The Shattering - Review

Das polnische Studio Super Sexy Software hat uns schon auf der gamescom 2017 gezeigt, dass 'The Shattering' zumindest interessant wird. Am 21. April 2020 war es nun so weit und es ist erschienen. In der Haut von John Evans erkunden wir seine Psyche und versuchen herauszufinden, was wirklich geschah. Das explorative und narrative Adventure setzt dabei auf einen außergewöhnlichen Grafikstil und einen Fokus auf Audio. Wir werfen einen Blick in diese Reise in die Psyche.

Bilder

Fazit

Wertungs-Lupe 78%

Tolles Spiel, hervorragendes Grafik-Design und schöner Sound. Klingt perfekt? Na ja, man merkt leider die Entwicklungszeit, denn vom Gameplay kann es Genre-Spitzenreiter wie 'What Remains of Edith Finch' nicht heranreichen. Das Setting macht einiges wieder wett. Gleichzeitig ist es zwangsläufig sperrig, denn Depressionen, Angstzustände bis zu Verdrängung ganzer Ereignisse sind keine schönen Themen. Da diese entsprechend gut umgesetzt sind und überzeugen können, entsteht ein unangenehmer Beigeschmack beim Spiel. Ich fühlte mit und litt fast mit John Evans mit. Wer so eine Spielerfahrung gut heißt und wem schlichtes Gameplay oder fehlende Rätsel nicht stören, sollte unbedingt hineinschauen. Wer mit dem Thema nichts anfangen kann oder nicht darüber nachdenken möchte, ist hier definitiv falsch.

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2 Kommentare

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anonym (Gast) 08.05.20 18:13 Uhr #1
Danke für den Test! Ich hatte den Titel schon beobachtet, wusste aber noch nicht ganz, was ich davon halten sollte.
Noch ein Hinweis: Im Abschnitt "Gameplay eines Walking Simulators von Gestern" ist zwei Mal statt "Gameplay" wohl eher "Gamepad" gemeint ;)

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sinnFeiN 08.05.20 21:12 Uhr #2
Ja, richtig. Hab ich ausgebessert - vielen Dank!

Ein empfindliches Gameplay wäre tatsächlich komisch :o

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