Reviews: Sam & Max: Season 2 - Allzeit Bereit:

Sam & Max - 202: Moai Better Blues


"Nach Weihnachten ist vor Ostern“, scheinen sich Telltale Games gedacht zu haben und schicken das pelzige Ermittlerduo nach dem Staffelauftakt, der noch gänzlich Weihnachtlich am Nordpol stattfand, nun auf die Osterinsel. Wir haben uns auch die zweite Folge der Staffel angeschaut und berichten davon in unserem Review.


 



Hinter Dir: Das Bermudadreieck!

Wie schon in der ersten Folge der Staffel bricht vor dem Büro von Sam und Max wieder einmal die Hölle los: Ein wild gewordenes Dreieck verfolgt Sibyll. Bei näherer Betrachtung entpuppt sich das wabernde Etwas als ein Dimensionsportal, umgangssprachlich als Bermudadreieck bezeichnet. Warum dieses Bermudadreieck hinter Sibyll her ist, ist nicht so wichtig. Viel wichtiger ist die Frage, wie Sam und Max dieses Dreieck stoppen können, bevor es Sibyll aufsaugt und in eine andere Dimension portieren kann. Ein kurzes Gespräch mit Bosco, der übrigens immer noch Angst vor „Denen“ hat, bringt uns auf die richtige Spur: Ein rotes Achteck lässt das Portal sofort Stoppen. Rote Achtecke? Stopp? Richtig, ein handelsübliches Stoppschild muss her! Das ist auch schnell gefunden und bringt den gewünschten Erfolg. Kaum hat Sibyll nach der Verfolgungsjagd wieder Luft, springen ihr Freund, der Präsidentensteinkopf Abe und sie auch schon durch das Portal. Dieses mal jedoch Freiwillig. Sam und Max wollen auch wissen, wie es auf der anderen Seite aussieht und folgen den beiden. So landen alle vier auf der Osterinsel, bekannt durch die großen Steinköpfe, deren wahre Bedeutung bisher noch niemand herausgefunden hat. Sam und Max stellen jedoch schnell fest, dass die Köpfe unter anderem für verschiedenste Wetter zuständig sind und vor allem gar nicht so tot sind, wie man es von Steinen eigentlich vermuten würde. Denn die Steinschädel können – wen wundert es bei einem 'Sam & Max'-Spiel – reden. Und natürlich haben sie ein Problem. Der Vulkan der Nachbarinsel droht auszubrechen und so der Existenz der Köpfe ein jehes Ende zu bereiten. Welch Zufall, dass Sam & Max gerade Zeit haben, sich dem Problem anzunehmen. Dazu müssen sie nur in eine geheime Höhle, in der angeblich eine Maschine steht, die den Vulkan ausbrechen lassen kann. Diese wirklich sehr geheime Höhle ist auch schnell gefunden, weist doch eine Reklametafel den Weg. Nur leider kommen unsere bepelzten Freunde nicht so ohne weiteres hinein – Ein Baby versperrt ihnen den Weg. Überhaupt sind auf der Insel sehr viele Kleinkinder unterwegs. Interessanterweise alles Promis, die auf merkwürdige Art und Weise verschwanden. Warum sie sich zu Babys zurückentwickelt haben, ist schnell klar, denn auf der Osterinsel findet sich auch der Jungbrunnen. Um das Problem schließlich zu lösen, müssen Sam und Max jede Menge abgedrehter Rätsel lösen und unter anderem Seepferdchenanffen davon überzeugen, dass Hase Max ein Prophet ist, der verschiedene Wunder bewirken kann.

Promi-Babys!

Natürlich gibt es auch in der zweiten Episode der zweiten Staffel ein Wiedersehen mit alten und neueren Bekannten. Sibyll und Abe sind wieder dabei, genauso wie Ratte Jimmi, Bosco oder die Restaurantbesitzerin Stinky. Auf einen Auftritt der drei „Soda Poppers“ wartet man hingegen vergeblich. Stattdessen kommen jede Menge neuer Figuren ins Spiel, unter Anderem die schon angesprochenen Prominenten im Krabbelalter. Außer der allseits bekannten Straße und den Geschäften kommt mit der Osterinsel eine komplett neue Location hinzu, auf der man sich auch die meiste Zeit des Spiels aufhält, für Abwechslung ist also gesorgt.

Die Rätsel bewegen sich im für Sam & Max üblichen Niveau, sind also nicht zu schwer. Durch die Abstraktheit einiger Rätsel muss aber auch schon mal um die Ecke gedacht werden, um zum Erfolg zu kommen. Als Minigames gibt es wieder einmal das Autorennen, bei dem jetzt Dudelsäcke überfahren werden müssen, sowie einen Surf-Simulator. Während das erste Spiel recht leicht zu schaffen ist, muss man am Surfbrett schon einiges an Geschicklichkeit aufbringen.

Der Rest ist wie gehabt. Das Telltale mitten in einer Staffel große Änderungen an der Steuerung oder der Engine vornimmt, darf man auch nicht ewarten. Wer also die erste Episode der zweiten Staffel gespielt hat, wird keine Änderungen feststellen. Natürlich wurde für die Osterinsel ein eigener Soundtrack aufgenommen, der auch tolle Urlaubsstimmung verbreitet, das ist es dann aber auch schon mit den Neuerungen. Erfreulich bleibt festzuhalten, dass es die Entwickler auch in ' Moai Better Blues' wieder geschafft haben, unverbrauchte Gags einzubauen und so wieder für den unverwechselbaren Humor sorgen, für den allerdings wieder gute englische Sprachkenntnisse erforderlich sind.


Galerien

Fazit:

Wertung: 82%

'Sam & Max – 202: Moai Better Blues' ist das bisherige Highlight der zweiten Staffel. Die Spielzeit bewegt sich wieder bei rund drei Stunden, durch die neue Location kommt auch wieder etwas Abwechslung in die Episode. Ich persönlich bin Dankbar, dass in dieser Episode auf die „Soda-Poppers“ verzichtet wurde, denn dieser Running-Gag wurde allmählich etwas zäh. Wenn sich die Staffel so weiter entwickelt, dürfen wir noch auf einige interessante und witzige Stunden am PC hoffen.

geschrieben am 10.01.08, Tobias Maack

Systemanforderungen Weitere Links
Windows Vista / XP
1,5GHz Pentium 4 oder gleichwertig
512 MB Ram (2 GB für Vista)
1,5 GB freier Festplattenspeicher
DVD-ROM Laufwerk
mindestens ATI Radeon 8500 oder GForce 3
DirectX 9.0c kompatible Soundkarte
Offizielle Website (Englisch)


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Dieses Review gehört zu  Sam & Max: Season 2.




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