FIFA 20

Die Geschichte rund um den steilen Aufstieg des Fußballers Alex Hunter wurde in 'FIFA 19' abgeschlossen. Im Nachfolger von EAs bekannter Fußballreihe erleben wir deshalb ein neues Sport-Abenteuer ('Volta'), mit einer anderen Hauptfigur, die es im Straßenfußball weit bringen möchte. Ob dieser Modus überzeugen kann, nehmen wir im Storyteller-Review für Euch unter die Lupe. Die Switch-Fassung von 'FIFA 20' verzichtet im Gegensatz zu den anderen Plattformen übrigens auf 'Volta'.

Bilder

Fazit

Wertungs-Lupe ?

Während die 'The Journey'-Trilogie den Test in unserer Storyteller-Rubrik rechtfertigt, fällt die 'Volta'-Kampagne von 'FIFA 20' eher in die Kategorie Grenzfall. Die Story ist deutlich unausgereifter und streift selbst potenziell interessante Konflikte höchstens oberflächlich an. Entscheidungen sind diesmal so gut wie keine zu treffen und die Handlung bleibt sehr linear, ohne nennenswerte Verzweigungen. Die narrativen Zwischensequenzen wirken wie ein netter Zusatz, nicht wie eine Hauptmahlzeit. Doch das ändert nichts daran, dass ich mit dem Hallen- und Straßenkick enorm viel Freude hatte und lange nicht wieder zurück auf den virtuellen Rasen zurück wollte. Tempo, Stimmung und Intensität ist mit dem typischen FIFA-Ballsport kaum zu vergleichen und genau das macht den Reiz aus. 'FIFA 20' bietet diesbezüglich nicht nur More-of-the-Same, sondern tatsächlich einen mächtig spaßigen neuen Zeitvertreib als Solo-Spieler oder im Multiplayer-Modus. Wer hingegen kein Interesse an 'Volta', FUT 20, oder kleinen Neuerungen im Karrieremodus hat, der sollte sich die Anschaffung gründlich überlegen. Nur für die Story lohnt es sich nicht.

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2 Kommentare

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F
FustelPustel 01.10.19 19:37 Uhr #1
Also würde ich in Erwägung ziehen Fifa 20 zu spielen, so spricht mich dieses Hipster-Gehample in diesem "Volta-Modus" maximal wenig an...das ist höchstens peinlich.
Ein Modus ala Fifa Street ohne dieses peinliche Selbstdarstellungs-Tam Tam als Extra wäre ja ganz nett. Zumal ich der Meinung bin, dass sich sowohl Fifa als auch PES seit Jahren auf der Stelle bewegen und der Realismus am Platz und der Spielspaß sich rückwärts bewegen.
Daran sollte EA vielleicht mal arbeiten, aber klar ist auch dass sie damit natürlich ihr Zielpublikum U16 gut zufrieden stellen und kein Interesse haben da großartig was an der Mechanik und dem Gameplay zu ändern.
Finde es nur noch öde, diese jährlichen Versprechungen und was am Ende dabei raus kommt, halte da nun schon seit längerem Abstand und habe nun wieder angefangen PES 6 zu spielen, mit Patch der aktuellen Saison ist man da auch sogar noch aktuell. :-D

s
sinnFeiN 01.10.19 20:36 Uhr #2
Vom Realismus hat sich schon was getan (Ballphysik und Körper-Physik). Der Unterschied zwischen Fifa 19 und 20 ist aber tatsächlich eher marginal. Zumindest ist der viel zu starke Timed Shot nicht wieder wie letztes Jahr da, sondern halt nur eine Option. Und das Herumgehample des Torwarts, den man gegen menschliche Spieler bewegen musste.

Ein Problem ist eher, dass sich in der Verteidigung wenig tut. Das Auto-Defending war seit Jahren ein Problem. Ob das dieses Jahr besser wird? Schlechter kann es kaum mehr werden :D.

Aber ja, ein Spiel der Evolution, nicht der Revolution. PES ist leider auch mittlerweile eher mit der Grafik der Lizenz-Mannschaften am Blenden und kreigt spielerisch auch nicht immer alles richtig hin. Dann kommt noch, dass FIFA ein riesiges eSports-Spiel ist und da einfach auch entsprechende Verpflichtungen hat.

Ich denke, klug wäre es, wenn sie das Spiel als Free-to-Play-Variante raushauen. Das Geld holen sie sich ohnehin im Ultimate-Team-Modus :).

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