Orion Conspiracy - Klassiker-Test

Das britische Entwicklerstudio Divide by Zero war Anfang bis Mitte der 1990er Jahre für einige Adventures verantwortlich. Darunter auch der SciFi-Thriller 'Orion Conspiracy' aus 1995. In diesem spielen wir Devlin McCormack, der im Jahr 2160 eine Raumstation besucht, wo er den Tod seines Sohnes aufklären will. Garniert mit Aliens, schwarzen Löchern sowie jeder Menge deftiger Sprache und überraschenden Wendungen schickt uns das Adventure in eine dystopische Zukunft. Für die Klassiker-Rubrik haben wir uns mit Devlin ins Weltall begeben und verraten Euch in unserem Rückblick, warum man sich heute im Vergleich zu anderen Klassikern der Zeit kaum noch an das Spiel erinnert...

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Fazit

Wertungs-Lupe 4 / 10

Die Geschichte von 'Orion Conspiracy' kann überzeugen, wartet sie doch mit nicht nur für die damalige Zeit mutigen Charakteren auf und bietet überraschende Wendungen. Dass sie das gesamte Spiel über nicht so recht in Fahrt kommt, liegt an den elendig langen Laufwegen. Unzählige Male muss Devlin kreuz und quer durch die Raumstation laufen, um ein kurzes Gespräch zu führen oder einen Gegenstand einzusammeln, nur um direkt im Anschluss gleich wieder zurück laufen zu müssen. Nein, liebes Team von Divide by Zero, lange Laufwege sind kein Ersatz für Rätsel. Und genau davon fehlt es dem Spiel dann auch, denn unter dem Strich bleibt von der Spielzeit nur wenig Knobelei. Dazu kommen die sich unrealistisch verhaltenden Besatzungsmitglieder der Raumstation, sodass eine in den Grundsätzen gute Geschichte alleine das Spiel auch nicht retten kann. 'Orion Conspiracy' darf übrigens zu den besseren Adventures des Studios gezählt werden, später erschien dann noch 'The Gene-Machine', ehe für Divide by Zero endgültig das Licht ausging.

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1 Kommentar

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advfreak vor 11 Monaten
Ein toller Klassiker-Test, vielen Dank! :)

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