Previews: Ankh 3 - Kampf der Götter:

Ankh - Kampf der Götter


In rund einem Monat erscheint das neueste Abenteuer um unsere altägyptischen Freunde Assil und Thara. Dabei geht es, wie der Titel schon verrät, um nichts geringeres als den sagenumwobenen Kampf der Götter. Dem Gewinner dieses göttlichen Wettstreits winkt die alleinige Herrschaft über Ägypten. Um ans Ziel zu kommen, ist einigen Göttern jedes Mittel recht und auch Assil wird in die Kämpfe verwickelt. In 'Ankh – Kampf der Götter' erwarten uns natürlich wieder viele lieb gewonnene Charaktere aus den ersten Teilen. Assil trifft aber auch auf jede Menge neuer Weggefährten, darunter einen Wikingerstamm und der nordische Gott Thor, denn im neuesten Streich der 'Jack Keane' Macher Deck13 verschlägt es Assil erstmals auch in Gegenden außerhalb Ägyptens. Wir durften bereits jetzt einen Blick auf 'Ankh – Kampf der Götter' werfen und verraten Euch in unserem Preview, ob das Spiel ein würdiger Nachfolger für die Serie ist.


Eine ruhige Nacht in Ägypten…

Hätte es werden können, doch das Sternbild des Kamels kündigt ein großes Unheil an. Es erscheint immer dann, wenn der Kampf der Götter beginnt, so auch in dieser Nacht. Dass der Kampf der Götter kein einfaches friedliches Spiel ist, wird auch schnell klar, als ein Meteoritenschauer über Kairo niedergeht. Einer dieser Meteoriten trifft auch das Haus von Assil und Thara, das daraufhin in Flammen steht. Da auf die altägyptische Feuerwehr kein Verlass ist, muss sich das Paar selbst aus dem brennenden Haus befreien. Doch das ist nicht Assils einziges Problem: Das Ankh ist zu leben erwacht und entpuppt sich ebenfalls als Gott. Ein Gott, der seine eigenen Ansichten hat und diese kaltschnäuzig kundtut, es hat „keine Lust, in dieser heruntergekommenen Absteige seinen göttlichen Hintern zu verbrennen“. Nun muss Assil also nicht nur Thara und sich retten, sondern hat zudem noch einen Gott am Hals hängen. Diese Rettungsaktion gestaltet sich schwerer als gedacht, denn die Holztreppe ist schon den Flammen zum Opfer gefallen und da Assil und Thara ein mehrgeschossiges Haus bewohnen und sich natürlich ganz oben aufhalten, muss jede Menge gepuzzelt werden, ehe die Beiden in Sicherheit sind. Doch das ist erst der Anfang des dritten Teils der Ankh-Reihe. Auf Assil und Thara warten noch viele Rätsel an unterschiedlichsten Orten, darunter unter anderem der hohe Norden. In einem Wikingerdorf steht Assil dem Gott Thor gegenüber, der dort seinen Tempel hat. Thor redet aber nur mit Männern, denn Gleichbehandlung wie im alten Ägypten kennen die Wikinger noch nicht. Assils Problem: Er sieht ganz und gar nicht wie ein Mann aus, findet zumindest Thor. Ein wahrer Mann und echter Krieger braucht nach Meinung des Donnergottes eine Waffe, einen Helm, einen richtigen Bart und vor allem sollte er keinen Rock tragen. Vor solchen skurrilen Problemen steht man eben als Träger des Ankh. Es hat ja auch nie jemand behauptet, dass es eine leichte Aufgabe ist, die Assil im ersten Teil mehr oder weniger freiwillig übernommen hat.


Alles neu?

