Previews: The Inner World:

The Inner World


Studio Fizbin ist derzeit mit den letzten Arbeiten ihres Erstlingswerkes The Inner World beschäftigt, das in wenigen Wochen erscheinen soll. Wir hatten die Gelegenheit, das Comic-Adventure durchzuspielen und verraten Euch in unserer Vorschau, ob Ihr für den Ausflug in die Innere Welt schon einmal Tickets lösen solltet.

 


 

 

 

Entgegen aller physikalischen Gesetze…


Screenshot aus The Inner World

Der Abt Conroy bewacht den letzten noch funktionierenden Windbrunnen

…existiert die Welt Asposien als ein Hohlraum inmitten eines großen Erdballs. Belüftet wird diese Welt von verschiedenen Windbrunnen und der Wind ist es auch, der das Leben in Asposien bestimmt. Überall drehen sich Windräder. Kleine fliegende Wesen, die Fosfosse, spenden Licht, wenn sie der Wind umweht und die Asposer leben in einer friedlichen Welt. Zumindest war es so, bis ein Windbrunnen nach dem anderen auf mysteriöse Weise versiegte. Einzig ein letzter Brunnen spendet noch wenig Wind. Bewacht wird dieser Brunnen vom Windabt Conroy und seinem Novizen Robert. Und bewacht werden muss der Brunnen zwingend, denn aus den übrigen Brunnen erscheinen immer wieder Windgötter um Asposer zu versteinern, die zu viele Sünden auf sich geladen haben.

 

Screenshot aus The Inner World

Novize Robert ist der unfreiwillie Held des Spiels

Mitten in dieser (im wahrsten Sinn des Wortes) immer dunkler werdenden Welt, purzelt Robert in das größte Abenteuer seines noch jungen Lebens. Der Novize poliert gerade ein Medaillon für seinen Abt und Lehrmeister, als eine Taube durchs Fenster hereingeflogen kommt und das glitzernde Schmuckstück kurzerhand klaut. Robert fürchtet die Strafe seines Lehrmeisters und hetzt hinter dem Vogel her, um das Medaillon wiederzubekommen. Durch einen Schacht landet er direkt in Asposien und muss sich zum ersten Mal in seinem jungen Leben außerhalb der sicheren Palastmauern beweisen. Dabei stellt er schon bald fest, dass das Leben auf den Straßen von Asposien so manche Gefahr bereit hält und längst nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

 

 

Kreative Welt


Screenshot aus The Inner World

Der Schrof. Ein ätzendes Vieh, im positiven Sinne.

Asposien steckt an jeder Ecke voller kreativer Wesen. So sehen nicht nur Robert und die Diebin Laura etwas anders als Menschen aus, sie treffen auch immer wieder auf interessante oder seltsame Lebewesen. Der oder das Schrof beispielsweise ist ein Tier, wie es ätzender und gefährlicher nicht sein könnte. Im Gegensatz dazu steht die niedliche Wollmaus, die tatsächlich etwas mit den Wollmäusen gemein hat, die man hin und wieder an schwer zugänglichen Stellen findet. Solche kreativen Weltenbewohner eignen sich natürlich auch für kreative Rätsel – und davon finden sich in The Inner World einige. Geübte Abenteurer dürften sich dennoch nicht verlieren und falls doch, bietet die Welt von Asposien ein ausgeklügeltes Hilfesystem an, bei dem man schrittweise zuerst kleine Denkanstöße bekommen kann und sich weitere Tipps Klick für Klick bis zur Lösung der Aufgabe anzeigen lassen kann.

 

Asposische Klänge


Screenshot aus The Inner World

Eine Hotspotanzeige ist auch mit dabei.

Die Asposer sprechen durch die Bank weg mit passenden Stimmen, alle Charaktere wurden mit sehr guten Sprechern besetzt und auch der Soundtrack sowie die Geräuschkulisse wissen bereits in der frühen Fassung zu überzeugen. Zwar passt der gesprochene Text nicht immer zum Text in der Sprechblase, aber das dürfte bis zur Veröffentlichung noch verbessert werden. Ebenso wie einige kleinere Grafikfehler, die noch beim Test auftraten.


Ansonsten sieht die 2D-Comicgrafik wirklich hübsch aus und viele kleine Animationen beleben das Bild. Auch Robert und die übrigen Asposer bewegen sich flüssig und haben darüber hinaus einige kleine Zwischenanimationen spendiert bekommen. Lediglich einige Zwischensequenzen neigen zu Pixelbildung, wenn der Zoom verwendet wird. Vielleicht wird auch dieser Umstand noch bis zur Verkaufsversion verbessert.

 

 

Touch-Steuerung


Man merkt The Inner World an, dass es auch für mobile Systeme erscheint. Besonders auffällig wird das bei der Steuerung, die mit nur einer Maustaste auskommt. Ein Mausklick auf ein Objekt fördert ein Menü zutage, in dem zwei Möglichkeiten angeboten werden, ein weiterer Klick startet dann die Aktion. Ungewohnt ist auch, dass Objekte nur mit gedrückter Maustaste aus dem Inventar in die Szenerie gezogen werden können. Hat man sich aber erst einmal daran gewöhnt, geht auch diese Steuerung recht leicht von der Hand. Mit der Maustaste lässt sich übrigens auch die Hotspotanzeige betätigen: Hält man die Taste fest, erscheinen alle interaktiven Objekte. Hier wäre eine andere Lösung schön gewesen, damit man sich die Hotspots nicht aus Versehen anzeigen lässt.


Galerien

Fazit:

Wertung: Sehr gut

Diese frühe Version von The Inner World macht schon einen hervorragenden Eindruck. Die interessante Geschichte im unverbrauchten Setting weiß zu gefallen und auch die Charaktere sind in ihrer zum Teil großen Naivität sehr liebevoll. Gestört haben uns nur einige Probleme auf der technischen Seite. Die dürften aber bis zur Veröffentlichung behoben werden. Inhaltlich ist The Inner World jedenfalls schon jetzt zu empfehlen.

geschrieben am 04.07.13, Tobias Maack

Systemanforderungen Weitere Links
- 2.33GHz oder besser x86-kompatibler Prozessor, oder Intel Atom - 1.6GHz oder besser für Netbook Geräte - Microsoft Windows XP, Windows Server 2008, Windows Vista Home Premium, Business, Ultimate oder Enterprise (auch 64-Bit) mit Service Pack 2, Windows 7 oder Windows 8 Classic - 512MB RAM (1GB empfohlen) Offizielle Homepage


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