In der vergangenen Woche berichteten wir über den Münchener Spieleentwickler Reality Twist, der eine Debatte zum Thema Hakenkreuze in Computerspielen angeregt hatte. Heute nun erreichen uns erste Informationen zu dem Adventure, für das die Entwickler gern unzensierte Grafiken nutzen möchten.
Erzählt wird die Geschichte von Emil, der 1945 nach dem Ende des zweiten Weltkriegs in das zerstörte Berlin zurückkehrt, um seinen Vater zu finden. Dort ist er eines von vielen Kindern, die tagtäglich ums nackte Überleben kämpfen müssen. Auf seiner Reise sieht Emil sich schließlich gezwungen, selbst eine Jugendbande ins Leben zu rufen, um sein eigenes und das Leben seiner Schwester zu sichern.
Reality Twist möchte den Spielern mit 'Generation Zero' eine Generation vorstellen, die das Deutschland, wie wir es heute kennen, aufgebaut haben. Das Studio bezeichnet das Spiel als "soziales Adventure" und verspricht komplexe Charaktere sowie eine mitreißende Geschichte. Damit die Charaktere glaubwürdiger werden, soll das Spiel ein Beliebtheitssystem beinhalten: Je nachdem, wie sich der Spieler gegenüber anderen Charakteren verhält, ändert sich auch deren Verhalten der eigenen Spielfigur gegenüber. Auch Aktionen sollen nach Angaben von Reality Twist auf das Verhalten anderer Figuren dem Spieler gegenüber Einfluss haben. Als weitere Features benennt das Studio ein Objektsensitives Verbensystem, bei dem ähnlich wie in Daedalics 'A New Beginning' spezielle Aktionen für jeden Gegenstand angezeigt werden, sowie Teamrätsel für deren Lösung bis zu drei Charaktere gleichzeitig eingesetzt werden sollen.
Das 3D-Adventure wird für PC, Mac und iPad entwickelt. Aktuell suchen die Entwickler nach einem Partner, der dem mit 78.000 Euro vom FilmFernsehFonds Bayern geförderten Spiel zur Marktreife verhelfen soll. Man schließt dabei auch eine Episodenweise Veröffentlichung nicht aus.
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Generation Zero
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