Storyteller-Reviews: FIFA 18:

FIFA 18


Nach der guten ersten Saison kehrt Alex Hunter zurück auf die heimischen Bildschirme. 'The Journey – Hunter Returns' ist Teil der beliebten Fußballsimulation 'FIFA 18'. Abermals bemühen sich die Autoren von 'FIFA 18' die dramatische Karriere des aufstrebenden Jungstars zu inszenieren und auch dieses Mal geben einige Stars, wie Christiano Ronaldo, Antoine Griezmann oder Thomas Müller ihr Stelldichein. Die Premier League ist Schauplatz des Storytellers, aber in heutigen Zeiten weiß man nie, ob nicht ein weiterer Rekordtransfer bevorsteht. Wir ziehen für Euch die Fußballschuhe an und Ihr könnt im folgenden Test lesen, was wir vom Story-Modus von 'FIFA 18' halten.


 

 

In den Favelas von Brasilien

Brazil

Alex und Danny zusammen in Brasilien.

Gleich zu Beginn zeigt der Soundtrack von Junkie XL seinen Biss und zaubert südamerikanische Klänge hin. Dazu sieht man die farbenfrohen Favelas und eine der berühmten Straßenkäfigplätze von Rio de Janeiro. Alex Hunter und sein Kumpel Danny Williams fordern daraufhin ein paar Kids und Erwachsene heraus und das erste Straßenfußball-Duell beginnt – zurück zu den Wurzeln.

In England geht es sogleich auf den Trainingsplatz. Nebenbei hat Alex einen großen Fernsehauftritt in »Ones to watch«, wo Rio Ferdinand ihn persönlich interviewt. Sein Allzeitrivale Gareth Walker ist übrigens der nächste Interviewgast. Viel Zeit bleibt nicht, denn schon streut Hunters Berater Gerüchte, dass eine Vertragsverlängerung bevorsteht. Kurz darauf erwähnt er bevorstehende Verhandlungen mit PSG, Bayern oder gar Real Madrid. Die junge Karriere steht vor einer großen Entscheidung.


Alles verbessert?

OnesToWatch

Für Abwechslung ist gesorgt. Die Stars wissen jedoch nicht immer zu überzeugen.

Kurz zusammengefasst ist 'The Journey – Hunter Returns' als Evolution des ersten Teils zu sehen. Es ist keine Neuerfindung, doch einige Schwächen wurden angegangen und verbessert. Das Resultat ist deutlich weniger repetitiv und selbst die Trainingseinheiten wirken deutlich spannender. Die Story ist um einiges wendungsreicher, die Grafik noch ein Stück besser und selbst die Familiengeschichte weiß dieses Mal zu überzeugen. 

Alex Hunter bleibt außerdem nicht der einzige spielbare Charakter, denn wir schlüpfen auch in die Rollen von zwei weiteren Personen, die wir der Spannung wegen nicht verraten werden. Ein Highlight sollte eigentlich wieder das Treffen mit den Superstars werden, aber die bleiben im Sequel farblos und unglaubhaft. Dass ein Cristiano Ronaldo den jungen Alex lobt und viel Erfolg wünscht, ist noch in Ordnung, dass er aber gleich davon spricht, dass er mit ihm spielen möchte, ist doch etwas zu viel des Guten. Die Story möchte überall glaubhaft sein, scheitert aber genau an den Stars.


Echte Entscheidungen

Haarschnitt

Individualisierung wird groß geschrieben.

Während 'FIFA 17 – The Journey' nur mit Pseudo-Entscheidungen aufwartete, die nur Alex' Temperament zwischen Coolness und Heißblut beeinflussten, gibt es dieses Mal auch ein paar echte Entscheidungen. Diese ändern durchaus das Spielgefühl und könnten wahrscheinlich auch in Zukunft wichtig werden.

Große Story-Änderungen darf man sich unterm Strich zwar nicht erhoffen, aber einen gewissen Telltale-Einfluss kann man nicht abstreiten. Gesichtsanimationen und Beleuchtung haben deutlich an Qualität gewonnen und verleihen dem Spiel ein deutlich filmischeres und überzeugenderes Gefühl. Alex Hunter ist gekommen um zu bleiben – so scheint zumindest der Kanon des Spiels zu sein.


König Fußball

footy

Das Kernelement bleibt Fußball.

'The Journey – Hunter Returns' bleibt vorwiegend etwas für Fußballfans. Freunde der Belletristik oder anspruchsvollerer Spiele werden wohl eher nicht jubeln. Begeisterte Anhänger oder Hobbyspieler des beliebten Sports rund um die Lederkugel, können mit Alex Hunter dafür aber intensiv mitfiebern. Neue Features, wie Ziele, die man während der jeweiligen sechs Kapitel erledigen kann, um passive Boni freizuschalten. Dazu kann jetzt Alex auch dank Kleidung, Schuhe, Haarschnitte und Tattoos angepasst werden und so sollte für fast jeden ein Stil dabei sein. 

Bei ungefähr 12-15 Stunden Spielzeit bleibt der Fußball stets im Zentrum. Training, Ligaspieler oder Cupspiele sind der Spielealltag und machen den Großteil des Story-Modus aus. Die Prise Story macht diesen Modus aber erst so richtig interessant.


Galerien

Fazit:

Schon in 'FIFA 17' hat mir Alex Hunters Geschichte gut gefallen, wenngleich einige Schwächen nicht von der Hand zu weisen waren. 'FIFA 18' macht mit 'The Journey – Hunter Returns' genau das Richtige. Sie konzentrieren sich auf die Schwächen und versuchen diese auszumerzen, während die Starken noch leicht ausgebaut werden. So bleiben nur wenige Schwächen, wie die hölzernen Stars und zum Teil überdramatisierte Story-Momente. Selbst jene, die mit Fußball wenig am Hut haben, könnten hier durchaus ein paar spaßige Stunden erleben. Für Sportfans ist es ohnehin eines der Highlights des Jahres, die dank des soliden und guten Story-Modus einen Grund mehr haben, das neue Werk von EA Sports zu spielen. Zum Schluss bleibt nur zu sagen: Ein feines Storyteller-Experiment, das immer besser wird.

geschrieben am 14.10.17, Peter Färberböck

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Dieser Storyteller-Test gehört zu  FIFA 18.




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