Previews: Biomutant:

Biomutant


"Eine post-apokalyptisches Kung-Fu Fabel". So beschreibt Entwickler Experiment 101 sein bewusst leicht verrückt wirkendes Spiel 'Biomutant'. Gemeinsam mit THQ Nordic arbeiten sie an einem Spiel, das dieser Beschreibung gerecht werden soll. Wir spielen nämlich ein Tier in einer post-apokalyptischen, offenen Welt und erleben viel im Nahkampf (mit einem Schwert) und schießen dabei wie in John Woo Filmen mit zwei Pistolen wild herum – natürlich auch inklusive Bullet Time Zeitlupe. Das Spiel wird voll auf Deutsch und Englisch vertont und untertitelt erscheinen.

 

 

Apokalyptische Mythologie


Chi

Chinesische Mythologie ist ein zentraler Punkt.

'Biomutant' setzt auf ein Ying/Yang-System, das anzeigt wie das Karma des kleinen waschbärartigen Hauptcharakters steht. Ist er eher gut gesinnt, oder böse gesinnt? Als einziger Fleischfresser nach der Apokalypse hat er wenige Freunde. Durch jede einzelne Handlung und Entscheidung entwickelt sich ein vollkommen persönliches Ende. Das wird sich zwar nicht dramatisch gegenüber anderen ändern, aber doch in kleinen persönlichen Details. Wir können entweder eine zerstörerische Spielweise anstreben, oder die einzelnen Fraktionen vereinen und das Gute zeigen.

 

 

 

Schneller oder stärker?

 

John Woo

Je nach Statur spielt sich der Charakter auch etwas anders.

Spannung verspricht die Charaktererstellung, denn die Statur der Hauptfigur verändert auch die Grundwerte. Kräftigere Füchse sind langsamer und dafür kräftiger. Außerdem halten dickere mehr aus als schlanke Füchse. Die Charaktererstellung bietet zwar auch einiges an Kosmetik, wie die Fellfarbe, aber ist hier mehr als nur optische Aufbesserung. Spielerisch erinnert das Spiel an 'DmC: Devil May Cry' mit verschiedenen Combo-Möglichkeiten und auch einer automatischen Zielerfassung der Pistolen. Aber warum heißt es eigentlich 'Biomutant'? Durch die Apokalypse veränderten sich die Kreaturen und einige wurden biologisch mutiert und sind infektiös. Diese Kontamination kann auch durchaus als Waffe verwendet werden oder man kann auch selbst angesteckt werden. Auch das beeinflusst natürlich das Ende stark.

 

 

Freiheit und Freiraum

 

Jetpack

Hüpfen, springen oder doch fliegen. Die Spielwelt lädt zum Erkunden ein.

Wie jedes andere Action-RPG gibt es auch hier verschiedene Skills und verschiedene Skill-Bäume. Hier lösen das die Entwickler geschickt mit Mutationen. Einerseits gibt es die Bio-Mutationen und die Psy-Mutationen, die eine Art magische Komponente ins Spiel bringen. Diese Mutationen findet man bei den Gegnern. Radioaktive Gegner haben so telekinetische Fertigkeiten und wenn der Waschbär solche Gegner besiegt, kann er diese Fertigkeiten erlernen. Die Waffen können auch mit zusätzlichen Effekten, wie elektrischen Schaden oder Kontamination bestückt werden. Auch die Kleidung hat so bestimmte Werte und beeinflusst nicht nur den Look des Waschbären. So kann man in kälteren Zonen der 16 km² großen, offenen Welt länger draußen sein, wenn man wärmere Kleidung trägt und in den sogenannten Deadzones braucht man Sauerstoffmasken, um zu überleben. 

 

 

Von Hebeln, Rädern und versteckten Höhlen

 

Rätseln

Auch Rätsel wird es geben.

Wer Comics oder die 60er-Jahre Batman-Serie kennt, wird sich über die comic-typischen "Smack" und "Bam" Sprechblasen bei Kämpfen freuen. Diese Arcade-Elemente spiegeln sich auch in der unendlichen Munition wieder. Die verschiedenen Fertigkeiten und Stile sollen im Kampf gemischt werden und führen so zu vernichtenden Combos. Die Geschichte soll jedoch doch deutlich tiefgründiger sein. Über Sprachausgabe der Charaktere kann man sich zwar nicht freuen, denn diese werden nicht sprechen. Einzig der Erzähler kommentiert das Spielgeschehen. Diese Kommentare haben es aber in sich, denn ähnlich wie in der 'FIFA'-Serie passt dieser seine Kommentare dynamisch an das Spiel an. Der mystische, asiatische Stil zieht sich auch im Spiel durch, denn nur gewisse Meister können spezielle Fertigkeiten suchen und eine der Kernaufgaben im Spiel ist es diese Meister zu finden. Keine Sorge, wer nicht nur auf Action steht, kann sich auch auf einige Rätsel im Spiel freuen.


Galerien

Fazit:

Wertung: Sehr gut

Bei den Storytellern war 'Biomutant' eine unerwartete Überraschung. Mit dem eigenen speziellen, verrückten Charme könnte das Spiel einen Heidenspaß machen. Ganz klar ist der Fokus auf Kampf und spektakuläre Combos inklusive Sprünge wie in 'DmC: Devil May Cry'. Wer so etwas mag, könnte hier wirklich einen Geheimtipp erleben. Ähnlich anderer Open World Spiele findet man auch in 'Biomutant' Rätsel wieder, die für Abwechslung sorgen sollen. Wer auf fernöstliches Flair mit Kämpfen aus John Woo Filmen steht, sollte das quietschbunten Abenteuer genau im Auge behalten. Leider konnten wir nur ein Tutorial-Level sehen und erst in den letzten Augenblicken der Demo einen Blick auf die offene Welt werfen. Der Ersteindruck war aber sehr gut und äußerst vielversprechend.

geschrieben am 21.09.17, Peter Färberböck

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