Previews: Geheimakte 3:

Geheimakte 3


Nicht mehr lange dauert es, dann schlagen Abenteurer das nächste Kapitel in Animation Arts-Abenteuerreihe 'Geheimakte' auf. Am 31. August geht es für Nina und Max wieder rund um die Welt, denn als Ziel für die Hochzeitsreise hat sich das Traumpaar Australien ausgesucht. Doch wie schon so oft spielt das Schicksal den beiden einen Streich und aus der Hochzeit und der anschließenden Reise wird nichts. Von Publisher Deep Silver haben wir eine aktuelle Vorschauversion bekommen, anhand der wir einen Blick auf den derzeitigen Stand der Entwicklungen werfen konnten. Dass uns aber so viele Änderungen erwarten würden, haben wir nicht gedacht.


48 Jahre vor Christi Geburt

Menis-Ra schleicht sich im Schatten eines Kampfes in die Bibliothek.

Wie schon beim Vorgänger startet 'Geheimakte 3' mit einem spielbaren Intro, das uns weit in die Vergangenheit führt. Wir steuern den Dieb Menis-Ra, der von dem mysteriösen Em hotep den Auftrag bekommen hat, einige Schriftrollen in der Bibliothek von Alexandria zu verbrennen. Um Zutritt ins Gebäude zu bekommen, muss Menis-Ra zuerst eine Mauer erklimmen. Was optisch ein wenig an Spiele der 'Tomb Raider'-Serie erinnert, geht in 'Geheimakte 3' ziemlich entspannt per Mausklick von der Hand. Wir klicken einfach auf die entsprechende Stelle in der Mauer und Menis-Ra springt dorthin. So ist die Mauer flugs überwunden und wir finden uns im Palast wieder, wo nun einige Wachen auf uns warten. Das Problem: Eine Ratte sitzt genau im Weg und könnte den Dieb verraten. Also nimmt er sich eine Katzenstatue und verscheucht damit das Nagetier. Das können wir hier deswegen verraten, weil Animation Arts dieses Rätsel komplett ersetzt hat. Weder die Katzenstatue noch die Ratte findet Ihr im fertigen Spiel. Stattdessen gibt es eine neue Aufgabe, die durchaus logischer ist, denn ganz ehrlich: Welche Ratte hat schon Angst vor einer leblosen Katzenstatue?


Heute

Max wird verhaftet und die geplante Hochzeit ist erstmal geplatzt.

Auch im nächsten Abschnitt finden wir einige neue Rätsel und Dialoge. Während Nina von einem Albtraum geplagt aufwacht und Max sie zu trösten versucht, stürmt plötzlich ein Einsatzteam in die Wohnung und verhaftet Max. Leider ist das kein erneuter böser Traum und Nina ist fortan auf sich allein gestellt. Schon bald zweifelt sie daran, dass bei der Verhaftung alles mit rechten Dingen zugegangen ist und stellt Nachforschungen an. Ein letzter Satz, den Max ihr noch zurufen konnte ist ihr einziger Hinweis. Aber der hat es in sich und führt Nina über das Büro von Max direkt in die Türkei. Dort trifft sie auf Emre Derdogan, der zusammen mit Max die Kultstätte am Nabelberg (Göbekli Tepe) erforscht hat. Hier errichteten Menschen vor 12.000 Jahren eine Tempelanlage, ohne Metallwerkzeuge, Räder oder Flaschenzüge und ganze 10.000 Jahre vor den großen Pyramiden in Ägypten. Doch auch in der Türkei lauert die Gefahr, denn Emre und Max scheinen einem großen Geheimnis auf die Spur gekommen zu sein, das von mysteriösen Wächtern beschützt wird. Und genau diese Wächter sind jetzt auch hinter Nina her…


Rätsel im Fluss der Geschichte

In der Türkei muss Nina einen Eingang in die Tempelanlage finden.

