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gc2018 Storytellers: Metro: Exodus

 

 

Außenareal Metro Exodus
Die Landschaften sahen außerordentlich gut aus.

Koch Media zeigte uns über ihr Label Deep Silver auch den heiß erwarteten Semi-Open-World Shooters der 'Metro'-Serie des ukrainisch/maltesischen Studios 4A Games. 'Metro: Exodus' führt uns ins postapokalyptische Russland. Dieses Mal irren wir nicht nur in den linearen Gängen der Metro Moskaus herum und wehren uns gegen Menschen, oder mutierte Monster, sondern schlagen uns auch im Freien herum. Wir konnten ein Außenareal anspielen und berichten Euch, wie uns der Storyteller so gefallen hat.

 

Von der Story sahen wir während der 45-minütigen Anspielzeit sehr wenig. Hier ein Dialog, dort eine Notiz, welche die Atmosphäre etwas verdichtet. Abermals spielen wir Artyom, den wir schon in 'Metro 2033' und 'Metro: Last Light' verkörpern durften. Während der erste Teil hauptsächlich in Metro-Tunneln spielt und 'Last Light' schon etwas offener ist, bietet uns 'Metro: Exodus' eine offen erscheinende Welt. Es spielt drei Jahre nach dem ersten Teil, im Jahr 2036. Nach den Ereignissen von 'Metro: Last Light' muss Artyome fliehen. Ihr könnt ihn auf dieser Flucht ein komplettes Jahr lang begleiten - inklusive Jahreszeitenwechsel. Zu Beginn starten wir im nuklearen Winter, noch in den engen Tunneln der Metro. Er reist dann in den Gebieten der Wolga herum und findet schließlich die Möglichkeit abzuhauen: Einen Zug namens Aurora. Artyom flieht damit und bereist den Kontinent bis in den fernen Osten. 

 

Überleben in Metro: Exodus
Man kämpft förmlich um das Überleben.

Hart. So kamen uns die Schießeinlagen im auf der gamescom gewählten Schwierigkeitsgrad vor. Oft kämpfe man gegen eine Übermacht an Gegnern und weiß kaum wohin man schießen soll. Munition ist äußerst knapp bemessen und eine Armbrust, mit der man lautlos vorgehen und die Munition wieder aufsammeln kann, erleichtert einiges. Klar, die KI ist nicht überragend und oft lässt sie sich überlisten, doch eine direkte Konfrontation will mitunter gut überlegt sein. 

 

Per Karte, Feuerzeug und Fernglas orientieren wir uns in den weitläufigen Levels - deswegen Semi-Open-World -, die viel Freiraum versprechen. Auch in diesem Teil der Metro-Reihe sind Gespräche mit anderen Charakteren für den Protagonisten Artyom normal. Hier wurde in der Demo die Story ein wenig weitergesponnen und wir bekamen schon zu Beginn erste Hinweise, was zu tun ist. In der postapokalyptischen Spielwelt trafen wir wenig später zudem einen Gefangenen, den wir entweder befreien, oder töten konnten. Noch ist nicht klar, welche Auswirkungen so eine Entscheidung haben wird.

 

 

Abseits der reinen Waffengewalt erkundeten wir einen in einem heruntergekommenen Haus versteckten, radioaktiven Keller. Ohne die für 'Metro' typische Gasmaske kommt man dort nicht weit - praktischerweise hatten wir die schon im Gepäck. Eine sehr gefährliche Riesenschlange war dort anzutreffen und sorgte für Spannung. Am Ende winkte sogar eine Konfrontation mit einem mutierten Bären. Leider müssen wir sagen, dass durch die Open-World-Atmosphäre etwas von der klaustrophobischen, teilweise überragenden 'Metro'-Atmosphäre verloren ging. Es wirkte eher wie ein 'Far Cry' oder 'Crysis'. Der Fallout war nur selten Thema, denn nur in der Kanalisation brauchte man kurz die Gasmaske oder die mutierten Tiere zeigten die Auswirkungen der nuklearen Katastrophe. 

 

Es ist gut möglich, dass das nur in dem für die gamescom gewählten Abschnitt so ist und 'Metro: Exodus' doch noch die bewährte Atmosphäre versprühen kann. Wir hoffen es und warten gespannt auf das fertige Spiel. 

 

'Metro: Exodus' kommt am 22.02.2019 und zwar voll vertont auf Deutsch und Englisch für PC, PS4 und Xbox One.


geschrieben am 06.09.2018, Peter Färberböck




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