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gc2018 Storytellers: Outward

 

 

Outward Splitscreen
'Outward' lässt sich vollständig zu zweit im Splitscreen spielen.

Bei Koch Medias sahen wir uns den Storyteller ‘Outward’ vom kanadischen Studio Nine Dots an. In diesem Souls-like RPG gibt es eine Besonderheit: Man kann nicht nur alleine spielen, sondern auch zu zweit im Split Screen. Was das Spiel sonst noch zu bieten hat, könnt ihr in den nächsten Absätzen lesen.

 

Ausgangspunkt der Geschichte sind die finanziellen Probleme der Hauptfigur, die ihre Schulden durch diverse Aufgaben wieder wettmachen muss. Dabei warten vier Wege (Charakterklassen) auf den Spieler, die jeweils 20-30 Stunden Spielzeit beinhalten, d. h. insgesamt ist mit ungefähr 100 Stunden zu rechnen. Der Spieler ist also laut Entwickler eine Mischung aus Abenteurer, Reisender und Entdecker. Man ist also kein Superheld, der alles übersteht, sondern absolut verwundbar. Die Geschichte soll sich dabei bei jedem Durchspielen völlig anders entfalten. Das soll durch verschiedene Fraktionen, denen man sich anschließen kann, und den verschiedenen Charakterklassen gelingen. Sowohl die Fraktionen als auch die Klassen haben ganz eigene Geschichten, was zu einem ziemlich hohen Wiederspielwert führt.

 

Outward Splitscreen Kampf
Kämpfe sollen Taktik und Planung abverlangen.

Das Action-RPG ‘Outward’, das spielerisch sehr an ‘Dark Souls’ erinnerte, lässt sich alleine oder zu zweit via Splitscreen spielen. Ob das selbst online von verschiedenen Orten aus möglich sein wird, konnten wir leider nicht herausfinden. Sicher ist, dass während des Spielens jederzeit die Möglichkeit besteht, sich als zweiter Spieler dem Abenteuer anzuschließen. Nine Dots versichert uns ansonsten, dass die Kämpfe im Koop-Modus etwas leichter sein sollen, obwohl die Gegner entsprechend hochskaliert sind - ganz einfach weil im Team mehr Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

 

Die Spieler können somit aus vier Klassen wählen und müssen in der Spielwelt auf die Temperatur achten. Diese hat nämlich Auswirkungen auf den Charakter. Nützlich gegen die Hitze ist zum Beispiel ein Wasser-Zauber der die Hitze ein wenig abkühlen lässt. Ebenso gefährlich ist die Nacht, denn zu dieser Zeit tummeln sich schwierigere Gegner in der Welt. 

 

In ‘Outward’ gibt es abgesehen davon Dungeons, in denen man sich nicht nur abkühlen kann, sondern es warten mitunter sehr schwierige Gegner auf einen. Davon soll es sechs bis acht geben, die jeweils eine Stunde Spielzeit abverlangen dürften. Dazu haben die Entwickler noch viele kleinere Quests eingefügt. 

 

Klassisch wie in anderen Rollenspielen heilt man sich mittels verbrauchbarer Tränke oder Bandagen. Natürlich gibt es auch Essen, dass den Charakter verstärkt. Ebenso kann man Wasser trinken, um u.a. Ausdauer zu regenerieren. Während der Präsentation wurde uns versichert, dass vor jedem Kampf die Vorbereitung auf diese Konfrontation im Zentrum steht. Sämtliche Begegnungen sollen herausfordernd sein. Entsprechend des Gegnertyps sind die richtigen Waffen auszurüsten und/oder das richtige Essen zu konsumieren, da die Gegner unterschiedliche Stärken/Schwächen gegen Schadenstypen haben. Oft ist es notwendig den Gegner schnell zu Boden zu schlagen, um ihn dann schnellstmöglichst viel Schaden zu verursachen - eine typische Staggering-Mechanik, die aus anderen Rollenspielen bekannt ist.

 

 

Dieses Souls-like Gameplay wird noch einmal dadurch unterstrichen, dass selbst das Waffenmenü am unteren Bildschirmrand ganz wie das große Vorbild aussieht. Dafür gibt es eine Landkarte, die aber nicht anzeigt, wo der Spieler ist. Man muss sich also schon selbst orientieren. Natürlich muss man im Kampf manchmal Magie nutzen, doch zu Beginn des Abenteuers beherrschen die Charaktere diese Fähigkeit noch nicht - sie muss erst erlernt werden. Anschleichen und Überraschungsangriffe sind ebenso möglich und wie in jedem Souls-like ist das Ausdauer-Management äußerst wichtig. Neben Ausweichen verbraucht jeder Schlag und jedes Blocken etwas Ausdauer. Das gilt nicht nur für den Spieler, sondern für die Gegner. Hier heißt es wachsam bleiben und den richtigen Moment nutzen. 

 

Der Tod spielt in solchen Spielen immer eine zentrale Rolle. Ein vorzeitiges Ablegen bedeutet nicht das Ende, sondern man verliert einen gewissen Teil der maximalen Hitpoints und der Ausdauer. Durch Schlafen kann dies wieder gefüllt werden. Stirbt man mehrfach, wird man jedoch in die nächste Stadt teleportiert - in einem äußerst üblen Zustand. Hier findet man NPCs und Gasthäuser. Insgesamt soll es vier Regionen mit jeweils einer Stadt geben.

 

Das Spiel ist seit vier Jahren bei dem neunköpfigen Team in Entwicklung. Als Inspiration haben Sie Skyrim bzw. die The Elder Scrolls Serie genannt. Hier ist der explorative Teil gemeint. Das Kampfsystem ist hingegen stark von Dark Souls inspiriert, aber sie betonen, dass es mehr Fähigkeiten/Skills im Spiel geben wird als bei dem rudimentären Souls-Spielprinzip.

 

Das Spiel wird für PC, PS4 und Xbox One am 12. Februar 2019 erscheinen.


geschrieben am 06.09.2018, Peter Färberböck




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