Komplettlösungen: Balko:

Balko Lösung


Hinweis: Die folgende Komplettlösung beschreibt einen konkreten Weg durch das Spiel 'Balko', basierend auf der gleichnamigen RTL-Serie. Die Ortschaften dürfen vom Spieler auch in einer anderen Reihenfolge abgeklappert werden und Gespräche brauchen nicht nach einem bestimmten Muster abzulaufen, um weiterkommen zu können. Standorte – wie z.B. Jansen's Anwesen – sind allerdings nur nach bestimmten, abgeschlossenen Faktoren passabel. Es wird zudem empfohlen bei Dialogen mit NPC's alle Gesprächsoptionen zu verwenden, da nur durch die relevanten Antworten von Zeugen, Verdächtigen, Partnern etc. das Weiterkommen im Spiel gewährleistet wird. Wie bei anderen Adventures so sind auch hier die besten Tipps: Redet mit jedem über alles und nehmt alles mit, was nicht niet und nagelfest ist. Und natürlich lohnt es sich immer, alte Ortschaften ein zweites, oder ein drittes Mal aufzusuchen.

Wie sagt man doch so schön: "Sport ist Mord". Das ist wohl wieder so eine Art offensichtliche Type der heutigen Gesellschaft: Die Menschen betreiben keine gesunde Form von Sport mehr, sondern bringen sich selbst mit allen möglichen Arten von Anabolika und Stereoiden um den Verstand. Und wenn man nicht am Grössenwahn krepiert, dann wohl ganz bestimmt an einer Überdosis.
Doch auch wenn sich die meisten Sportler heutzutage selber umbringen – irgendetwas am Fall Thorsten Jansen stimmte nicht. Noch bevor Krapp den Tatort fertig durchsucht hatte und wir mit Balko zusammen die Szenerie betreten hatten, witterten wir bereits die Fäulnis, die diese ganze Sache umgab.


Chippie's (in der Nacht): Wir gingen also an der Dönerbude vorbei in Richtung Leiche, wo uns gleich unser allerbeste Kollege Krapp entgegenkam. Der wollte uns klarmachen, dass es nichts Besonderes mehr am Tatort zu finden gäbe. Er habe alles schon untersucht und wir könnten die Sache im Büro weiter handhaben. Natürlich interessierte uns brennend, was bisher geschehen ist und so quetschten wir alle relevanten Antworten aus unserem Bürokraten-Partner raus.
Auch der Dönerverkäufer wurde mit Fragen durchlöchert und als wir rund um gescheiter waren, machten wir uns auf, um den Tatort trotz Krapp's Zureden noch mal gründlich abzuklappern. Siehe da, es lagen sogar noch eine Glasscherbe und ein nicht zu Ende gerauchter Joint in der Nähe der Leiche herum. Dieses Beweismaterial wanderte natürlich gleich in unsere Tasche. Nach einem schnellen Blick auf die Leiche wurde es uns dann aber auch zu blöde und wir verliessen den Tatort, um frisch geduscht am nächsten Morgen wieder im Büro aufzutauchen. (Zweimal den Standort verlassen).

Büro: Nach den gewohnten, anzüglichen Bemerkungen von Krapp über das Sexualleben unseres von Taten gedrängten Hauptkommissaren Balko, fragten wir unseren Kollegen, ob er nicht doch sowohl den gefundenen Joint, als auch die Glasscherbe im Labor auf neue Hinweise hin untersuchen könnte. "Wird gemacht," sprachs, und sackte unsere Gegenstände ein, um kurz darauf anzudeuten, dass es für unseren Balko doch grösste Priorität hat, schnellstmöglichst den Autopsiebericht von der Gerichtsmedizin durchzulesen. Der Bericht befand sich allerdings im Besitz vom Vorgesetzten Wittek und dieser wiederum hielt zur Zeit im Park ein Ausdauertraining ab. So mussten wir uns das Stückchen Papier persönlich bei ihm holen gehen.

