Gomo - Review

Ein aus Sicht von Daedalic ausgesprochen produktives Jahr wird mit der Veröffentlichung des slowakischen 2D-Adventures 'Gomo' von Fishcow Studio abgerundet. Im Zentrum steht diesmal ein eigentümliches Wesen mit dem titelprägenden Namen Gomo, der den liebgewonnenen Vierbeiner aus den Fängen dreister Außerirdischer retten möchte. Ob es sich lohnt, dem skurrilen Kerlchen dabei zu helfen, wird nun ausführlich unter die Lupe genommen.

Bilder

Fazit

Wertungs-Lupe 62%

Inhaltlich verfolgt 'Gomo' keine klare Linie und die dürftige Story schmeckt wie ein Vorwand für eine bunte Rätselsammlung. Hier ein Puzzle, da ein Puzzle und so plätschert es zwei Stunden lang vor sich hin. Immerhin sind die Aufgaben überwiegend passabel gelungen, doch sinkt das Niveau gegen Ende zusehends und richtig fordernd wird es nie. Andererseits könnte der gemütliche Schwierigkeitsgrad vor allem für Kinder gut passen - vorausgesetzt man arrangiert sich mit der verbesserungswürdigen spielerischen Umsetzung. Wem der witzige Stil, recht skurrile Figuren, sowie eine über weite Strecken akzeptable Rätselkost genügen, für den könnte 'Gomo' eine Überlegung wert sein. Eine wohl durchdachte Handlung sucht man freilich woanders.

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6 Kommentare

Han Solo (Gast) vor 7 Jahren
Laut Foren-Beiträgen soll Gomo auch in kürzerer Zeit (40-60 Minuten) durchspielbar sein. Es sieht aber sehr schön aus.
Mikej vor 7 Jahren
40-60 Minuten sind aus meiner Sicht eher nicht die Regel. In vielen Fällen dürfte es wohl doch etwas länger dauern. Unabhängig davon ist das Spiel aber schon beim Release so ein Schnäppchen, dass das eigentlich kein großes Thema sein sollte.
Gast (Gast) vor 7 Jahren
Hm. Sicherlich kein AAA Spiel, aber bzgl. "Versuch und Irrtum":

Irgendwie schon fragwürdig, wenn die angeblich bloß durch Rumprobieren herausfindbaren Kombinationen selbst auf dem im dies bemängelnden Test geposteten Screenshot auf den ersten Blick erkennbar sind ...

Gut, kann man beim Spielen übersehen, aber wenn ich dazu 'n Review abgäbe, würd' ich schon nochmal nachgucken, ob das Problem wirklich beim Spiel oder an mir lag.

Der langen Rede kurzer Sinn: Mit Trial&Error war's in diesem Spiel nichts. (Trotzdem, wie gesagt, kein Überflieger.)
Mikej vor 7 Jahren
Der Screenshot wäre offensichtlich, wenn die Lösung drei gleiche Farben in einer Reihe wären, was nicht der Fall ist. Klar kann man sich denken, dass die farbigen Kugeln jeweils eine Rolle für die Öffnung jedes Fensters spielen und ja, das schränkt die möglichen Varianten ein, doch viel mit Logik hat das aus meiner Sicht nicht zu tun. Abgesehen davon habe ich im Test ohnehin nie behauptet, dass das Rätseldesign in Summe so gestaltet wäre (im Gegenteil) und die Wertung nicht an diesem Kritikpunkt aufgehängt.
Gast (Gast) vor 7 Jahren
Hab' ich wiederum nicht behauptet, es ist wegen einer Anmerkung ja nicht gleich der ganze Test Müll. ;) Trotzdem, ich hab' das Gefühl, die Lösung des Rätsels hast Du (ich darf doch?) immer noch nicht erkannt. Oder wir reden gerade an einander vorbei. ??? Man kann sie direkt im Bild ablesen, kein bisschen Trial&Error. Es gibt drei "korrekte" Kombinationen und all drei sind zu sehen, so bald man den "Raum" betritt - man muss es nur "sehen". (Ich hab' da allerdings auch 'nen längeren Moment zu gebraucht, weil ich dachte, ich muss zuerst in den Brunnen.)
Mikej vor 7 Jahren
Okay, dieses Argument überzeugt mich schon eher :)

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