Conarium - Review

'Conarium' ist das dritte Adventure des kleinen türkischen Entwicklerstudios Zoetrope Interactive, das bereits das Horror-Adventure 'Darkness Within' herausgebracht hat. Wie auch 'Darkness Within' basiert 'Conarium' auf einer Horrorgeschichte von H.P. Lovecraft und entführt den Spieler in die cthuloide Welt der Kurzgeschichte „Berge des Wahnsinns“ (Originaltitel: "At the Mountains of Madness"), die 1931 erschien. Dabei folgt 'Conarium' einer komplett eigenen Storyline. Wir haben das First-Person Horror-Adventure für Euch getestet.

Bilder

Fazit

Wertungs-Lupe 75%

'Conarium' ist die gelungene Umsetzung eines auf H.P. Lovecraft basierenden Adventures. Das Spiel lässt sich ohne große Probleme bewältigen, überrascht im Gameplay aber nicht mit herausragenden Rätseln oder neuen Ideen. 'Conarium' ist ein klassisches Point & Click-Adventure mit einer Spieldauer von etwa vier bis fünf Stunden, das durch seine gelungene Umsetzung überzeugt. Zu empfehlen ist der Titel vor allem Spielern, die Horror-Adventure und H.P. Lovecrafts mystische Welt mögen.

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4 Kommentare

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advfreak 15.07.17 16:54 Uhr #1
Gehts denn nur mir so oder habt ihr auch das Gefühl das mittlerweile von zehn Adventures gefühlte 9 davon im Horror-Adventure-Genre spielen? Mittlerweile hängen die mir echt schön langsam zum Hals raus. :'(

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Albaster 16.07.17 11:04 Uhr #2
Cthulhu und Horror können zwei ganz unterschiedliche Vorgehensweisen haben, je nach Schwerpunkt, ersteres zusätzlich noch die psychische Komponente. Nur selten einfach so zu vergleichen. Das Horrible eines guten Cthulhu-Settings sticht so ziemlich jeden Horror aus, den die Mehrheit heute darunter versteht.

Über Conarium weiß ich jetzt nur sehr wenig, mein Interesse ist aber geweckt.

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advfreak 16.07.17 13:10 Uhr #3
Horror ist für mich meistens in ein Haus zu gehen wo halt Zombies, Monster und sonstige gestalten um die Ecke lauern und Jump-Scare machen. Man wird von denen verfolgt, muss sich verstecken oder abknallen. :hmpf:

Cthulu verstehe ich leider nicht, ich hab mal auf Wikipedia ein wenig drüber gelesen doch das ist mir zu hoch. :cry:

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Albaster 16.07.17 15:27 Uhr #4
advfreak hat geschrieben:Horror ist für mich meistens in ein Haus zu gehen wo halt Zombies, Monster und sonstige gestalten um die Ecke lauern und Jump-Scare machen. Man wird von denen verfolgt, muss sich verstecken oder abknallen. :hmpf:
Damit trifft es ja das, was allgemein unter Horror verstanden wird. Muss ja auch gar nicht schlecht sein, im Gegenteil. Überspielen tut man sich wohl jedes Genre, wenn man entsprechend konsumiert. Zustimmung auch, das einfach zu viele Spiele im Horror-Genre erscheinen, die vieles gleich machen und auch was sich Chtulhu nennt, muss es noch lange nicht sein. Ich z.B. bin sehr gespannt auf das neue
http://www.gamersglobal.de/preview/call-of-cthulhu-0
Call of Cthulhu...

Zum Mythos selbst, der ist schon recht komplex, da werden ganze Arbeiten
http://www.sarkomand.de/Lovecraft_Cthul ... rbeit.html
drüber geschrieben.

Für mich ist es ein eher subtiler Horror bzw. das Empfinden eines, da das Grauen oft gar nicht im Mittelpunkt steht, sondern eher im Kopf der Protagonisten suggeriert und interpretiert wird. Natürlich bekommt man es auch oft genug direkt mit tödlicher Gefahr zu tun, gekämpft in Lovecrafts Geschichten oder im Pen&Paper wird aber so gut wie nie. Der Geist der Menschen ist dafür zu labil, die Umfänge des Grauen zu verstehen oder gar zu überwinden und zu verarbeiten.

Vielleicht interessant zum nachlesen:
http://de.lovecraft.wikia.com/wiki/Cthulhu
http://www.hplovecraft.de/index.php?id=cthulhu_mythos

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