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Quo Vadis, Daedalic?

Bei Bastei Lübbe überlegt man, wie es mit Daedalic weitergehen soll...


Daedalic EntertainmentIm Mai 2014 übernahm der Verlag Bastei Lübbe 51% von Daedalic. Damals erhoffte man sich eine breitere Verwertung etablierter Marken wie 'Deponia' und strebte den kombinierten Einsatz im Film-, Audio-, Comic- und eBook-Bereich an. Ein deutliches Zeichen der Zusammenarbeit wurde dann das Spiel 'Säulen der Erde' zum gleichnamigen Bestseller des bei Bastei unter Vertrag stehenden Ken Follett. Trotz guter Wertungen blieb das Spiel hinter den Erwartungen der Mutterfirma zurück, was in einer außerplanmäßige Wertminderung resultierte. Nach der Bilanzpressekonferenz hat der jetzige Vorstands-Chef Carel Halff sich nun in einem Interview über die Zukunft von Daedalic geäußert. Entsprechende Fragen waren laut geworden, nachdem geprüft werden soll, ob die Beteiligung an Daedalic mittelfristig zur Geschäftsstrategie von Bastei Lübbe passt.

 

Heute nun meldet die Webseite gameswirtschaft.de in Berufung auf ein Interview beim Börsenblatt, dass man bei Bastei Lübbe nach der Sommerpause einen sogenannten M&A-Prozess starten wird. Als Ergebnis kann jede denkbare Transaktion stehen, z.B. auch eine Ausgliederung, Verkauf, Fusion oder auch ein Verbleib in der Unternehmensgruppe. Zu diesem Schritt habe man sich in einem Gespräch mit den Daedalic-Gründern entschieden. "Daedelic hat sich hervorragend entwickelt in einem echt interessanten Markt, der schön wächst – auch international. Mit einem Außenumsatz von unter zehn Millionen Euro ist Daedelic aber sehr klein.", so Bastei Lübbe-Chef Halff.

 

Auf die für morgen anstehende Veröffentlichung von 'State of Mind' hat der Vorgang keine Auswirkungen.

 

Wir danken unserem Leser Schäfer Timmäh für den Hinweis.

geschrieben am 14.08.18 um 18:10 von Tobias Maack


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Kommentare 3
Indiana
14.08.2018, 18:14

Die Aussage zum Umsatz von Daedalic finde ich spannend. Scheinbar waren dem Vorgänger von Hr. Halff auch kleinere Summen ausreichend für eine Vision.

rcunterwegs
14.08.2018, 20:12

DD war für Bastei nie der richtige Partner bzw. waren die Entscheidungen zur Digitalisierung allesamt unklug. Das betrifft nicht nur DD, sondern den ganzen Digitalbereich. Das waren alles keine guten Einkäufe. Man will ja nicht umsonst gegen das alte Management vorgehen. Das war von Anfang an keine gute Idee. Übrigens sind die Kredite, die DD aufgenommen hat, außerhalb der Mutter Bastei, weil diese direkt durch DD aufgenommen wurden. Wenn Bastei DD weggibt, bezweifel ich, dass die Banken dann noch das Vertrauen haben. Und die schauen sich irgendwann mal an, wie viele Spiele tatsächlich verkauft werden.

ImaMightyPirate
15.08.2018, 09:59

Farewell! Wir hoffen auf einen Phönix, der sich auf alte Tugenden besinnt.

Pokilic Bavaria?

Das aktuelle Daedalic würde ich nicht wirklich vermissen (sorry).


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