Neuigkeiten:

Euer Spiel des Jahres 2018 ist...

Nicht nur ein feuchter Traum!


Nicht ganz drei Wochen hattet Ihr Zeit, Eure Stimme für das Adventure des Jahres abzugeben. Seit dem Ende der Wahl haben wir fleissig gezählt und können Euch heute das Ergebnis präsentieren. Gewonnen hat ein Adventure, das vor der Ankündigung im Mai vergangenen Jahres wohl Niemand auf dem Zettel gehabt hätte. Auch wir hätten ehrlich nicht damit gerechnet, dass Larry Laffer noch einmal eine Rolle bei einer Wahl zum Adventure des Jahres spielen würde. Und nun ist Larry doch wieder da - und wie! 'Leisure Suit Larry: Wet dreams don't dry' von Assemble Entertainment und Crazy Bunch ist Euer Adventure des Jahres!

 

Respektable 22% der Teilnehmer stimmten für Larrys feuchte Träume. Auf den zweiten Platz wähltet Ihr 'Unavowed' mit 10%, Platz 3 teilen sich 'Unforeseen Incidents' und 'State of Mind' mit jeweils 9%. Euer Storyteller des Jahres ist 'Red Dead Redemption 2', das 19% der Stimmen holte.

 

'Wet dreams don't dry' sicherte sich noch zwei weitere Kategorien und heimst damit die meisten Auszeichnungen ein. Das Playstation 4 - exklusive 'Detroit' gewann zwei Kategorien und Daedalics 'State of Mind' sicherte sich knapp vor 'Detroit' die Auszeichnung für die beste Story. 'Die Säulen der Erde' war für Euch die Enttäuschung des vergangenen Adventure-Jahres. Alle Platzierungen und die Gewinner der Redaktionswahl findet Ihr auf der Seite mit den Ergebnissen zur Spiel des Jahres Wahl.

 

Und falls Ihr bei unserem Gewinnspiel teilgenommen habt, solltet Ihr einmal einen Blick in Euer Mailpostfach werfen. Vielleicht ist dort schon eine Gewinnbenachrichtigung eingetudelt...

 

geschrieben am 16.01.19 um 13:45 von Tobias Maack


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Kommentare 15
Amigo
16.01.2019, 14:31

Ich lag falsch mit Unavowed :D Aber zumindest ist es auf dem zweiten Platz, das macht mich glücklich. Larrys Spiel ist auch cool, aber ich möchte da ein bisschen meckern, ich hab meine Stimmt Larry nicht abgegeben, weil der Charakter, der Larry sein soll, mich kein Bisschen an den echten Larry erinnert hat. Das ist doch ein anderer Mann, finde ich :D

Indiana
16.01.2019, 16:56

Zu Unavowed kann ich leider nichts sagen, bisher fehlte mir die Zeit für den Titel. Larry fand ich ganz persönlich aber verdient. Was die Optik angeht, passt der neue Larry schon irgendwie zum ersten Larry:
Bild
Unforeseen Incidents hätte ich auch ein paar Stimmen mehr gegönnt, das war ebenfalls eines der Highlights 2018.

k0SHii
16.01.2019, 20:39

Gratulation!
Verdient!

advfreak
17.01.2019, 09:44

Interessantes Ergebnis, auch wenn ich eher Detroit ganz vorne gesehen habe. Enttäuschung passt aber! :)

AXLPendergast
17.01.2019, 10:11

Ich freue mich so über Unavowed! Sehr verdienter 2. Platz :) Gratulation aber auch an Larry, sollte mir das Spiel wohl doch noch zulegen.

advfreak
17.01.2019, 11:24

Ich hab Larry nach dem Release mal 2 Stunden angezockt und mir dann den Rest als LP angesehen. Mein Problem bei dem Game war einfach das man nie genau wusste was eigentlich zu tun ist. Ich hätte mir gewünscht so eine Art Liste wie bei Thimbleweed Park wo drauf steht was man als nächstes erledigen muss. So war das für mich mehr ein herumirren und alles anklicken. Sowas mag ich einfach nicht. :(

JackVanian
29.01.2019, 12:04

Ein vollkommen subjektiver Mini-Rückblick von 2018er-Spielen, die mir in Erinnerung geblieben sind: Mein Spiel des Jahres ist euer Storyteller des Jahres, God of War. In vierlerlei Hinsicht ein richtig, richtig tolles Spiel, auch erzählerisch. Nur dieser ganz große Wow-Effekt, wie ich ihn beispielsweise bei The Last of Us oder What Remains of Edith Finch erlebt habe, wollte sich nicht einstellen, da ich hier nicht das Empfinden hatte, "wow, das habe ich so noch nicht erlebt". Aber das ist natürlich Meckern auf ganz hohem Niveau, sonst wäre God of War nicht mein Spiel des Jahres. ;)

Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir Detroit. Natürlich hatte es Schwächen, anders als bei Fahrenheit oder Beyond hatte ich hier aber nicht das Gefühl, die Story wäre irgendwann entgleist. Im Gegenteil, für mich ist Detroit mit zunehmender Spieldauer stärker und stärker geworden. An einige Momente werde ich mich noch lange erinnern, das kann ich von einem State of Mind leider nicht sagen.

Das letzte Viertel von Detroit habe ich 3x gespielt und bin beeindruckt davon gewesen, wie unterschiedlich sich manche Dinge im Verlauf entwickelt haben. Auch wenn ich hier und da etwas zu meckern hätte, ist Detroit für mich das bislang rundeste Spiel von David Cage und ich bin froh, es gespielt zu haben.

Bonuspunkte möchte ich an den Nebencharakter Lieutentant Hank Anderson vergeben, der mir schnell ans Herz gewachsen ist. Auf dem Papier eigentlich ein recht klischeehafter, alternder Cop mit Alkoholproblem, schlechter Laune und traumatischer Vergangenheit. In der Praxis hat Schauspieler Clancy Brown, der manchen vielleicht noch als Gefängniswärter aus "Die Verurteilten" in Erinnerung ist, den Charakter so großartig gespielt, dass er viel mehr wurde als die Vorlage, die auf dem Papier existierte. Ich habe selten erlebt, wie hochwertiges Performance Capturing und ein richtig guter Schauspieler einen Videospielcharakter dermaßen aufwerten können. Chapeau!

Nachdem ich die ersten Episoden von The Council genossen habe und mich einige der frischen Ideen sehr beeindruckt haben, hat letztlich die Enttäuschung überwogen. In was für hanebüchene Dimensionen sich die Geschichte entwickelt hat, das hatte schon Fahrenheit-Niveau. Die letzte Episode habe ich irgendwann eigentlich nur noch beenden wollen, weil ich nicht so kurz vorm Ziel abbrechen wollte.
Andere Entwickler können sehr gerne einige frische Design-Ideen aus The Council übernehmen, in diesem Fall wurde am Ende leider viel, viel Potenzial verschenkt. :(

Mit Life is Strange 2 warte ich noch, bis es komplett ist, ansonsten stehen auf meiner 2018er-Nachholliste Attentat 1942, 11-11: Memories Retold, Unavowed und Call of Cthulhu. Ich bin gespannt! :)

sinnFeiN
29.01.2019, 16:17

JackVanian hat geschrieben:
Mein Spiel des Jahres ist euer Storyteller des Jahres, God of War. In vierlerlei Hinsicht ein richtig, richtig tolles Spiel, auch erzählerisch. Nur dieser ganz große Wow-Effekt, wie ich ihn beispielsweise bei The Last of Us oder What Remains of Edith Finch erlebt habe, wollte sich nicht einstellen, da ich hier nicht das Empfinden hatte, "wow, das habe ich so noch nicht erlebt". Aber das ist natürlich Meckern auf ganz hohem Niveau, sonst wäre God of War nicht mein Spiel des Jahres. ;)

Ja, der Wow-Effekt war nicht ganz zu vermitteln. Einzig die wirklich gute Darstellung des üblicherweise nervigen Sidekicks war in GoW mit Atreus wirklich überragend gut gelöst. Aber auch da war Ellie in The Last of Us schon sehr gut - deswegen auch da kein Wow-Effekt :).

Clancy Brown war übrigens wirklich toll. Ich hab mich ja die ganze Zeit gefragt, woher ich ihn nochmal kenne. Jetzt ist es mir klar :)

Die Frage ist: Woher?

JackVanian
29.01.2019, 16:49

sinnFeiN hat geschrieben:
Clancy Brown war übrigens wirklich toll. Ich hab mich ja die ganze Zeit gefragt, woher ich ihn nochmal kenne. Jetzt ist es mir klar :)

Die Frage ist: Woher?


