Previews: Belief & Betrayal - Das Medaillon des Judas:

Belief & Betrayal – Das Medaillon des Judas


Immer, wenn es um die Tempelritter geht, horcht jeder Adventurespieler auf. Wer jetzt aber an einen neuen Teil der erfolgreichen 'Baphomets Fluch' Reihe glaubt, liegt falsch. Denn ab sofort ist nicht mehr nur George Stobbart den Machenschaften der Geheimorganisation auf der Spur. Im neuen Adventure 'Belief & Betrayal – Das Medaillon des Judas' schickt dtp ab Februar Jonathan Danter in uralte Kathedralen mit geheimen Grabkammern, düstere Bibliotheken und mysteriöse Klöster. Entwickelt wird das Spiel von der italienischen Softwareschmiede Artematica, die Adventurespielern hauptsächlich durch 'Das Eulemberg-Experiment' bekannt sein dürfte.


George? Nein, Jonathan!
Jonathan Danter lebt in einem New Yorker Loft und arbeitet zum Zeitvertreib als Redakteur beim Manhattan Mirror Magazin. Aber lassen wir Jonathan sich doch selbst vorstellen:


Hallo! Mein Name ist Jonathan, wie der berühmte Jonathan Swift, der Autor von Gullivers Reisen. Nur wenige wissen, dass Jonathan im Hebräischen soviel wie "Geschenk Gottes" bedeutet... und ja, ich betrachte mich als Gottes Geschenk...

Ich lebe auf der West Side von Manhattan in einem hübschen, gemütlichen Loft. Viele mögen Lofts nicht, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass sie Mitbewohner haben; und wir wissen doch, wie ätzend es ist, wenn man das Bad mit einem langhaarigen Metal-Freak teilen muss, oder?

Zum Glück habe ich das Problem nicht, denn ich lebe alleine... na ja... Geld ist kein Problem für mich, wenn ich ehrlich bin.

Ich mag es jedoch nicht, den ganzen Tag nichts zu tun. Ich habe schon viele Jobs gehabt, alles Mögliche eigentlich, aber ich bin immer noch auf der Suche nach meiner wahren Berufung. Zurzeit arbeite ich für das Manhattan Mirror Magazin.

Ich schreibe Sensationsmeldungen und habe meistens Probleme mit berühmten Leuten... so stellt man sich das Leben eines Boulevardjournalisten wohl vor, oder?
Ganz sicher bin ich mir nicht, ob das wirklich der beste Job für mich ist... aber momentan liebe ich diese Arbeit.

Na wunderbar! Das Telefon klingelt... das ist sicher Warren (mein Chef... und Freund), der wie immer prüfen will, ob ich auch alles vorbereitet habe für die Reise nach Miami, wo ich ein Interview führen soll.

Ich sollte besser rangehen, denn sonst wird er so lange anrufen, bis meine Nachbarn die Tür aufbrechen, um ans Telefon zu gehen!

Doch am Telefon ist nicht Jonathans Chef, sondern ein Inspektor von Scotland Yard, der ihm mitteilt, dass sein Onkel Frank in London ermordet wurde. Genau der Onkel Frank, von dem Jonathan annahm, dass er bereits seit zehn Jahren tot ist. Natürlich versucht Jonathan, herauszufinden, von wem und warum sein Onkel umgebracht wurde. Auch die Frage, was sein Onkel in den vergangenen zehn Jahren gemacht hat, beschäftigt Jonathan. Um der Sache auf die Spur zu kommen, fliegt er kurzerhand nach London, wo er erfährt, dass sein Onkel für das Legat, einen geheimen Arm des Vatikans gearbeitet hatte. Das Legat hat es sich zur Aufgabe gemacht, Geheimnisse und Mysterien aus 2000 Jahren Kirchengeschichte zu erforschen. Bald stellt sich heraus, dass Jonathans Onkel Frank bei seinen Forschungen wohl auf etwas gestoßen sein muss, das böse Mächte auf den Plan rief, denn Frank ist nur das letzte Opfer einer Serie von blutigen Ritualmorden an Mitgliedern des Legats.

