Reviews: Jekyll & Hyde (Pixelcage):

Jekyll and Hyde


Die literarische Vorlage ist eine der bekanntesten Gruselgeschichten der westlichen Welt. 1886 veröffentlicht der schottische Schriftsteller Robert Louis Stevenson seine unheimliche Novelle „The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde“, die das grausige Schicksal des hoch angesehenen Arztes Dr. Jekyll beschreibt, der sich mittels eines von ihm entwickelten Serums von der lasterhaften und gewalttätigen Seite seiner Psyche trennen will. Letztendlich gewinnt aber die dunkle Seite (namentlich Mr. Hyde) in ihm den Kampf um seinen Körper und der Doktor muss sich selbst umbringen um Hyde zu stoppen. Als Buch ein Erfolg, waren die Videospiel-Adaptionen von Stevensons düsterer Geschichte meist wenig brauchbar. Nun haben sich die Firmen Pixelcage und bitComposer Games erneut der berühmten Vorlage bedient und ein actionlastiges Adventure abgeliefert. 'Jekyll & Hyde' nimmt den Spieler mit auf eine gefährliche Reise nach London, Ende des 19. Jahrhunderts. Ob sich das Ticket für die Zeitmaschine gelohnt hat, weiß die Corner.


London 1894

Die Towerbridge im grafisch interessanten Intro.

Mit der Einweihung der Towerbridge sollte Englands Hauptstadt eigentlich goldenen Zeiten entgegen gehen. Schließlich spekuliert man darauf mit dem imposanten Bauwerk das neue Wahrzeichen der Stadt geschaffen zu haben. Stattdessen aber überschattet eine furchtbare Epidemie allen Glanz der mit der Tower Bridge einhergeht. Da die tödliche Krankheit ausnahmslos die Armen der Stadt hinwegrafft, und mysteriöserweise nur die Erwachsenen betrifft und die Kinder verschont, ist die Anteilnahme in der besseren Gesellschaft nicht besonders hoch. Auch die Ärzte sehen sich nicht in der Verantwortung das Proletariat mit Medikamenten zu versorgen. Nur Dr. Jekyll kämpft selbstlos gegen die rätselhafte Krankheit und arbeitet fieberhaft an einem Gegenmittel. Aus Mangel an Unterstützung testet er seine Präparate ausschließlich an sich selbst. Beim letzten Test geschieht etwas Grauenhaftes: die Mixtur verwandelt den Arzt in ein Monster, dass scheinbar seinem eigenen Willen gehorcht. Als Jekyll wieder zu sich kommt, ist die Mixtur verschwunden. Mit schleichendem Entsetzen versucht Dr. Jekyll seine letzten Schritte zu rekonstruieren. Sie führen ihn in den Innenhof seiner Behausung und hinunter in den trockengelegten Brunnen. Dort eröffnet sich dem Doktor ein gewaltiges unterirdisches System aus Gängen und Höhlen. Mit einer Fackel macht sich Jekyll auf die Tunnel zu erkunden. Auf der Suche nach sich selbst …


Mit dem Doktor durchs Verließ


Mit der Fackel in der Hand gehts für den Doktor steil nach unten.

Nach einem kleinen und stimmungsvollen Einleitungsvideo darf der Spieler das erste Mal selber Hand anlegen. Ein Mini-Tutorial erklärt zunächst die Handhabung des Doktors. Zur Auswahl stehen Maus, Keyboard und Gamepad. Obwohl keine der drei Möglichkeiten als ideal zu bezeichnen ist, kann man wohl getrost die Keyboard-Steuerung als „beste“ Wahl bezeichnen. Mit den Pfeiltasten bewegt man den gerenderten Jekyll durch ein 3D London. Nähert er sich dabei einem interessanten Gegenstand, taucht neben dem Item zunächst ein Lupen-Symbol auf. Durch Druck auf die Q-Taste untersucht der Doktor das Item, bevor er es möglicherweise benutzen oder mitnehmen kann. Beides wird durch ein erscheinendes Hand-Symbol verdeutlicht. Getreu all seinen berühmten Adventure-Vorfahren kann Doktor Jekyll auch problemlos einen großen Eisenkessel oder eine Leiter unter seinem adretten Sakko verschwinden lassen. Die I-Taste öffnet das Inventar, wo die erbeuteten Schätze noch einmal eingehender betrachtet, benutzt oder kombiniert werden können. Die Space-Taste distanziert sich vom Adventure-Layout und macht aus 'Jekyll & Hyde' eine Action-Adventure-Hybride indem sie dem Doktor einen beherzten Sprung erlaubt, und mit Ctrl/Strg darf der Doktor sogar kriechen.
Das Abenteuer ist in sechs Kapitel unterteilt und erzählt eine Geschichte, die mit dem Prolog um die rätselhafte Krankheit sehr wenig zu tun hat. Zu viel sei hier nicht verraten, aber es geht letztendlich wieder um einen geheimen Kult, eine fiese Gottheit, die zurück auf die Erde will, um ein unschuldiges Menschenopfer und Ära-untypische Hightech-Maschinerie.

