Storyteller-Reviews: Dragon Age: Origins:

Dragon Age: Origins


Seit gut einem Monat steht mit 'Dragon Age: Origins' wohl eines der am heißesten erwarteten Rollen- wenn nicht sogar eines der am heißesten ersehnten Spiele der letzten zehn Jahre in den Regalen einschlägiger Elektronikfachmärkte und Online- Händler. Nach einigen Ausflügen in die Science- Fiction- Ecke hat es Entwickler Bioware nach langer Zeit wieder ins Fantasy- Genre verschlagen. Und mit 'Dragon Age' schicken sie sich tatsächlich an, endlich einen würdigen Nachfolger für ihre legendäre 'Baldurs Gate' Reihe gebracht zu haben. Ob sich 'Dragon Age: Origins' auch als Storyteller behaupten kann, erfahrt ihr im folgenden Review der PC Version.


Es war einmal

... ein Entwickler aus Kanada, BioWare mit Namen, der nach 'Baldurs Gate' und dessen Nachfolger die Herzen von Rollenspielern weltweit im Sturm erobert hatten. Mit tiefgründigen Charakteren, Unmengen an Dialogen und eingängigen Geschichten und einer ausgefeilten auf den D&D (Dungeons und Dragons) Regeln beruhenden Spielmechanik, schienen Rollenspieler- Träume wahr zu werden. Nach dem eher mäßig beliebten 'Neverwinter Nights' kam 2003 der von Lucas Arts lizensierte Titel 'Knights of the Old Republic', der Charakterentwicklung und emotionales Storytelling auf eine neue Ebene heben sollte. Nach einem Ausflug ins kaiserliche China mit 'Jade Empire' und dem brillianten Sci-Fi Titel 'Mass Effect' ist nun 'Dragon Age: Origins' die Rückkehr zu den Wurzeln.

Am Anfang war der Character

Rollenspiel- typisch beginnt das Spielerlebnis nach einer kurzen Einführung mit dem Charakter- Editor. Bereits im Vorfeld war dieser im Internet zum Ausprobieren verfügbar, und es durfte gebastelt werden. Wenn der Charakter- Editor auch im Vergleich zu 'Mass Effect' grafisch einfacher ausfällt, kann am Aussehen des Helden einiges gefeilt werden. Aber, und das ist viel wichtiger, hier kann der Spieler die Herkunft (die tituläre Origin) seines Charakters festlegen. Denn je nachdem, welche Herkunft er wählt, spielt man einen anderen Prolog, es eröffnen sich allerdings auch im Verlauf der Story Möglichkeiten, die nur dieser Herkunft offen stehen. Zum Beispiel ist es nur dem menschlichen Adligen möglich, am Ende König oder Königin von Ferelden zu werden, der Magier trifft im Verlauf der Geschichte mehrfach auf alte Bekannte, während man sich als adliger Zwerg seinem verräterischen Bruder gegenüber sieht. Auch die Wahl, ob ein männlicher oder weiblicher Charakter gewählt wird, wirkt sich unmittelbar auf das Spiel aus und das nicht nur aufgrund der Bioware typischen Möglichkeit, mit einem (oder mehreren) der NPC's mehr oder weniger intime Beziehungen einzugehen.
Jedoch konvergieren die unterschiedlichen Herkunftsgeschichten in Ostagar, wo euer Charakter schließlich den Grauen Wächtern beitritt, um dem König gegen die Bedrohung durch die dunkle Brut zur Seite zu stehen. Natürlich geht einiges schief und etwas Lug und Betrug später findet sich euer Held mitsamt einer illustren Schar an Kumpanen auf einem haarsträubenden Abenteuer.
Hier entfaltet 'Dragon Age: Origins' auch direkt eine seiner größten Stärken, das Storytelling ist nämlich jenseits von brilliant, nicht nur die "Hauptgeschichte" ist episch, tragisch und komplex, Ferelden selbst hat eine Geschichte, die aus der Feder eines Historikers stammen könnte. Sei es der Krieg mit den benachbarten Nationen oder der Fürstentümer untereinander, jeder Stein hat eine eigene Geschichte, hinter jedem Nebenquest steht ein Schicksal, die Fülle an Informationen und Möglichkeiten ist un-glaub-lich, selbst für Bioware Maßstäbe.

