Unavowed - Review

Der Name Dave Gilbert (Wadjet Eye Games) ist vielen Genre-Fans vermutlich spätestens seit der Blackwell-Reihe ein Begriff. Auch als Indie-Publisher konnte das amerikanische Studio sich bereits mehrfach auszeichnen (u.a. durch 'Technobabylon' und 'Primordia'). Mit 'Unavowed' steht ab sofort ein weiteres Point&Click-Adventure bereit. Inhaltliche Berührungspunkte mit früheren Eigenproduktionen gibt es zwar, erzählt wird jedoch eine komplett eigenständige Geschichte. Wir bekommen es mit einem überaus bösartiges Wesen zu tun, das in New York für erhöhte paranormale Aktivitäten und blutige Verbrechen sorgt. Im Review nehmen wir das Fantasy-Abenteuer unter die Corner-Lupe.

Bilder

Fazit

Wertungs-Lupe 84%

'Unavowed' bietet eine unterhaltsame Fantasy-Geschichte mit der einen oder anderen unerwarteten Wendung. Positiv fallen, abgesehen davon, die Charaktere auf, in die man sich gut hinein versetzen kann und die eine umfassende Hintergrundgeschichte offenbaren. Das Dialogsystem könnte hingegen noch ausgefeilter sein, zumal immer wieder recht ähnliche Antwortmöglichkeiten zur Auswahl stehen. Dafür brachten mich die moralischen Entscheidungen insbesondere nach dem ersten Drittel mitunter sehr ins Grübeln und so soll es sein! Dennoch hätte es ruhig mehr Gegenwind von den Gefährten geben können, die nahezu immer Verständnis zeigen. Was hingegen die Rätsel anbelangt, so sind diese ähnlich solide gestrickt, wie man es von anderen Wadjet Eye-Adventures kennt, bei denen die Rätsel immer wohl durchdacht in die Story eingebunden sind, ohne übertrieben kompliziert zu sein. Das Fantasy-Abenteuer ist nicht so packend und emotional erzählt wie das ungemein dichte 'Blackwell Epiphany', es zählt dennoch zu den Geheimtipps dieses Jahres.

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