The Elder Scrolls Online - Summerset - Storyteller-Test

Mit 'Summerset' gesellt sich die nächste Story-Erweiterung zum MMO-Rollenspiel 'The Elder Scrolls Online' hinzu, das seit geraumer Zeit von ZeniMax Online Studios entwickelt wird. Trotz Multiplayer-Komponente wird hier stets darauf geachtet, für Solo-Abenteurer bekömmlich zu sein. Im Gegensatz zu 'Morrowind' erwartet uns eine recht fröhliche Fantasy-Spielwelt, bei der es unter der Oberfläche aber ordentlich brodelt. Rassismus und Vorurteile sind vielerorts spürbar und eine daedrische Bedrohung sorgt für zusätzliche Unruhe. Ob sich die Reise lohnt, das sehen wir uns im Review in unserer Storyteller-Ecke an.

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Fazit

Wertungs-Lupe 80%

Zenimax bekommt den schwierigen Mix aus Solo- und Multiplayer-Rollenspiel immer besser in den Griff und macht mit 'The Elder Scrolls Online: Summerset' vieles genau richtig! Schon bei 'Morrowind' und 'Clockwork City' war spürbar, dass sich die Entwickler Gedanken machen und es nicht darum geht, einfach nur fröhlich Content auf den Markt zu schleudern. Klar, der Schwierigkeitsgrad im Solo-Bereich ist immer noch zu leicht und bei den echten Rollenspielelementen hätte man es ruhig noch weiter treiben können, doch davon abgesehen wird man erstaunlich gut unterhalten. Die vertrauten Charaktere tun sich bei den gut geschriebenen Geschichten mehr als positiv hervor und sorgen für Kontinuität in der gewaltigen Fantasy-Welt. Selbst bei den Nebenquests erwartet einen oft ein Abenteuer der komplexeren Sorte und ich hatte selten das Gefühl, einfach nur irgendwelche Ziele abzuarbeiten – das war nicht immer so in den letzten Jahren. Lediglich die Aufgaben des Psijik-Ordens sind zu repetitiv geraten, doch die braucht man nur, sofern man die Fähigkeiten des Ordens unbedingt freischalten möchte. Um das Spiel durchzuspielen, muss man zudem weder die Vorgänger gespielt haben, noch über einen erfahrenen Charakter verfügen. In dieser Form freuen wir uns auf den nächsten Story-DLC von 'Elder Scrolls Online'! Empfehlenswert.

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2 Kommentare

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s
sinnFeiN 15.06.18 15:59 Uhr #1
Macht Lust wieder in die Welt von 'The Elder Scrolls' einzutauchen... hach :)

M
Mikej 15.06.18 17:20 Uhr #2
Jap, war aber echt ungewohnt, dass einen das Spiel teilweise minutenlang in Ruhe die Umgebung erkunden lässt. Wenn man dann zwischendurch mal alte Regionen durchstreift, da ist alles deutlich zugepflasterter mit Gegnerscharen. Die friedlichere Umgebung passt zugleich natürlich auch zum idyllischen Setting.

Das Gamedesign von Spielen wie DA Inquisition oder ME Andromeda wirkt lustigerweise in einigen Bereichen MMO-artiger als jenes von Summerset. Ist auch schräg wenn man einen Greif umbringt und dann plötzlich sieht, dass das Tier ein Junges hatte, das einen jetzt ganz unschuldig ansieht und ein schlechtes Gewissen bereitet. Sind doch viele nette Elemente drin, die das Ganze organischer wirken lassen, als in den Jahren zuvor.

Ist natürlich fraglich, wie gut die eingeschlagene Richtung dann für Leute klappt, die nur in der Gruppe spielen wollen.

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