Entscheidungen treffen sich nicht von selbst

Wie bereits bei 'Knights of the Old Republic' oder 'Mass Effect' muss der Spieler immer wieder Entscheidungen treffen, manche "gut", manche "böse", aber niemals eindeutig, auch eine Skala, wie z.B. bei 'Knights of the Old Republic' gibt es nicht. Aber: Die getroffenen Entscheidungen haben handfeste Auswirkungen und führen unter Umständen auch dazu, dass euch eure Party Mitglieder verlassen. Ein Beispiel: Ziemlich zum Beginn des Spiels kommt ihr nach Redcliffe und erfahrt, dass nicht nur der dort ansässige Arl schwer krank ist, sondern Redcliffe auch nachts von unheimlichen Kreaturen heimgesucht wird. Nachdem wir uns um Letztere gekümmert haben, finden wir heraus, dass der Sohn des Arls von einem Dämon besessen wurde, da dieser empfänglich für Magie ist. Statt ihn zum Zirkel der Magier zu schicken hat seine Mutter lieber einen Privatlehrer angeheuert, der ihren Sohn unterrichten sollte. Problem an der Geschichte: der vermeintliche Privatlehrer ist ein Blutmagier und verantwortlich für die mysteriöse Erkrankung des Arls. Um den Jungen von dem Dämon zu befreien haben wir nun diverse Möglichkeiten. Die einzige Möglichkeit den Dämon in der "wirklichen Welt" zu besiegen, bestünde darin, den Jungen zu töten. Habt ihr allerdings den jungen Blutmagier zuvor am Leben gelassen, schlägt dieser jedoch vor, dass der Dämon in der Zwischenwelt, die nur Magier betreten können, besiegt werden kann. Aber: um einen Magier bewusst in die Zwischenwelt schicken zu können, muss ein Opfer gebracht werden. Die Mutter des Jungen bietet sich zwar an, jedoch gibt es noch eine weitere Möglichkeit, eine Reise zum Zirkel der Magier um deren Hilfe und eine Menge Lyrium zu erbeten. Problem ist nur, dass die Magier zur Zeit ihre eigenen Probleme haben und so weiter und so weiter. Diese Komplexität zeichnet 'Dragon Age: Origins' aus und die Entscheidungen, die gefällt werden, fühlen sich auch tatsächlich als solche an und haben Konsequenzen, auch wenn sich diese teilweise erst viele Stunden später zeigen.
Auch die Reaktionen eurer Gruppenmitglieder spielen eine Rolle, entscheidet ihr euch in Dialogen zum Beispiel entgegen ihrer Vorschläge, sinkt die Beziehungsanzeige mit demjenigen Gruppenmitglied. Fällt diese unter einen bestimmten Wert, kann es auch gut sein, dass euch das entsprechende Gruppenmitglied verlässt, oder sogar angreift. Stellt man sich allerdings gut mit seinen Gruppenmitgliedern und bringt ihnen evtl. auch mal ein Geschenk mit, ergeben sich nicht nur besondere persönliche Verbindungen, sondern auch Boni auf deren Attribute.

Von Helden und solchen, die es werden wollten

Im Grunde ist 'Dragon Age: Origins' ein rundenbasiertes Hack 'n Slay RPG, wer jedoch an statisches Gameplay a la 'Heroes of Might and Magic' denkt, irrt jedoch gewaltig. Dadurch, dass die Kämpfe in Echtzeit stattfinden, kommt eine andere Dynamik zustande die deutlich actionlastiger ist. Das Grundprinzip bleibt jedoch bestehen, jeder Charakter, ob Held ob NPC oder Kreatur darf nur "einmal pro Runde" austeilen, heilen oder ähnliches. Ist ein Charakter von Gegnern umzingelt, bleibt das Prinzip natürlich das gleiche, nur dass sich der Held tunlichst aus dieser ungünstigen Lage befreien sollte, da 4 Gegner gleichzeitig natürlich auch erheblich mehr Schaden anrichten. Erschlagene Gegner bringen Erfahrungspunkte, die natürlich je nach Charakterklasse für allerlei Attribute und Fähigkeiten ausgegeben werden können. Pro Charakter können zusätzlich zwei Spezifikationen freigespielt werden, die wiederum eigene Fähigkeitenbäume eröffnen und Boni auf Attribute ergeben. Manche Spezialisierungen können von diversen, illustren Bewohnern von Ferelden erlernt werden, aber auch antiken (und teuren!) Büchern können diese Fähigkeiten erlernt werden. Wer sich zB. entscheidet, Blutmagier zu werden und mit Blut (also aus dem Gesundheitsbalken) statt mit Mana zu zaubern, kann dies z.B. in einem moralisch etwas zweifelhaften Deal mit einem Dämon erlernen.

