Reviews: Emerald City Confidential:

Emerald City Confidential


Ja, es gibt sie noch, die Abenteurer, die Entdecker. Verwegene, dreiste Kerle, die sich von nichts und niemandem korrumpieren lassen, die an ihren Ideen festhalten, weil sie wissen, dass es die richtige ist. Und Dave Gilbert ist einer von ihnen. Seit 2001 wühlt der junge Mann aus New York die Adventure-Szene mit seinen Spielen gewaltig auf. Die ersten kürzeren Werke wie 'The Repossessors' und 'Two of a Kind' noch als Freeware veröffentlicht, wurden Gilberts Spiele schnell länger und professioneller. Mit dem 2006 erschienenen, preisgekrönten 'The Shivah' und dem kommerziell sehr erfolgreichen 'The Blackwell Legacy' etablierte sich Gilbert (der bei seinen Spielen sowohl für Spielkonzept und Dialoge verantwortlich ist) schnell in der Branche und gründete seine Firma Wadjet Eye Games unter der er seine ersten kommerziellen Werke veröffentlichte. Sein neustes Werk 'Emerald City Confidential', basierend auf der populären Bücherreihe 'Oz' von L. Frank Baum, ist die erste Kollaboration zwischen Gilbert’s Independent-Schmiede Wadjet Eye Games und dem Publisher Play First für den Gilbert ein Casual-Adventure entwickeln sollte. Herausgekommen ist dabei ein Produkt, dass in den schweren Zeiten, in denen das eben wiederbelebte Genre des Grafikadventures schon wieder danieder liegt und der Markt mit hastig produzierten Lizenzprodukten überschwemmt wird, Hoffnung gibt. Abenteurer aufgepasst: 'Emerald City Confidential' ist absolutes Pflichtprogramm!


Es war wieder eine dieser Nächte…

Petra düst auf einem Elchtaxi durch die Smaragdstadt.

… kalt, sternklar und dennoch ungemütlich. Ich hatte die Spur des Löwen bis zu einer heruntergekommenen Lagerhalle im miesesten Viertel von Oz verfolgt. Die Zeit war reif. Nach monatelangem Spionieren und etwa einem halben Dutzend Anschläge auf mein Leben hatte ich genug Beweise zusammen um dem Löwen ein für allemal das Handwerk zu legen. Hochdekorierter Anwalt hin oder her, die Beweislast war erdrückend und selbst der Löwe würde sich vor dem Stadtgericht von Oz nicht retten können. Korruption, Schmuggel, Nepotismus: der Löwe hatte in jedem hässlichen Deal der in dieser verdammten Stadt über die Bühne ging seine Finger. Aber nicht mehr lange. Das einzige, was meine Akte noch vernichtender und die Niederlage des Löwen noch schmachvoller machen würde, wäre ein Beweis zum anfassen. Meine Dokumente würden zweifellos ausreichen, aber für die Presse und die Öffentlichkeit würde sich die Lagerhalle des Löwen sicherlich noch mehr anbieten. Was würde ich hier wohl vorfinden? Illegale Einwanderer aus Munchkin oder Quadling? Geschmuggelte magische Gegenstände? Ich musste einfach nachsehen, meine Neugierde war zu groß. Auf den Straßen der Smaragd Stadt war niemand zu sehen. Vielleicht konnte ich mir ja mit dem guten alten Brecheisen Zutritt verschaffen. Die Eingangstür sah jedenfalls nicht besonders stabil aus und eine Alarmanlage war auch nirgends zu sehen. Ich setzte die Stange an und legte meine ganze Kraft in die Hebelwirkung. Knack! Das Vorhängeschloss der Tür brach ab wie Reisig und ich strauchelte zwei Schritte nach hinten. Die Tür öffnete sich und… plötzlich erfüllte das schrille Kreischen des Alarms wie eine Furie die nächtlichen Straßen. Verdammt, ein magischer Alarm! Für einen Moment stand ich vor der Tür wie gelähmt, das Brecheisen immer noch in Händen. Da schoss neben mir eine Ranke aus dem leeren Blumenkübel, der neben dem Eingang stand. Blitzschnell öffnete sich eine Knospe an ihrem Ende und sprühte ein giftgrünes Gas in meine Richtung. Ich lies das Eisen fallen und schlug beide Hände vors Gesicht, aber es war schon zu spät. Betäubungsgas. Was für ein alter Hut. Noch während ich das Bewusstsein verlor schämte ich mich dafür auf einen derart alten Trick hereingefallen zu sein…


Die Story

Die Stadt hat viel von ihrem einstigen Glanz verloren.

