News - Test zum Sündenfall ergänzt

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robin888
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News - Test zum Sündenfall ergänzt

Beitrag von robin888 » 23.04.2014, 12:04

Ich kann dem Test eigentlich nur in allen Punkten zustimmen - sogar den 12 Stunden Spielzeit. :-)
Die Graphik"probleme" sind mir allerdings nicht aufgefallen.

Der Trend zur Anpassung der Steuerung an Tablets und der Rätsel an Convienience-Spieler fällt schon auf.

Aber dass man zumindest den ersten Punkt "zurückstellen" kann hat mir sehr gefallen.
Dadurch gewinnt das Spiel *noch* mehr seines alten Charmes zurück. :-) Leider ist die rechte Maustaste konsequenterweise nicht mehr so relevant wie noch in Teil 1 & 2.

Spielerisch ist aufgefallen, dass man nicht mehr sterben konnte(!), dass einige Rätsel, etwas serienuntypisch, an den Haaren herbeigezgen sind (Sicherung, oder erst die Übersetzung zu machen statt zu versuchen sich zu befreien) und dass die Spielorte tatsächlich kleiner geworden sind. Kein Rätsel erstreckt sich über mehr als zwei Screens (vielleicht mal drei).

Besonders gefallen hat mir die Gestaltung des Gemäldes. Das Rätsel dahinter war stimming nur wurden die meisten Elemente viel zu schnell aufgelöst.

Ich hoffe, dass wir nicht wieder 7 Jahre auf ein Wiedersehen warten müssen. :-)

simi

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Beitrag von simi » 24.04.2014, 01:02

ich finds leider ganz schlimm: die story total an den haaren herbeigezogen, die rätsel fad und öde, alles wirkt total konstruiert und einfallslos hingeklatscht!

nein das macht mir überhaupt keinen spaß, atmosphäre und bezug zu den charakteren -> fehlanzeige.

mit lustlos dahin geplätscherten dialogen im gepäck stapfen nico und georg wie ein schatten ihrer selbst um den erdball, um irgendein unbekanntes religiöses artifakt - was natürlich die welt bedroht - zu finden...

...gäääääääääääähn!

also wenn einem schon nichts mehr einfällt dann wäre es wirklich besser man lässt es bleiben, dieses adventure hat weder eine seele noch herzblut in sich, es ist quasi genau so überflüssig wie ein kropf.

schade um das viele geld, dass sich andere ks entwickler redlich mehr verdient hätten!

baphomet fluch
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Re: News - Test zum Sündenfall ergänzt

Beitrag von baphomet fluch » 24.04.2014, 01:21

Wie ich schon vor wenigen Tagen hier geschrieben habe es war einer der ebenbürdigsten Baphomets Fluch Saga aller Zeiten.

Das natürlich einige der Meinung sind das es besser gehen kann ist klar,den besser kann es immer gehen,aber man sollte gegebenenfalls die Kirche auch im Dorf lassen.

Ich bin deswegen ein überzeigender BAPHOMETS FLUCH Fan da ich es seit Beginn der SAGA es spiele und es auch an mehreren System gespielt habe am Anfang Playstation,X-Box und Playstation 2 und nun am PC.

Ich will auch damit sagen es gibt nicht wenige Spiele die mich faszinieren aber BF hat mich bereits mein ganzes Leben lang bereits so begeistert das ich der Meinung bin sollte es eine Platzierung benötigen wäre es unter meiner Katagorie zwischen 1-5 zu unterreihen.

Meine güte das dann manche nörgeln die wird es immer geben,aber es gibt schlimmere und schlechtere Spiele die man vergessen kann deren BF nicht einmal das Wasser reichen könnte.

