Previews: Yesterday Origins:

Yesterday Origins


In wenigen Tagen erscheint mit 'Yesterday Origins' das Pre-Sequel zum Pendulo-Adventure 'Der Fall John Yesterday'. Während es im 2012 veröffentlichten Adventure um Ritualmorde an Obdachlosen ging, die vom Sektenforscher John Yesterday aufgeklärt wurden, schicken uns die spanischen Entwickler dieses Mal zurück in die Zeit der Inquisition und auch in die aktuelle Zeit, denn wir erleben im Wechsel der Kapitel sowohl die Vorgeschichte als auch, wie es John heute ergeht.

 

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Die Inquisition in Fuentenegra

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Die Inquisition hat unseren Helden in eine Zelle gesteckt - Zusammen mit einem Schwein.

"Die Inquisition ist alles andere als einfach" - Mit dieser Feststellung begrüßt uns ein Gefangener der Inquisition im spanischen Fuentenegra. In seiner Zelle ist er zusätzlich mit einer Fußkette gesichert und kann so nur wenige Schritte weit gehen. Zusammen mit ihm in der Zelle ist ein Schwein angekettet, das ebenfalls von der Inquisition beschuldigt wird. Doch jemand scheint es gut zu meinen mit unserem Gefangenen, denn ein unbekannter Helfer versorgt ihn mit ersten benötigten Dingen für eine Flucht. Darunter eine Kröte, die halluzinogene Stoffe über ihren Rücken absondert und einen Schlüssel für die Fußkette.


Mit der neuen Freiheit ist die Zelle schnell erkundet. Vom Wächter, der auch zugleich Henker ist, erfahren wir mehr über die Hintergründe der Haft. Der Gefangene soll der Sohn des Teufels sein, wenn es nach der Inquisition geht. Der Beweis ist einfach: Er kann alle Sprachen lesen und verstehen. In der spanischen Provinz sorgt das natürlich für Aufsehen und Verwunderung. Auch bei dem Gefangenen selbst, der plötzlich feststellt, dass er Latein versteht.

Aber wir erfahren auch mehr über unseren Mitgefangenen, das Schwein. Es hat im Blutrausch einen Mönch gefressen und so den Leib Christi empfangen. Ohne Taufe! Das reicht für eine Anklage durch die Inquisition...


Ernste Geschichte

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Es wird blutig...

Wie schon in 'Der Fall John Yesterday' setzen die Entwickler wieder auf eine sehr ernste Geschichte und auch, wenn sich der Beginn durchaus etwas humorvoll anhört, beherrschen die ernsten Themen die Story. Für den Ausbruch aus der Zelle müssen wir beispielsweise einige Foltermethoden einsetzen, was nicht unbedingt etwas für zartbesaitete Gemüter sein dürfte. Nicht umsonst ist die PEGI-Empfehlung "Ab 18" (Die USK hat das Spiel "Ab 16" freigegeben).

 

 

 

 

 

Schicke Optik

Die Grafik unserer Testversion hinterlässt schon jetzt einen tollen Eindruck. Der Sprung in die dritte Dimension ist den Pendulo Studios gut gelungen - ganz ohne Bruch des bekannten Grafikstils. Noch immer erkennt man auf den ersten Blick, dass die Grafiker von 'Runaway' und 'The Next Big Thing' am Werk waren, deren Werke nun auch richtig stimmungsvoll beleuchtet werden können.


Warum sollte ich das machen?

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Die Grafik ist stimmungsvoll in Szene gesetzt und sieht in Bewegung nochmal besser aus.

Die Rätsel des ersten Kapitels, das wir für die Vorschau nutzen durften, machen einen guten Eindruck. Mehr als einmal mussten wir um die Ecke denken. Neu ist eine zusätzliche Ebene bei den Rätseln, der Grund für die Tätigkeiten. In Gesprächen oder durch Beobachtungen erfahren wir Aufgaben und Gründe, die sich in einem eigenen Inventar ansammeln. Wenn wir nun zwei oder mehr Gegenstände kombinieren, die eventuell keinen Sinn machen, werden wir gefragt, warum wir diese Aktion ausführen wollen. Hier kommen nun die Aufgaben und Gründe zum Einsatz, die wir wie jedes andere Inventarobjekt einfach in den Screen schieben können.


Touch, Gamepad und Maus

Zu Beginn der Demo weist das Spiel darauf hin, dass der Einsatz eines Gamepads empfohlen wird. Wir haben dennoch auf die Maus gesetzt und sind hervorragend mit der Steuerung klar gekommen. Wie beim Vorgänger merkt man dem Spiel aber an, dass es auch für mobile Geräte erscheinen dürfte. Ein besonders häufig eingesetztes Element ist beispielsweise die neue Nahansicht. Darin können wir mit gedrückter Maustaste über einen Bereich wischen. An bestimmten Stellen leuchten dann Punkte auf (alternativ kann man in den Optionen einen Lichtpunkt setzen lassen), mit denen wir wieder interagieren können. Wenn eine Kombination mit eingesammelten Objekten Sinn macht, wird dazu auch das Inventar eingeblendet. Freies Speichern gibt es übrigens nicht.


Und die Sprache?

'Yesterday Origins' erscheint mit französischer und englischer Sprachausgabe und Untertiteln in vielen anderen Sprachen, darunter auch Deutsch. Die englischen Sprecher machen ihre Sache sehr gut. Leider verfügte unsere Version noch nicht über die deutschen Texte, daher können wir über die Qualität der Übersetzung noch nichts sagen. Bis zum Release am 13. Oktober dürften aber auch die deutschen Texte eingebaut sein.


Galerien

Fazit:

Wertung: Sehr gut

Schicke Grafik, gute Rätsel und eine Geschichte, die spannend startet: Die Vorschauversion von 'Yesterday Origins' liefert eine gute Grundlage für das weitere Adventure. Wir durften jedoch nur das erste Kapitel für die Vorschau nutzen. Wie sich das Spiel weiterentwickelt, können wir also noch nicht sagen. Entscheidend dürfte für viele auch sein, wie gut die deutsche Übersetzung wird. Wenn diese aber an die Qualität der anderen Pendulo-Adventures anschließen kann, sollten Freunde von ernsten Adventures sich den 13. Oktober schon einmal im Kalender anstreichen.

geschrieben am 23.09.16, Tobias Maack

Systemanforderungen Weitere Links
PC Windows XP/Vista/7/8/10 Prozessor: AMD /Intel Quad-Core-Prozessor mit 2.2 GHz RAM: 2048 MB Grafikkarte: ATI/NVIDIA mit mindestens 512MB VRAM / mindestens Shader Model 4.0 Support DirectX: Version 9.0 Freier Festplattenspeicher: 4 GB MAC MacOS 10.6.8 (Snow Leopard) oder neuer Prozessor: Intel Quad-Core-Prozessor mit 2.2 GHz RAM: 2048 MB Grafikkarte: ATI/NVIDIA mit mindestens 512MB VRAM / mindestens Shader Model 4.0 Support DirectX: Version 9.0 Freier Festplattenspeicher: 4 GB

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