Ah! Venedig.
Jonathan findet in Katrin McKendal eine Verbündete, die ihn nicht nur in die Arbeit des Legats einführt, sondern ihn auch bei seinen Nachforschungen unterstützt. Zusammen folgen Sie den Spuren von Franks Nachforschungen an zahlreiche historische Schauplätze und ergründen das Rätsel um ein Artefakt, dessen Geschichte bis zum Verrat Jesu durch seinen Jünger Judas zurückreicht. Die Suche geht quer durch Europa, von einer Kathedrale in
Frankreich über die Peterskirche in Rom bis zu den Katakomben von Venedig. Dabei sind nicht nur finstere Sektenanhänger hinter Jonathan und Katrin her. Auch die Polizei ist ihnen auf den Fersen, nachdem vor Franks Apartment zwei Polizisten ermordet wurden.
Gesteuert werden John und die anderen Charaktere Genretypisch per Maus. Ja, richtig gelesen, in vielen Kapiteln dürfen mehrere Charaktere gesteuert werden, zwischen denen man jederzeit wechseln kann. So untersucht man Beispielsweise mit Jonathan das Büro seines Onkels während Katrin nach einer Fluchtmöglichkeit sucht.

Ideen sammeln

Für die klassisch gehaltenen Rätsel verspricht dtp Hilfe in Form eines Tagebuchs. Hier wird immer der aktuelle Stand festgehalten, inklusive der zu erledigenden Aufgaben. So soll vermieden werden, dass der Spieler nicht weiß, wie es weitergeht. Ganz neu ist die Möglichkeit, Ideen, Theorien und Beobachtungen in einem Notizbuch zu sammeln und diese dann mit Gegenständen oder Personen zu kombinieren.
Bei der Lösung verschiedener Rätsel soll auch ein Kommunikator zum Einsatz kommen, mit dem es Jonathan möglich ist, verschlüsselte Botschaften zu senden und zu empfangen. Auch Video- und Sounddateien kann das Gerät abspielen.



Sightseeing in Europa
'Belief & Betrayal – Das Medaillon des Judas' legt besonderen Wert auf authentische Schauplätze. Bekannte Gebäude wie Beispielsweise die Peterskirche in Rom, der Dogenpalast und der Markusplatz in Venedig wurden für das Spiel detailgetreu nachempfunden. Für die Charaktere verspricht dtp Lippensynchrone Gesichtsanimationen.

'Belief & Betrayal' soll am 16. Februar zum Preis von € 29,99 erscheinen.


Galerien

Fazit:

Wertung: Gut

Man nehme etwas George Stobbart, eine gehörige Menge Indiana Jones und füge eine Prise Robert Langdon hinzu. Fertig ist 'Belief & Betrayal'. Ob es wirklich so einfach ist, wird sich zeigen. Auf jeden Fall erinnert die Geschichte um die Kirchenverschwörung mit biblischen Geheimnissen sehr an die großen Vorbilder. Die Entwickler haben sich also ordentlich was vorgenommen und werden sich an den Klassikern messen lassen müssen. Aufgrund der bisher gemachten Erfahrungen habe ich aber die Hoffnung, dass 'Belief & Betrayal' diesem Vergleich standhalten kann.

Wenn dtp und Artematica ihre Versprechen halten und das bisher gesehene bestätigen können erwartet uns im Februar ein wahrer Augenschmaus. Ich freue mich jedenfalls schon mal darauf, endlich wieder in die Katakomben von Venedig absteigen zu können.

geschrieben am 08.01.07, Tobias Maack

Systemanforderungen Weitere Links
1 GHz, 256MB RAM
64 MB Grafikkarte (DirectX® 9.0c kompatibel)
DirectX® 9.0c kompatible Soundkarte
2 GB freier Festplattenspeicherplatz
Windows® 2000/XP
Offizielle Homepage


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Dieses Preview gehört zu  Belief & Betrayal.




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