Chippie's (bei Tag): Auf dem Weg dort hin entschlossen wir uns noch mal kurz beim Dönerladen Halt zu machen. Die ganze Szenerie um den Nachtclub herum sah schon mal viel freundlicher aus, so mit ein bisschen Licht und ohne tote Menschen auf der Strasse. Der Dönermann, fleissig wie er ist, verkaufte schon wieder gut gelaunt saftige Kebap-Sandwiches auf der Strasse. Ein kurzer Wortwechsel und in unserem Inventar befanden sich ab sofort 2 Euro 50 weniger, dafür aber einen "Döner-mit-Allem" mehr.

Park: Kaum im Park angekommen, dackelte sogleich unser Chef Wittek vorüber. Irgendwie erbärmlich, wie der alte Bulle verzweifelt versuchte, seine Wampe wegzurennen. Auf die Frage hin, ob wir den Autopsiebericht mal eben lesen dürften, damit unsere Investigationen weitergeführt werden können, meinte der Dicke aber nur, wir müssen warten, bis er mit seinen Rundgängen fertig sei. Das würde offensichtlich lange dauern, also wedelten wir ihm kurzerhand mit dem Döner vor der Nase herum (Benutze Döner mit Wittek), worauf die Fressalien gleich ihre hypnotische Wirkung zeigten: Wie besessen verzog sich das Gesicht des Chefs in gierige Euphorie, worauf er sein neubegonnenes Training kurzerhand abbrach und zurück ins Büro fuhr. Und auch wir hatten das Büro als nächstes Ziel im Sinn.

Büro: Der Autopsiebericht lag bereits fertig gedruckt auf unserem Schreibtisch. Mal eben aufgenommen und durchgelesen, wandten wir uns sogleich wieder einmal an Krapp und baten ihn doch, den Mordverdächtigen Frank Sibe ins Büro zu bringen, damit wir ihn verhören konnten. Nach dem Geschwätz waren wir zwar reich an Spekulationen, nicht aber an Tatsachen. Um dies zu ändern verabschiedeten wir uns von Sibe, baten Krapp ihn wieder in die Zelle zu stecken und anschliessend doch den kooperativen Freund des Verstorbenen, den Alex Bonkewitzky, hineinzuführen. Der hatte uns so einiges mehr zu erzählen. Ehe wir uns versahen, wussten wir mehr von Thorsten Jansens Privatleben als uns lieb war. Erwähnt wurde die junge Freundin Mandy, die wir auch gleich darauf aufgesucht haben.

Mandy's Wohnung: Das geräumige Zimmer erwies sich als nicht besonders spektakulär, um so interessanter bot sich allerdings die Schönheit auf der Couch an. Mehr als ein paar Worte wurden aber nicht ausgetauscht, dafür waren wir nach dem Dialog mit Mandy um einiges bewanderter, was Thorsten Jansens Ecstasy Sucht und seine Beziehung zu seinen Verwandten betraf. Ausserdem steckte uns Mandy einen Umschlag zu, den laut Thorsten nie dem Grossvater in die Hände fallen dürfte. Neugierig wie wir sind warfen wir gleich einen Blick hinein (Benutze Umschlag) und fanden einen eckigen Schlüssel vor, dessen Verwendungszweck uns aber zu diesem Zeitpunkt noch fremd blieb.