Jeder Balanceakt wird schnell zur Todesfalle.

Das Gameplay stützt sich sowohl auf die Action- als auch auf die Rätsel-Komponente. Im Laufe des Abenteuers muss Dr. Jekyll klassische Schiebe- und Schalterrätsel überwinden, Items kombinieren und die Funktionalität von Maschinen durchschauen. Gleichzeitig muss er dabei auch diverse Fallen umschiffen, wie herunterfallende Steine, schmale Felsgrade und Indiana Jones-artige Sägemesser. Das Dilemma von 'Jekyll & Hyde' zeigt sich dabei nicht etwa im Aufbau des Gameplays, sondern schlicht und ergreifend in der Ausführung. Obwohl das Spiel so gut wie nichts mit der Romanvorlage zu tun hat, könnte eine Mischung aus Rätsel und Adventure á la 'Indiana Jones and the Infernal Machine' oder 'Alone in the Dark' vor dem Background Londons zur Jahrhundertwende sicher funktionieren. Das es nicht klappt, liegt daran, dass einerseits die Rätsel viel zu simpel und altbacken sind, andererseits die Steuerung so grandios schlecht funktioniert, dass sämtliche Geschicklichkeitseinlagen zu einer absoluten Tortur verkümmern. Heraus kommt eine völlig ungenießbare Mischung, dessen schwierige Parts in so banalen Situationen entstehen wie bei einem Sprung über einen Abgrund oder einem Gang über ein Felsplateau. Dabei gibt es ja auch tatsächlich Action-Passagen hinter denen eine gewisse Überlegung steckt, obwohl auch hier kräftigst vom Kollegen Jones geklaut wurde. Aber wenn sich der Sprung über eine kleine Lücke im Fußboden schwieriger gestaltet als der Slalomkurs durch ein Flammenwerfer-Labyrinth, dann läuft etwas verkehrt.

Ungelenk hoppst der Doktor durch die Gegend. So gibt man schnell mal den Löffel ab.

Schuld daran ist die schwammige Steuerung. Manchmal reagiert der Doktor gar nicht auf den Tastendruck, dann wieder dreht er sich gleich um 90 Grad. Ein Sprung wird immer mit beträchtlicher Verzögerung ausgeführt, sodass Laufen, Springen und Wiederausrichten der Figur bei einem dreidimensional angelegten Parcours ein so frustrierendes Erlebnis ist, dass man nach gewisser Zeit freiwillig die Gamepad-Steuerung wählt – nicht weil sie auch nur einen Deut besser funktioniert, sondern bloß damit man etwas hat, was man in die Ecke seines Zimmers feuern kann, wenn die Spielfigur zum zwanzigsten Mal in den selben Spalt gefallen ist.