'Ankh – Kampf der Götter' hat die Engine von 'Jack Keane' bekommen. Dadurch ist die Grafik nicht mehr ganz so pixelig, Feuer und Wasser sehen besser als in den Vorgängern aus, dafür kommt aber auch der Weichzeichner zum Einsatz und man hat das Gefühl, das die Grafik etwas unscharf ist. Deck13 verspricht detailliertere Modelle, was man auch recht schnell bemerkt. Die Figuren sind nicht mehr so kantig und sehen dadurch natürlich besser aus. Auch die Hintergründe sind schicker geworden und Detailreicher als noch beim Vorgänger. Aber nicht alles ist neu. Die Steuerung hat sich im Vergleich zu den Vorgängern nicht verändert. Per Linksklick bewegt man Assil und Thara über den Bildschirm, ein Rechtsklick führt die jeweils am Cursor angezeigte Aktion aus. Das sind zum Beispiel Reden, Nehmen oder Benutzen. Neu ist die Hotspotanzeige. Per Tastendruck können so sämtliche Gegenstände und Ausgänge angezeigt werden. Durch die dreidimensionale Welt ergibt das manchmal ein Problem. Dann nämlich, wenn sich der zu steuernde Charakter in einem Raumabschnitt befindet, der eine eigene Kameraperspektive hat und sich der Hotspot in angrenzenden Raum befindet. Der Hotspot wird angezeigt, aber mit der Maus findet man dort nichts. Erst wenn Assil oder Thara in die Hauptansicht zurückkehren, wird das Objekt auch „greifbar“. Da dieser Effekt aber nur selten auftritt, stört er nicht wirklich. Neu sind auch die schon angesprochenen Locations wie die Stadt Luxor oder das Wikingerdorf. Daneben treffen wir wieder auf viele bekannte Figuren, aber es gibt auch 17 neue Charaktere. Darunter die Götter Anubis, Isis, Ra und der schon angesprochene Thor. Auch das sprechende Ankh sorgt für Abwechslung. In der uns vorliegenden Version war es aber leider nur in den Zwischensequenzen zu hören. Da wir aber nur das erste Kapitel spielen durften, können wir noch nicht sagen, ob im späteren Spielverlauf auch Dialoge mit dem Ankh stattfinden. Schön wäre es auch, wenn das Ankh dann und wann einmal einen Kommentar über Assils Vorgehensweise verlauten lässt, denn schon die Kommentare im Vorspann sorgten für einiges Gelächter.


Teamarbeit

Irgendwer hat einmal gesagt, eine Ehe wäre Teamarbeit. 'Deck13' scheint das auch so zu sehen, denn viele Rätsel lassen sich nur zu zweit lösen. Bei einigen ist es egal, wer welchen Part übernimmt, bei anderen ist nur Assil oder Thara in der Lage die Aufgabe zu beenden. So weigert sich Thara, die getragene Socke von Assil aufzuheben, wohingegen Assil eine unüberwindbare Angst vor Wasser hat und daher nicht schwimmen mag. Zwischen den Charakteren kann über das bereits bekannte Symbol hin- und hergeschaltet werden, Gegenstände können jederzeit durchgetauscht werden, unabhängig vom Aufenthaltsort des Partners. Das ist zwar unrealistisch, erspart aber jede Menge Laufarbeit. Noch zu erledigende Aufgaben sind auf einem einblendbaren Pergament vermerkt, so weiß man immer, was zu tun ist. Schön ist, dass die bekannten Sprecher wieder verpflichtet werden konnten, Assil, Thara oder die Palastwache mit einer anderen als der gewohnten Stimme sprechen zu hören, kann man sich auch gar nicht mehr vorstellen.


Galerien

Fazit:

Wertung: Sehr gut

Das Spielen von 'Ankh – Kampf der Götter', ist ein Gefühl, wie nach Hause kommen. Die alten Freunde sind wieder da, einige interessante neue Leute sind auch dabei. Man fühlt sich sofort wieder wohl in der Welt um Assil. Der 'Ankh'-typische Humor darf da genauso wenig fehlen wie die fairen und logischen Rätsel. Und natürlich bringt 'Ankh – Kampf der Götter' das auch alles mit. Fans der Reihe und Freunde witziger Adventures werden auch mit dem dritten Teil wieder ihren Spaß haben und können sich schon jetzt auf vergnügliche und spannende Stunden im alten Ägypten freuen.

geschrieben am 19.10.07, Tobias Maack

Systemanforderungen Weitere Links
Windows XP / Vista
PIV 2GHz CPU
512MB RAM
1500MB HD
3-D-Karte

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Dieses Preview gehört zu  Ankh 3.




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