Fitness-Studio: Als nächster Anlaufpunkt bot sich das Fitness-Studio an. Zuerst dachten wir, es gäbe ausser den üblichen Foltergeräten und verschlossenen Spinde nicht viel zu sehen, doch als wir das Büro des Studiobetreibers aufsuchten, zeigte sich der kräftige Rocco als redefreundlicher Geselle, der uns nach ein, zwei Sätzen ohne weiteres den Schlüssel zu Thorstens Spind aushändigte. Bevor wir uns auf zur Umkleidekabine machten, warfen wir einen Blick auf den Tisch und nahmen die dort einladend liegende Trillerpfeife an uns.
Den ebenfalls neu erworbenen Spindschlüssel kombinierten wir dann – clever wie wir sind – mit der dazu passenden Spindtür. Was wir erhofften zu finden, war leider nicht da: Ein Tennisball und ein Trainingsplan waren die einzigen nennenswerten Objekte. Auf letzteren warfen wir dann auch gleich einen genaueren Blick. Der ehrliche Zettel wies uns auf die sporadische Einnahme der Stereoiden hin, die Thorsten zu seinem Training konsumierte. Eine Frage beschäftigte uns nach diesem Fund ganz besonders: Wo sind die Stereoiden abgeblieben? Nachdem wir noch mal Rocco auf die verschwundenen Drogen angesprochen hatten, kam uns etwas besonders an seiner abweisenden Haltung Spanisch vor. Rocco hatte allen Grund die Stereoiden zu verstecken. Ohne lange zu zögern verliessen wir das Büro des Studios erneut in Richtung Umkleidekabine. Hier begaben wir uns an die rechte untere Ecke des Raumes in Deckung der Spinde (Klick auf Raum zwischen Bank und Spinde) und warteten darauf, das Rocco heimlich sein Ding durchzieht. Auf frischer Tat ertappt, gelangten wir in den Besitz vom Rest des Stereoidenvorrates vom verstorbenen Herrn Jansen.

Alex' Wohnung: Wie uns Mandy höhnisch mitteilte, hatte auch das Muttersöhnchen Alex Dreck am Stecken. Ohne grosse Umschweife sprachen wir Bonkewitzky auf seinen Streit mit Thorsten an. Neben einigen weniger interessanten Details, fiel während des Gesprächs das erste Mal auch der Name von Professor Himel, der ebenso eine weniger muntere Beziehung zum alten Thorsten unterhielt. Wir beendeten den Dialog und nahmen uns vor, später einmal bei der Uni vorbeizuschauen.

Chippie's (bei Tag): Zuvor verschlug es uns aber wieder einmal zum ehemaligen Tatort. Wie wir während unserer Investigationen herausgefunden haben, verklickert Jens Swittke vor dem Nachtclub die Ecstasy-Pillen, mit denen Thorsten seinen Stereoiden-Konsum bewusst abrundete. Kurz angesprochen, nahmen wir den jungen Dealer auch gleich mit auf's Revier.

Büro: Dem Krapp gaben wir Thorstens Stereoiden zur Untersuchung und sprachen ihn gleich darauf noch mal an, um Jens ins Büro zu holen. Viel zu sagen hatte der Junge allerdings nicht. Hauptsächlich relevant war, dass Thorsten einen weiteren Dealer mit besseren Stoff gefunden hatte, auf dessen Suche wir nun unser Augenmerk lenken sollten. Wo wir auch gleich im Büro waren, fragten wir Krapp ob wir Frank Sibe noch mal sprechen könnten. Dieser wurde aber bereits von der Kripo wegen Mangel an Beweisen zurück nach Hause geschickt. Also mussten wir wo anders weitermachen.

Universität (Parkplatz): Hier hatte wohl jemand schwerwiegende Potenzprobleme – wer sonst würde sich einen so protzigen Geländewagen zu tun, wie dieser, der auf dem Uni-Gelände geparkt war. Als amüsanter Kontrast stand ein kleiner blauer Käfer daneben, den man nicht mal klauen würde, wenn einem die Schlüssel in die Hand geworfen werden würden. Zugleich verwirrt als auch amüsiert, begaben wir uns in die Verwaltung der Universität.

Universität (Büro): Tiefster Hass auf den ersten Blick: Die Sekretärin des Professors Himel war offensichtlich der Satan in weiblicher Form. Jedenfalls musterte sie uns eines grimmigen Blickes als wir das Büro betraten und wollte uns, trotz unserer gehobenen, gesellschaftlichen Stellung als Hauptkommissar, ohne viel Worte aus dem Verwaltungsgebäude hinausekeln. Zutiefst mitgenommen von ihrer kalten Haltung, verliessen wir darauf ohne gross nachzufragen das Büro – wir konnten sie ja nicht einfach erschiessen... oder doch? (Kombiniere Pistole mit Eleonore).

