Monkey Island Special Edition - Review

Fast 20 Jahre sind vergangen, seit ein jugendlicher Abenteurer auf der Insel Melee Island angekommen ist, von dem Wunsch getrieben, Pirat zu werden. Woher dieser Junge eigentlich kam, war egal, fest stand, wohin er ging: In die Scumm-Bar, um von den drei Prüfungen zu hören, die jeder zu bestehen hätte, der Pirat werden wollte. Während dieser drei Prüfungen lernte er die Gouverneurin der Insel kennen und lieben. Doch noch ehe er sich als mächtiger Pirat daran machen konnte, die Governeurin näher kennen zu lernen, wurde diese entführt. Wohl jeder Adventurespieler kennt die Geschichte, die LucasArts, damals noch unter dem Namen Lucasfilm Games im Jahre 1990 in 'The Secret of Monkey Island' erzählte und fast jeder hat mit Guybrush Threepwood versucht, das Geheimnis von Monkey Island zu lüften. Zur Überraschung aller hat LucasArts kürzlich diesen Klassiker wieder ausgegraben, komplett überarbeitet und per Steam neu auf den Markt gebracht. In unserem Test werfen wir einen Blick auf die Neuerungen und verraten, ob sich der Kauf des Spiels auch für Besitzer des Originals von 1990 lohnt.

Bilder

Fazit

Wertungs-Lupe 91%

Fast 20 Jahre sind vergangen, seit ein jugendlicher Abenteuerspieler fünf Disketten in den heimischen PC schob, um ungeduldig dem Installationsbalken zu folgen und anschließend mithilfe der „Dial-A-Pirate“-Codescheibe zum ersten Mal 'The Secret of Monkey Island' zu starten. Was der Junge eigentlich hätte tun wollen, war egal, fest stand, wohin er die nächsten Tage ging: In den Keller, um mit Guybrush Threepwood den bösen Geisterpiraten LeChuck zu besiegen. Und nach dem ersten Mal folgten unzählige weitere Besuche der Inselwelt tief in der Karibik. Man muss ganz ehrlich zugeben, dass die 'Special Edition' von 'The Secret of Monkey Island' eine würdige Neuauflage eines der besten Adventures überhaupt ist, der man auch die Ehrfurcht des Entwicklerteams vor dem Original anmerken kann. Die Verbesserungen bringen das Spiel auf einen fast aktuellen Stand, ohne dabei das Rätseldesign zu verändern, wie es bei Neuveröffentlichungen auch gern gemacht wird. Damit schafft es LucasArts, ein fast perfektes Spiel noch ein bisschen besser zu machen und verspricht am Ende gar „Guybrush Threepwood will return!“ – wir hoffen darauf. Eines muss man jedoch auch einmal anmerken: Geübte Spieler können das Spiel in weniger als drei Stunden beenden, das Argument, das aktuelle Adventures zu kurz sind und früher wirklich alles besser war, stimmt also nicht. Trotzdem ist 'The Secret of Monkey Island Special Edition' ein absoluter Pflichtkauf für alle, die keine Probleme mit Steam haben oder stolze Besitzer einer 'Xbox 360' sind.

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6 Kommentare

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H
Horst (Gast) 15.02.17 05:31 Uhr #1
"auch wenn man das heutzutage angesichts von nur 16 Farben"
Wird hier allen ernstes behauptet, das ursprüngliche Monkey Island hätte nur 16 Farben gehabt? wtf? Das wird ja sogar bereits auf den Screenshots widerlegt.

I
Indiana 15.02.17 07:38 Uhr #2
Die erste Version von Monkey Island erschien auf dem PC tatsächlich als EGA-Fassung mit 16 Farben (Nachzulesen u.a. hier). Screenshots dazu finden sich beispielsweise bei Mobygames. Einige Monate später erschien dann die VGA-Version und nochmal später erschien eine erweiterte Version, in der es statt Wörtern Bilder der Inventargegenstände gab. Aus dieser Version stammt der Vergleichsscreenshot, da uns leider keine EGA-Version mehr zur Verfügung steht.

Von der Fassung mit 16 Farben finden sich sogar Fotos der Spielepackung (hier mal die deutsche Version) bei Mobygames.

M
Mikej 15.02.17 10:07 Uhr #3
Gibt auch ein Vergleichsvideo mit Monkey Island CGA, EGA und VGA:
https://m.youtube.com/watch?v=86O3PxdLrg8

I
Indiana 15.02.17 11:33 Uhr #4
Wobei das in dem Video auch durchaus runtergerechnet sein könnte, eine offizielle CGA-Version gab es (glücklicherweise) nicht. Mir stellen sich immer noch die Nackenhaare auf, wenn ich an diese vier Farben denke...

M
Mikej 15.02.17 15:17 Uhr #5
Indiana hat geschrieben:Wobei das in dem Video auch durchaus runtergerechnet sein könnte, eine offizielle CGA-Version gab es (glücklicherweise) nicht. Mir stellen sich immer noch die Nackenhaare auf, wenn ich an diese vier Farben denke...
Scheinbar gab es die CGA Version in der normalen Fassung:

Zitat vom Video: "The Secret of Monkey Island CGA (Floppy version) emulated on DosBox with Internal Speakers.
To run in CGA, simply write: "/monkey.exe c i""

I
Indiana 15.02.17 17:01 Uhr #6
Ja, dafür gab es die Optionen. Damit musste man auch die Soundkarte auswählen. Aber nur CGA konnte man nicht kaufen. Und hässlich ists immer noch ;)

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