen sich deutsche Spieler in 'Geheimakte2' diesen Fragen stellen.

Und täglich grüßt das Murmeltier

Nein,Dr.Jones ist nur ins Kino zurückgekehrt.

Die Steuerung ist exakt identisch zu der von Teil1. Es hätte auch keinerlei Grund gegeben, an diesem ausgereiften Punkt herumzuschrauben. Bewegen wir die Maus über einen Hotspot, leuchtet die entsprechende Taste auf einem Maussymbol. Können wir etwas betrachten, färbt sich die rechte Maustaste unseres Maussymbols grün, klicken wir nun die rechte Maustaste wird die entsprechende Aktion ausgeführt. Können wir Gegenstände aufnehmen, benutzen oder ein Gespräch führen, wiederholt sich das Spiel, nur dass wir in diesem Falle die linke Maustaste verwenden. Auf der rechten, unteren Seite des Bildschirms finden wir erneut die Symbole für unser Tagebuch, Optionen und die lizensierte Scoopkey-Funktion. Bei letzterer handelt es sich um eine Hilfestellung, die uns in jedem Raum sämtliche Hotspots und Ausgänge hervorhebt. Alternativ können wir diese auch einfach per Spacetaste aktivieren. Im Tagebuch werden erneut wichtige Erkenntnisse und aufkommende Fragen festgehalten, außerdem gibt es hier auch wieder die Chance sich für manche Rätsel eine vorsichtige Hilfestellung geben zu lassen. Unser Inventar finden wir am unteren Bildschirmrand in optischer Darstellung. Ebenso werden auch die Fragemöglichkeiten in den Dialogen symbolisch dargestellt.

Gameplay

Kreuzfahrt ins Verderben?


Eine enorme Stärke des ersten Teils ist die Tatsache gewesen, dass Fusionsphere Systems es geschafft haben, ein Spiel ohne unlogische Rätsel abzuliefern und somit für durchgängig motivierendes Rätseln gesorgt haben. Wie in den meisten anderen Punkten auch, scheint man bei 'Geheimakte 2' auch in Punkto Rätsel keinerlei Experimente einzugehen. Sämtliche Rätsellösungen der Previewversion sind ausnahmslos einleuchtend und klassisch gehalten. Vor Maschinenrätseln a la 'Syberia' muss man sich als 'Geheimakte'-Fan also auch weiterhin nicht fürchten. Ein konkretes Beispiel für eine Rätselkette:
Nina will sich Zutritt zur Kabine der Mitreisenden Miss Jordan verschaffen. Es stellt sich heraus, dass der Barkeeper die Zimmerschlüssel der Patienten aufbewahrt, während sich diese am Pool vergnügen. Dank der schlechten Erinnerungsgabe des Barkeepers, kommen wir auf Idee uns ein typisches Miss Jordan-Kostüm herzustellen, um ihren Schlüssel einsacken zu können. Nun bräuchten wir also einen furchtbar-hässlichen, pinken Bademantel samt ausgefallenem Sonnenhut. Den Sonnenhut basteln wir uns aus diversen Inventargegenständen, doch woher nehmen wir nun einen pinken Bademantel?
Einen weißen Bademantel haben wir bereits, nun noch einen pinken Gegenstand besorgt, beides in die Waschmaschine gepackt und fertig ist unser pink-verwaschener Bademantel. Wer trotz logischer Rätsellösungen einmal nicht weiterkommt, sollte sich unbedingt anhören, was Nina oder Max zu ihren Inventargegenständen zu sagen haben, denn hier befindet sich des Öfteren der Wink mit dem Zaunpfahl, der uns den entscheidenden Denkanstoss gibt, was man mit dem jeweiligem Gegenstand anfangen kann. Für ein Rätsel zum Beispiel, benötigt Max ein Tier mit einem eigenen Haus, was sich nach einer Schnecke anhört. Über eine Bierdose in unserem Inventar sagt Max, dass sich dieses Bier bestenfalls dafür eignen würde Schnecken anzulocken, der Rest liegt nun auf der Hand.

Grafik

Nächtliche Idylle.