Universität (Parkplatz): Wir erinnerten uns an den kleinen blauen Käfer und konnten uns ein Grinsen nicht verkneifen, nachdem wir diesen unweigerlich in den Besitz mit dem weiblichen Teufel namens Eleonore bringen mussten. Bei genauerer Betrachtung erkannten wir, dass das Auto mit einer Alarmanlage ausgestattet war, welche wir für unsere Zwecke verwenden konnten. Eleonore – oder Satansbraut – würde uns allerdings vom Fenster aus sehen, also gingen wir ohne gross zu grübeln hinter der Säule in Deckung und warfen den Tennisball auf den blauen Käfer. (Kombiniere Tennisball mit Kleinwagen), worauf Elonore aus dem Gebäude stürmte. Danach gings schnell hinauf zurück in die Verwaltung.

Universität (Büro): Schnellen Schrittes näherten wir uns der Tür zum Büro des Professors, öffneten diese und zwangen den Dr. Himel Rede und Antwort zu stehen. Auch mit ihm sprachen wir über so Allerlei, über Geländewagen und schlechte Studenten. Natürlich bestand kein Zweifel daran, dass der Professor nicht besonders vom Tod des Bodybuilder-Studenten mitgenommen wurde. Trotz gerechtfertigten Verdacht, konnten wir hier nichts mehr unternehmen und machten uns deshalb auf, zu der bisher einzigen Ortschaft, die wir noch nicht besucht haben.

Jansens Anwesen (Garten): Ein schönes Anwesen, das musste man den Jansens lassen. Der Eingang war allerdings zu, also machten wir uns an der Sprechanlage rechts daneben zu schaffen, worauf uns der Einlass gewährt wurde. Ein kurzes Schwätzchen mit Ulrich, dem Gärtner, wies uns darauf hin, dass der alte Horst Jansen in seinem Arbeitszimmer zu finden ist. Dieses suchten wir ohne grössere Umwege auf.

Jansens Anwesen (Arbeitszimmer): Grossvater Jansen war kein frohes Gemüt, so jedenfalls lernten wir ihn kennen. Ohne lang Federlätzchen, gingen wir mit ihm gleich auf die Sache Thorsten Jansen ein. Offensichtlich hatte er den kleinen Enkel ziemlich verhätschelt. Auf die Frage nach Thorstens Privatleben hin, gab uns der alte Schwerenöter die Schlüssel zur Wohnung des kürzlich Verstorbenen. Uns interessierte dann auch brennend diese Sache mit Alex und wie es dazu kam, dass sich die beiden so schnell wieder versöhnten. Kaum haben wir uns betreffend Bonkewitzky geäussert, ging es mit dem Alten auch schon durch und ein Asthma-Anfall ermächtigte sich seiner körperlichen Verfassung. Um ihn wieder zum sprechen zu bringen, nahmen wir den Asthma-Spray vom Tisch und versuchten diesen mit dem sterbenden Geldsack zu kombinieren... ohne Erfolg, da der Asthma-Spray offensichtlich verstopft war. Zusammen mit Balko entschlossen wir uns zu einem heldenhaften Akt: Wir betrachteten noch mal genauer den röchelnden Horst, nahmen den Schlüsselbund aus seiner Hemdtasche an uns und öffneten damit die Vitrine, worin wir einen entsprechenden Orden mit Anstecknadel fanden. Diese mal eben kombiniert mit dem Spray befreite die verstopfte Düse. Der Spray zeigte nun beim Horst seine Wirkung und kurz darauf war er auch wieder auf Themen wie Alexander und dem mysteriösen, eckigen Schlüssel aus dem Umschlag ansprechbar. Erfreulicherweise wusste er, dass der Schlüssel von einem Schliessfach seiner Hausbank stammte, hatte aber keine Ahnung, das Thorsten im Besitz eines solchen war. Soviel zum alten Horst. Wir verliessen das Zimmer und begaben uns noch mal in den Garten um den nicht ganz so verdachtsfremden Ulrich zu befragen.