Hat der Doktor das zeitliche gesegnet, respawnt man fix wieder unmittelbar vor dem letzten Hindernis und kann es somit schnell noch mal probieren. Da aber eine Lernkurve aufgrund der fehlerhaften Steuerung so gut wie gar nicht existiert, bringt einem eine schnelle Wiederholung selten den Erfolg. Hat man dann den Sprung endlich geschafft, bewegt man die Spielfigur auf der anderen Seite einen Schritt zu weit und fällt in einen nicht einsehbaren Abgrund. Das Resultat: der Sprung muss erneut ausgeführt werden. Gerne trägt auch die träge Kameraführung zum plötzlichen Tod des Doktors bei. In großen Räumen und Gängen hält sie sich meistens strikt hinter Jekyll auf. In engen Höhlen und vor Hindernissen positioniert sie sich aber oft weiter weg vom Geschehen, um dem Spieler einen besseren Überblick der Situation zu bieten. Der Nachteil: eine Klippe ist umschifft aber die Kamera schwenkt nicht schnell genug um und der Spieler stirbt in einem Abgrund außerhalb seiner Sichtweite. Manchmal bleibt er kriechend in einer engen Passage stecken und kann sich überhaupt nicht mehr bewegen, sodass man neu laden muss, ein anderes Mal bleibt die Kamera im Niemandsland zwischen Felswänden stecken und findet nicht mehr heraus, egal wohin man seine Figur lenkt. Auch hier muss neu geladen werden.

Ladezeiten wie vor 20 Jahren.

Und die Lade-Funktion lässt einen zum Tier werden. Speichern darf der Spieler nämlich nicht selbst. Jedes der sechs Kapitel ist in fünf Abschnitte unterteilt, die beim Erreichen einen automatischen Speicherpunkt generieren. Beim plötzlichen Tod ist das Ganze kein Problem, denn der Fortschritt des Doktors wird nur minimal zurückgesetzt, eben an den Anfang des jeweiligen Hindernisses. Sobald das Spiel aber beendet wurde kann man nur wieder an den Auto-Safe-Punkten des Kapitels einsteigen. Und die Ladezeiten vor jedem Spielbeginn und jedem neuen Kapitel dürfen einfach nicht sein. Man fühlt sich in die Zeit des C64 zurückversetzt. Eine Minute und 58 Sekunden lädt das Spiel nachdem die Kamera abschmiert und ich komplett neu laden muss. Eine Schande.


Mit dem Hammer zum Schlüssel


Der Schlüssel war IM Stalagmit. Macht Sinn.

Die andere enttäuschende Komponente in diesem Trauerspiel sind die Rätselpassagen. Natürlich kann man als Freund des Adventure-Genres nicht erwarten, dass die Designer das Rad ständig neu erfinden. Aber bei 'Jekyll & Hyde' scheint das Rad nicht mal mehr vorhanden zu sein. Wenn meine Aufgabe ist ein Feuer zu machen und einen Kessel aufzusetzen, wie lahm und öde ist es dann sämtliche dafür nötigen Gegenstände unmittelbar um die Feuerstelle zu platzieren? In den seltensten Fällen fordern die Rätsel das logische Denken oder die Kreativität des Spielers. Stattdessen liest Jeckyll auf einem Stück Papier einen so holprig platzierten Hinweis auf die Lösung eines Rätsels, dass man sich wundert, warum das Rätsel selbst dann so stupide einfach ist. Der Obmann eines Bergwerks schreibt in einer Nachricht (an sich selbst?) wie herrlich gemein er den Schlüssel für das Quartier/Gefängnis der Bergarbeiter direkt vor ihrer Nase in einem Stalagmiten versteckt hält. Der Stalagmit wird zunächst als Hotspot angezeigt und von Jekyll als „merkwürdig aussehend“ kommentiert. Mit einem Hammer haut man ihn dann entzwei und findet den Schlüssel.

Und derart konstruiert und einfallslos geht es weiter. Fackel bauen, Speerspitze in Teer tunken und Schlangenstatue mit Schlangesymbol vervollständigen. Oft sind die Rätselparts einfach nur lästig. Auch freies Kombinieren der Gegenstände wird einem verwehrt. Nur ein kleiner Teil der eingesammelten Items wird im Gegenstandsmenü überhaupt mit einem Plus-Symbol versehen – das Zeichen dafür, dass der Gegenstand mit einem anderen kombiniert werden kann. Die meisten Sachen findet man, sammelt sie ein und packt sie irgendwo anders hin. Dann geht meistens in der Nähe eine Tür auf. Den meisten Spaß hat man mit dem einen oder anderen Minigame, wie einem Schalterrätsel, mit dem man ein bevorstehendes Labyrinth verschieben kann.


Hyde


Hyde verfügt über besondere Fähigkeiten.

