Wie das österreichische Wirtschaftsblatt berichtet, ist die Lage um den Publisher JoWooD kritischer geworden. Scheinbar sind die im Februar bestätigten Gespräche mit einem potentiellen Investor aus der Gamesbranche (wir berichteten) gescheitert. Der Investor, der eigentlich am vergangenen Freitag vorgestellt werden sollte, ist abgesprungen. Insolvenzverwalter Helmut Platzgummer teilte mit, dass der Investor scheinbar nicht über die benötigten Mittel verfügt habe. Wirtschaftsblatt.at gegenüber sagt er "Ich würde die Möglichkeit, dass das Unternehmen zugesperrt wird, auf 50 Prozent schätzen". JoWooD arbeitet unterdessen an Alternativen, Gespräche mit einem neuen Investor werden aktuell geführt. Laut Platzgummer soll dieser über den "entsprechenden finanziellen Background" verfügen.
Ein Rettungskonzept muss weiterhin am 7. April vorgelegt werden. Aufgrund der knappen Zeit bis zu diesem Termin rechnet Platzgummer aber nicht damit, das Konzept rechtzeitig fertig zu haben. Eine Vertagung auf Mai oder Juni ist wahrscheinlicher.
JoWooD hatte unter anderem die 'Agatha Christie'-Adventures veröffentlicht und sich die Vermarktungsrechte an dem bisher immernoch unveröffentlichten Deck 13-Titel 'Haunted' aus der Insolvenzmasse von HMH gesichert.
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