In den ersten paar Abschnitten, die unsere Vorschauversion beinhaltete, konnten wir einen eingehenderen Blick auf die Rätsel werfen, die uns im neuesten Ableger der 'Geheimakte'-Serie erwarten. Die Entwickler hatten angekündigt, dass sich die Rätsel der Geschichte unterordnen sollen und nicht ins Spiel kommen, wenn sie nicht an die Stelle passen. Das ist zumindest in dem spielbaren Abschnitt auch gelungen. Die Schwierigkeit der Aufgaben zieht dabei langsam an und bietet zum Teil recht schöne Rätselketten. Neben den üblichen Inventarkombinationen erwarteten uns auch ein paar kleinere Logikaufgaben, Nina muss beispielsweise ein zerrissenes Dokument zusammensetzen, was leider doch etwas umständlicher von der Hand geht: Die Papierschnipsel müssen nämlich auf einen Button gezogen werden, um sie zu drehen. Erst danach können sie mit den übrigen verbunden werden. Das ist nicht weiter schlimm, da es nicht viele Teile sind. Man hätte die Drehfunktion aber auch auf die rechte Maustaste legen und so für mehr Komfort sorgen können. Vielleicht wird diese Funktion ja noch bis zum Release eingebaut. Ein schönes neues Feature ist hingegen, dass man jetzt vor einigen Aufgaben den Schwierigkeitsgrad einstellen kann. So wird ein Rätsel, bei dem es auf das richtige Timing ankommt, deutlich leichter.

Unabhängig davon bietet die Geschichte aber auch schon in den ersten Minuten einen guten Fluss, was auch daran liegt, dass man sich an keinem Ort länger aufhält. So gibt es immer Neues zu entdecken, wie beispielsweise eine alte Bundesliga-Tabelle, in der Mainz 05 oben und Schalke 04 unten steht. War das in der Vorschauversion von Ende Dezember noch ein Hinweis auf eine Rätsellösung, ist der Hinweis nun deutlicher im Spiel untergebracht. Die Bundesliga-Tabelle ist „nur noch“ schmückendes Beiwerk zu der schicken Grafik, die ansonsten auch durch kleinere Animationen immer wieder aufgelockert wird. Im Vergleich zur Dezember-Vorschau wurden auch die Animationen der Charaktere verbessert. Die Bewegungen sind zwar immer noch etwas steif, laufen insgesamt aber deutlich runder ab.


Neue und alte Stimmen

Schicke Lichteffekte sorgen für die richtige Stimmung.

Überwiegend machen die Synchronsprecher einen sehr guten Eindruck. Auch die neue Stimme von Nina, die in beiden Vorgängern von Solveig Duda gesprochen wurde und deren Vertonung nun Melanie Manstein übernimmt, passt gut. Wer die Vorgänger nicht gerade erst gespielt hat oder die Stimme durch häufiges Hören verinnerlicht hat, wird den Unterschied eventuell nicht einmal merken. Lediglich die Vertonung von Emre Derdogan, dem türkischen Freund von Max fiel in unserer Vorschauversion qualitativ deutlich ab. Das haben auch die Entwickler erkannt und tauschen den Sprecher noch bis zur Veröffentlichung im August aus.

Bei der Steuerung setzen die Entwickler auf Bewährtes. Kombinierbare Gegenstände werden per Cursor-Leuchten dargestellt und natürlich ist auch die Hotspot-Anzeige per Leertaste oder Druck aufs Mausrad wieder mit dabei. Aber auch ohne diese Funktion fühlt man sich in 'Geheimakte 3' gleich wieder wie zu Hause.


Galerien

Fazit:

Wertung: Sehr gut

Einen solchen Sprung zwischen der ersten und der zweiten Vorschauversion gab es selten: Ganze Rätselketten wurden ersetzt, Dialoge umgeschrieben und an allen Ecken und Kanten noch ordentlich gefeilt. Herausgekommen ist ein Adventure, dass einen hervorragenden Ersteindruck hinterlässt. Die Zusammenarbeit mit den Drehbuchautoren von Neos Film ist dem Fluss der Geschichte und den Dialogen merklich zu Gute gekommen - zumindest in dem recht kleinen Teil, den wir bislang sehen konnten. Wenn auch der Rest des Spiels das hohe Tempo und die Spannung halten kann, steht uns im nächsten Monat ein weiteres Adventure-Highlight bevor.

geschrieben am 18.07.12, Tobias Maack

Systemanforderungen Weitere Links

Betriebssystem: Windows XP / Vista / 7 / 8
Prozessor: Pentium IV 2 GHz Single Core oder vergleichbar
Arbeitsspeicher: 512 MB RAM
Grafikkarte: DirectX 9.0c-kompatible Grafikkarte mit 128 MB VRAM
Festplatte: 2 GB frei
Sonstiges: DirectX 9.0c kompatible Soundkarte
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