Das ist eine Antwort eines überzeugenden BAPHOMETS FLUCH FANATIKER seit 1996 ;)

simi

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Beitrag von simi » 24.04.2014, 08:21

gerade als baphomet fanatiker - und ich habe auch alle teile gespielt von 1996 an - merkt man doch wie sehr dieser teil überhaupt nicht den anderen das wasser reichen kann. den der erste und zweite sind heute noch um welten besser und empfehlenswerter!

eher würd ich sagen das neulinge sich vielleicht dafür begeistern können, für die alten hasen ist der 5. teil ein schlag ins gesicht... :(

LJ-Fan

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Beitrag von LJ-Fan » 24.04.2014, 12:35

Teil 1 und 2 sind wirklich ein Traum. Teil 3 find ich "naja geht so" und die 4 stufe ich als "geht ja gar nicht" ein.

Bei mir rangiert übrigens das Fanprojekt BF 2.5 auf Platz 3! Es kommt einfach Teil 1 und 2 am nächsten. ;)

Katalin

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Beitrag von Katalin » 24.04.2014, 12:49

Also ich bin für alle Mystery/Verschwörungs/Detektivspiele (die eine Deutsche Version besitzen) sehr sehr dankbar. Als Adventuerspielerin seid Anfang der 90er Jahre (habe also auch die lange Durststrecke nach Grim Fandango bis dann endlich Runaway kam durchgemacht) habe ich das Gefühl es gibt nur mehr die Daedalic Spiele (=gefallen mir nicht bis auf das Schwarze Auge 1+2),die Kickstarter-Spiele (meist nur Englisch, nichtmal deutsche Untertitel) und die Telltale Games (gut gemacht aber mehr Interaktiver Film als Adventurespiel) Wo bleiben Spiele wie Still Life, Syberia, Alter Ego, Gabriel Knights ect.? Spiele mit ansprechender realer Grafik, guter Synchro, durchschnittlichen Rätseln (wenn ich noch einmal ein Schiebepuzzle sehe....) Deswegen spiele ich Spiele wie Baphomets Fluch 5 oder auch Moebius...egal wie unterirdisch die Wertung der Tester sind...es gibt ja keine Alternativen!

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Re: News - Test zum Sündenfall ergänzt

Beitrag von Dolgsthrasir » 24.04.2014, 13:22

Mystery-Spiele sind mir persönlich auch die liebsten und ja, die sind derzeit ein wenig unterrepräsentiert. Ich hoffe das ändert sich demnächst auch mal wieder.

LJ-Fan

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Beitrag von LJ-Fan » 24.04.2014, 14:05

@Katalin: Da geb ich dir recht. Ich glaube das Problem ist, das viele neue Spieler Wimmelbildspiele als Adventure verstehen. Die wissen gar nichts von den "wahren" Adventures, wenn sie in der Schnäppchenkiste im Kaufhaus wühlen! Also ist die Nachfrage auch dem entsprechend gering, weil die meisten Wimmelbildspiele echt lahm sind und wenn dann neue Spieler dann auf der Verpackung lesen "Mystery Adventure" und es sich herausstellt es ist ein niveauloses Wimmelbildspiel, spricht sie das Adventuregenre allgemein nicht mehr an. Schuld sind also die Wimmelbildspiele, die sich als Adventure bezeichnen! :D

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Re: News - Test zum Sündenfall ergänzt

Beitrag von Mikej » 24.04.2014, 14:16

Tja, oder die Leute, die den Begriff Casual Adventure erstmals in die Welt gesetzt haben und diese Games damit sehr nahe ans Genre herangerückt haben. Hidden Objects Game bzw. Wimmelbildspiel triffts sehr viel besser, aber das verkauft sich wohl nicht so gut... ;).