Jansens Anwesen (Garten): Der Gärtner allerdings hatte nur Augen für seine Pflanzen und würde sich auch in Zukunft nur für diese begeistern können. Viel mehr, als dass er an der Uni war und er Thorsten vom sehen her kannte, konnten wir nicht aus ihm herausquetschen.

Bank: Nun da wir wussten wozu der Schlüssel diente, machten wir einen kurzen Abstecher zur Bank. Bei den Schliessfächern (zweiten Reihe von oben ganz links) fanden wir dann dasjenige Schliessfach, dass wie die Faust aufs Auge zum Schlüssel passte. Doch alles was wir darin fanden war ein kaputtes Diktiergerät mit einer Kassette, die wir leider noch nicht abhören konnten.

Thorstens Wohnung: Um nicht zu lange in dieser stinkenden Bude zu verweilen, steuerten wir direkt aufs Schlafzimmer zu, durchsuchten dort den Schrank und fanden erstmal nichts. Nachdem wir die Hoffnung aufgegeben hatten, überhaupt etwas interessantes zu finden, warfen wir einen Blick auf den Schreibtisch und fanden dort, klein und unschuldig, ein Notizbüchlein vor. Da Balko nichts oder nur wenig erkennen konnte, mussten wir uns zum Fenster hinwenden... als plötzlich von hinten ein heimtückischer Angriff uns Schwarz vor Augen werden liess.

Wohnwagen: Als wir aufwachten, rochen wir Gas, was unseren Hauptkommissar dazu drängte, schnellstmöglichst frische Luft in das modrige Zimmer hineinzulassen. Doch alles was wir fanden, war ein Dachfenster, das wir (nachdem wir auf den Stuhl gestiegen sind) mit einen kleinen Schubs öffnen konnten (Benutze Stuhl / Benutze Oberlicht). Jetzt war es uns wenigstens wieder möglich zu atmen. Einen Weg nach draussen war aber nicht so leicht zu finden. Die Tür war fest verschlossen und alles was es sonst noch gab, war ein alter Teppich, der die Bodenbretter verdeckte. In der Hoffnung, da unten was finden zu können, schoben wir den Teppich zur Seite (Benutze Teppich) und öffneten die zum Vorschein gekommene Luke (Benutze Luke). Diese führte aber auch nicht nach draussen, sondern entpuppte sich als Bodennische, mit hilfreichen Werkzeugen. Die stabile Eisenstange nahmen wir natürlich sofort in unseren Besitz und öffneten damit die Türe. Wir waren frei... jedenfalls dachten wir das.

Waldgebiet: Hier genügte es – nach einem raschen Blick auf die Reifenspur - einfach hinunter das Gebiet in Richtung Strasse zu verlassen.

Universität (Büro): Noch ein bisschen mitgenommen von der Kidnapping-Sache, wechselten wir ein paar frustrierende Worte mit Eleonore, der Universitätshexe von Dortmund. Nebenher schielten wir in ihr Schrank, worin sich ein völlig intaktes Diktiergerät befand. Natürlich lechzte unser Balko danach, also sprachen wir sie darauf an und erwartungsgemäss bekamen wir es nicht auf legalem Wege von der Misses. Nachdem wir uns erneut von ihr verabschiedet haben, verlässt auch sie das Gebäude und fährt mit ihrem Kleinwagen nach Hause - wahrscheinlich um andere arme Seelen zu ärgern. Hier sahen wir unsere Gelegenheit: Wir durchforsteten das Zimmer nach einem für unsere Zwecke geeigneten Gegenstand und fanden neben dem Aktenordner auf dem Tisch, ganz klein und kaum sichtbar, eine Büroklammer. Nach ein klein wenig Handarbeit (Benutze Büroklammer), formten wir das Drahtstückchen zu einem nicht ganz legalen Hilfsmittel. Diesen nachbearbeiteten "Kultgegenstand der Bürokraten", verwendeten wir anschliessend direkt, um uns am Schrank zu schaffen zu machen und somit an das Diktiergerät heranzukommen. Bingo! Nun konnten wir die Mini-Kassette aus dem kaputten Gerät entfernen (Benutze Torstens Diktiergerät mit Kassette) und gleich darauf diese in das brandneue Gerät von der Sekretärin einlegen. Als wir uns das ganze angehört hatten (Benutze Kassette mit Diktiergerät / Benutze das Diktiergerät mit Kassette) ging uns auch gleich ein Lichtlein auf. Wieder einmal mussten wir mit Professor Himel ein Schwätzchen halten. Auch dieses Gespräch brachte uns zwar keine Fakten, doch hatten wir das Gefühl ein bisschen weiter im Fall vorangekommen zu sein. Wie dem auch sei, es ward Zeit, mal wieder bei den lieben Herren Kollegen im Revier nachzusehen.

