The Suicide of Rachel Foster - Review

Das klingt doch irgendwie nach 'What Remains of Edith Finch'. Das ist der erste Gedanke, der vielen beim Titel 'The Suicide of Rachel Foster' wahrscheinlich durch den Kopf geisterte. Das römische Studio One-O-One Games hat aber tatsächlich eine etwas andere Richtung in ihrem Walking Simulator (oder narrativen Spiel) eingeschlagen. In diesem Mystery-Thriller erkunden wir im Stil eines 'Gone Home' unser familieneigenes Hotel. Nach der namensgebenden Tragödie, dem Selbstmord von Rachel Foster, ist es jedoch verlassen. Wir möchten es nun endlich mit Hilfe einem Immobilienmakler und Anwalt loswerden. Dazu schauen wir uns das Hotel noch ein letztes Mal an, dem Geheimnis um den Selbstmord stets auf der Spur.

Bilder

Fazit

Wertungs-Lupe 78%

Die Skepsis war groß. Das klingt doch alles so generisch. Das hat sich auch genauso angefühlt, wenn nicht diese komische Perspektivenverzerrung wäre. Der Anfang war somit zäh und vor allem eins: Höchstens mittelmäßig. Als sich die Geschichte rund um Rachel und auch Nicole aber entwickelt, entfaltet das Spiel seine Stärke. Spätestens, wenn man kurz ungläubig den Kopfhörer abnimmt, um zu horchen, ob ein Geräusch nicht doch aus dem Haus kam, musste ich anerkennend nicken. ’The Suicide of Rachel Foster’ ist einer der bessereren Walking-Simulatoren. Die Geschichte rund um das Kindheitstrauma überzeugt, die Sprecher sind hervorragend und es lohnt sich zu erkunden. Wenn Ihre Euch mit der Story und der Optik anfreunden könnt, solltet Ihr tatsächlich reinspielen. Ich für meinen Teil war trotz der Probleme und der zum Teil eher mäßigen Interaktivität gut unterhalten.

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2 Kommentare

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S
Storyfan (Gast) 09.03.20 19:44 Uhr #1
Ohne Werbung machen zu wollen, ein kleiner Youtuber hat das ganz angenehm gespielt und präsentiert:

https://www.youtube.com/playlist?list=P ... 1TYJKHJGSj

s
sinnFeiN 09.03.20 23:02 Uhr #2
Wie ist die Tonqualität von den Videos (konnte noch nicht reinschauen). Ohne den binauralen Sound ginge da nämlich einiges verloren, finde ich.

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