Neuigkeiten: Encodya - Robot will protect you:

Crowdfunding-Roundup mit Encodya

Heute ist die Kickstarter-Kampagne zum SciFi-Adventure gestartet.


EncodyaErst kürzlich hat sich Assemble Entertainment die Publishing-Rechte für das SciFi-Adventure 'Encodya' gesichert. Das Spiel entführt uns ins NeoBerlin des Jahres 2062. Dort lebt Tina, eine 9-jährige Waise mit ihrem großen ungeschickten Roboter-Beschützer SAM-53 in einer provisorischen Dachunterkunft. Zusammen erkunden sie eine Welt, in der es dank Cyberspace keine Emotionen mehr gibt. SAM-53 ist immer dabei, darauf programmiert, das Mädchen zu beschützen - egal was passiert. Nun bitten die Entwickler via Kickstarter um Spenden zur Fertigstellung des Spiels. Mit der Crowdfunding-Plattform haben sie bereits gute Erfahrungen gesammelt, schließlich basiert das Spiel auf einem Comic-Film, der via Kickstarter finanziert wurde. Für das Adventure bittet das Team um 27.500 €, ab 32.500 € soll es u.a. auch deutsche Texte geben. Eine spielbare Demo kann bereits heruntergeladen werden, der Link findet sich auf der Projektseite.

 

Und so steht es um die übrigen Projekte...

Alle übrigen Spiele, die wir Euch zuletzt vorgestellt haben, sind erfolgreich ins Ziel gekommen: 'The Hand of Glory' sammelte 9.928€, 'Hill Agency' 12.094 kandadische Dollar und 'Theropods' erreichte 22.373 €.

geschrieben am 13.08.19 um 19:45 von Tobias Maack


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Kommentare 13
Indiana
13.08.2019, 20:28

Schöne Rewards, aber 200 € für eine BigBox ist mir dann doch wirklich zu teuer. Und ich kaufe eigentlich jede Adventure-BigBox...

k0SHiii
13.08.2019, 22:17

"Erst kürzlich hat sich Assemble Entertainment die Publishing-Rechte für das SciFi-Adventure 'Encodya' gesichert" "Nun bitten die Entwickler via Kickstarter um Spenden zur Fertigstellung des Spiels" Ähmm... und was ist die Rolle des Publishers? Gibt der etwa kein Geld zur Fertigstellung? *grübel* Und ja, 200 für die Big Box ist leider ein schlechter Witz.

sinnFeiN
13.08.2019, 22:23

Einige Publisher geben sehr wenig Geld zur Entwicklung und wickeln Vertrieb, Marketing und Support ab. Gibt in der Nische nicht viele Publisher, die sich da wirklich viel leisten (können).
Oder denkst du, dass z. B. Iceberg gerne Verschiebungen bei Blackenrock finanziert? :)

advfreak
13.08.2019, 23:22

Vielleicht könnte sich der deutsche Publisher auch um eine deutsche Übersetzung kümmern? Oder ist das auch nicht mehr im Budget?

Mikej
13.08.2019, 23:44

Siehe Newsmeldung. Deutsche Untertitel gibts offenbar nach Erreichen des ersten Stretch Goals. Mal sehen, wie die Kampagne überhaupt läuft...

advfreak
14.08.2019, 11:28

Das hab ich schon gelesen, nur warum muss man deutsche Untertitel als Stretchgoal machen wenn man einen deutschen Publisher hat? Ich kickstarte sicher nicht die Katze im Sack!

Mikej
14.08.2019, 11:57

Ich geh zwar davon aus, dass es die Übersetzung so oder so irgendwie geben wird, aber rein vom finanziellen her ist es bei so einem geringen Kickstarter-Goal schon logisch, dass man sich bei den Zielen zunächst auf die Basics konzentriert.

advfreak
14.08.2019, 13:56

Mann müßte solche Summen eigentlich schon auch mal ausdiskutieren was "gering" ist und was nicht. Wenn größenwahnsinnige Entwickler irgendwie von 500.000,- träumen auf KS in die Kasse zu spülen dann rolle ich eh nur mehr mit den Augen. Allerdings muss man schon auch mal sagen das 30.000,- Euro schon für viele Leute ein Jahresgehalt ist und man hier nicht mehr von "gering" sprechen sollte. Ich weiß ja nicht was ihr hier alle so verdient, aber dieses Projekt hier will nicht blos 3.000,- Euro sondern schon ein anständiges Sümmchen. Das mit der Übersetzung ist eindeutig ein Lock-Stretch-Goal und wird von mir so nicht unterstützt.

sinnFeiN
14.08.2019, 14:19

advfreak hat geschrieben:
Mann müßte solche Summen eigentlich schon auch mal ausdiskutieren was "gering" ist und was nicht. Wenn größenwahnsinnige Entwickler irgendwie von 500.000,- träumen auf KS in die Kasse zu spülen dann rolle ich eh nur mehr mit den Augen. Allerdings muss man schon auch mal sagen das 30.000,- Euro schon für viele Leute ein Jahresgehalt ist und man hier nicht mehr von "gering" sprechen sollte. Ich weiß ja nicht was ihr hier alle so verdient, aber dieses Projekt hier will nicht blos 3.000,- Euro sondern schon ein anständiges Sümmchen. Das mit der Übersetzung ist eindeutig ein Lock-Stretch-Goal und wird von mir so nicht unterstützt.