So beginnt Petras Abenteuer und damit auch das des Spielers. Jawohl, ihr seid Petra, ehemaliges Mitglied der ozianischen Armee und nun Privatdetektivin. Die Zeiten sind hart und Petras Job ist härter. Denn wer mit Oz noch die funkelnde, fröhliche, bunte und verrückte Welt verbindet, die einst Judy Garland in der Rolle der Dorothy Gale von der bösen Hexe des Westens befreite, der wird in 'Emerald City Confidential' schnell auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Denn Oz gleicht mehr L.A. in den verruchten 40ern als der magischen Welt des Lyman Frank Baum. Seit dem Krieg mit den Phanfasms, magischen Kreaturen mit menschlichem Körper und den Köpfen von Tieren, reagiert Königin Ozma den Stadtstaat mit eiserner Hand. Magische Gegenstände sind verboten und werden nur noch unter dem Tisch gehandelt. Magie selbst darf nur noch mit gültiger Lizenz ausgeübt werden. Nichtbürger haben es schwer überhaupt in die Stadt hinein zu kommen und sämtliche Bewohner werden von den ozianischen Ordnungshütern schikaniert, allen voran die eiskalte, grausame Jinjur. Mitten in diesem Moloch aus Korruption und Spionage versucht Petra ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen und lässt sich von den Bewohnern der Smaragd Stadt für einen gewissen Preis anheuern um für sie den einen oder anderen Auftrag zu erledigen. Nach dem spektakulären Scheitern von Petras ursprünglichem Plan dem ultrakorrupten und mächtigen Anwalt Löwe (jawohl, DER Löwe) das Handwerk zu legen, der Petra durch einen uralten Trick außer Gefecht setzt und danach die ominöse Lagerhalle nieder brennt, kehrt die junge Detektivin enttäuscht und erledigt in ihr Büro zurück. Aber sie hat kaum Zeit durchzuatmen, da klopft es schon wieder an Ihrer Tür. Auftritt: Dee Gale, eine aufreizende, schwer durchschaubare Femme Fatale, die einen lukrativen Auftrag für Petra hat: für 5000 Smaragde soll Petra ihren Verlobten Ansel wiederfinden, der seit einiger Zeit verschwunden ist. Obwohl Petra keinerlei Sympathie für Dee (dessen wirklicher Name Dorothy ist) empfindet, nimmt sie den Auftrag an, denn sie braucht das Geld dringend um sich über Wasser zu halten. Und wer weiß, möglicherweise bringt sie dieser Fall der Lösung des einzigen Rätsels näher das Petra wirklich am Herzen liegt: die Suche nach ihrem kleinen Bruder der vor ein paar Jahren spurlos verschwand.


Selbst Marlowe war nicht besser – Das Gameplay

Im Laden der Patchwork Lady gibt es allerlei Illegales zu erwerben.