Als erstes seien hier die prachtvollen (teils erfreulich umfangreichen) Cutscenes erwähnt. Erneut wird mit viel Aufwand das Gefühl gestärkt, sich mitten in einem Hollywood-Blockbuster zu befinden. Hierzu liefern nicht nur die professionellen Kamerafahrten ihren Beitrag, sondern auch schlicht und einfach die grafische Schönheit an und für sich. Wenn wir im Hafen von Hamburg zum ersten Mal auf Nina und das Kreuzfahrtschiff stoßen, fällt es schwer das animierte Meer von einer FMV Sequenz zu unterscheiden, so aufwendig wurde selbiges animiert.
Die Hintergründe bewegen sich ebenfalls auf hohem Niveau, auch wenn sie gerne noch ein paar lebendige Details abbekommen dürften, da trotz der schönen Kulissen eine gewisse Form von Sterilität nicht geleugnet werden kann.
Sehr stimmungsvoll ausgeleuchtet geht es in den vorhandenen Nachtabschnitten auf dem Schiff zu. Wunderschön spiegeln sich hier bunte Lampen auf dem Swimmingpool zu einem Regenbogen ähnlichem Wasserspektakel.
Die Mimiken der Charaktere in den Cutscenes sehen noch etwas holprig und steif aus, hier wäre bis zum Release, ebenso wie bei einigen Animationen im Spiel selbst, noch Luft nach oben. Im Großen und Ganzen aber bieten die Zwischensequenzen und Locations für ein Adventure mehr als beachtliche Grafikkost.

Sound

Konkurrenz für Nina?


Schon im Optionsmenü schallt uns ein sehr stimmungsvolles, episches Musikstück entgegen, auf welches wir auch im Intro stoßen werden. Generell muss sich die fantastisch-bombastische Musik in den Cutscenes nicht vor Hollywood verstecken, leider scheint es allerdings bislang so, als seien diese Musikstücke erneut hauptsächlich den Cutscenes vorbehalten. Außerhalb der Zwischensequenzen benetzt im indonesischen Dschungel ein Konzert aus verschiedenen Tierlauten unser Ohr, während wir auf Ninas Erkundungstour über das Schiff, Meerrauschen sowie entfernt das Rumoren der Schiffsmotoren vernehmen. Stimmlich bewegt sich 'Geheimakte2: Puritas Cordis' auf erneut hohem Niveau. Selbstverständlich werden Nina Kalenkow und Max Gruber von den altbewährten Sprechern aus Teil1 vertont, wobei sich auch die anderen Sprecherleistungen das Wort „professionell“ auf die Stirn kleben können.


Galerien

Fazit:

Wertung: Sehr gut

Teil 1 war ein Hit und eines der besten Adventures der letzten Jahre. Anhand der Previewversion muss man kein großer Prophet sein, um selbiges für 'Geheimakte 2' zu prognostizieren. Konsequent werden die Stärken des ersten Teils aufgegriffen und in einer hoch unterhaltsamen Verpackung serviert. Absurde Rätsellösungen scheint es auch im Nachfolger nicht zu geben, bis hierhin sind alle der klassischen Rätsel sehr einleuchtend gehalten, was erneut für immense Motivation beim Lösen selbiger sorgt. Die Story nimmt sehr schnell Fahrt auf und bietet vielleicht sogar noch mehr Spannung als der sehr gute Vorgänger. Die kleinen Kritikpunkte, wie die nicht verbesserten Mimiken der Protagonisten (die in der finalen Version vielleicht noch optimiert werden), oder die gelegentliche Sterilität der -an und für sich beeindruckend schönen- Hintergründe wirken dagegen fast schon belanglos. Der einzige richtig negative Beigeschmack den die Preview hinterlassen hat, ist der, wie man nun die Zeit bis zum Release überbrücken soll, aber dies spricht nicht gerade gegen die Qualität von 'Geheimakte 2'.

geschrieben am 15.07.08, Ingmar Böke

Systemanforderungen Weitere Links
Intel Pentium III 800MHz oder kompatibler Prozessor
Hauptspeicher: 256 MB RAM
Betriebssystem: Windows 2000, XP, Vista
Grafikkarte: 32MB AGP oder PCI Express, DirectX 9 kompatibel
Freier Festplattenspeicher: 2 GByte
DVD-ROM
Maus
Offizielle Seite


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Dieses Preview gehört zu  Geheimakte 2.




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