Fehlt da nicht noch etwas? Schließlich heißt das Spiel ja nicht nur „Jekyll“, sondern, preist auch das dunkle Alter Ego des Doktors an. Tatsächlich spielt Mr. Hyde auch seine Rolle, obwohl sein Zutun zum Gameplay die Romanvorlage komplett ad absurdum führt. Hyde ist im Spiel nämlich so etwas wie der Hulk-Faktor. An bestimmten Stellen kann sich der Doktor mit einem (natürlich vorher in bester Rätselmanier zusammen gemixten) Trank in den fiesen Mr. Hyde verwandeln. Dabei adaptiert das Spiel eher die Warner Bros. Interpretation der Hyde-Figur und stellt ihn als haariges riesiges Muskelmonster da, welches mit zerfetztem Anzug durch die Gewölbe turnt.

Im Hyde-Modus kann der Spieler schneller laufen, höher springen und schwere Gegenstände bewegen. Zudem kann der Doktor im Laufe des Abenteuers mit zusätzlichen Ingredenzien die Hyde-Formel aufpimpen und dem Monster Zusatzfähigkeiten verschaffen. Superkraft, Übersinne und Eiskraft helfen Hyde die schwierigsten Passagen zu meistern. Aktiviert werden die im permanent sichtbaren Ringmenü angezeigten Spezialkräfte per Hotkey.

Der Grund, warum auch dieses Gameplay-Feature den Karren nicht aus dem Sumpf zu ziehen vermag, ist die äußerst eingeschränkte Nutzbarkeit der Hyde-Figur. Nur wenn das Tranksymbol im Ringmenü aufleuchtet kann Jekyll sich in das in ihm schlummernde Monster verwandeln. Und die Rückverwandlung geschieht ohne das Zutun des Spielers. Die Hyde-Passagen werden dem Spieler also komplett vorgegeben. Und manchmal machen sie nicht einmal Sinn. Nachdem Jekyll ein Labyrinth durchquert hat um an ein Item zu kommen, wird die Hyde-Funktion für den Rückweg freigeschaltet, nur damit man etwas schneller durch die Gänge rennen kann. Die Steuerung von Hyde ist leider ebenso kümmerlich wie die des Doktors, wenn nicht aufgrund Hydes sperriger Figur noch schlimmer. Und die Superfähigkeiten helfen auch beileibe nicht immer dann wenn man es von ihnen erwarten würde.


Grafik und Sound


Monster gegen Maschine. Wer wird siegen?

Obwohl die 3D Grafik in der sich Londons Untergrund präsentiert heute keinen mehr hinterm Ofen hervorlocken wird, ist die Präsentation doch auf jeden Fall ordentlich geworden. Es gibt von Pflanzen überwucherte Felsplateaus, ein weitverzweigtes Minensystem, Tropfsteinhöhlen, Tempelruinen, Lavaflüsse und verschachtelte Labyrinthe. Up-to-date sieht das alles nicht aus, aber man kann deutlich erkennen, dass viel Aufwand und viel Liebe zum Detail in der Aufbereitung der Dungeons steckt.

Die Spielfigur des Doktors sieht dagegen reichlich lieblos aus und die Animationen wirken äußerst hölzern. Wenn der Spieler schon zu Beginn einen Lachanfall bekommt, weil Dr. Jekyll mit wild-zuckenden Armbewegungen und einem komplett geistesabwesenden Gesichtsausdruck die dramatische Entdeckung des Hyde-Trankes wie ein Schimpanse kommuniziert, kann das nicht im Sinne des Erfinders sein. Auch wird man das Gefühl nicht los, dass die einzelnen Mitarbeiter der Grafikabteilung keine Vorlage für das Design des Doktors hatten. Jekyll auf dem Cover sieht völlig anders aus als der Ingame-Jekyll der wiederum nichts gemein hat mit dem Zwischensequenz-Jekyll. Etwas mehr Kohärenz würde hier gut tun.

Dazu kommt schmerzlich hinzu, dass Dr. Jekyll (bzw. Hyde) für fast das gesamte Spiel vollkommen alleine bleibt. Es gibt keine wilden Tiere oder fiese Monster zum bekämpfen (obwohl es schon mal zu einem Maschinen-Endgegner-Kampf kommt), noch gibt es NPCs auf die Jekyll im Spiel trifft. Die meiste Interaktion passiert während der gewöhnungsbedürftigen Zwischensequenzen, die zwar im Aquarell-Scherenschnitt-Design gehalten einen interessanten Anblick bieten, aber nach einer Zeit doch nerven, wenn man während eines dramatischen und wichtigen Monologes von Butler Coltrane für eine volle Minute auf sein skizzenhaft gezeichnetes und komplett starres Gesicht blicken muss.