'Emerald City Confidential' spielt sich als klassisches Point and Click Adventure. Ihr steuert Petra per Mausklick durch die verschiedenen Regionen von Oz, sammelt Gegenstände ein, redet mit Leuten und löst Rätsel. Damit sich unsere Dame nicht die Hacken abläuft, ist jede Location auch per fliegendem Elchtaxi erreichbar. Das Interface ist statisch am unteren Bildschirmrand befindlich und zeigt rechts das Inventar und links die von Petra erlernten Zaubersprüche an. Um das statische Interface möglichst klein zu halten wurden sowohl die angezeigten Items als auch Zauber auf vier beschränkt. Per Klick scrollt ihr durch den Rest eures Inventars oder eurer Sprüche was mitunter ein klein wenig nerven kann und im Spieler den Wunsch nach einem einblendbaren Menü hegt. Desweiteren wird in der Mitte des Menüs das Quest angezeigt mit dem sich Petra gerade befasst, was vor allem für die Casual Gamer sinnvoll ist, die keine längeren Sessions mit dem Spiel verbringen. Eine kleine Edelsteinleiste am Rand zeigt an, wie viel Prozent des Spiels man ungefähr absolviert hat und wie viel noch vor einem liegt. Links unten befindet sich Petras Notizblock, die wichtigste Waffe einer guten Detektivin. Hier macht sie sich Notizen über alles was in Emerald City vorgeht. Sämtliche Quests werden aufgeführt und Petras Fortschritte notiert. So kann man auch nach längerer Spielpause genau nachlesen wie man in die Situation gekommen ist in der man sich gerade befindet. Das Spiel bietet auch eine Hint-Funktion, falls man mal an einer Stelle festhängen sollte. Dabei wird der Spieler zunächst bloß leicht in die richtige Richtung gelenkt in die er sich bei der jeweiligen Aufgabe wenden sollte bevor mit wiederholtem Klicken konkrete Tipps zur Lösung geboten werden. Das Notizbuch enthält noch zwei weitere Features: Designer-Sketche von den einzelnen Charakteren, die quasi als Minigame im Spiel gesammelt werden können und sich gegen im Spiel versteckte Buttons tauschen lassen. Außerdem notiert sich Petra sämtliche Infos, die sie in der Universität von Oz zu den einzelnen Personen und Ereignissen durch das konsumieren von schmackhaften Wissenskapseln erfährt. Und in 'Emerald City Confidential' ist das eine ganze Menge, denn das Spiel geht in die Tiefe wie man es seit langem bei keinem Spiel seiner Zunft gesehen hat.

Buttons werden gegen coole Konzeptzeichnungen getauscht.

Unter Gilberts Regie erwacht Oz zum Leben und der Spieler ist von der ersten Minute an gefesselt. Woher Gilbert die wahnsinnige Idee hatte die fröhliche Welt von Oz in einen zwielichtigen Moloch zu verwandeln bleibt unbekannt. Fest steht aber das es funktioniert und zwar perfekt. Das liegt ganz einfach daran, dass Gilbert in seinem neusten Adventure alles, aber auch alles richtig macht. Es fängt an mit der Protagonistin Petra. Angeblich zunächst zumindest optisch auf Comics aus den 30ern basierend, erinnert die taffe Dame eher an eine Mischung aus Jennifer Jason Leigh und Humphrey Bogart. Mit trockenen Sprüchen und einer beinharten Einstellung bietet sie der Halbwelt von Oz Paroli. Shelley Smith, die Petra ihre Stimme leiht, überzeugt auf ganzer Linie und vermittelt mit ihrer Stimme trotz Comicgrafik und limitierter Mimik eine solche Vielfalt an Emotionen, dass es einem vorkommt, als schaue man einen Film. Spott, Trauer, Verzweiflung, Wut, alles kommt genau dann rüber wenn es angebracht ist und so hat man keine andere Wahl als Petra in sein Herz zu schließen, was sich natürlich auch äußerst positiv auf die Motivation des Spielers auswirkt. Wer erst einmal mit 'Emerald City Confidential' angefangen hat, der fühlt sich verpflichtet dem Mädel in grün bei ihrer Suche nach dem verschwundenen Bruder zu helfen. Aber die Gegenspieler, mit nicht minder beeindruckenden Synchronstimmen, sind nicht von schlechten Eltern.

Oft trifft man alte Bekannte aus der Buchreihe wieder.

