Monkey Island I: The Secret of Monkey Island - Klassiker-Test

1990- Ein Jahr in dem Lucas Arts/Lucasfilm ihr Meisterstück (bis dahin) abliefen sollten. Angeführt von Ron Gilbert, Tim Schafer und Dave Grossman schrieb das junge Team mit 'The Secret of Monkey Island' Geschichte. Wohl kaum ein Computerspieler hat nicht schon von den Abenteuern des Möchtegern Piraten Guybrush Threepwood, oder seinem Gegenspieler, dem Geisterpiraten Le Chuck gehört. Drei Fortsetzungen sollte das Meisterwerk des Sprachwitzes bis dato nach sich ziehen und auch heute noch ist es nicht schwer nachzuvollziehen, warum der Erstling einst ganze Schuljahrgänge beschäftigt hat. In unserem Klassikertest laden wir euch daher zu einem nostalgischen Trip auf die Affeninsel ein…

Bilder

Fazit

Wertungs-Lupe 10 / 10

Was soll ich sagen, schon als die ersten Worte auf dem Screen erschienen, war es wieder da, dieses glorreiche 'Monkey Island' Fieber. Der Spielumfang ist eher geringerer Natur, aber für die meisten Spieler die es zum ersten Mal spielen, dürften die knackigen Rätsel trotzdem viele Stunden an perfekter Unterhaltung bieten. Die Charaktere sind wunderbar amüsant und originell. Die vor absurd-sympathischem Witz triefenden Dialoge sind nicht nur so lustig, wie nur ganz wenige andere Spiele, sondern ganz nebenbei auch noch sehr intelligent geschrieben. Ebenso wissen die vielen Querverweise auf andere Lucas Spiele oder Filme zu begeistern. Auch das Gameplay könnte kaum besser sein. Die Rätsel sind fordernd, dabei nicht minder originell und machen einfach einen Heidenspaß. 'Monkey Island' ist auch heute noch so gut, dass sich auf Humor ausgelegte Spiele nach wie vor an Gilberts Kultspiel messen lassen müssen. Es kann kommen was will, für 'The Secret of Monkey Island' wird im Adventureolymp immer ein Platz frei sein!
Ingmar Böke

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