Zork I - The Great Underground Empire - Klassiker-Test

Wer von Euch kennt sie noch, die Grundsteine des Adventure-Genres? Noch lange bevor man die Maus zur Steuerung in Spielen nutzte und die grafische Darstellung sich auf das geschriebene Wort beschränkte, war man ausschließlich auf die eigene Fantasie und Tastatur angewiesen. Die Entwickler von Infocom wußten genau, wie man so den Spieler in ein aufregendes Abenteuer entführen konnte. Sie entwickelten schon zu ihren Studienzeiten ein Game, daß später ihr erfolgreiches kommerzielles Erstlingswerk werden sollte. Die Rede ist natürlich vom Fantasy-Textadventure 'Zork – The Great Underground Empire'. Es war nicht das erste seiner Art, jedoch das zu seiner Zeit erst das zweite tatsächlich Nennenswerte. Und genau damit begann 1981 eine fantastische Trilogie, an die sich nicht nur Sheldon aus 'The Big Bang-Theory' gerne erinnert, auch wir werfen gespannt einen Blick zurück auf ein Urgestein unseres Lieblings-Genres und berichten Euch ausführlich in diesem Klassiker-Test.

Bilder

Fazit

Wertungs-Lupe 6 / 10

Es ist das erste Textadventure, mit dem ich mich ernsthaft beschäftigt habe und ich muss sagen, es macht definitiv Lust auf mehr. Klar, man muss sich drauf einlassen können. In der heutigen Zeit, in der man Grafiken so lebensecht wie möglich sehen möchte, ist so ein Spiel nicht mehr zeitgemäß. Gamer werden sagen, sie wollen kein Buch lesen, sie wollen Spielen. Das verstehe ich. Darüber hinaus bringt das Spiel auch einige negative Aspekte mit. Ich habe mehrere Anläufe gebraucht, um zu verstehen, daß es überhaupt darum geht Schätze zu sammeln. Beim zehnten Mal war die Motivation dann natürlich nicht mehr ganz so groß. Auch empfand ich das Ziel, Schätze zu sammeln, dann als etwas sehr langweiliges, zumal man dadurch sehr oft die selben Gänge abgehen muss. Eine Story gibt es nicht, es ist mehr ein Exploration-Game. Nichtsdestotrotz besitzt 'Zork' die Seele eines echten Adventures. Die Rätsel darin sind überraschend gut und man bekommt durch die Atmosphäre das Feeling eines Indiana Jones. Das Spiel hat meiner Meinung noch jenes Quäntchen „Abenteuer“, dass vielen zeitgenössischen Adventure-Games fehlt. Ein Genre-Fan sollte auf jeden Fall zumindest mal einen Blick drauf werfen.

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2 Kommentare

Zorki (Gast) vor 7 Jahren
Mal kurz noch zum Thema Inventar.
Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaube es gab da einen witzigen Trick in Zork wie man das Inventar vergrößern konnte. Man musste nur, wenn man das Schlauchboot hatte, das Boot entfalten und die Sachen in das Boot legen. Danach das Boot wieder zusammenfalten und wieder aufnehmen. So hatte man die ganzen Sachen dabei ohne das sie ins Gewicht gingen, da nur das Gewicht vom Boot gerechnet wurde.

Ich glaube ich sollte das Game mal wieder zocken und meine Aussage mal überprüfen. Nicht das ich jetzt gerade etwas Falsches erzählt habe :):
BTao vor 7 Jahren
Wenn der Trick funktionieren sollte, würde das die ganze Lauferei ersparen. Gib mal bescheid, ob es geklappt hat.

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