Besonders hübsch ist Jekyll nicht anzusehen.

Die Musik, die das Einführungsvideo begleitet, ist mitreißend und hervorragend inszeniert. Im Spiel ist das eher weniger der Fall obwohl immer wieder kleine Musikstücke tatsächlich für ein wenig Grusel oder Spannung sorgen. Ist dem nicht so, fällt die musikalische Untermalung nicht weiter ins Gewicht. Schlimmstenfalls bemerkt man sie einfach nicht, wenn sie mit zurückhaltend dumpfen, dunklen Tönen den Abstieg Jekylls in die Tiefen des Höhlensystems begleitet. Auch die Soundeffekte sind größtenteils gelungen, wenn man mal von Jekylls Ächz-und Stöhngeräuschen absieht. Ein Hopser von einem kleinen Vorsprung wird mit einem grauenerregenden Jammern kommentiert. Ein tödlicher Sturz in einem bodenlosen Abgrund entlockt dem Doktor jedoch keinen einzigen Ton.

Die Sprachausgabe ist sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch wirklich gut gelungen. Die Sprecher (darunter in der deutschen Fassung David Nathan, Christian Schult und Richard Belzer) geben ihren Rollen Tiefe und Glaubwürdigkeit, sodass die fehlenden Animationen in den Zwischensequenzen verschmerzt werden können und man sich getrost auf die Stimmen konzentrieren darf.


Galerien

Fazit:

Wertung: 42%

'Jekyll und Hyde' von Pixelcage und bitComposer Games ist ein schlechtes Spiel. Die einfachen Rätsel und vor allem die schlimme Steuerung verderben einem von Beginn an den Spaß an der Sache. Abartig lange Ladezeiten und ein schlecht durchdachtes Laden/Speichern-System trägt nur noch mehr zur Frustration bei. Hinzu kommt, dass die Jekyll-Hyde-Dynamik das Gameplay nur an wenigen Stellen wirklich bereichert. Und das ist wirklich schade, denn 'Jekyll & Hyde' ist keinesfalls eines dieser Spiele die lieblos verarbeitet und als Junk-Produkt so schnell wie möglich auf den Markt geschmissen werden. Unter denen hatte das Adventure-Genre in den letzten Jahren nämlich gewaltig zu leiden. Die Aufmachung aus 3D-Game und Arthouse-Zwischensequenz, die stimmungsvolle Musik, die Kombination aus Action und Rätsel und der Mix aus Weltliteratur und selbst erdachtem Fantasy-Plot , sowie einer ordentlichen Spieldauer machen deutlich, dass hinter dem Spiel tatsächlich Arbeit steckt. Leider passen die einzelnen Teile nicht zusammen, sind fehlerhaft und funktionsuntüchtig sodass es leider nicht einen einzigen Grund gibt, warum man knapp 27 Euro für dieses Spiel ausgeben sollte. Es wirkt daher so, als ob nicht Zeit und Geld sondern schlicht und ergreifend das Talent gefehlt hat, ein Computerspiel zu produzieren, an dem irgendjemand Spaß haben könnte. Denn ein Spiel wie 'Jekyll & Hyde' braucht heutzutage nun wirklich kein Mensch mehr.

geschrieben am 09.10.10, Hendrik Busse

Systemanforderungen Weitere Links

Windows XP / Vista / 7
DirectX 9.0c kompatible Grafikkarte mit 128MB
512 MB RAM
2.5 GHz Prozessor


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Bei Amazon kaufen (Affiliate Link)

Dieses Review gehört zu  Jekyll & Hyde (Pixelcage).




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Kommentare 2
forenbenutzer
09.10.2010, 02:07

Das gefällt mir... NOT. :D

Ohhh jeh
09.12.2010, 15:21

Das Pixelcage sich nicht schämt sowas überhaupt als fertiges Produkt auf den Markt zu bringen. Und BitComposer auch. Dass sie das von Pixelcage vermarktet haben und nicht die Abnahme verweigert haben...Eine Frechheit


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