Tokyo Dark

Rund zwei Jahre nach der erfolgreichen Kickstarter-Kampagne ist Cherrymochis 'Tokyo Dark' fertig. Geboten wird ein eher ungewöhnlicher Mix aus Point&Click-Gameplay und Visual-Novel-artigem Storytelling. Diese Rezeptur wird dann besser verständlich, wenn man weiß, dass hinter dem kleinen Studio aus Tokyo das Ehepaar Maho und Jon Williams stecken: Während Maho aus Japan stammt, kommt Jon Williams aus England. Eben diese kulturelle Verbindung findet sich an vielen Ecken und Enden in 'Tokyo Dark' wieder. Im Test sehen wir uns genauer an, wie gut das bei diesem Mystery-Krimi mit Horror-Elementen funktioniert.

Bilder

Fazit

Wertungs-Lupe 74%

'Tokyo Dark' startet richtig gut hinein ins Geschehen und motiviert sehr zum Weiterspielen. Nach dem doch etwas gemütlicherem Mittelteil wird es im letzten Drittel wieder spannend. Jedoch wird das nicht zwangsläufig zufriedenstellende Ende bei einigen einen negativen Beigeschmack hinterlassen und der New-Game-Plus-Modus dürfte nicht für jeden als Argument reichen, um das investigative Anime-Abenteuer nochmal spielen zu wollen. Solche Problempunkte können für gemischte Gefühle sorgen. Das ist richtig schade, denn über weite Strecken ist 'Tokyo Dark' ein gutes Adventure, mit einer spannenden Mystery-Story, die immer wieder recht geschickt Fiktion, reale Orte und japanische Mythen miteinander verbindet.

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