Vier Helden sollt ihr sein

Gerüstet mit Fähigkeiten und allerlei Ausrüstungsgegenständen zieht der Held also in die Schlacht, ist hierbei natürlich nicht allein, denn bis zu drei zusätzliche Gruppenmitglieder können mitgenommen werden. Diese können im Kampfgeschehen entweder direkt kontrolliert werden, bei pausiertem Spiel können ihnen direkt Befehle erteilt werden, oder man benutzt einfach das neue Taktik- menü. Ähnlich einer manuell programmierbaren KI (KI= Künstliche Intelligenz) können hier für die Gruppenmitglieder Verhaltensweisen definiert werden. Z.B. kann man dem Magier zuweisen, er solle jedes Mal einen Mana- Trank verwenden, sobald sein Mana- Level unter 25% fällt oder eines der Gruppenmitglieder, zum Beispiel den Schurken, heilen, sobald dieser von Gegnern umzingelt oder von einer bestimmten Gegnergruppe angegriffen wird, oder aber dessen Gesundheit unter einen bestimmten Wert fällt. Die Möglichkeiten sind hier schier endlos und wollen taktisch sinnvoll durchdacht sein, damit die Kämpfe möglichst sinnvoll ablaufen.

Kameraführung

Während man dem Helden unterwegs und in Gesprächen über die Schulter guckt, besteht die Möglichkeit im Kampf heraus zu zoomen und ähnlich wie einst in 'Baldurs Gate' per Vogelperspektive Held und Party zu kontrollieren. Dies ist in vielen Kämpfen auch nicht nur gut, sondern absolut notwendig, da aufgrund teilweise enorm vieler angreifender Gegner sonst schnell die Übersicht verloren geht.
Dies weist dann auch auf einen der Kritikpunkte hin, denn, obwohl gut ausbalanciert, haben viele Kämpfe allein aufgrund der Anzahl der Gegner einen teilweise unnötig hohen Schwierigkeitsgrad. Auch die Charakterklassen sind nicht alle gleich sinnvoll integriert, so ist zum Beispiel der Magier mit einer Anzahl an sehr mächtigen Zaubern definitiv ein ernst zu nehmender Gegner, während der Schurke in vielen Fällen nur aus Verlegenheit mitgenommen wird um Schlösser zu knacken und Fallen zu entschärfen. Dessen Fähigkeiten, zum Beispiel der gezielte Stoß in den Rücken des Gegners, kommt im Kampfgeschehen leider nur selten zur Geltung und aufgrund der geringeren Resistenz gegen Angriffe ist der Schurke somit häufig nur Ballast. Am Umfang mit rund 100 Stunden Gameplay inklusive einiger (nicht aller) Nebenquests lässt sich absolut kein Kritikpunkt festmachen, einzig einige Mini- Quests sind im Journal etwas zu gut versteckt, vor allem angesichts der teilweise sehr lohnenswerten Belohnungen.


Schöne Köpfe, hässliche Texturen

Grafisch kann man leider recht schnell summieren, dass 'Dragon Age' zwar durchaus attraktiv ist, dies allerdings nicht aufgrund überragender Technik. Diese nämlich hinkt aktuellen oder vergleichbaren Titeln leider hinterher, auch dank BioWares Vorgängertitel 'Mass Effect' hätte man deutlich mehr erwartet. So stehen die sehr schön animierten Gesichter, die durchaus dazu in der Lage sind, sehr effektiv Emotionen zu simulieren, leider im Gegensatz zu teilweise matschigen, niedrig aufgelösten Texturen und teilweise sehr kargen Szenerien. Wenn Gruppenmitglied Alistair unserem weiblichen Helden eine Rose überreicht (und das klingt geschrieben leider viel kitschiger, als es im Spiel im entsprechenden Kontext wirkt) und dabei errötet, ist das wunderschön inszeniert und animiert, stören tut hier nur die niedrige Auflösung der Textur seiner Rüstung. Auch die teils recht kargen Landschaften sind ein Minuspunkt, obwohl sie jedoch der allgemein unglaublich dichten Atmosphäre kaum abträglich sind.

Klingt wie...

'Dragon Age' kommt dank Multilingualer Version mit einer Vielzahl an Möglichkeiten daher, eine qualitativ sehr hochwertige Vertonung genießen zu können. Der Soundtrack ist bis auf wenige Ausnahmen eher unauffällig, stört jedoch auch bei häufiger Wiederholung kaum bis gar nicht, echte Highlights sucht man leider auch vergeblich. Auch die Sprachausgabe ist durchaus ein zweischneidiges Schwert, in der englischen Version stehen hier brilliante Performanzen z.B. von Steve Valentine als Alistair oder Claudia Black als Morrigan oder Tim Curry als Arl Rendon Howe im Gegensatz zu teilweise sehr durchschnittlichen Sprechern (Leliana). In der deutschen Version trifft der Spieler hier auf erfahrene Sprecher, die jedoch teilweise etwas recycelt wirken. Thomas Karallus, dessen Stimme aus anderen Spielen und auch als "King of Queens" als Grauer Wächter Duncan ist zum Beispiel eine absolute Fehlbesetzung und zehrt gewaltig an der Atmosphäre, unglücklicherweise auch noch ein Charakter, den man direkt zu Beginn trifft.
Ob im verschlafenen Fischerdorf am Rande des großen Calenhad- Sees, oder im Wald bei den stolzen Dalish- Elfen, die Soundeffekte sind so brilliant und unaufdringlich, dass das Fantasy- Erlebnis gewaltig an Dichte und Authentizität gewinnt.