Aber gut, soll ja auch interessante Wimmelbildspiele mit netter Story geben, habe ich gehört :)

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Re: News - Test zum Sündenfall ergänzt

Beitrag von sinnFeiN » 24.04.2014, 18:32

und Adventures bleibne halt eine Nische... an 75 Millionen verkaufte Exemplare einer Assassin's Creed Serie wird auch Deponia nach dem 20. Teil nicht kommen ;)

ergo denke ich, dass es nicht nur den Grund hat, dass keiner so etwas machen will... denke das finanzielle Risiko will niemand tragen

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Re: News - Test zum Sündenfall ergänzt

Beitrag von Minniestrone » 24.04.2014, 20:42

Im Grunde sind Adventures das perfekte Hipster- Genre ;)
...wie ein Toastbrot im Regen.
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Katalin

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Beitrag von Katalin » 24.04.2014, 23:46

Richtig, an die Wimmelbild Spiele oder auch Casual Games habe ich nicht gedacht. Diese haben aber zum Glück auch eine Wandlung gemacht und sind jetzt schon sowohl von der Grafik als auch von den Suchbildern anspruchsvoller geworden. In meinem Umfeld spielen aber Leute diese Art von Spielen, die früher überhaupt keine Spiele gespielt haben (denen habe ich früher versucht Baphomets Fluch näher zu bringen, waren aber total überfordet und wussten nicht was sie machen sollen) Sie sind also eine neue Käuferschicht die somit keinem existierenden Genre die Einahmen abgraben.

Zum Thema Adventures als Nische:
War das aber nicht immer so das ein Shooter wie Doom, Wolfenstein ect. sich immer besser verkauft hat wie ein Adventure? Und trotzdem war das Genre im Adventurebereich breiter gefächert.

Wie Pestilence geschrieben hat, vermisse ich einfach gut gestaltete Mysteryspiele im Adventurebereich. Aber schön zu lesen, dass ich mit diesem Gefühl nicht alleine bin. Wollte nur aufzeigen, dass deswegen meine Erwartungshaltung nicht so hoch sein wird wie z.B. bei simi.

simi

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Beitrag von simi » 25.04.2014, 10:03

ja leider war meine erwartungshaltung einfach zu hoch, das geb ich zu. nach so langer zeit und so viel geld hab ich mir zumindest eine qualität der story und der rätsel wie in den ersten beiden teilen erwartet. selbst der dritte war von der story her besser. die geschichte um dieses bild und der religöse touch machen leider keine laune, die rätsel sind nervig und unrealistisch. ein indy 4, lost horizon oder geheimakte 1 bleibt dadurch unerreicht!

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Re: News - Test zum Sündenfall ergänzt

Beitrag von sinnFeiN » 26.04.2014, 12:43

schon, ja...
aber zum Thema Tiefgang und Komplexität von Shootern oder anderen Genres braucht man eigentlich auch kaum was sagen :)
Gab da mal ein schönes meme... Level-Design heute: Schlauch mit paar geskripteten Events; früher: komplexes Level mit verschiedenen Verzweigungen :)
Rolllenspiele... Baldur's Gate gegen heutige Weichspüler-Spiele :). Schwierigkeitsgrad wird ja nur mehr bedingt gern gesehen... positives Beispiel ist da gerade mal Demon Souls/Dark Souls/Dark Souls II ...
oder sowas wie FTL...
schwierige Spiele sucht man oft vergeblich... deswegen nicht wundern, dass auch die Komplexität bei Adventures abnimmt. Heutzutage ist sanfte Berieselung wichtiger als anspruchsvolle Unterhaltung...

LJ-Fan

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Beitrag von LJ-Fan » 26.04.2014, 16:12

...was indirekt die Verdummung der Menschheit vorrantreibt! (um sinnFeiN's Satz korrekt zu beenden :D )

LJ-Fan

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Beitrag von LJ-Fan » 26.04.2014, 16:16

Äh "voran" natürlich mit einem "r"!