Büro: Krapp hatte uns jedenfalls schon vermisst, trotzdem war er nicht besonders entgegenkommend, was unseren Wunsch betraf, im Labor eigene Untersuchungen anzustellen. Also mussten wir uns an Wittek wenden, der allerdings noch immer wegen der Döner-Geschichte schlecht gelaunt war. Obwohl er uns nicht gleich mit einem Wink entliess, kamen wir ohne etwas nicht weiter. Irgendein Trostpflaster brauchte Wittek, um wieder gut Freund mit uns zu werden. Und uns war doch so, als hätten wir im Fitness-Studio was interessantes für ihn gesehen...

Fitness-Studio: Hier liefen wir mal wieder schnurstracks in das Büro von Rocco. Auf einer Ablage neben ihm nahmen wir eine Video-Kassette genauer in Augenschein. "Abnehmen durch Meditation". Hm, das war was für Wittek, also musste es rein in unsere Tasche. Bevor wir das Studio verlassen konnten, mussten wir allerdings Rocco um Erlaubnis zur Konfiszierung des nicht ganz offiziellen Beweismaterials bitten. Das stellte sich als absolut kein Problem heraus und wir machten uns auf, zurück ins Revier.

Büro: Wittek zeigte sich begeistert, als wir ihm das Video überreichten und gewährte uns sogleich den Eintritt in die unendlichen Weiten des... Labors. Mit dem Laborschlüssel öffneten wie alsdann die Türe ganz links und betraten die Räume, die noch nie ein gewöhnlicher Kommissar zuvor gesehen hat. Hier sackten wir alles nützliche ein: Die Spachtel, die Schale und der Wasserkanister wanderten in unser Inventar. Und auf dem Weg nach draussen stibitzten wir dazu gleich noch ein halbabgenagtes Bleistift, das auf der rechten, äusseren Tischfläche von Krapp's Schreibtisch rumlungerte. Eine letzte und die zugleich wichtigste Zutat für uns tatkräftige Ermittler fehlte allerdings noch: Der Gips.

Alex' Wohnung: Diesen fanden wir in Alex' Wohnung. Einen Blick auf die Gipstüte in der hinteren, rechten Hälfte des Zimmers genügte und Balko nahm sich vor, ein paar Wörtchen mit dem lieben Alex zu wechseln, um ihn die begehrte Tüte abzuschwatzen. Das gelang uns natürlich ohne Weiteres, und zusammen mit dem aufgegabelten Gips ging es dann auch los zum nächsten Standort.

Waldgebiet: Voll ausgerüstet ging es zusammen mit Dirty Harry auf in den Wald, für weitere, dreckige Detektivarbeit. Hier füllten wir den Gips in die Schale (Benutze Gipstüte mit Schale), fügten das Wasser hinzu (Benutze Wasserkanister mit Gips in Schale) und rührten das ganze fachmännisch um (Benutze Spachtel mit Gips und Wasser in Schale). Wieder einmal Bingo! Frischer vorpräparierter Gips befand sich nun in unserem Inventar und wartete nur darauf, auf die Reifenspuren aufgetragen zu werden (Kombiniere Schale mit Gipsgemisch mit Reifenspur). Nach einer kurzen Wartezeit war der Gips dann auch schon trocken und wir haben das Reifenprofil des Täters entlarvt. Nun mussten wir nur noch das entsprechende Tatauto finden.