Ich muss zugeben, ich habe vor einer Weile bei IMDB geguckt, woher man ihn neben "Die Verurteilten" noch kennen könnte und dann ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen... Starship Troopers! :D

Womöglich meintest du aber auch eine ganz bestimmte, langjährige Sprecherrolle? Eine, die etwas mit einer Krabbe zu tun haben könnte? :D ( wäre ich im Leben nicht drauf gekommen, habe aber auch noch nie die englische Variante gesehen)

sinnFeiN
29.01.2019, 21:48

ach du meine Güte, der ist Mr. Krabs :D. Ich bin kein sonderlich großer Spongebob-Fan, deswegen hätt ich das auch nicht gewusst.
Herrlich, Starship Troopers :D. "I'm doing my part!"

JackVanian
30.01.2019, 11:21

sinnFeiN hat geschrieben:
ach du meine Güte, der ist Mr. Krabs :D. Ich bin kein sonderlich großer Spongebob-Fan, deswegen hätt ich das auch nicht gewusst.
Herrlich, Starship Troopers :D. "I'm doing my part!"


Ne, Spongebob-Fan bin ich auch nicht. :wink: Starship Troopers hingegen... kann ihn alle paar Jahre immer mal gucken und er hat nichts an Unterhaltungswert verloren. :top:

Mikej
30.01.2019, 15:19

Ja, über Clancy habe ich mich beim Review-Schreiben auf IMDB informiert. Konnte mich auch nur dunkel daran erinnern, ihn schon wo gesehen zu haben. Der sticht bei Detroit jedenfalls wirklich sehr positiv hervor. Schade, dass er in den letzten Jahren nicht mehr interessante Rollen bekommt...

Bei God of War habe ich erst im Verlauf des vergangenen Jahres so richtig realisiert, wie gut das Spiel wirklich ist - nachdem ich die vielen anderen ansatzweise vergleichbaren Spiele gespielt habe (Tomb Raider, RDR2, Spider-man, Odyssey...). Ich bin da sehr gespannt auf die Fortsetzung. Der echte WOW-Effekt ist heutzutage aber echt schwierig geworden, gerade wenn man schon viele Spiele gespielt hat...

sinnFeiN
30.01.2019, 19:58

Das ist richtig. Es wird ja oft angemerkt, dass das Citizen Kane der Spiele noch nicht da gewesen ist. Ich bin mir derzeit gar nicht so sicher, ob das in nächster Zeit kommt :D. Dazu fehlt einfach sehr oft der ganz krasse Ausreißen. Gute und sehr gute Spiele gibt es immer wieder. All-time-classics hat es jetzt aber schon eine Weile nicht mehr gegeben. Vielleicht abgesehen von ein paar Hype-Titeln, die ohne Twitch und sozialen Medien wahrscheinlich nicht so groß wären (Fortnite und Co).

JackVanian
31.01.2019, 05:30

Mikej hat geschrieben:
Der echte WOW-Effekt ist heutzutage aber echt schwierig geworden, gerade wenn man schon viele Spiele gespielt hat...


Das unterschreibe ich sofort, ich habe auch wie gesagt auf ganz hohem Niveau """gemeckert""". God of War ist einfach ein richtig, richtig gutes Spiel. Auch in der Summe seiner Einzelteile. Es sieht fantastisch aus, ist stark erzählt und hervorragend vertont. Das Gameplay ist kurzweilig und geht richtig gut von der Hand - ohne dass sich das Spiel von alleine spielt.

Eine Sache, die mich an vielen Open-World-Titeln stört, ist die Menge an Elementen, die sich generisch anfühlt. Diesen Vorwurf kann ich God of War und seiner Spielwelt nicht machen. Allein das empfinde ich schon als große Stärke.

Dieser Punkt erinnert mich dann übrigens an ein anderes 2018er-Spiel, das ich in meiner Aufzählung vergessen habe: Vampyr. Schade, dass das Gameplay nicht so wirklich doll gewesen ist. Die ganzen Hintergrundgeschichten der NPCs fand ich klasse und ich habe mich sehr gerne in der Spielwelt bewegt. Erzählerisch hat sich Vampyr für mich absolut nicht wie ein Reißbrett-Open-World-Spiel angefühlt. Ein runderes Gameplay wäre trotzdem nett gewesen. ;)

Mikej
31.01.2019, 10:08

Ja, Vampyr hatte was, schade das mir das Action-Gamedesign so auf den Geist gegangen ist. Daraus hätte man sicher ein starkes Spiel basteln können.

Die Spielerfahrung ist da irgendwie besonders ernüchternd, wenn man kurz vorher God of War gespielt hat, das actiontechnisch meilenweit voraus ist.


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