Mass Effect Legendary Edition - Storyteller Test

Als das von Fans heftig kritisierte 'Mass Effect: Andromeda' ohne DLCs sang- und klanglos von BioWare verabschiedet wurde, stand die Zukunft der einst beliebten SciFi-Reihe lange in den Sternen. Inzwischen hat sich das Studio mit dem Remaster der erfolgreichen 'Mass Effect'-Trilogie zurückgemeldet, womöglich als zweite Chance, um die Zukunft der vielschichtigen SciFi-Rollenspiel-IP zu klären. Ob die 'Legendary Edition' der Kultfigur Commander Shepard tatsächlich gerecht werden kann, das sehen wir uns im Test unserer Storyteller-Ecke genauer an.

Bilder

Fazit

Ausgezeichnet mit dem Adventure Corner Award
Wertungs-Lupe 87%

BioWares kultige 'Mass Effect'-Reihe ist in der Neuauflage prima gealtert. Die Legendary Edition ragt inhaltlich v.a. dank zahlreicher interessanter Entscheidungen und echten Konsequenzen heraus. Die Inszenierung des Action-Rollenspiels ist imposant, das Aufgebot an großartigen Sprechern v.a. in der englischen Fassung bemerkenswert. Wem es nur um die Story geht, der wird dank der vielen Schwierigkeitsgrade selbst als Action-Neuling leicht zurechtkommen.

Klar, obgleich die Grafik gründlich überarbeitet wurde, merkt man ihr das Alter an. Auch das Gamedesign mag gerade im ersten Teil altbacken anmuten. Hat man sich darauf eingelassen, steht einem tollen Abenteuer jedoch nichts mehr im Wege. Insbesondere 'Mass Effect 2' ist großartig gelungen. 'Mass Effect 1' - Macken hin oder her - etabliert das tolle SciFi-Setting wiederum sehr gekonnt. Und abgesehen vom umstrittenen Ende ist selbst 'Mass Effect 3' kurzweilig und unterhaltsam.

Kurz gesagt: Wer den Dreiteiler noch nicht gespielt hat, der sollte unbedingt einen Blick darauf werden. Uns hat das Wiedersehen mit Shepard jedenfalls Freude bereitet.

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2 Kommentare

sinnFeiN vor 3 Wochen
Was so unglaublich heraussticht, sind echt der Weltenbau und die Entwicklung der Charaktere.
Klar, hat es aus heutiger Sicht Probleme, aber so ein dichtes Universum gab es seither nicht mehr. Erstaunlich. Allein schon zum Vergleich mit heutigen Rollenspielen ist es Wert, da mal reinzuschauen.
Mikej vor 3 Wochen
Jop, und es ist erstaunlich wie viele optionale Ergebnisse es gibt, selbst für Konsequenzen die im Normalfall kein Spieler erleben wird (z.B. kann man die komplette Besatzung sterben lassen in Teil 2 und 3).

Erstaunlich viele optionale Details drin stecken, die heutzutage aus Kostengründen fast immer eingespart werden, auch zumal Studios heute immer bestrebt sind den Spieler nach Möglichkeit alles in einem Durchgang erleben zu lassen.


Würde mich jedenfalls freuen, wenn es bei Dragon Age 1 & 2 auch irgendwann einen Remaster gibt. Gerade bei Teil 2 könnte man mit mehr visueller Abwechslung bei den Schauplätzen (dazu müsste man aber ein paar ganz neue Umgebungen kreieren) ein deutlich besseres Spielerlebnis bewirken, denke ich.

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