Universität (Parkplatz): Lange hat die Suche nicht gedauert, war der Geländewagen doch das einzige auffällige Auto, dass uns während unserer Investigation ins Auge stach. Wir kombinierten den Gipsabdruck mit dem Geländewagen und erkannten – als hätten wir den Spürsinn eines Profi-Profilers – die Ähnlichkeit zwischen den beiden Profilen. Jedenfalls war der Professor jetzt wieder drauf und ran, Rede und Antwort zu stehen.

Universität (Büro): Doch auch dieses Mal konnte sich Himel irgendwie herausreden. Nachdem wir ihn über den Geländewagen ausgequetscht hatten, meinte er, dieser wäre zur Tatzeit einfach gestohlen worden. Wir konnten ihm ein weiteres Mal nichts weiteres als Gegenbeweis erbringen und verliessen frustriert das Gebäude.

Universität (Parkplatz): Balko kam nun der brennende Gedanke, wir könnten den verdächtigen Professor auflauern. Also versteckten wir uns hinter der Säule mit dem Aushang (Benutze Säule) und warteten, bis der Universitäts-Geier aus dem Gebäude kam.

Park: Hierher hatte es den Professor verschlagen: Auf die Bank mit einer jungen, hübschen Studentin. Allerdings verlief sein Treffen mit ihr nicht so herzlich, wie man zuerst hätte ahnen könnte. Nachdem Himel dann die Streiterei durch sein Verschwinden beendet hatte, sprachen wir mit der jungen Frau, die sich uns als Heike vorstellte. Wieder vernahmen wir einige interessante Details zu Himel und anscheinend könnte der verdächte Professor von Thorsten wegen seiner Sexgeschichten erpresst worden sein. Schöne Sache, dachten wir uns, hätten wir doch jetzt endlich ein Tatmotiv für unsere Spekulationen. Also machten wir uns ein weiteres Mal auf für einen Plausch mit dem Professor in der Uni.

Universität (Büro): Schlimm war es, konnte er sich doch noch einmal herausreden. Anscheinend erpresste ihn Thorsten nicht mit den Bettgeschichten, sondern mit Hilfe einer Hauskatze. Da diese aber schon vor einigen Tagen von – wahrscheinlich – einem anderen Studenten überfahren wurde, sah sich der Professor nicht als besonders bedroht. Wieso also hätte er Grund dazu gehabt, den streitsüchtigen Jungen umzubringen? Tja, wir wussten es auch nicht, weshalb wir uns, wieder einmal gedemütigt, in Richtung Revier aufmachten.

Büro: Hier spitzte sich langsam alles zu: Wie Krapp uns nämlich berichtete, hätten wir einen Brief von einem anonymen Absender erhalten. Allerdings sitzt zur Zeit unser lieber Chef Wittek darauf. Ja, wir hatten richtig gehört, er sitzt darauf und meditiert. Was das zu bedeuten hatte, wollten wir nicht wissen. Im Grunde waren wir ja auch selbst Schuld an der ganzen Sache, also mussten wir uns überlegen, irgendwie an das begehrte Dokument heranzukommen. Wir versuchten Wittek auch leicht anzustupsen, aber der Typ zeigte keine Reaktion. Also mussten wir zu drastischeren Mitteln greifen: Wir bliesen in die Trillerpfeife (Kombiniere Trillerpfeife mit Wittek). Die Aktion zeigte Wirkung und wir konnten den mysteriösen Brief in unseren Besitz nehmen. Diese nannte unser nächstes Ziel: Das Fitness-Studio.