Ich suche gerade die Quelle, aber z. B. in den USA geht man davon aus, dass pro employee in der Spieleentwicklung jährlich 100.000 USD nötig sind. Bei uns, dank Lohnnebenkosten, Mieten usw. nicht viel weniger :). Steuerberater hat mir mal vorgerechnet, dass man als Selbstständiger (wenn man ein Büro mietet usw.) zumindest 50.000 € Umsatz jährlich bräuchte, um zu überleben. 30.000 € für ein Spiel wären möglich, wenn man das alleine oder zu zweit macht, kein Geld für Marketing ausgibt, idealerweise von zu Hause aus arbeitet, keine Grafiker engagiert und, wenn es geht, innerhalb ein bis zwei Jahren maximal fertig ist. Selbst dann ist ein Nebenjob schnell mal nötig.

Es gibt aber auch einige namhafte Personen in der deutschen Spielebranche, die es dringendst empfehlen, erfahrene Berater heranzuziehen, damit das Spiel auch was wird. Das kostet natürlich auch entsprechend :).

Dazu kommt, dass in der Regel (zumindest mittlerweile) die Kickstarter-Summe nie das volständige Kapital der Firma ist. Investoren, mit Glück Publisher oder Förderungen sind da nur ein paar Aspekte :).

Das ist übrigens die große Krux der Spieleindustrie. Spielepreise haben sich in den letzten 30 Jahren kaum geändert und sind eher tendenziell gesunken. Die Kosten sind aber immens gestiegen - über das heutzutage größere benötigte Know-how braucht man schon fast nicht reden. Wie Ron Gilbert schon schon einmal erwähnte, sind große Adventure-Projekte heutzutage kaum finanzierbar oder rentabel. Da war das Kickstarter-Geld sicherlich auch nicht das einzige Geld im Projekt :).

advfreak
14.08.2019, 14:35

Jaja das ist schon klar, aber die Summen stehen ja schon längst nicht mehr in Relation, bei 30.000,- erwarte ich mir ja auch nicht viel, aber man kann davon ausgehen das der Titel dann am Ende halt auch nur die obligatorischen 4,99 im Android Store wert sein wird.

Bestes Beispiel ist ja das schauderhafte Trüberbrook was mit 200.000,- so eine Enttäuschung produzierte das man auch gar keine Lust mehr hat was zu backen. Hab 70,- + dann noch zusätzlich 20,- Extra oder so für einen Switch Downloadcode (den ich bis heute noch nicht mal erhalten habe, was mir aber eh wurscht ist weil das getraue ich mir ja noch nicht mal zu verschenken) gebackt um dann so einen Rotz zu bekommen, also unglaublich. X(

Bei Kickstarter Adventure stimmt generell überhaupt nichts mehr und seit Thimbleweed Park tappt man in eine Nepp-Falle zur anderen. Ich weiß ja nicht wie groß dieses Studio ist von dem Encodya aber das ist ja auch nicht mein Problem und wenn die 10 Mitarbeiter mit 30.000,- finanzieren wollen und noch dazu einen Publisher haben dann stimmt doch eh schon wieder hinten und vorne was nicht. :erm:

Wie gesagt "Ja ich muss nicht" aber trotzdem darf ich schon anmerken das dies mit der Lokalisierung dann doch unnötig ist, zumal Adventures ja sowieso auf den deutschen Markt abzielen wo überhaupt noch was in diesem Genre gekauft wird. :hmpf:

Mikej
14.08.2019, 14:46

Bei den angestrebten KS-Summen muss man mMn ohnehin zwei Sachen berücksichtigen: ist die Summe realistisch in Bezug auf das, was das Projekt braucht. Und ist die Summe realistisch in Bezug auf das, was man bei Kickstarter mit so einem Projekt bekommen kann. Da gehen die Werte oft enorm auseinander.

Mir persönlich ist es inzwischen lieber, ein Projekt nennt von Anfang an eine realistische Summe und geht damit baden, als es wird eine absurd niedrige Summe genannt, wo die Entwickler dann sichtlich überfordert sind und oft kein wirklich gutes Spiel mehr möglich ist. Für ein Spiel wie Trüberbrook sind 200.000 auch nicht viel, da sind Kompromisse vorprogrammiert. Aber so ist das leider momentan im Genre, kaum ein Spiel bekommt das Geld, dass es brauchen würde und das merkt man bei den meisten Spielen.

Und klar, wenn man ein Team hat, wo jeder finanziell gut genug abgesichert ist bzw. familiäre Unterstützung oder so hat, dann kann man schon mal ein gutes Spiel zum Hungerlohn entwickeln, aber das ist oft nicht der Fall, jedenfalls nicht über mehrere Jahre hinweg (und es ist schwer planbar, weil sich Lebenssituationen schnell ändern können...). Aber bei Encodya kann man zumindest auf Publisher-Support hoffen, das kann im Idealfall durchaus einiges erleichtern. Ist aber auch von Fall zu Fall verschieden.

Aber wenn man Spiele auf KS unterstützt, dann sollte man das finde ich echt nicht tun, weil man sich dadurch einen Vorteil oder dergleichen erhofft. Meistens zahlt man als Backer deutlich drauf. Ich unterstütze da auch nur mehr jene Spiele, die ich wirklich unbedingt sehen möchte (und ja, die sind in den letzten Jahren sehr selten geworden).

sinnFeiN
14.08.2019, 15:24

geht mir bei Kickstarter übrigens gleich. Nur mehr das, wo ich das Spiel und vor allem die Entwickler unterstützen will. Da sind mir die Menschen bei so Backer-Projekten dann meist doch nochmal deutlich wichtiger :).

@advfreak:
Wenn du den Switch-key loswerden möchtest, ich würd dir den tatsächlich abkaufen, wenn du ihn nicht brauchst. Ich habs noch nicht gespielt und würde das doch gern nochmal machen :).

autotoxicus
17.08.2019, 16:10

Encodya hätte interessant sein können, aber das ständige Meta ertrage ich einfach nicht.


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