Alien: Isolation - Review

Außerirdische Wesen faszinieren die Menschen schon seit über 100 Jahren. Ridley Scott nutzte diese Faszination und mischte sie mit einer Prise Weiblichkeit. Daraus geboren wurde Ellen Ripley und das merkwürdige Vieh Alien, gezeichnet von H.R. Giger. Seither sind diese Kultfiguren kaum mehr wegzudenken. Das britische Studio The Creative Assembly schuf zum 35-jährigen Jubiläum 2014 dazu das Survival-Horrorspiel 'Alien: Isolation'. 15 Jahre nach dem ersten Film bekommt es Ripleys Tochter Amanda mit den schwarzen Ungetümen zu tun. Wie sonst soll es auch sein, denn sie sucht nach ihrer Mutter höchstpersönlich. Auf dieser furchteinflössenden Reise begleiten wir die junge Dame und Angstschweiß ist unser ständiger Begleiter. Ist diese Angst ein überzeugender Spielspaßbringer oder nagt der Frust doch ein wenig zu sehr am Spielspaß? Sehen wir uns das Spiel im Detail an.

Bilder

Fazit

Wertungs-Lupe 79%

Um ehrlich zu sein, stehe ich diesem Spiel sehr ambivalent gegenüber. Die ersten Stunden sind geradezu genial und beklemmend. Nach dem ersten Drittel mit den ersten aufkommenden feindlichen Androiden geht dem Spiel aber kurz die Luft aus. Vor allem fällt hier erstmals die schwache KI auf und sorgt für etwas Frust oder Kopfschütteln. Nach einer Pause fiel mir aber der Einstieg leicht und danach punktet die dichte Atmosphäre wieder enorm. Hätte das Spiel vielleicht nicht 20 Stunden, sondern 15 Stunden gedauert, gäbe es diese Längen nicht und das Spiel wär noch eine Stufe besser und einem Award nahe. Den Preis für die beste Atmosphäre der letzten Jahre hat es für mich ohnehin eingeheimst. Als Amanda Ripley durch die Station schleichen und auf den Spuren ihrer Mutter Ellen wandeln – der SciFi-Fan jubelt. Alle Liebhaber von Science Fiction oder Survival-Spielen sollten dem Spiel eine Chance geben. Adventure-Fans müssen sich auf teils frustrierende Schleichpassagen gefasst machen. Dafür fühlt man sich danach sehr erhaben. Leider ist 'Alien: Isolation' nur ein Spiel, das zeitweise perfekt ist und zwischendurch dann schwächelt.

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3 Kommentare

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Jörni vor 5 Jahren
Laut Gamestar soll das Spiel schon mit 2,4 GHZ (Dualcore)und 2 Gb RAM flüssig laufen, kann das jemand bestätigen?
sinnFeiN vor 5 Jahren
hmm, die Systemanforderungen sprechen eine andere Sprache...
mit riesigen grafischen Abstrichen ist aber alles möglich.
Ich glaube nicht, dass sie das eifnach so in ihren Technik-Check schreiben. Man muss aber sagen, dass das Spiel extrem von der grafischen Qualität profitiert und sicher ein wenig "Spielspaß" auf der Strecke bleibt. Es lebt einfach von der Atmosphäre
Jörni vor 5 Jahren
Danke für die Anmerkung, ich hab mich auch gewundert, aber im Gamestar-Test zu Alien: Isolation steht es so. Mein Rechner hat 2x 3,4 Ghz und 3 Gb RAM, ich werde es wohl damit wagen. In nicht allzuferner Zukunft ist eine neue Kiste notwendig, vor allem wegen dem zu geringen Speicher. (Max. 4 Gb)
Grüße,
Jörn

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