Toolsets und Downloadable Content

Was 'Baldurs Gate' seiner Zeit so beliebt machte, war vor allem die ausgeprägte Modding- Community, zahlreiche Spieler haben sich zusätzliche Quests überlegt, Charaktere verfeinert oder gar die Hauptquest intensiver und schwieriger gemacht. Ein Trend, der sich tatsächlich auch bis 10 Jahre nach Erscheinen, hartnäckig gehalten hat. Etwas ähnliches wünscht sich Entwickler BioWare auch für 'Dragon Age', für Besitzer der PC Version steht ein Toolset zur Verfügung, dass ausführliches Modding ermöglicht. Diesmal zusätzlicht mit der Möglichkeit nicht nur neue Quests und Dialoge, etc. zu generieren, sondern auch volle cineastische Cutscenes, in denen ambitionierte Regisseure ihre volle Kreativität entfalten können sollen. Aufgrund hoher Benutzerfreundlichkeit und zahlreicher Tutorials, z.B. im Toolset- Wiki von BioWare dürfte dort in Zukunft noch einiges an spannenden Ergänzungen zu erwarten sein.
Aber auch von Seiten der Entwickler selbst sind herunterladbare, zusätzliche Quests verfügbar und weitere geplant, wenn auch nicht umsonst. Ähnlich der DLC's (= Downloadable Content= Herunterladbarer Inhalt) für Xbox- Games sind dies kleine Erweiterungen, weitere Nebenquests, Gegenstände oder zusätzliche Gruppenmitglieder wie zum Beispiel Golem Shale. Hier sind bisher bereits zwei ausführlichere Erweiterungen erschienen, die ein paar Stunden zusätzliches Spielvergnügen versprechen. Anders als bei 'Mass Effect' sind für 'Dragon Age' die Erweiterungen bereits von vorne herein geplant worden, so dass Fehltritte, wie die letzte Erweiterung zu 'Mass Effect' die auf Seiten von Kritikern und Spielern aufgrund chronischer Einfallslosigkeit für Unmut sorgte.
Wie bereits bei 'Mass Effect' wird auch das 'Dragon Age' Universum durch Romane erweitert, bisher in Deutschland erschienen ist 'Der gestohlende Thron' von Autor David Gaider, der die Vorgeschichte zu 'Dragon Age' und einen Teil der Geschichte um den legendären König Maric erzählt, weitere Romane sind bereits in Planung.


Galerien

Fazit:

Wertung: 93%

'Dragon Age: Origins' ist ohne Zweifel eines der intensivsten Spielerlebnisse, das mir in meiner Zeit als Spieler überhaupt jemals unter gekommen ist. Ich habe geweint, ich habe gelacht und manchmal auch beides gleichzeitig, bitter geschluckt angesichts einer scheinbar trivialen Aktion, die verheerende Auswirkungen hatte, aber gelangweilt hab ich mich in den großzügig 100 Stunden Gameplay keine Minute. Die Balance zwischen Dialogen, Kämpfen und Cutscenes ist perfekt und lässt über kleinere Schnitzer im Gameplay oder auch etwas weniger abwechslungsreiche Strecken leicht hinweg sehen. Ohne Frage ist 'Dragon Age: Origins' das Rollenspiel, auf das 'Baldurs Gate' Fans gewartet haben und niemand, absolut niemand, der auch nur ansatzweise Freund von Fantasy-, Rollenspiel oder brilliant erzählten Geschichten ist sollte sich 'Dragon Age' durch die Lappen gehen lassen, im Zweifelsfall jedoch lieber zur PC als zu einer der beiden Konsolenfassungen greifen. Somit ist 'Dragon Age: Origins' nicht nur ein Storyteller, sondern der Storyteller schlechthin.

geschrieben am 08.12.09, Ulrika Tegtmeier

Systemanforderungen Weitere Links
XBox 360,Sony Playstation 3 oder Windows PC mit:
Intel Core 2 Duo 2.4 GHz Prozessor o.Ä.
4GB RAM (Vista) oder 2 GB RAM (XP)
20 GB Festplattenspeicher
Geforce 8800 Serie oder besser
ATI 3800 Serie oder besser
Sound Blaster X-Fi

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