Was meinen vorherigen Beitrag bestätigt! :D

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Re: News - Test zum Sündenfall ergänzt

Beitrag von Mikej » 26.04.2014, 17:21

Wobei die zweite Hälfte von BF5 für meinen Geschmack schon einen recht ansprechenden Schwierigkeitsgrad hat. Und ich bin überzeugt, wenn einen die religiös-philosophische Thematik auch nur halbwegs interessiert, kann man an diesem Game einigen Gefallen finden. Grundsätzlich ist dieser Aspekt offen gesagt nicht unähnlich, wie bei Lost Horizon, nur das die Ergüsse dort v.a. in die esoterische Richtung gingen. Ich für meinen Teil kann mich auf solche Dinge gut einlassen, obwohl ich mit beiden Bereichen eigentlich nichts Hut habe. Und zu Geheimakte scheiden sich ja auch die Geister. Es ist letztlich immer auch eine Geschmacksfrage...

Indy 4 ist da für mich aber ne eigene Liga. Gar nicht mal so sehr storytechnisch (wobei das Gespann Indy/Sophie IMO einfach klasse ist :)), sondern weil ich das Rätseldesign 1A finde. Da hatte ich echt das Gefühl, dass der Schwierigkeitsgrad kontinuierlich zulegt und jemand immer ein Gesamtbild vor Augen hatte. Nicht bei vielen Adventures hatte ich dieses Gefühl. Bei heutigen Adventures habe ich oft das Gefühl, dass der Schwierigkeitsgrad der Rätsel eher willkürlich gesetzt wurde - quasi je nachdem welche Einfälle der jeweilige Entwickler gerade hatte.

Unabhängig davon: Ich glaube ein Punkt für die Vereinfachung vieler Spiele ist ganz einfach, das generell einige Genres inzwischen deutlich narrativer sind, als damals und man den Flow der Geschichte offenbar nur ungern vom Gameplay brechen möchte. Bei Doom und Co. gabs ja nicht viel Geschichte. Da konnte man sich auf die spielerische und atmosphärische Ebene konzentrieren. Noch dazu wird die Zielgruppe heute einfach immer breiter und v.a. älter, was die Casualisierung auch ein bisschen fördert.

Damit hätte ich auch nicht so ein Problem, wenn es quasi auch ein Gegenprogramm geben würde. Bei Adventures würden solche Dinge z.B. mehr und mehr für mehrere Schwierigkeitsgrade sprechen, aber das macht leider kaum jemand, zumindest nicht vernünftig. Und wenn dann werden die Schwierigkeitsgrade auf Hotspotsanzeige Ja/Nein reduziert, was meiner Meinung nach nicht reicht. Und oft braucht man die Hotspotsanzeige ja auch nur deshalb, weil die Hotspots beschissen gesetzt sind ;). Bei Indy 4 sind die Schauplätze z.B. auch meist sehr geschickt designed, sodass man subtil in Richtung gewisser Hotspots orientiert wird und nicht ewig lang rumsuchen muss.

simi

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Beitrag von simi » 26.04.2014, 19:46

Sorry, aber das Rätsel - ohne zu spoilern - mit Ave Maria oder der Kakerlake, sowas geht einfach nicht. Das ist stark an der Schmerzgrenze. :(

Die Grafiker haben sich scheinbar auch noch nie eine Seilbahnstation von innen gesehen, die Menschen stürzen einfach ins Bodenlose hinab.

Ab und zu gibts mal einen Lichtblick wo man wirklich lachen muss (die Türe geht sicher in 1 Minute wieder auf...), aber der Großteil ist einfach nur albern und unspannend - total nervig einfach!

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Re: News - Test zum Sündenfall ergänzt

Beitrag von sinnFeiN » 27.04.2014, 13:11

Mikej hat geschrieben:Wobei die zweite Hälfte von BF5 für meinen Geschmack schon einen recht ansprechenden Schwierigkeitsgrad hat. Und ich bin überzeugt, wenn einen die religiös-philosophische Thematik auch nur halbwegs interessiert, kann man an diesem Game einigen Gefallen finden. Grundsätzlich ist dieser Aspekt offen gesagt nicht unähnlich, wie bei Lost Horizon, nur das die Ergüsse dort v.a. in die esoterische Richtung gingen. Ich für meinen Teil kann mich auf solche Dinge gut einlassen, obwohl ich mit beiden Bereichen eigentlich nichts Hut habe. Und zu Geheimakte scheiden sich ja auch die Geister. Es ist letztlich immer auch eine Geschmacksfrage...