Und oft ist es mehr als ungewiss, wer überhaupt auf wessen Seite steht. So gut wie alle Charaktere im Spiel haben ein doppeltes Gesicht, was sie glaubhafter und interessanter macht. Es gibt keine Guten und Bösen in Oz, sondern Typen. Da wäre zum Beispiel der Gnomenkönig. Urprünglich auf der Seite des Feindes gegen Oz kämpfend, wechselte er während des Kriegs die Fronten und floh nach Oz wo er jetzt diplomatische Immunität genießt. Aber kann man dem kleinen Kerl wirklich trauen? Was hat er mit dem blühenden Schwarzmarkt von magischen Gegenständen zu tun und was mit dem Verschwinden von Dee Gales Verlobten? Die Vogelscheuche, im Film ein durch und durch guter Gefährte ohne Hirn aber mit viel Herz, übernimmt im Spiel die Rolle des rätselhaften Informanten, der sich gerne unter Straßenlaternen herumtreibt und Petra mit enigmatischen Hinweisen mehr verwirrt als hilft. Der Tin Man, einst ein weiterer tapferer Gefährte von Dorothy, hat sein Leben gegen die Wand gefahren und muss als machtloser und ölabhängiger Scheriff von Winkie Country mit ansehen, wie seine Stadt vom grausamen Froschmann tyrannisiert wird. Und selbst die Protagonistin Petra hat einen dunklen Punkt in ihrer Vergangenheit. Während des Kriegs desertierte die einst im Dienst des Militärs beschäftigte junge Frau und ließ ihre Kameraden im Stich. Wie geht sie damit um?
Dave Gilbert nahm sich in 'Emerald City Confidential' jeder dieser Figuren an und schuf weitreichende Hintergründe und ein brillant ausgearbeitetes psychologisches Profil für jeden. Alle Figuren haben etwas das sie antreibt, alle etwas, dass sie fürchten. Und zwischen ihnen bewegt sich Petra, die mit Menschen-(kreaturen)kenntnis und Gerissenheit versucht die Wahrheit ans Licht zu bringen. Dabei werden die Gespräche mit den Bewohnern von Oz mittels klassischem Dialog-Auswahl-Verfahren geführt. Neben den lebendigen und interessanten Figuren und der genialen Vertonung ist die Hauptattraktion des Spiels die von Gilbert verfassten überaus scharfsinnigen und pointierten Dialoge, die zeitweise aus der Feder eines renommierten Hollywoodschreibers zu stammen scheinen und das Spiel als einen würdigen Nachfolger der bekannten Buchreihe über die gesamte Spieldauer interessant und Spannend machen.

Die Rätsel in 'Emerald City Confidential' sind meistens nicht besonders schwer. Das Spiel wurde von Gilbert für First Play als Casual Game entwickelt. Mit eingebauten Hints, einer aktuellen Quest-Anzeige und meistens relativ gradlinigen Rätseln, spricht das Spiel auch diejenigen an, die keine drei Stunden am Stück in Oz verweilen können oder wollen. Den Hardcore-Zocker kann das anfangs mitunter ein wenig langweilen, denn in einigen Passagen ist ein so genanntes Quest beispielsweise durch ein Gespräch mit einem Charakter schon erledigt. Der Stimmung tut das aber keinen Abbruch. Die einfachen Quests dienen lediglich dazu, die packende Story voran zu treiben und mit fortschreitendem Spiel steigt auch der Schwierigkeitsgrad, bewegt sich aber immer noch auf schaffbarem Level.


Ein Genuss für Augen und Ohren – Die audiovisuelle Präsentation

Auch Actionfans kommen auf ihre Kosten.

