Storyteller-Reviews: Fe:

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Ein Third-Person-Spiel zum Thema Kommunikation mit anderen Lebewesen – klingt auf den ersten Blick spannend, auch da der Verzicht auf Worte eine echte Herausforderung für Entwickler sein kann. Wie gut das bei Zoinks 'Fe' (Publisher: EA) funktioniert, sehen wir uns im Kurztest an. Um es vorwegzunehmen: geboten wird hier eher ein atmosphärischer 3D-Plattformer, denn ein echtes Adventures. Narrative Elemente halten sich in Grenzen.

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Gesang und Exploration

Das interessant visualisierte 3D-Abenteuer spielt in einer Fantasiewelt mit vielen fremden Wesen, die an diverse Tiere aus unserer Realität erinnern mögen. Wir steuern eine fuchsartige Kreatur, die sich in der weiten Natur zurechtfinden muss. 'Fe' erklärt in den ersten Minuten durch nonverbale Hinweise nur das Notwendigste und lässt das Meiste selbst herausfinden.

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Kommunikation mit anderen Tieren ist wichtig - diese können uns später helfen

Unsere Spielfigur vermag sich durch Gesang zu verständigen - sie ist in diesem Bereich zu Beginn aber stark limitiert und die meisten anderen Geschöpfe reagieren noch nicht wirklich darauf. Wir müssen die Erkundung dazu nutzen, um weitere Stücke zu lernen, die uns dabei helfen sollen, neue Abschnitte der wundersamen, kantig visualisierten Landschaft zu erreichen (u.a. dienen sie dazu, Blumen zu aktivieren, die in weiterer Folge als eine Art Sprungbrett dienen). Das gelingt uns, indem wir den anderen Lebewesen helfen. Tatsächlich wird der Wald durch feindliche Geschöpfe bedroht, vor denen auch wir uns in Acht nehmen müssen. Unsere Hilfe wird definitiv benötigt.


Interessante Spielidee, die im Spielverlauf etwas zu kurz kommt

In spielerischer Hinsicht ist 'Fe' im Grunde ein sehr klassischer, linear gestrickter 3D-Platformer, mit kleinen Stealth-Einlagen zwischendurch. Kämpfen ist nicht möglich, aber Sterben durchaus, falls man von den zuvor erwähnten, gefährlichen Kreaturen entdeckt wird. In manchen Abschnitten ist Vorsicht also besser und es empfiehlt sich zwischendurch einen Baum zu erklimmen, um sich Übersicht über etwaige Gefahren zu verschaffen. Immerhin sind diese Momente aber nie sonderlich schwer. Geschicklichkeit ist bei kleinen Sprungeinlagen vereinzelt dennoch relevant.

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Anhand einer In-Game-Karte kann man sich bei Bedarf orientieren

Als ungewöhnliches Spielelement hervorzuheben ist in erster Linie der kommunikative Aspekte, der sozusagen den Rahmen der Erzählung bildet. Per Controller müssen wir hier die richtige Tonlage herausfinden, was in etwa vergleichbar ist mit dem Frequenzscanner im Action-Adventure 'Arkham Asylum'. Haben wir den passenden Gesang für ein Geschöpf gefunden, können wir uns mit dieser Art verständigen.

Weil 'Fe' ganz bewusst auf Worte verzichtet, muss man sich keine Gedanken bezüglich einer Lokalisierung machen. Die Menüs wurden aber dennoch auf Deutsch übersetzt. Was die Steuerung anbelangt, so funktioniert diese via Gamepad-Controller problemlos – wer darüber nicht verfügt, der kann zur Not zu Tastatur und Maus greifen. Empfohlen wird aber der Controller. Die Spielzeit bewegt sich im Bereich fünf bis acht Stunden.


Galerien

Fazit:

Wertung: 75%

Eine bruchstückhafte Story gibt es, doch die steht gefühlt sehr im Hintergrund. Über weite Strecken ist 'Fe' ein linear gestrickter 3D-Plattformer, der zumindest mit einer recht offenen Welt aufwartet und gut umgesetzt wurde. Der kommunikative Aspekt macht Spaß, ist auf Dauer allerdings nicht genug, um das Abenteuer aus der Indie-Masse wirklich herausragen zu lassen. Wer kein Problem mit kleinen Geschlichkeitseinlagen hat und atmosphärische Spiele wie 'Journey' zu schätzen weiß, der kann trotzdem einen Blick riskieren. Gut.

geschrieben am 26.04.18, Matthias Glanznig

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