Reviews: The Raven - Vermächtnis eines Meisterdiebs:

The Raven - Kapitel 3


Weiter geht es in dem Wettlauf zwischen Polizei und Meisterdieb: KING Art schlägt das dritte und damit letzte Kapitel von 'The Raven' auf. Wir haben uns den Abschluss des Spiels angeschaut und beleuchten in einem weiteren Kurztest, wie sich das Spiel zum Ende hin entwickelt. Außerdem verraten wir unsere Abschlusswertung und verzichten natürlich auf Spoiler - Versprochen.

 


 


Das Auge der Sphinx

Screenshot aus The Raven
Was haben die Mitreisenden zu verbergen? Das dritte Kapitel von The Raven gibt darüber Aufschluss

Natürlich ist es wieder der Edelstein, um den sich auch im dritten Kapitel alles dreht. Das erste Auge der Sphinx wurde bereits in London gestohlen. Zu dem Raubzug hatte sich der Meisterdieb "Der Rabe" bekannt. Nun soll das zweite Auge der Sphinx in einem Museum in Kairo ausgestellt werden - und die ganze Welt erwartet, dass der Rabe auch hier zuschlagen wird und den zweiten Edelstein ebenfalls stehlen wird. Das zu verhindern, schicken sich Inspector Legrand, Constable Oliver und Wachtmeister Zellner, Held der ersten Spielstunden, an. Mitte des zweiten Kapitels wechselte das Spiel dann auf die andere Seite des Gesetzes und wir spielten das Geschehen aus der Sicht eines anderen Charakters.

Zu Beginn des dritten Kapitels wechselt die Sicht abermals - allerdings nicht zurück zu Wachtmeister Zellner, sondern zu einem weiteren Charakter. Mit diesem erleben wir einen Teil der Fahrt auf der MS Lydia von Venedig nach Ägypten und werden Zeuge vieler Vorgänge an Bord, über die Wachtmeister Zellner früher im Spiel (aber später in der Geschichte) gestolpert ist. Und natürlich lernen wir die Mitreisenden aus anderen Augen kennen, die nämlich reagieren ganz anders als auf den liebenswerten Wachtmeister Zellner und verraten so auch ganz andere Dinge über sich selbst oder andere.

Im weiteren Verlauf wechselt dann erneut der Charakter - zurück zum zuvor schon gespielten Charakter. Auch mit ihm decken wir noch einige Geheimnisse auf, ehe es zum großen Showdown in Kairo geht - und der hat es in sich.




Spannende Geschichte, leichte Rätsel

Screenshot aus The Raven

Werden Wachtmeister Zellner und Inspektor Legrande den Raben fassen können?

Was sich in den ersten beiden Kapiteln bereits abzeichnete, bestätigt auch das Finale von 'The Raven': Die Rätsel sind zwar sehr gut in die Geschichte eingebettet, jedoch allesamt nicht sonderlich schwierig. Dafür entschädigt das Spiel mit seiner tollen und spannenden Story. Dass diese noch zu fesseln weiß, obwohl bereits viel zur Mitte des zweiten Kapitels feststeht und sie trotzdem noch viele Überraschungen Inpetto hat, ist der wohl größte Pluspunkt des Spiels.

Nicht vergessen werden dürfen auch die hervorragenden Sprecher, die den Charakteren die notwendige Tiefe geben und immer überzeugen können. Gerade im letzten Kapitel lernen wir sie - wie bereits erwähnt - noch einmal von einer anderen Seite kennen und entdecken so manche Überraschung.

 

 

Käferfrei?


Unsere Testversion des dritten Kapitels mit dem Untertitel 'Mörder und Raben' ist nach Angaben der Entwickler entstanden, während das Team noch am Beheben der Fehler war und den letzten Feinschliff anlegte. Die Fehler, die uns beim Testen begegneten, sollen bis zur Veröffentlichung am 24. September behoben sein, wie man uns versicherte. Schön ist hingegen, dass von den Fehlern der beiden ersten Episoden nichts mehr zu sehen ist. Weder hingen die Figuren in der Szenerie fest noch waren die Audioeffekte unpassend. Somit glauben wir, dass mit dem letzten Kapitel die Bugs beseitigt werden konnten und das gesamte Spiel dann fehlerfrei läuft.


Galerien

Fazit:

Wertung: 83%

'The Raven' erzählt eine Krimi-Geschichte mit vielen unerwarteten Wendungen, wie sie die Meister des Fachs Agatha Christie oder Sir Arthur Conan Doyle nicht hätten besser schreiben können. Dabei gelingt es KING Art, auch die typische Atmosphäre eines Christie-Krimis perfekt einzufangen - oder besser: Der Verfilmung eines solchen. Der Soundtrack sowie die hervorragenden Sprecher tragen ihren Teil zu der gelungenen Umsetzung bei. Leider ist der Schwierigkeitsgrad der Rätsel in 'The Raven' durch alle drei Kapitel niedrig, was dann auch zu einer recht kurzen Spielzeit der einzelnen Kapitel führt: Nach rund zehn bis zwölf Stunden ist der Krimi schon zuende. In der Zeit wird man allerdings hervorragend unterhalten, eine Spitzenwertung verhindern einzig die zu leichten Rätsel. Krimifans sollten sich das Spiel aber unbedingt ansehen.

geschrieben am 21.09.13, Tobias Maack

Systemanforderungen Weitere Links
Windows XP SP3/Vista/7/8 2.0 GHz Prozessor 2 GB RAM DirectX 9c kompatible Grafikkarte mit 256 MB RAM und PixelShader 3.0 DirectX®: 9.0c Zur offiziellen Homepage


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Dieses Review gehört zu  The Raven.




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Kommentare 1
Han Solo
24.10.2013, 10:40

KING Art macht einfach gute Adventures. Trotzdem sollte mehr Wert in Performance und Bug-Fixing gelegt werden. Ich habe einen neuen PC und trotzdem stotterte die Grafik gelegentlich bzw. die Animationen wirkten abgehackt. Außerdem fehlten gelegentlich komplett die Texturen von Figuren oder kleinen Objekten wie Fotos, Tennisball, Museumskarte, die Objekte wurden schwarz dargestellt mit rotem Rand. Solche Bugs drüben den eigentlichen sehr guten Eindruck. Außerdem war im Abspann keinerlei Musik, vielleicht auch ein Bug. Ansonsten war die Story sehr gut. Ich hatte richtig vermutet, wer der "echte" Rabe ist. Freue mich schon auf das nächste Adventure aus Bremen!


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