Die im Comicstil gehaltene Grafik von 'Emerald City Confidential' ist ein wahrer Augenschmaus und wirft wieder einmal die Frage auf, wozu gerenderte Hintergründe bei Grafikadventuren überhaupt gebraucht werden. Laut Gilbert dient die Batman Zeichentrickserie aus den 1990ern als Hauptinspirationsquelle. Die gezeichneten Hintergründe im Spiel sind detailreich, farblich stimmig und vermitteln den vermeintlich unpassenden Mix aus schräger Fantasy und düsterem Noir mit solcher Überzeugung, dass man nicht glauben kann dieses Juwel im Internet und nicht in herrlich altmodischer Pappbox im Laden erstanden zu haben. Auch Figurendesign und Animationen lassen sich in einem Wort beschreiben: Qualität. Lediglich die herumstehenden Charaktere hätten ein wenig mehr Bewegung vertragen können und sehen, so lange man nicht mit ihnen interagiert ein wenig statisch aus. Sobald sie aber ins Spielgeschehen eingreifen ist auch dieses kleine Manko weg. In 'Emerald City Confidential' wird gesprungen und gefallen, Zauberduelle werden ausgefochten und magische Schilde aufgefahren. Kurzum: auch für den actionverwöhnten Zeichentrickfetischisten ist etwas dabei.
Der Sound steht der grafischen Präsentation um nichts nach. Jede Location hat ihre eigene stimmungsvolle musikalische Untermalung. Dabei wurde nicht an Wucht und Variabilität gespart. Thomas Regins Soundtrack ist vielseitig und bezaubernd, manchmal verspielt, manchmal geheimnisvoll und manchmal schlichtweg bombastisch. Sogar winzige Jingles, wie die immer wiederkehrende Melodie bei Button aufsammeln, sind klasse komponiert und heften sich in das musikalische Gedächtnis des Spielers. In jedem Fall trägt der Soundtrack die Stimmung und fügt sich mit dem Artwork zu einem äußerst atmosphärischen Gesamtkonzept zusammen, dessen Magie sich zu entziehen einem äußerst schwer gemacht wird. Die Synchronisation ist, wie schon angesprochen, absolut perfekt. Bei keiner Figur hat man das Gefühl, dass eine andere Stimme besser passen würde oder überhaupt vorstellbar wäre. Als einziger Negativpunkt wären hier einige wenige Textpassagen zu vermerken, die nicht vertont wurden. So besitzt das Spiel nicht 100% sondern vielleicht 90% Sprachausgabe.


Klingt spitze! Wie kriege ich es?

Der Publisher Playfirst bietet 'Emerald City Confidential' zum kostenpflichtigen Download auf ihrer Website www.playfirst.com an. Kostenpunkt sind 19,95 US $, das sind ca. 15 Euro. Neben der PC Version ist nun auch eine MAC Version verfügbar, die vom Preis und Inhalt her identisch ist. Eine deutsche Übersetzung für Englischmuffel ist momentan noch nicht geplant. 'Emerald City Confidential' ist allerdings ein idealer Grund vertrauter mit der englischen Sprache zu werden.


Galerien

Fazit:

Wertung: 85%

Dave Gilberts Kombination von Baums phantastischer Welt und einer düsteren, zynischen Detektivstory ist ein voller Erfolg. Sowohl die audiovisuelle Komponente, als auch Story, Charaktere und Dialoge sind auf hohem Niveau angesiedelt und greifen perfekt ineinander. Für einen begeisterten Adventure-Fan ist es schon fast schade, dass die Zielgruppe von Playfirst zunächst einmal die Casual-Gamer sind, da das Rätseldesign dementsprechend angepasst wurde und echte Kopfzerbrecher, über die man sich tagelang das Hirn zermartert, eher Seltenheitsfaktor haben. Der Begeisterung mit der man sich 'Emerald City Confidential' widmen kann, tut das aber keinen Abbruch. Die längeren Sprechpassagen, die in Cutscenes die Story voran bringen, lassen einen Zeitweise vergessen, dass man ein Spiel spielt, so überzeugend sind die Sprecher und so gut ist die Geschichte. Mit einer Spielzeit von ca. 8 Stunden ist das Spiel nicht zu kurz und ein Orden-System, dass den Spieler für einige Aufgaben im Spiel belohnt, dient sogar als zusätzlicher Anreiz für mehrfaches Durchspielen, da beim ersten Mal nicht zwangsläufig alle Orden erreicht werden. Alles in allem ist Gilberts neuster Streich ein phantastisches Spiel, mit dem man für einen Preis von ca. 15 Euro deutlich mehr bekommt als es kostet. Für Adventure-Neulinge ist es ein Muss und für Hardcore-Zocker, tja, für die Irgendwie auch. Denn sich ein Spiel mit derart guter Story durch die Finger gleiten zu lassen ist schon verdammt fahrlässig!

geschrieben am 23.03.09, Hendrik Busse

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