Fitness-Studio: Dort angekommen sprachen wir kurz mit Rocco, hielten ihm einen nicht vorhandenen Hausdurchsuchungsbefehl unter die Nase und untersuchten anschliessend das Männer-Klo (ganz rechts) nach verdächtigen Ungereimtheiten (Benutze Tür). Da war tatsächlich was interessantes: Ein Nylonseil hing aus der Kloschüssel raus. Kurz daran gezogen (Benutze Nylonseil) brachte mehrere suspekte Tabletten zum Vorschein. Rasend vor Wut nahmen wir uns ein weiteres Mal Rocco vor und diesmal kam er sogar gleich mit aufs Revier.

Büro: Hier gaben wir die gefundenen Pillen dem Kollegen Krapp und baten ihn daraufhin, den frisch eingebuchteten Rocco ins Büro für das tägliche Verhör zu führen. Rocco aber streitete alles ab, das ganze Ding mit dem Drogenbesitz und das er Thorsten umgebracht hätte und so weiter. Er riet uns zudem dazu, seine Ex-Freundin Mandy über das hier alles auszufragen. Das liessen wir uns natürlich nicht zweimal sagen.

Mandy’s Wohnung: Mandy rastete beinahe aus, als wir ihr zu verklickern versuchten, wir hätten Rocco wegen Drogenbesitzes und Mordes festgenommen. Sie meinte viel eher wäre Alex zu so einer Tat fähig. Auch dies und eine mögliche Verbindung von Alex zu dem Dealer Jens, mussten wir nun überprüfen.

Büro: Wir baten Krapp ein weiteres Mal Jens den Dealer ins Zimmer zu holen. Diesen fragten wir über Alex aus und wie erwartet bestätigte er uns seine Verbindung zu dem nun äusserst verdächtigen Muttersöhnchen. Es wurde Zeit, ihm die Meinung zu geigen, also wollten wir los um ihn aufzusuchen... als plötzlich das Handy von unserem Lieblinskommissaren Balko klingelte. Susanne Heetke, die charmante Gerichtsmedizinerin meldete sich und sie hatte interessante Infos zu der neuartigen Ecstasy-Mischung, die wir auf der Herrentoilette im Fitness-Studio gefunden hatten. Die Sache kam dem Ende immer näher und nach Professor Himel rückte immer mehr der junge Alex ins Rampenlicht des Tatverdächtigen.

Alex' Wohnung: Wie hätte es auch anders sein können: Der junge Bengel hatte die Kurve gekratzt. Stattdessen fanden wir seine Mutter Vera sitzend auf dem Sofa vor. Die wusste allerdings nicht genau, wohin Alex abgehauen ist und wir mussten in seiner Wohnung nach Hinweisen suchen. Offensichtlich hatte er vor seiner flüchtigen Abreise auf dem Notizblock etwas aufgeschrieben. Das im Büro geklaute Bleistift von Krapp verwendeten wir mit dem Block, um die Nachricht wiederherstellen zu können. "Grube 24" hiess es auf dem Zettel. Genaueres darüber konnte uns wohl nur Jens Swittke berichten. Also ging es wieder zurück ins Büro der Kripo Dortmund.

Büro: Das vielleicht letzte Mal holten wir über Krapp den jungen Jens in den Raum und befragten ihn zum Zettel, den wir in Alex' Wohnung fanden. Die "Grube" verband der Junge mit einer Kiesgrube, in welcher er und Alex als kleine Jungs früher gespielt hatten. Anscheinend wollte sich Alex mit irgendjemanden um 24 Uhr in dieser Kiesgrube treffen. Ohne gross noch mehr über den Fall nachzudenken, hetzten wir zur Grube und liessen den Fall sich selber lösen.

Tja, was Balko da vorgefunden hatte, wer denn nun der Mörder war und wie Wittek es schaffte, doch noch vollends ins Schwitzen zu kommen – all das erfährt nur der genügsame Spieler, der sich durch den gesamten Fall geklickt hat! Schaltet auch das nächste Mal wieder ein, wenn es heisst: "Balko, ganz einfach Balko."

geschrieben von Philipp Thalmann



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