Indy 4 ist da für mich aber ne eigene Liga. Gar nicht mal so sehr storytechnisch (wobei das Gespann Indy/Sophie IMO einfach klasse ist :)), sondern weil ich das Rätseldesign 1A finde. Da hatte ich echt das Gefühl, dass der Schwierigkeitsgrad kontinuierlich zulegt und jemand immer ein Gesamtbild vor Augen hatte. Nicht bei vielen Adventures hatte ich dieses Gefühl. Bei heutigen Adventures habe ich oft das Gefühl, dass der Schwierigkeitsgrad der Rätsel eher willkürlich gesetzt wurde - quasi je nachdem welche Einfälle der jeweilige Entwickler gerade hatte.

Unabhängig davon: Ich glaube ein Punkt für die Vereinfachung vieler Spiele ist ganz einfach, das generell einige Genres inzwischen deutlich narrativer sind, als damals und man den Flow der Geschichte offenbar nur ungern vom Gameplay brechen möchte. Bei Doom und Co. gabs ja nicht viel Geschichte. Da konnte man sich auf die spielerische und atmosphärische Ebene konzentrieren. Noch dazu wird die Zielgruppe heute einfach immer breiter und v.a. älter, was die Casualisierung auch ein bisschen fördert.

Damit hätte ich auch nicht so ein Problem, wenn es quasi auch ein Gegenprogramm geben würde. Bei Adventures würden solche Dinge z.B. mehr und mehr für mehrere Schwierigkeitsgrade sprechen, aber das macht leider kaum jemand, zumindest nicht vernünftig. Und wenn dann werden die Schwierigkeitsgrade auf Hotspotsanzeige Ja/Nein reduziert, was meiner Meinung nach nicht reicht. Und oft braucht man die Hotspotsanzeige ja auch nur deshalb, weil die Hotspots beschissen gesetzt sind ;). Bei Indy 4 sind die Schauplätze z.B. auch meist sehr geschickt designed, sodass man subtil in Richtung gewisser Hotspots orientiert wird und nicht ewig lang rumsuchen muss.
das verdient ein ganz dickes /agree
seh ich genauso :)

LJ-Fan

News - Test zum Sündenfall ergänzt

Beitrag von LJ-Fan » 27.04.2014, 18:20

Es wäre ein Traum, wenn es Adventures immer in 3 Schwierigkeitsstufen geben würde. Ich würde mir die Stufen so vorstellen:

Greenhorn: maximale Rätselkettenlänge für ein Rätsel sind 1 bis 2 Aufgaben
Ideal Standart: 3-5 Aufgaben
Sherlock Holmes: 6-.. Aufgaben

Bräuchte man eigentlich nur das schwere entwickeln und dann sinnvoll kürzen.

Werd mal Undercover - Operation Wintersonne weiterspielen, was ich, um die BF5-Wartezeit zu überbrücken, angefangen hatte. Dann ist BF5 dran! ;)

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Re: News - Test zum Sündenfall ergänzt

Beitrag von Mikej » 27.04.2014, 18:53

Undercover... noch so ein Spiel, wo man seeehr unterschiedliche Meinung findet. Das Adventure hab ich aber irgendwie recht anspruchsvoll in Erinnerung, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt. Fand ich nett.

Die Idee mit den Rätselketten klingt interessant. Glaub zwar nicht, dass das bei allen Games passen würde, aber bei manchen Games könnte dieser Ansatz gut sein :)

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Re: News - Test zum Sündenfall ergänzt

Beitrag von Indiana » 29.04.2014, 14:39

So in etwa gab es das bei den Vieh-Chroniken (also mit abgeschwächten Rätselketten). Das ist dann aber natürlich ein deutlicher Mehraufwand in der Entwicklung und kostet auch Geld.

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