Zukünftig keine Adventures mehr von Cranberry Productions?

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14 Kommentare

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Indiana vor 9 Jahren
Wenn die Meldung so stimmt, wäre das wirklich sehr schade. Die Adventures von Cranberry wurden eigentlich immer besser und Zerzura macht auch wirklich einen vielversprechenden Eindruck.
Dolgsthrasir vor 9 Jahren
Allerdings. Das wäre überaus schade!
(Gast) vor 9 Jahren
Das wird dieses Jahr wohl nicht das letzte Team sein, von dem keine Adventures mehr kommen. Traurig.
Minniestrone vor 9 Jahren
Bald gibts nur noch Klassiker...
Mr.Brain vor 9 Jahren
Tja. Nach zehn Jahren geht wohl langsam wieder die Götterdämmerung im Genre los. Sehr Schade, dafür aber auch ein mutiger und konsequenter Schritt. Schließlich hängen auch viele Arbeitsplätze und finanzielle Mittel an solchen Projekten. Wenn die Zahlen nicht mehr stimmen, ist es besser, man zieht die Reißleine bevor man in die Insolvenz schlittert. Vielleicht kann ja über den Online Zug neues Kapital beschafft werden, so dass es in ein paar Jahren wieder ein neues Adventure von Cranberry gibt? Die Zeiten im Adventuresektor sind momentan einfach nicht die Besten....
Simmipimmi (Gast) vor 9 Jahren
Bei dem Schrott der die letzten Monate rausgekommen ist tuts aber auch nicht weh....
JackVanian vor 9 Jahren
Mit dem Sterben des Adventure-Genres sind solche Meldungen sicher nicht gleichzusetzen. Es wird aus der Indie-Abteilung immer Leute wie Jonathan Boakes, Agustin Cordes oder Dave Gilbert geben, die Adventures machen und einen Weg finden, sie an den Mann zu bringen.
Aber zumindest für den Adventurestandpunkt Deutschland wird es langsam eng. Ich denke, dass es Daedalic früher oder später ähnlich gehen wird, wenn sie sich nicht komplett neu ausrichten. Mit dem Weg, den sie aktuell beschreiten, werden sie sicher nichts an der Lage des Genres ändern können.
Indiana vor 9 Jahren
Sicher gibt es immer Indies und Fanadventures, nur bedienen diese in der Regel eher nicht den "Mainstream", der sich auf Titel von Daedalic, Animation Arts, King Art, Deck13 oder eben auch Cranberry stürzt. Und dieser "Mainstream" scheint dem Gerne mehr und mehr verloren zu gehen, denn offensichtlich ist der Markt nicht mehr groß genug für diese Menge an Spielen. Dabei darf man natürlich auch nicht vergessen, dass auch wir Spieler immer älter werden und nur wenige Adventurespieler nachwachsen (sofern denn überhaupt welche nachkommen).
Mr.Brain vor 9 Jahren
Stirbt der Adventurestandort Deutschland, wird es das Genre zukünftig noch schwieriger haben, sich weiterzuentwickeln. Denn größtenteils waren es doch die deutschen Produktionen, die die Fahne im Genre die letzten zehn Jahre hochgehalten haben. Fanadventures und Indie-Abteilungen können diese Lücke dann sicherlich nicht ausfüllen. Da sind schlichtweg die Kapazitäten und finanziellen Mittel zu stark begrenzt. Wenn letztendlich nur noch Quantität statt Qualität zählen sollte, wird es das Genre sowieso immer schwerer haben. Andererseits hat natürlich auch eine Marktbereinigung seine Vorzüge. Dann kann man, sofern die Titel qualitativ was taugen, auch wieder ein größeres Stück vom Kuchen bekommen...

Wie ich schon an einer anderen Stelle geschrieben habe, sind die westlichen Märkte einfach gesättigt. Der Adventuremarkt ist zudem im Vergleich zu vor 15 Jahren auch total geschrumpft. Ohne Killerapplikation wie Anfang der 90er Jahre mit Myst geschehen, wird sich da auch in nächster Zeit nichts dran ändern. Es sei denn, man macht es wie Nintendo seinerzeit mit der WII und versucht, total andere Zielgruppen zu erschließen. Das birgt dann aber wieder die Gefahr, dass die Titel "vercasualisiert" werden und das Prädikat Aventure vermutlich gar nicht mehr verdienen....
Simone (Gast) vor 9 Jahren
Deep Silver und Pendulo?

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